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Thema: Krieg mit China kommt

  1. #1
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    Krieg mit China kommt

    https://www.google.de/search?q=Krieg...hrome&ie=UTF-8

    Schaltjahr 2020 wird zum endgültigen Katastrophen Jahr!!!!


    CHINAS NEUES SICHERHEITSGESETZ

    Das Ende Hongkongs, wie wir es kennen

    Stand: 17:07 Uhr - Von Maximilian Kalkhof

    Die Nachricht schlägt ein wie eine Bombe: Der chinesische Volkskongress will in Hongkong ein Sicherheitsgesetz einführen. Es würde nicht nur das Ende der Autonomie besiegeln. Sondern auch die Beziehungen zu den USA endgültig eskalieren lassen.

    Im Nachhinein scheint es, als hätte man es kommen sehen können. Peking zog in Hongkong ganz allmählich die Daumenschrauben an.

    Am Dienstag verlängerten die Behörden in der Sonderverwaltungszone die Pandemie-Beschränkungen. Versammlungen bleiben verboten. Damit verboten die Behörden aber auch – welch praktische Nebenwirkung – die Mahnwache, die in Hongkong gewöhnlich am 4. Juni stattfindet. An diesem Tag gedenken Demokratieaktivisten seit drei Jahrzehnten des Massakers auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking, das 1989 die Hoffnungen der chinesischen Demokratiebewegung begrub.

    Ebenfalls am Dienstag stellte der öffentlich-rechtliche Sender RTHK die Satiresendung „The Headliner“ ein. Zuvor hatte eine Behörde befunden, eine jüngst ausgestrahlte Sendung habe die Polizei „beleidigt“. Wenige Tage zuvor hatte Chinas Staatssender CCTV eine Dokumentationsreihe mit dem Titel „Das andere Hongkong“ veröffentlicht. In der Serie wird die Demokratiebewegung als terroristische Bande dargestellt.

    Und dennoch schlug die Nachricht dann ein wie eine Bombe. Am Donnerstag war sie erst als Gerücht aufgetaucht und dann am Abend von einem Sprecher des Volkskongresses, des chinesischen Scheinparlaments, bestätigt worden.

    Der Volkskongress ist gewöhnlich eine innenpolitische Veranstaltung. Besonders der erste Tag, an dem der chinesische Premier den Arbeitsbericht der Regierung präsentiert, dreht sich normalerweise um Wirtschaft und Wachstum. Doch dieses Jahr ist das anders. Der Volkskongress wird ein Sicherheitsgesetz für Hongkong auf den Weg bringen. Es ist diese eine Nachricht, die die internationalen Schlagzeilen bestimmen wird.

    Ein Sicherheitsgesetz in Hongkong steht seit Langem auf der Wunschliste der Kommunistischen Partei (KP). Unter dem Deckmantel eines solchen Gesetzes könnte sie der widerspenstigen Demokratiebewegung endlich den Garaus machen. Die Hongkonger Verfassung, das Basic Law, sieht ein solches Gesetz vor. Doch 2003 scheiterte ein entsprechender Gesetzentwurf am Widerstand der Zivilgesellschaft. Eine halbe Million Menschen gingen damals auf die Straße. Der Protest war ein Vorläufer der Massendemonstrationen, die in Hongkong in den vergangenen Jahren fast schon zum Normalzustand geworden sind. Seitdem gilt das Sicherheitsgesetz als heiße Kartoffel. Finger weg, heißt es in Hongkong.

    Peking übergeht das Parlament in Hongkong

    Doch Peking scheint die Geduld verloren zu haben. Seit der „Regenschirm-Revolution“ 2014 ist in Hongkong eine Generation von jungen Demokratieaktivisten herangewachsen, die dem chinesischen Versprechen von Autonomie nicht mehr glaubt. Hongkong, die ehemalige britische Kronkolonie, die 1997 von Großbritannien an China zurückgegeben wurde, wird von Peking nach dem Prinzip „Ein Land, zwei Systeme“ regiert.

    Dieses Prinzip sichert Hongkong eigentlich einen hohen Grad an Autonomie zu, etwa was Gesetze, Zölle und Währung angeht. Doch die Demokratieaktivisten beklagen – mit zunehmender Vehemenz – die Erosion dieser Autonomie. Und da Peking von Hongkong nicht bekommen hat, was es wollte, nimmt es sich das jetzt einfach selbst.

