+ Auf Thema antworten
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 33 von 62

Thema: Wirecard: das passiert morgen

  1. #1

    Dabei seit
    12/2017
    Ort
    Köln
    Beiträge
    1.193

    Wirecard: das passiert morgen

    Der Ablauf am Donnerstag, 18.06.2020

    • 07:30 Uhr
      Vorlage Geschäftsbericht 2019 und Zahlen zum ersten Quartal 2020
    • 14.00 Uhr Live-Stream unter ir.wirecard.com
      Begrüßung Iris Stoeckl, VP Corporate Communications / Investor Relations
    • 14:05 Uhr
      Rede zum Verlauf des Geschäftsjahrs 2019 Dr. Markus Braun, CEO
    • 14:25 Uhr
      Vorstellung des Jahresabschlusses der Wirecard AG zum Geschäftsjahr 2019 sowie zum Verlauf des ersten Quartals 2020 Alexander von Knoop, CFO
    • 14:45 Uhr
      Ausblick Dr. Markus Braun
    • 14:55 Uhr
      Ende des Live-Streams
    • 15:00 Uhr
      Q&A Telefonkonferenz für Journalisten

    Also ich bin LOOONNNGG!!!!

  2. #2

    Dabei seit
    12/2017
    Ort
    Köln
    Beiträge
    1.193
    interessantes Interview mit dem Vorstandsvorsitzendem Markus Braun

    Vom Oktober 2019 - also nicht ganz neu... dennoch mehr als klar in der Aussage...

    Ich bin long!!!

    Morgen gibt es den lang ersehnten Abschluss 2019

    https://www.n-tv.de/mediathek/magazi...e21365074.html

  3. #3

    Dabei seit
    12/2017
    Ort
    Köln
    Beiträge
    1.193

    Wirecard-Aktie stürzt ins Bodenlose

    Die Aktie von Wirecard verliert rund 60 Prozent. Der Zahlungsdienstleister hat seine Bilanzvorstellung für 2019 erneut verschoben.

    Prüfer sehen Hinweise auf „Täuschungszwecke“

    Der Zahlungsdienstleister verschiebt zum vierten Mal den Jahresabschluss. Wirtschaftsprüfer sehen keine Beweise für Guthaben in Höhe von 1,9 Milliarden Euro.

    Ohne Worte!!!

  4. #4

    Dabei seit
    11/2006
    Beiträge
    2.866

    Nur Extremzocker

    haben Wirecard
    Für Bankguthaben auf Treuhandkonten in Höhe von insgesamt 1,9 Milliarden Euro fehlen offenbar Belege und es wurden "zu Täuschungszwecken" unrichtige Saldenbestätigungen vorgelegt. Wirecard hat die Vorlage der Bilanz erneut verschoben.
    kurs 58

  5. #5

    Dabei seit
    12/2017
    Ort
    Köln
    Beiträge
    1.193
    Für Wirecard wird das Bilanzproblem nun zu einem existenziellen. Sollte das Unternehmen bis 19. Juni keine testierte Bilanz vorlegen können, – was wohl nicht geschehen wird – dann können Kredite in Höhe von rund zwei Milliarden Euro gekündigt werden.

    => Also da muss doch bald jemand in den Knast gehen, oder?

    Gab es die 1,9 MILLIARDEN jemals oder war das nur Fugazi???

  6. #6

    Dabei seit
    11/2006
    Beiträge
    2.866

    für über - extremzocker

    wirecard call JM3MS1 an Euwax ohne ask ...

  7. #7

    Dabei seit
    12/2017
    Ort
    Köln
    Beiträge
    1.193
    39 Euro

    for real???

    hier klicken doch bald die Handschellen

  8. #8

    Dabei seit
    12/2018
    Ort
    52382 Niederzier
    Beiträge
    1.022

    Wirecard

    Leider ist es so, dass in der nicht heilen Wirtschaftswelt oft Störfaktoren auftreten.
    In der Praxis ist es nicht einfach Bilanzbetrug nachzuweisen. Die Prüfgesellschaften
    prüfen die Ansätze in den Bilanzen aus zeitlichen Gründen oft nicht tief. Hier wurde
    wahrscheinlich nur aufgrund der großen Summe nachgebohrt.

    Bei Treuhandkonten wird sowieso erst seit dem letzten Jahrzehnt mehr Transparenz
    bezüglich der wahren Eigentümer verlangt. Die Zeiten, wo Rechtsanwälte, Notare
    oder sogar Bankvertreter für Dritte in Erscheinung treten dürfen, sind bei den meisten
    Staaten und hier den jeweiligen Instituten verboten.

    Aus der Vergangenheit kann hier nur gesehen werden, dass trotz Bilanzbetrügereien
    die jeweiligen Aktiengesellschaften nicht vom Kurszettel genommen wurden und werden.
    Wahrscheinlich tun sich die kleinen Verbraucher und Anleger hier einen Gefallen,
    wenn um diese Firmen ein weiter Bogen gemacht wird. Kein Aktionär sollte wirklich
    Betrugsfirmen unterstützen.


  9. #9
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    5.747

    Geniale Idee: das Geld sei auf den Philippinen geparkt !

    Die Wahrheit über den Wirecard-Skandal - Markus Braun im Interview

    https://youtu.be/Fxu-afkrssg

    https://www.youtube.com/watch?time_c...ature=emb_logo


    Ergo: DAX Aktien bestehen nur aus Betrug und Bilanzfälschungen - seit RNGS & GUM BETRUG keine Gauner Aktien mehr angefasst - bis heute weiß ich nicht mehr wohin ich den Tan Nummernblock abgelegt haben!!!

    All diejenigen die sich an den Aktienbetrügereien die Hände schmutzig gemacht, denen sollen Hände und Füße abfaulen und möchten jämmerlich verrecken - darunter auch Beamte, Justiz und regierende sowie Abgeordnete die Lobbyarbeiten (Mafia) betreiben.

    Der bestehende Staat muss weg!

    Nur Gold auf der Hand, betrügt nicht.

    Aktien sind großer Dreck und Müll!