    Noch sind viele Details unklar. Doch fest steht: Das Sicherheitsgesetz wird vom Volkskongress kommen. Die Zentralregierung in Peking übergeht damit das Parlament ihrer Sonderverwaltungszone in Hongkong. Deutlicher kann man eine Missachtung des Rechtsstaats nicht ausdrücken.

    Das Ende von Hongkongs Autonomie ist schon oft ausgerufen worden. Spätestens jetzt ist es eingetreten. Es ist das Ende Hongkongs, wie wir es kennen. Das Eingeständnis, dass Hongkong in Wirklichkeit nach dem Prinzip „Ein Land, ein System“ regiert wird. In Zukunft wird die Metropole eine chinesische Stadt wie jede andere sein. „Wenn das Sicherheitsgesetz kommt, können wir den Untergang der bürgerlichen Freiheiten Hongkongs ausrufen“, sagt die Demokratieaktivistin Gwyneth Ho, „wenn nicht gar den Untergang Hongkongs.“

    Experten fürchten eine Welle an Gewalt

    Denn die Auswirkungen des Gesetzes sind dramatisch. Das Opfer der Gesetzgebung, die „sezessionistische, subversive und aufrührerische Akte“ bestrafen soll, ist die Demokratie. In Zukunft wird es Peking möglich sein, ihre Fürsprecher in Hongkong unter dem Vorwand der Sicherheit mundtot zu machen und einzusperren. Kurzfristig könnte es zu einem erneuten Aufflammen von Gewalt kommen.

    „Einerseits rechne ich damit, dass die Demokratiebewegung erst einmal befeuert wird“, sagt Mareike Ohlberg, Forscherin im Asienprogramm des German Marshall Fund in Berlin. „Andererseits würde ein solches Gesetz, sobald es in Kraft tritt, es für die Hongkonger Zivilgesellschaft fast unmöglich machen, sich weiterhin effektiv zu organisieren und sich für ihre Rechte einzusetzen.“

    Im September wählt Hongkong ein neues Parlament, den Legislativrat. Das prodemokratische Lager macht sich Hoffnungen, die Hälfte der Sitze zu gewinnen. Im vergangenen Jahr gab es bei den Kommunalwahlen bereits einen Erdrutschsieg. Doch vor dem Hintergrund des Sicherheitsgesetzes erscheint die Wahl fraglich. „Ob die Wahl zum Legislativrat fair und transparent durchgeführt werden kann, ist zu bezweifeln“, sagt Gwyneth Ho. Missliebige Kandidaten könnten nun – unter Berufung auf das Gesetz – von der Wahl ausgeschlossen werden.

    Doch das Sicherheitsgesetz wird noch weitere Opfer fordern. Journalisten fürchten, dass es die Pressefreiheit zerstören wird. Hongkong gilt als Hort der freien Presse, Journalisten aus aller Welt berichten aus der Hafenstadt über China und Südostasien. Das könnte sich nun ändern. Hinter den Kulissen versuchen Vertreter von politischen Stiftungen gerade herauszufinden, ob Stiftungsarbeit in Hongkong in Zukunft noch möglich sein wird. Zitieren lassen wollen sie sich aber nicht. Der Grund: Wer noch nicht im Schussfeld steht, möchte nicht mit einer Aussage dorthin geraten.

    Börse geht bereits auf Talfahrt

    Nicht zuletzt steht sogar der Ruf Hongkongs als Finanzmetropole auf dem Spiel. Denn wo es keine Rechtssicherheit gibt, liegt Geld nicht ruhig. Der Hang Seng, Hongkongs führender Aktienindex, sackte nach Bekanntwerden der Nachricht um mehr als fünf Prozent ab.

    Das Sicherheitsgesetz wird aber vor allem deswegen die internationalen Schlagzeilen beherrschen, weil es das chinesisch-amerikanische Verhältnis weiter verschlechtern könnte. Das Verhältnis ist – nach Sanktionen gegen Huawei, Handelskrieg und Corona-Pandemie – schon jetzt auf einem historischen Tiefstand.

    https://www.welt.de/politik/ausland/...es-kennen.html


    Ergo: ein Krieg mit China wird von Tag zu Tag immer wahrscheinlicher - der nächste Weltkrieg wird mit China sein.

    Aktien und Anleihen könnt Ihr vergessen - Währungen werden verfallen.

    Nach Corona kommt der Corona Krieg - mit China wird demnächst abgerechnet!!!

    https://www.google.de/search?q=Nach+...hrome&ie=UTF-8

    https://www.google.de/search?q=ein+K...hrome&ie=UTF-8


    CoV-Streit USA – China - Kommt der Corona Krieg? : https://www.boersenforum.de/showthre...l=1#post314371

  2. #2
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    Marc Faber: Manipulation, Goldverbot, Enteignung und Krieg

    Crash-Prophet, Gold-Guru, Dr. Doom - oder einfach nur Marc Faber.