  10. #10

    Dabei seit
    12/2018
    Ort
    52382 Niederzier
    Beiträge
    1.022

    Wirecard

    Der Wirecard-Skandal wird die Justiz sicherlich Jahre beschäftigen. Hier geht es sich
    auch darum, dass die Bilanzen aus den Vorjahren möglicherweise auch fingiert waren.
    Da die 1,9 Mrd. Euro sehr wahrscheinlich nie vorhanden waren, müsste die Gesellschaft
    eigentlich in die Insolvenz gehen. Theoretisch ist es zwar möglich Firmen mit minus
    Kapital -Eigenkapital- zu führen, dies sollte aber nur bei korrekt geführten Unter-
    nehmungen erlaubt sein. Es muss zum jetzigen Zeitpunkt davon ausgegangen werden,
    dass die ganzen Kredite an Wirecard notleidend sind. Die kreditgebenden Banken
    tuen sich hier keinen Gefallen, wenn ein Geflecht aus Lügen durch Prolongation der
    Kredite aufrechterhalten wird. Zumal hier alle kleinen Aktionäre -Verbraucher- durch
    das Aufrechterhalten der Fa. Wirecard, getäuscht würden. Zur Zeit wird wahrschein-
    lich niemand sagen können, was an den Bilanzen der letzten Jahre wirklich wahr war.

    Die Aufforderung hier, dass der Handel mit diesen Aktien per sofort ausgesetzt werden
    muss, scheint wirklich gerechtfertig zu sein. Der Staat BRD kann hier wirklich nicht den
    kriminellen Tatbestand vom "Gesetzlichen Betrug" übersehen. Eine Möglichkeit wäre,
    dass der Staat per sofort die Firma übernimmt und somit das Geschäft der Firma
    und die Mitarbeiter vor Arbeitslosigkeit retten kann.

    Auch ein neues Management kann nicht zaubern und den offensichtlichen Betrug
    wegkehren; wer soll bitte unter diesen Voraussetzungen noch Vertrauen schöpfen.

    PS: Der Staat darf vom Gesetz her keinen Betrug dulden. Vorläufige Einstellung der
    Geschäfte, wäre sicherlich der noch schlimmere Fall. Die Aufsichtsbehörden haben
    wieder einmal geschlafen und die Verbraucher sollen die Zeche zahlen.

    Eine generelle Verurteilung aller Aktiengesellschaften oder anderer Firmen ist na-
    türlich in diesem Zusammenhang nicht richtig. Gesetz und Ordnung werden durch
    die Justiz und Polizei in der BRD aufrechterhalten.


  11. #11
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    5.747

    wirtschaftlicher Supergau

    Vor uns liegt ein wirtschaftlicher Supergau : https://youtu.be/SOiTYOEWW8o

    https://www.youtube.com/watch?v=SOiTYOEWW8o

    Zitat Zitat von HuppertzR Beitrag anzeigen
    Der Wirecard-Skandal wird die Justiz sicherlich Jahre beschäftigen. Hier geht es sich
    auch darum, dass die Bilanzen aus den Vorjahren möglicherweise auch fingiert waren.
    Da die 1,9 Mrd. Euro sehr wahrscheinlich nie vorhanden waren, müsste die Gesellschaft
    eigentlich in die Insolvenz gehen. Theoretisch ist es zwar möglich Firmen mit minus
    Kapital -Eigenkapital- zu führen, dies sollte aber nur bei korrekt geführten Unter-
    nehmungen erlaubt sein. Es muss zum jetzigen Zeitpunkt davon ausgegangen werden,
    dass die ganzen Kredite an Wirecard notleidend sind. Die kreditgebenden Banken
    tuen sich hier keinen Gefallen, wenn ein Geflecht aus Lügen durch Prolongation der
    Kredite aufrechterhalten wird. Zumal hier alle kleinen Aktionäre -Verbraucher- durch
    das Aufrechterhalten der Fa. Wirecard, getäuscht würden. Zur Zeit wird wahrschein-
    lich niemand sagen können, was an den Bilanzen der letzten Jahre wirklich wahr war.

    Die Aufforderung hier, dass der Handel mit diesen Aktien per sofort ausgesetzt werden
    muss, scheint wirklich gerechtfertig zu sein. Der Staat BRD kann hier wirklich nicht den
    kriminellen Tatbestand vom "Gesetzlichen Betrug" übersehen. Eine Möglichkeit wäre,
    dass der Staat per sofort die Firma übernimmt und somit das Geschäft der Firma
    und die Mitarbeiter vor Arbeitslosigkeit retten kann.

    Auch ein neues Management kann nicht zaubern und den offensichtlichen Betrug
    wegkehren; wer soll bitte unter diesen Voraussetzungen noch Vertrauen schöpfen.

    PS: Der Staat darf vom Gesetz her keinen Betrug dulden. Vorläufige Einstellung der
    Geschäfte, wäre sicherlich der noch schlimmere Fall. Die Aufsichtsbehörden haben
    wieder einmal geschlafen und die Verbraucher sollen die Zeche zahlen.

    Eine generelle Verurteilung aller Aktiengesellschaften oder anderer Firmen ist na-
    türlich in diesem Zusammenhang nicht richtig. Gesetz und Ordnung werden durch
    die Justiz und Polizei in der BRD aufrechterhalten.


    Zitat: Der Staat darf vom Gesetz her keinen Betrug dulden.


    Ergo: der Staat ist der größte Betrüger und macht beim Geldbetrug überall mit und schütz alle Hintermänner - siehen Banken. Alles Gauner!!!


    Es tut weh und es tut gut : https://youtu.be/DRMPj0jRd64

    #Querdenken711

    Mehr Info's unter:

    https://querdenken-711.de

    #Querdenken711
    Geändert von Luis (23.06.2020 um 09:39 Uhr) Grund: wirtschaftlicher Supergau

  12. #12

    Dabei seit
    11/2006
    Beiträge
    2.866

    Die täglich mehr

    werdenden AfD Parolen Plärrer erkennt man sofort daran dass zu BaFin einem grotesk teuren aufgeblähten Beamtenladen kein Wörtchen verloren wird

  13. #13
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    5.747
    Zitat Zitat von vladimirbush Beitrag anzeigen
    werdenden Betrüger Parolen Plärrer erkennt man sofort daran dass zu BaFin einem grotesk teuren aufgeblähten Beamtenladen kein Wörtchen verloren wird

    Du warst doch auch ein Betrüger: du hast bei RNGS auch deine Finger im Spiel gehabt und das große RNGS Rad gedreht!


    Vor uns liegt ein wirtschaftlicher Supergau : https://youtu.be/SOiTYOEWW8o

    https://www.youtube.com/watch?v=SOiTYOEWW8o


    Im übrigen: Aktien sind Deck & Müll!!!

    https://www.google.de/search?q=Im+%C...hrome&ie=UTF-8

  14. #14
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    5.747

    Ex-Wirecard-Chef Braun festgenommen - Stand: 10:20 Uhr

    Im Bilanzskandal beim Dax-Konzern Wirecard ist der ehemalige Vorstandschef Markus Braun der Münchner Staatsanwaltschaft zufolge festgenommen worden. Nun entscheidet eine Ermittlungsrichterin.

    Die Staatsanwaltschaft München hat den zurückgetretenen Chef des skandalgeschüttelten Finanzdienstleisters Wirecard festgenommen. Markus Braun habe sich am Montagabend gestellt, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Er werde im Laufe des Tages der Ermittlungsrichterin vorgeführt, die über eine Haft entscheide.

    Die Strafverfolger verdächtigen Braun der Bilanzfälschung und der Marktmanipulation. Er war erst am Freitag im Skandal um fehlende 1,9 Milliarden Euro in der Unternehmensbilanz zurückgetreten.

    Im Bilanzskandal bei Wirecard hatte zuvor Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) eine rasche Aufklärung gefordert. „Wirecard ist verpflichtet aufzuklären und etwaige Missstände abzustellen“, sagte Altmaier in einem Interview mit dem Nachrichtenportal T-Online. „Es muss ermittelt werden, wie es dazu kommen konnte, dass sich offenbar Milliardenbeträge in Luft aufgelöst haben, oder möglicherweise nie da waren.“

    Zudem müsse herausgefunden werden, ob die bestehenden gesetzlichen Bestimmungen eingehalten wurden – „oder ob jemand dafür auch juristisch zur Rechenschaft gezogen werden muss“, sagte Altmaier. Der Vorgang sei „alles andere als banal“.

    Er warnte vor einem Imageverlust für den Wirtschaftsstandort Deutschland. „Es ist mir ganz wichtig, dass sich ein solcher Fall mit Blick auf das Vertrauen in den Bankenstandort Deutschland so schnell nicht wiederholt“, sagte Altmaier. „Wir hätten eine solche Situation überall erwartet – nur nicht in Deutschland. Deshalb müssen wir, wo notwendig, hart durchgreifen.“

    Wie auch durch die jüngsten Ereignisse in der Fleischindustrie seien Vorkommnisse dieser Art ein Problem für das Image des Wirtschaftsstandortes Deutschland, sagte Altmaier. „Wir dürfen nicht zulassen, dass einzelne Firmen das Ansehen einer ganzen Branche zerstören und damit dem Land Schaden zufügen.“

    Der Dax-Konzern Wirecard hatte am Montag mitgeteilt, dass die verschwundenen 1,9 Milliarden Euro aus seiner Jahresbilanz gar nicht existieren. Die Hintergründe blieben zunächst unklar. Das Unternehmen ist durch die Vorgänge in schwere Turbulenzen geraten.

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...tgenommen.html

  15. #15

    Dabei seit
    11/2006
    Beiträge
    2.866
    Zitat Zitat von Luis Beitrag anzeigen
    Du warst doch auch ein Betrüger: du hast bei RNGS auch deine Finger im Spiel gehabt und das große RNGS Rad gedreht!

    Quatsch

  16. #16

    Dabei seit
    11/2006
    Beiträge
    2.866
    Zitat Zitat von Luis Beitrag anzeigen

    Im Bilanzskandal bei Wirecard hatte zuvor Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) eine rasche Aufklärung gefordert. „Wirecard ist verpflichtet aufzuklären und etwaige Missstände abzustellen“, sagte Altmaier in einem Interview mit dem Nachrichtenportal T-Online. „Es muss ermittelt werden, wie es dazu kommen konnte, dass sich offenbar Milliardenbeträge in Luft aufgelöst haben, oder möglicherweise nie da waren.“

    Zudem müsse herausgefunden werden, ob die bestehenden gesetzlichen Bestimmungen eingehalten wurden – „oder ob jemand dafür auch juristisch zur Rechenschaft gezogen werden muss“, sagte Altmaier. Der Vorgang sei „alles andere als banal“.
    Ah der dauerhaft freigestellte EU Beamte Altmaier räumt den inkompetenten Beamtenladen Bafin auf! Da müssen AfD Beamtenfreunde und der Postillion ran! Muss man dabei sein!

    Einen EU Abkassierer Beamten zum Wirtschaftsminister machen da ist mal der AfD Schrill "Merkel muss weg" richtig

  17. #17

    Dabei seit
    12/2018
    Ort
    52382 Niederzier
    Beiträge
    1.022

    Wirecard, Kenn-Nr. 747206, Kurs 12,09, 25.6.2020

    Steht nicht der deutsche Staat bei Wirecard im Sinne der Glaubwürdigkeit in der Ver-
    pflichtung? Die großen Betrüger der Vergangenheit von Lustig bis Madoff haben doch
    irgendwie alle staatliche Prozesse erhalten und wurden verurteilt. Im Fall Wirecard
    ist einmal zu hoffen, dass die Justiz schnell handelt und den Prozeß ansetzt, damit
    der Betrug schnell geahndet wird. In der Zwischenzeit wird sich wahrscheinlich der
    deutsche Staat einen Gefallen tun, wenn er hier die Oberhand übernimmt. Dies wird
    wahrscheinlich auch im Sinne von BaFin und EZB sein. Die vielen kleinen Verbraucher
    und weitere Geschäftspartner wissen wahrscheinlich gar nicht, wie sie sich im Um-
    gang mit der Wirecard Karte noch verhalten sollen. Bei einer Insolvenz erhielten die
    vielen Geschäftspartner wahrscheinlich gar nicht mehr das Geld? Im Extrem müssten,
    sie es bei einer Zahlung sogar zurückzahlen. Das Stillhalten der vielen Kreditgeber
    bringt hier leider nichts. Im Gegenteil, hier wird ein Betrugnetz hochgehalten und die
    Kreditgeber machen sich mitschuldig.

    Nur, wenn der Staat als Vollhafter hier einspringen würde, könnte wahrscheinlich kurz, mittelfristig und langfristig wieder Vertrauen aufgebaut werden. Was
    haben die vielen amerikansichen Banken, die mit starken prozentualen Anteilen
    an Wirecard beteiligt sind, in der Vorgeschichte über den Skandal gewusst. Hier
    haben die amerikanischen Banken keine glückliche Rolle inne. Die US-Banken
    wussten wahrscheinlich in der Vorgeschichte mehr, als sie zur Zeit zugeben?