    DER AKTIONÄR TV : https://youtu.be/lr4sCBq_2Dk

    Immer wenn die Stimmung an den Märkten auf der Kippe steht, sind seine Analysen gefragt.

    Die Schweizer Investmentlegende hat in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Börsencrashs richtig prognostiziert.

    Auch jetzt ist sich Marc Faber sicher:

    Es wird ein heißer Herbst an den Börsen!

    Mehr dazu im neuen Exklusiv-Interview.

    DER AKTIONÄR TV : https://youtu.be/lr4sCBq_2Dk

    https://www.youtube.com/watch?v=lr4sCBq_2Dk


    Der Krieg mit China wird kommen : https://youtu.be/lr4sCBq_2Dk?t=1047

    Der US- Aussenminister Henry Kissinger hat gesagt: wenn Sie die Trommeln des Krieges nicht hören, dann sind Sie taub!!!

    https://www.google.de/search?q=Der+U...hrome&ie=UTF-8


    Ökonom Hans Werner Sinn - Jung & Naiv: Folge 449 : https://www.youtube.com/watch?v=lCeOvWqeTPg

  3. #3
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    Spannungen im Himalaja: Zwei Nuklearmächte streiten um einen Berg

    Seit 1975 ist entlang der indisch-chinesischen Grenze kein Soldat mehr erschossen worden. Nun ist der Konflikt zwischen Peking und Delhi um ein umstrittenes Gebiet im Himalaja neu entfacht.

    Lea Deuber, Arne Perras - Aktualisiert vor 13 Stunden

    In Zeiten von Cyber-Attacken und nuklearer Hochrüstung wirkte der Schlagabtausch entlang der indisch-chinesischen Grenzlinie im Himalaja schlicht und archaisch. Mit blossen Fäusten traktierten Soldaten beider Seiten einander, ein paar Steine sollen dabei auch geflogen sein. Anfang Mai war es zu dieser handfesten Begegnung in den Höhen des Himalaja gekommen. Doch die Massenprügeleien haben kaum dazu beigetragen, den Streit rund um den Gletschersee Pangong Tso beizulegen. Im Gegenteil, im Lauf des Monats haben die Spannungen rund um den neu entfachten Grenzkonflikt zwischen Peking und Delhi weiter zugenommen, die Unruhe wächst.

    Indiens Premier Narendra Modi versammelte Generäle und seinen Sicherheitsberater Ajit Doval am Dienstag zu einer Krisensitzung, die Gespräche kreisten nach indischen Medienberichten um «Indiens militärische Bereitschaft», die Nachrichtenagentur PTI zitiert eine anonyme Regierungsquelle mit dem Satz: «Chinas Strategie, militärischen Druck auf Indien auszuüben, wird nicht funktionieren.» Chinas Staatschef Xi Jinping wiederum erklärte am selben Tag, sein Land werde die Bereitschaft zum bewaffneten Kampf erhöhen, ohne allerdings explizit die Spannungen im Himalaja zu benennen. Kurz davor hatte ein Sprecher des chinesischen Aussenministeriums betont, dass das Land eine «konsistente und klare Haltung» in dem Grenzkonflikt vertrete und es die Pflicht der chinesischen Armee sei, Chinas Gebiete und die nationale Souveränität zu verteidigen.

    Umstrittener Grenzverlauf

    Die Arena liegt in 4000 Meter Höhe in Ladakh, einem Hochplateau, das Indien lange Zeit als Teil Kashmirs beanspruchte, dann aber 2019 in ein sogenanntes Unionsterritorium umwandelte, das seither direkt von Delhi verwaltet wird. China kontrolliert östlich von Ladakh das Gebiet Aksai Chin, auch dieses Territorium, am Westrand Tibets, gehört nach der Lesart in Delhi zu Indien. Der Grenzverlauf ist nicht nur hier, sondern an vielen Punkten im Himalaja umstritten, was vor allem darauf zurückzuführen ist, dass die frühere Kolonialmacht Grossbritannien unklare Verhältnisse in der Region hinterliess. Den von beiden Seiten momentan tolerierten Verlauf der Grenze bezeichnet man als die Line of Actual Control.