    Die Forderung das die Aktie vorübergehend vom Kurszettel verschwinden muss,
    ist mehr als gerechtfertig. Hier sollte gelten, dass bis zum Prozeß keine Verurteilung
    stattfindet; jedoch aufgrund der Eindeutigkeit des Betruges der Handel mit der
    Aktie ausgesetzt werden muss. Fehlen hier der Staatsanwalt wieder die Gesetze,
    um ein Aussetzen des Handel mit der Aktie durchzusetzen. Die Bafin steht direkt
    in der Verantwortung; dubiose Papierchen müssen direkt vom Kurszettel. Falls
    dies nicht geschieht, sollte ruhig in Erwägung gezogen werden, die Aufsichtsbe-
    hörden wegen "Nichtstun" zu verklagen.

    PS:"Seriös könnten die Geschäfte nur noch durch Übernahme des Staates und
    dessen Kontrolle weitergeführt werden". Die BRD ist doch keine Bananenrepublik,
    wo alles möglich ist.

  18. #18
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    5.747

    Abgeordnete und Regierung unterstützt Betrüger - das ist die Regel - Lobbys=

    Mafia!!! Mafia an den Börsen - wirklich nichts neues.

    https://www.google.com/search?client...el+-+Lobbys%3D


    Wirecard: Die Schande im DAX

    25. Juni 2020

    Die Affäre Wirecard ist nicht nur ein Problem im DAX. Der Skandal schädigt den Wirtschaftsstandort Deutschland und enthüllt völliges Versagen von Prüfern und BaFin.



    Stuttgarter Nachrichten:

    Von deutschen Dax-Konzernen, der Elite der heimischen Wirtschaft, ist man einiges gewohnt. VW hat mit dem Dieselbetrug eine Schlüsselindustrie in Verruf gebracht. Bei der Deutschen Bank verlieren inzwischen sogar Experten den Überblick über alle Skandale und Gerichtsverfahren.

    Wer dachte, es geht nicht mehr schlimmer, steht nun fassungslos vor dem Fall Wirecard. Fast zwei Milliarden Euro sind spurlos verschwunden, der Ex-Konzernchef verhaftet und nur gegen Millionenkaution wieder auf freiem Fuß.

    Große Teile des Geschäfts könnten frei erfunden und bloße Scheinumsätze sein. Milliarden an Börsenwert sind zum Schaden von Anlegern vernichtet. Die Pleite droht.

    Straubinger Tagblatt:

    Es ist wirklich kaum zu glauben, was beim Münchner Bezahldienst Wirecard abläuft. Das Ausmaß des Versagens ist atemberaubend. Es ist nicht allein dem Vorstand anzulasten, der sich auf erheblichen Ärger mit der Justiz gefasst machen muss.

    Auch die Finanzaufsicht hat sich nicht mit Ruhm bekleckert bei der Kontrolle eines Konzerns, der schon mehrfach mit Merkwürdigkeiten aufgefallen ist. Nicht zuletzt aber müssen sich die Aufsichtsräte fragen lassen, wo sie überhaupt hingeschaut haben. Oder haben sie gar nicht geschaut?

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/146...schande-im-dax

    Ergo: Aktien & Anleihen bestehen nur aus Betrug und Gaunereien - deshalb nur Gold!!!!

    GOLD BETRÜGT NIE!!!

    AKTIEN BETRÜGEN:

    Die ausbezahlten Dividenden werden durch die demnächst fälligen Kapitalerhöhungen komplett zurückgeholt - Gold verlangt nach keiner Kapitalerhöhung und nach keiner Nachschusspflicht - denn die existiert bei Gold nicht.

    Aktiengesellschaften entwickeln sich demnächst zu Geld fressenden Supermonstern.



    https://www.youtube.com/watch?v=SOiT...ature=youtu.be

  19. #19

    Dabei seit
    12/2018
    Ort
    52382 Niederzier
    Beiträge
    1.022

    Wirecard, Kenn-Nr. 747206, Kommt jetzt die Insolvenz?

    Dies ist wahrscheinlich ein Scherz, den die Anleger nicht verstehen. Beim betrügerischen
    Bankrott ist leider keine Insolvenz mehr möglich. Die Vortäuschung des fast gesamten
    Eigenkapitals mit praktisch "Null" zu unterlegen, ist leider kein Kavaliersdelikt. Die
    Staatsanwaltschaft kann in solchen Fällen Anträgen auf eine Insolvenz nicht mehr
    entsprechen.

    Die einzige Möglichkeit wäre eine Auffanggesellschaft durch den Staat und praktisch
    100 % Enteignung der jetzigen Aktionäre. Eine sehr traurige Geschichte für die
    kleinen Aktionäre, die einer Betrugs-Aktiengesellschaft auf den Leim gegangen sind.

    PS: "Ein Sprichwort lautet: die Ratten verlassen das sinkende Schiff. Bei der Wirecard
    geht es sich nicht um Ratten sondern um viele Menschen, die die Arbeitsplätze ver-
    lieren können, wenn der Staat nicht eingreift. Wahrscheinlich werden viele Firmen
    keine Wirecard Karte mehr akzeptieren, weil der mögliche betrügerische Konkurs
    droht."

  20. #20
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    5.747

    Wirecard stellt Insolvenzantrag!

    Wirecard: Auf dem Weg zum Pennystock!

    Heute, 13:30 ‧ Adam Maliszewski

    Die Wirecard-Aktie setzt am Donnerstag nach der Handelsunterbrechung wieder bei 2,50 Euro ein! Gegenüber den Notierungen vor der Aussetzung ergibt sich somit ein weiterer Verlust von nahezu 80 Prozent. Die schlimmsten Szenarien haben sich bewahrheitet: Wirecard stellt Insolvenzantrag! Das Desaster erreicht für die Anleger einen neuen Höhepunkt. Update im letzten Absatz!

    "Der Vorstand der Wirecard AG hat heute entschieden, für die Wirecard AG beim zuständigen Amtsgericht München einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens wegen drohender Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung zu stellen. Es wird geprüft, ob auch Insolvenzanträge für Tochtergesellschaften der Wirecard-Gruppe gestellt werden müssen", so die Gesellschaft.

    Update: Während Wirecard die Bücher ordnet und die Börse den letzten Abgesang anstimmt, gestalten sich die wirtschaftlichen Folgen für die Gläubiger der Unternehmensgruppe fatal. Neben der bekannten Kreditfazilität mit Laufzeit bis 2024 im Betrag von 1,75 Milliarden und 500 Millionen Euro aus der ausstehenden Anleihe wies das Unternehmen zuletzt weitere 1,25 Milliarden Euro Verbindlichkeiten aus. Am Ende des Insolvenzverfahrens dürfte für die Gläubiger eine geringe Quote übrigbleiben.