    Indien und China haben einander später immer wieder gegenseitig vorgeworfen, die jeweils andere Seite durch angeblich unzulässige Patrouillen und Übertritte der umstrittenen Grenzlinie zu provozieren. Allerdings war es den Regierungen in den vergangenen Jahrzehnten auch stets gelungen, ein Blutvergiessen zu verhindern. Seit 1975 ist kein Soldat mehr entlang der indisch-chinesischen Grenze erschossen worden. Gleichwohl sitzt in Indien die Schmach des verlorenen Grenzkrieges 1962 gegen China tief, und das indische Exil für den Dalai Lama aus dem von China beanspruchten Tibet hält seinerseits den Argwohn Pekings wach.

    Bei den Prügeleien am 5. Mai sollen bis zu 250 Soldaten verletzt worden sein. Es ist die schwerste Grenzkrise seit 2017, als sich Truppen Chinas und Indiens in Doklam, nahe dem Königreich Bhutan, gegenüberstanden. 73 Tage hielt dort die Konfrontation an, bevor Xi und Modi sie durch Gespräche entschärften. Sie fanden zuletzt in der chinesischen Stadt Wuhan statt – bevor das Virus dort wütete.

    Zu den Faustkämpfen kam es, als China eine indische Patrouille als Provokation einstufte.

    Besonders nachhaltig scheint das Konfliktmanagement damals nicht gewesen zu sein, denn nur drei Jahre später, mitten in der Corona-Krise, geraten nun die beiden Nuklearmächte erneut aneinander. Zu den Faustkämpfen im Mai kam es, als China eine indische Patrouille an der Nordseite des schlangenförmigen Pangong-Sees als Provokation einstufte. Dass es über schwere Handgreiflichkeiten nicht hinausging, ist Vereinbarungen zu verdanken, die auch das Versprechen beider Seiten enthalten, zur Beilegung der Grenzkonflikte auf Waffengewalt zu verzichten.

    Niemand will nachgeben

    Doch nun wird immer deutlicher: Keine Seite scheint nachgeben zu wollen, sowohl die chinesische als auch die indische Regierung haben in den vergangenen Jahren nationalistische Gefühle zu innenpolitischen Zwecken geschürt, keine Seite will jetzt in den Bergen den Eindruck vermitteln, dass sie einknickt. India Today berichtete am Mittwoch über die angebliche Verlegung von 5000 chinesischen Soldaten nach Ladakh. Indien werde jeweils nachziehen, wenn China die Zahl seiner Truppen erhöhe, hiess es in Presseberichten aus Delhi. Reuters zitierte einen indischen Regierungssprecher, der berichtete, dass auf beiden Seiten Verteidigungsanlagen in der Region gebaut würden. Chinesische Trucks sollen auch Material in die Region transportieren – ein Hinweis darauf, dass Peking sich auf einen längeren Konflikt einstellen könnte.

    Auffällig ist, dass sich Chinas Staatsmedien bisher deutlich zurückhaltender geben. Peking verfolgt in der Corona-Krise eine aggressive Aussenpolitik, droht und sanktioniert Staaten, die die Regierung für ihr Krisenmanagement kritisieren. Gegenüber Indien hält sich die Regierung aber zumindest verbal zurück. Nur die staatliche «Global Times» veröffentlichte einen Bericht, sprach von mehreren «illegalen Verteidigungsanlagen», die Indien errichtet habe und in chinesisches Territorium reichten. Die Verteidigungstruppen hätten damit keine andere Option gehabt, als mit Truppenbewegungen zu reagieren. Indien trage die Verantwortung für das Risiko einer Eskalation.

    «Warum geschieht das jetzt?»

    Indische Militäranalysten warfen bereits Mitte Mai die Frage des Timings auf: Der pensionierte indische General Ajay Das sprach von «aggressiv anmutenden Manövern» des chinesischen Militärs im Himalaja, die an das Verhalten der chinesischen Flotte im Südchinesischen Meer erinnerten. Angesichts der Corona-Krise wolle Chinas Führung weder im eigenen Land noch im Ausland schwach wirken, meint er. Die Zeitung «Financial Express» zitierte den indischen Sicherheitsexperten Ajey Lele mit den Worten: «Warum geschieht das jetzt, inmitten der Covid-19-Krise?» Lele hält es für möglich, dass China die Entschlossenheit des indischen Militärs austesten wolle, jetzt, da Delhi so sehr mit dem Coronavirus beschäftigt ist. Und der frühere indische Diplomat Phunchok Stobdan warnt im «Indian Express» davor, dass China die indischen Streitkräfte weiter nach Westen zurückdrängen wolle, um auf diese Weise näher an den strategisch wichtigen Siachen-Gletscher heranzurücken, auf dem sich indische und pakistanische Truppen belauern.