    Die schlimmsten Befürchtungen werden wahr, die Notierung ist auf seinem Weg in den Cent-Bereich. Die realistische, fundamentale Einschätzung einiger Analysten – nach der Nachricht wegen fehlender Prüfungstestate vom 18. Juni - ist eingetroffen.

    https://www.deraktionaer.de/artikel/...-20203052.html

    Wirecard-Insolvenz:

    https://www.google.com/search?client...card-Insolvenz

  21. #21

    Dabei seit
    11/2006
    Beiträge
    2.866

    CDS wirecard Lufthansa gehen up

    Credit default swaps kennen Laien eher nicht aber die sind ein Alarmsignal nicht nur für wirecard Gläubiger auch für Lufthansa
    Damit die Bafin Beamten ihren Beihilfe-finanzierten Ganzzjahresurlaub nicht abbrechen müssen muss Beamtenwohltäter Scholz sich was einfallen lassen Wirecard Rettung

  22. #22
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    5.747

    Der Wirecard-Skandal ist eine Pleite für alle

    Der Steuerzahler muss für 12 Milliarden Wirecard Schäden haften?

    Zitat Zitat von vladimirbush Beitrag anzeigen
    Credit default swaps kennen Laien eher nicht aber die sind ein Alarmsignal nicht nur für wirecard Gläubiger auch für Lufthansa
    Damit die Bafin Beamten ihren Beihilfe-finanzierten Ganzzjahresurlaub nicht abbrechen müssen muss Beamtenwohltäter Scholz sich was einfallen lassen Wirecard Rettung

    Zitat:

    Die Pleite von Wirecard ist aber auch eine juristische Pleite der Finanzaufsicht und letztlich eine politische Pleite der Bundesregierung.

    Sie alle haben versagt.


    https://www.sueddeutsche.de/wirtscha...ntar-1.4947377


    Ergo: 730 Bundes-Abnicker - samt Merkel - zum Mond baemen.


    https://www.google.com/search?client...w=1588&bih=919

  23. #23
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    5.747

    Wirecard: “Die Firma hatte nie eine Existenzgrundlage”!

    Heute hat Wirecard bekanntlich Insolvenz angemeldet – ein Novum für einen Konzern, der im Dax gelistet ist. Hat sich das angekündigt? Vorwürfe, dass da manches nicht wirklich stimmen kann, gibt es ja schon lange. Aber weder die Bafin noch andere haben das Ausmaß dessen, was da abgelaufen ist, auch nur im Ansatz geahnt.

    Nun hat der Vermmögensverwalter Hendrik Leber, Chef von acatis, ein Video gemacht – und erklärt in diesem Video, warum er die Aktie von Wirecard verkauft hat (im Dezember 2018). Leber sagt: “die Zahlen schienen zu schön, um wahr zu sein”. Leber hatte bei einer Investoren-Konferenz mit dem Wirecard-Chef Markus Brau gesprochen – und fand viele seiner Antworten auf seine “provozierenden Fragen” nicht befriedigend. Daher verkaufte er die Aktie von Wirecard sofort nach dieser Konferenz.

    Ist Wirecard selbst Opfer von Betrügern? Leber findet alleine die Einschaltung von phillipinischen Banken äusserst merkwürdig – warum nicht eine international vernetzte Großbank einschalten? Der Vermögensverwalter meint: “die Firma hatte nie eine Existenzgrundlage”!

    ACATIS äußert sich zu Wirecard, 23. Juni 2020 :

    https://www.youtube.com/watch?time_c...ature=emb_logo

    https://youtu.be/GBAtyHBGNV8

    https://finanzmarktwelt.de/wirecard-...ndlage-171606/
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  24. #24
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    5.747

    Finanzausschuss: Wirecard-Fall immenser Schaden für Deutschland - 26.06.2020

    Die Vorsitzende des Finanzausschusses im Bundestag, Katja Hessel (FDP), sieht durch den Insolvenzantrag von Wirecard einen immensen Schaden für den Finanzplatz Deutschland und will für schnelle Aufklärung der Versäumnisse bei den Aufsichtsbehörden sorgen.

    "Der Insolvenzantrag von Wirecard stellt einen immensen Schaden für den Finanzplatz Deutschland dar, dessen Folgen noch gar nicht abzusehen sind", sagte Hessel den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben).

    Deshalb müsse jetzt schnell und lückenlos aufgeklärt werden, fordert die Politikerin.

    "Hierbei wird im Mittelpunkt stehen inwieweit die Aufsicht versagt hat und welche Konsequenzen dies für BaFin und BMF haben muss", kündigte Hessel an.

    "Diese müssen dann rasch gezogen werden, damit dadurch das Vertrauen in den deutschen Finanzplatz zurückgewonnen werden kann."

    Der Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Felix Hufeld, muss sich nächsten Mittwoch den Fragen des Ausschusses stellen.

    https://www.mmnews.de/aktuelle-press...er-deutschland


    Ergo: Schlaffe Gesetze entstehen durch undurchsichtige Lobbyarbeiten mit Politiker die mit den Finanzgaunern gemeinsame Sache machen.

    Der Finanzplatz Deutschland, erhält den Status einer Bananenrepublik, viel zu unsicher und weil der deutsche Staat jede juristische Gutmachung gegenüber den Kapitalgebern verhindert.

    Denn die Staatsanwaltschaften sind zu 100% weisungsgebunden und wenn die hohe Politik nicht will dass gegen ein Finanzinstut ermittelt wird, dann wird nicht ermittelt und selbst dann wenn die Staatsanwaltschaft vom dem Finanzverbrechen zu 100% alles weiß, bleiben die Füße drotzdem still.


    730 Bundesabnicker werden nicht gebraucht und gehören sofort zum Mond gebeamt.....

    Aktien und Anleihen sind großer Mist und Dreck - Leute macht um Deutschlands Aktien und Anleihen einen großen Bogen!!!!

    Achso, Leute kauft Gold und Silber denn die Lügen nie und verlangen keinen Kapitalnachschuss nach einer Kapitalerhöhung.


    Was ist los : https://www.youtube.com/watch?v=uyfeg7lbxCo


    »Gesetze sind Jungfrauen im Parlament, aber Huren vor Gericht.«

    https://tucholsky-gesellschaft.de/20...holsky-zitate/

  25. #25

    Dabei seit
    11/2006
    Beiträge
    2.866
    Zitat Zitat von Luis Beitrag anzeigen
    Die Vorsitzende des Finanzausschusses im Bundestag, Katja Hessel (FDP), sieht durch den Insolvenzantrag von Wirecard einen immensen Schaden für den Finanzplatz Deutschland und will für schnelle Aufklärung der Versäumnisse bei den Aufsichtsbehörden sorgen.

    "Der Insolvenzantrag von Wirecard stellt einen immensen Schaden für den Finanzplatz Deutschland dar, dessen Folgen noch gar nicht abzusehen sind", sagte Hessel den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben).

    Deshalb müsse jetzt schnell und lückenlos aufgeklärt werden, fordert die Politikerin.

    "Hierbei wird im Mittelpunkt stehen inwieweit die Aufsicht versagt hat und welche Konsequenzen dies für BaFin und BMF haben muss", kündigte Hessel an.

    "Diese müssen dann rasch gezogen werden, damit dadurch das Vertrauen in den deutschen Finanzplatz zurückgewonnen werden kann."
    Es wird keine Konsequenzen für BaFin Beamte geben.

  26. #26
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    5.747

    Deutsche, kauft deutsche Zitronen! Europas Banken droht riesige Kapitallücke

    Bronze, Silber und Gold : https://www.youtube.com/watch?v=39_92IKkYbM

    Zitat Zitat von vladimirbush Beitrag anzeigen
    Es wird keine Konsequenzen für BaFin Beamte geben.
    Weil das Justizministerium die schützende Hand darüber hält wird nicht geschehen - Finanzbetrug hat in Deutschland eine lange und Hohe Tradition.

    Schlaffe Gesetze entstehen durch undurchsichtige Lobbyarbeiten mit Politiker die mit den Finanzgaunern gemeinsame Sache machen.

    Der Finanzplatz Deutschland, erhält den Status einer Bananenrepublik, viel zu unsicher und weil der deutsche Staat jede juristische Gutmachung gegenüber den Kapitalgebern verhindert.

    Denn die Staatsanwaltschaften sind zu 100% weisungsgebunden und wenn die hohe Politik nicht will dass gegen ein Finanzinstut ermittelt wird, dann wird nicht ermittelt und selbst dann wenn die Staatsanwaltschaft vom dem Finanzverbrechen zu 100% alles weiß, bleiben die Füße drotzdem still.


    730 Bundesabnicker werden nicht gebraucht und gehören sofort zum Mond gebeamt.....

    Aktien und Anleihen sind großer Mist und Dreck - Leute macht um Deutschlands Aktien und Anleihen einen großen Bogen!!!!

    Achso, Leute kauft Gold und Silber denn die Lügen nie und verlangen keinen Kapitalnachschuss nach einer Kapitalerhöhung.


    Was ist los : https://www.youtube.com/watch?v=uyfeg7lbxCo


    »Gesetze sind Jungfrauen im Parlament, aber Huren vor Gericht.«

    https://tucholsky-gesellschaft.de/20...holsky-zitate/


    Europas Banken droht riesige Kapitallücke

    Europas Banken, insbesondere die deutschen Institute, sehen im Vergleich zu ihren amerikanischen Wettbewerbern schlecht aus: zu wenig Erträge und zu hohe Kosten. Zumindest in der Eigenkapitalausstattung haben die Bankenaufseher sich bislang zuversichtlich gezeigt, dass die ersten Einschläge der Corona-Krise gemeistert werden können. Doch die große Welle an Kreditausfällen aufgrund der Zahlungsschwierigkeiten, in die viele Unternehmen noch geraten werden, steht erst bevor.

    Nun schlägt der Bonner Ökonom Moritz Schularick Alarm. In einem Papier, das er gemeinsam mit den Volkswirten Sascha Steffen und Tobias Tröger für das in London sitzende Center for Economic Policy Research (CEPR) verfasst hat, schätzt er den Eigenkapitalbedarf für europäische Banken aufgrund der Rezession und der Kreditausfälle in einem negativen Szenario auf bis zu 600 Milliarden Euro. In einem moderaten Verlauf der Krise könnten noch immer 143 Milliarden Euro fehlen.

    Deshalb schlagen die Ökonomen eine vorsorgliche Rekapitalisierung der europäischen Banken vor, die der Euro-Krisenfonds ESM vornehmen soll. Diese Institution halten die drei Volkswirte deshalb für geeignet, weil dadurch die enge Verbindung zwischen Banken und ihrem Heimatstaat umgangen werden könne. In der Regel zählen die Banken zu den wichtigsten Gläubigern ihrer Staaten, die wiederum im Falle einer Finanzkrise die Institute mit frischem Kapital versorgen.

    Auch gesunde Banken rekapitalisieren

    Darüber hinaus schlagen die Ökonomen vor, dass die Rekapitalisierung für alle Banken, unabhängig von ihrer Verfassung, erfolgen soll. Das erinnert an die Maßnahmen der amerikanischen Regierung nach der Finanzkrise 2008, als sie alle Banken mit Eigenkapital stabilisierte. Die meisten Institute zahlten die staatlichen Mittel rasch zurück, als sie dies durch Aktienplazierungen am Kapitalmarkt finanzieren konnten. Die gesunden europäischen Banken sollen nach Vorstellung der Ökonomen um Schularick das Kapital dann zurückzahlen dürfen, wenn sie einen entsprechenden Stresstest bestanden haben.

    Interessant ist in dem Papier der Hinweis, dass die darin vertretenen Ansichten einzig die Meinung der Autoren widerspiegeln, aber nicht als Standpunkt der Federal Reserve Bank of New York oder der amerikanischen Notenbank Federal Reserve verstanden werden können. Neben der Universität Bonn und dem CEPR wird Schularick in dem Papier als Forscher auch der Federal Reserve Bank of New York zugeordnet.

    Die drei Volkswirte halten den ESM aber auch aus einem weiteren Grund für die geeignete Institution, um die Banken zu rekapitalisieren. Der Euro-Krisenfonds sei als einzige europäische Institution in der Lage, die notwendigen Mittel dafür aufzubringen. Der ESM sollte in seiner Fähigkeit zur Rekapitalisierung der Institute nicht beschnitten, sondern gestärkt werden, empfehlen die Autoren.