    66 neue Strassen

    Peking wiederum hatte zuvor Kritik am Bau einer indischen Strasse nahe dem See geübt und seinerseits die Zahl der Patrouillenboote auf dem Gletschersee verdreifacht. Diese Projekte – bis 2020 immerhin 66 neue Strassen entlang der Grenze – sind eine Antwort Indiens auf Chinas zahlreiche Infrastrukturprojekte im Rahmen seiner Initiative Neue Seidenstrasse. Peking weitet damit seit Jahren seinen Einfluss in Südasien und Südostasien aus, vielfach auch in Regionen, die Indien lange als seinen alleinigen Hinterhof betrachtet hat.

    Eine Strasse in der Nähe des Galwan-Tals dient auch als Anbindung des Militärflugplatzes Daulat Beg Oldi, der erst im Oktober eröffnet wurde. Die Route verläuft entlang der Grenze und soll Peking besonders rasend gemacht haben. «Heute, wo wir unsere Infrastruktur langsam bis in die Line of Actual Control ausweiten, verstärkt sich der chinesische Eindruck einer Bedrohung», so die frühere indische Aussenstaatssekretärin Nirupama Rao. Und Xi Jinping sei Hardliner in allen Fragen von Gebietsansprüchen und Souveränität.

    Publiziert: 27.05.2020, 17:47

    https://www.thunertagblatt.ch/zwei-n...g-439974412915

  4. #4
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    Aktuell: Sicherheitsgesetz für Hongkong verabschiedet!

    Veröffentlicht vor 47 Minuten am 28. Mai 2020 10:11


    Aktuell: Sicherheitsgesetz für Hongkong verabschiedet!



    Volkskongress in China beschließt Sicherheitsgesetz für Hongkong

    Soeben wurde das neue sogenannte “Sicherheitsgesetz” für Hongkong durch Chinas Volkskongress (de facto durch die KP) verabschiedet. Diese Entscheidung war quasi der Abschluss des diesjährigen Volkskongresses. Damit sollen beispielsweise Aufruhr und Separatismus in Hongkong verfolgt werden. De facto, so meinen Kritiker, kann nun jegliche demokratische Aktivität, welche die Macht der Zentralregierung aus Peking vor Ort in Hongkong in Frage stellt, unter Strafe gestellt werden. Ist dies nun das Ende des Sonderstatus von Hongkong, das Ende der freien Rede, von Demonstrationen auf der Straße? Man darf es annehmen (lesen Sie hier einen Erfahrungsbericht vor Ort in Hongkong).

    Nun, was hat es mit uns hier in Europa zu tun, oder was hat es mit Ihrer Geldanlage zu tun liebe Leserinnen und Leser, wenn China ein Gesetz für Hongkong beschließt? Nun, eine Menge! Hongkong ist neben Singapur das Wirtschaftszentrum in Südostasien, und eine Art Drehkreuz für Waren, Geld, Dienstleistungen. Es war die chinesische Insel der Rechtssicherheit für Investoren. Noch wichtiger: Donald Trump lies die letzten Tage schon ganz klar durchblicken, dass er Maßnahmen gegen China einleiten wird, falls man dieses Sicherheitsgesetz für Hongkong verabschieden würde. US-Sanktionen gegen chinesische Unternehmen oder Politiker können womöglich heute Abend oder morgen von Donald Trump verabschiedet werden. Oder neue Importzölle auf chinesische Waren? China hat bereits angekündigt, dass man so eine US-Reaktion entsprechend beantworten wird. Also, stehen wir unmittelbar vor einer neuen Eskalation im Handelskrieg, was man nach den desaströsen wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise nun wirklich nirgendwo gebrauchen kann?

    Diese wohl kurz bevorstehende Eskalation zwischen China und den USA kann heute, morgen, und die nächsten Tage Aktienkurse zum Absacken bringen, wie auch den Ölpreis. Und der Goldpreis könnte als “Hort der Sicherheit” (Risk Off Trade) profitieren. Also, Augen auf! Aktuell reagiert der Dax sogar mit einem Anstieg von 30 Punkten, der Goldpreis verliert 2 Dollar. Also ist diese schlechte Nachricht noch nicht verarbeitet, oder besser gesagt: Die Angst vor einer negativen Auswirkung ist noch nicht im Markt angekommen.

    https://finanzmarktwelt.de/aktuell-s...hiedet-168878/

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