    Warnung vom IWF

    Auch der Internationale Währungsfonds (IWF) warnte am Donnerstag vor den Folgen der Corona-Krise: Diese könne die Schwächen im internationalen Finanzsystem noch verstärken. Sowohl in Industrie- als auch in Schwellenländern könnte die Verschuldung von Unternehmen und Haushalten in einigen Fällen nicht mehr beherrschbar sein, sofern der Konjunktureinbruch besonders heftig ausfalle, hieß es in dem am Donnerstag vorgelegten Finanzstabilitätsbericht des IWF.

    Die Insolvenzwelle wird zur Belastungsprobe für Banken. Zwar verfügen sie in Europa noch über ausreichend Eigenkapital, auch weil die Aufseher die Kapitalvorgaben deutlich gelockert und damit den Banken mehr Spielraum eingeräumt haben. Doch fraglich bleibt, ob sie angesichts hoher Kreditausfälle noch in der Lage sein werden, die Erholung der Wirtschaft mit Krediten zu unterstützen. Deshalb raten die Ökonomen zu einer vorsorglichen Rekapitalisierung.

    https://www.faz.net/aktuell/finanzen...-16832439.html


    Ergo: das kommt so wie ich vor der Corona Pandemie geschrieben haben: Banken werden alle umkippen und bankrott gehen - dass alles hat Merkel & Co. zu verantworten - Deutschland wird von Verbrechern regiert - Frage: wer räumt den Politikladen auf???

    https://www.google.de/search?q=das+k...hrome&ie=UTF-8

  27. #27

    Dabei seit
    12/2018
    Ort
    52382 Niederzier
    Beiträge
    1.022

    Wirecard Aktie, Kenn-Nr. 747206

    Es ist wahrscheinlich keine gute Geschichte, wenn diese Aktie heute noch immer an
    der Börse gehandelt wird. Betrügerischer Konkurs ist leider nicht harmlos.

    Der deutsche Staat steht hier in einer großen Verantwortung. Das Geschäftsmodell
    der Wirecard steht wahrscheinlich ja nicht auf dem Prüfstand. Fingirte Dokumente
    bei der Kreditaufnahme haben den Betrug hier offentsichtlich gemacht. Dadurch können leider auch die Bilanzzahlen nicht mehr stimmen. Eine tiefe Prüfung durch die Steuerbehörden wird sicherlich nötig sein.

    Für die Mitarbeiter und die Fortsetzung des Geschäfts, ist es dringend notwendig,
    dass so schnell als möglich eine Auffanggesellschaft unter staatlicher Federführung
    geschaffen wird.

    Hier geht es sich immerhin um 5000 bis 6000 Arbeitsplätze und ein durchaus zu-
    kunftsfähiges Geschäft. In solchen Fällen sollte ein Staat, also hier die BRD schnell
    helfen und die Firma 5 bis 10 Jahre in Federführung halten. Nur so können alte
    und neue Kunden sowie die Kartennehmer wieder Vertrauen gewinnen. Der
    Staat steht in der Verantwortung. Jeder verlorene Tag kostet gewaltiges Ver-
    trauen. Dieser gemeine Betrug hat nichts mit Corona zu tun.


  28. #28
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    5.747
    Zitat Zitat von HuppertzR Beitrag anzeigen
    Es ist wahrscheinlich keine gute Geschichte, wenn diese Aktie heute noch immer an
    der Börse gehandelt wird. Betrügerischer Konkurs ist leider nicht harmlos.

    Der deutsche Staat steht hier in einer großen Verantwortung. Das Geschäftsmodell
    der Wirecard steht wahrscheinlich ja nicht auf dem Prüfstand. Fingirte Dokumente
    bei der Kreditaufnahme haben den Betrug hier offentsichtlich gemacht. Dadurch können leider auch die Bilanzzahlen nicht mehr stimmen. Eine tiefe Prüfung durch die Steuerbehörden wird sicherlich nötig sein.

    Für die Mitarbeiter und die Fortsetzung des Geschäfts, ist es dringend notwendig,
    dass so schnell als möglich eine Auffanggesellschaft unter staatlicher Federführung
    geschaffen wird.

    Hier geht es sich immerhin um 5000 bis 6000 Arbeitsplätze und ein durchaus zu-
    kunftsfähiges Geschäft. In solchen Fällen sollte ein Staat, also hier die BRD schnell
    helfen und die Firma 5 bis 10 Jahre in Federführung halten. Nur so können alte
    und neue Kunden sowie die Kartennehmer wieder Vertrauen gewinnen. Der
    Staat steht in der Verantwortung. Jeder verlorene Tag kostet gewaltiges Ver-
    trauen. Dieser gemeine Betrug hat nichts mit Corona zu tun.

    Dein Deutscher Staat ist ein Gauner Staat und wird wie üblich seine schützende Hand über die Finanzverbrechern halten, weil dein Staat mit den Finanzverbrechern gemeinsame Sachen machen. Der bestehend Staat gehört zu 100% auf den Mond gebeamt.

    Ergo: das kommt so wie ich vor der Corona Pandemie geschrieben haben: Banken werden alle umkippen und bankrott gehen - dass alles hat Merkel & Co. zu verantworten - Deutschland wird von Verbrechern regiert - Frage: wer räumt den Politikladen auf???

    https://www.google.de/search?q=das+k...hrome&ie=UTF-8


    Den Instituten droht eine Lücke von bis zu 600 Milliarden Euro an Eigenkapital. Um die Wirtschaftserholung finanzieren zu können, brauchen sie frische Mittel.

    https://www.faz.net/aktuell/finanzen...-16832439.html

  29. #29
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    5.747

    Die Köpfe hinter dem Krimi : W I R E C A R D

    26.06.2020

    Das Endspiel von Wirecard ist mit dem Antrag eines Insolvenzverfahrens eröffnet. Auf diese Personen kommt es in den kommenden Monaten an.

    Markus Braun: Mister Wirecard

    Markus Braun ist „Mr. Wirecard“. Der 51 Jahre alte Österreicher war bis vor wenigen Tagen noch Vorstandsvorsitzender der Wirecard AG und ihr Großaktionär, musste im Zuge des Bilanzskandals dann zurücktreten. Er hat sich der Staatsanwaltschaft München gestellt und kam nach einer Nacht in Untersuchungshaft gegen eine Kaution von 5 Millionen Euro wieder auf freien Fuß. Braun, promovierter Wirtschaftsinformatiker und früherer Unternehmensberater, hat das 1999 gegründete Start-up nach dem Crash der New Economy im Herbst 2001 übernommen und dann an die Börse gebracht. Früh erkannte er das Potential, das im Internetzahlungsverkehr liegen sollte. Mit dem Aufstieg in den Dax im September 2018 notierte die Wirecard-Aktie nahe der 200-Euro-Marke, und Braun war mit seinem Anteil von gut 7 Prozent Milliardär. Fallende Kurse nutzte er oft, um auf Kredit weitere Aktien zu kaufen. Das wurde ihm in der sich abzeichnenden Insolvenz zum Verhängnis: Er musste große Aktienpakete verkaufen, um die Kredite zu bedienen. Sein Anteil reduzierte sich auf weniger als drei Prozent. Über sein Privatleben ist wenig bekannt. Braun ist verheiratet, hat eine Tochter und lebt in Wien. Er selbst sprach einmal über seine Leidenschaft für die Oper, das musste genügen. Seine Doktorarbeit handelte von einem Modell, mit dem sich die Geschwindigkeit von Computerprogrammen vorhersagen lässt.

    F.A.Z., Henning Peitsmeier

    Jan Marsalek: Die rechte Hand

    Jan Marsalek gilt als rechte Hand von Markus Braun. Zehn Jahre lang arbeitete der 40 Jahre alte Österreicher zusammen mit Braun im Wirecard-Vorstand, zuständig für die Expansion in Asien. Er soll das Vertrauen von Braun gehabt haben, und er war auch Architekt der intransparenten Geschäftsstruktur mit sogenannten Drittpartnern. Die benötigte Wirecard demnach in jenen Ländern, in denen das Münchner Unternehmen keine Lizenzen besaß, vor allem in Schwellenländern. Im Zentrum des Skandals stehen Treuhandkonten bei zwei philippinischen Banken. Dort sollte eigentlich das Geld als Sicherheit für an Händler gewährte Kredite dienen. Wirecard wies als Summe auf diesen Treuhandkonten 1,9 Milliarden Euro aus – und die hat es offenbar nie gegeben. Die Summe entsprach einem Viertel der Bilanzsumme von Wirecard und dem gesamten Ende 2018 ausgewiesenen Eigenkapital. Den Verdacht, dass es in diesem so bedeutsamen Asien-Geschäft nicht mit rechten Dingen zugegangen sein könnte, gab es seit einigen Jahren. Sehr detailliert berichtete die „Financial Times“ über frisierte Bilanzen und nannte in diesem Zusammenhang Marsalek als wichtigsten Protagonisten bei Wirecard. Als die Staatsanwaltschaft München Anfang 2019 gegen Journalisten und Börsenspekulanten Ermittlungen aufnahm, sagte Marsalek als Zeuge aus. Jetzt liegt gegen ihn ein Haftbefehl vor.

    F.A.Z., Henning Peitsmeier

    James Freis: Der Kurzzeit-Chef

    James Freis ist der Nachlassverwalter von Wirecard. Mitten in der Krise wurde der 49 Jahre alte Amerikaner zum Vorstand bestellt und schon 24 Stunden später, nach dem Rücktritt von Markus Braun, zum Interimschef ernannt. Auf eine solch steile Hochgeschwindigkeitskarriere hätte der frühere Vorstand der Deutschen Börse sicher gern verzichtet. In seine kurze Amtszeit fielen zwei wichtige Entscheidungen: Zuerst musste er über den gigantischen Betrug rund um seinen neuen Arbeitgeber informieren, als er in der Nacht zum Montag bekanntgab, dass es die 1,9 Milliarden Euro Treuhandguthaben auf den Konten von zwei philippinischen Banken wahrscheinlich nie gegeben hat. Nur drei Tage später ließ er mitteilen, dass Wirecard beim Amtsgericht München ein Insolvenzverfahren beantragt hat. Freis führte die Verhandlungen mit den Gläubigerbanken unter großem Zeitdruck und hatte sich mit der amerikanischen Investmentbank Houlihan Lokey auch erfahrene Sanierungsspezialisten an seine Seite geholt. Geholfen hat es am Ende nicht, die Insolvenz war offenbar nicht zu vermeiden. Freis war bei der Deutschen Börse seit 2014 für Compliance zuständig, also gute Unternehmensführung. Er ist der einzige Vertreter im Vorstand, gegen den die Staatsanwaltschaft nicht ermittelt.

    F.A.Z., Henning Peitsmeier

    Alexander von Knoop: Der Finanzvorstand

    Noch richten sich alle Blicke auf den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Markus Braun und seine rechte Hand Jan Marsalek. Doch in Bilanzskandalen und Insolvenzverfahren fällt auch ein Schlaglicht auf den Finanzvorstand: Alexander von Knoop. Er kam im Jahr 2005 zu Wirecard und war ausgerechnet für die interne Revision zuständig. Zuvor arbeitete er jahrelang bei PWC und war dort unter anderem im Banking-Bereich tätig. 2018 folgte er Burkhard Ley, der zwölf Jahre lang für die Finanzen von Wirecard zuständig war. Schon Ley musste sich mit Attacken von Shortsellern und Vorwürfen von Luftbuchungen und falschen Bilanzen auseinandersetzen. Als Vorstand war von Knoop auch für die Compliance zuständig und führte Wirecard im Herbst 2018 in den Dax. Doch auch er bekam keine Ruhe in das Unternehmen. Die Vorwürfe der „Financial Times“ über Luftbuchungen, die Wirecard nie entkräften konnte und sich schlussendlich als wahr herausstellten, sowie der mehrmals verschobene Geschäftsbericht waren dabei die Tropfen, die das Fass zum Überlaufen brachten. Im Mai musste er die Verantwortlichkeiten für Compliance und das Rechtswesen wieder abgeben und übernahm den Bereich Investor Relations. Sein Einstand hier kann man nur als Desaster beschreiben. Noch im Mai sagte er: „Ich gehe davon aus, dass sich keine wesentlichen Abweichungen dieses sehr intensiv geprüften Abschlusses gegenüber den gemeldeten vorläufigen Zahlen ergeben.“ Auch deswegen ermittelte die Bafin gegen den gesamten Vorstand.

    F.A.Z., Franz Nestler

    Tim Albrecht: Der Zocker

    Der Wert von Tim Albrecht für die DWS lässt sich ziemlich präzise beziffern: Um 200 Millionen Euro verteuerte sich die Fondsgesellschaft der Deutschen Bank an der Börse, als im Herbst 2018 bekannt wurde, dass der Fondsmanager, anders als befürchtet, doch nicht zur Privatbank Berenberg wechseln wolle. Für die größte deutsche Publikumsfondsgesellschaft ist er damit so etwas wie ein junger Klaus Kaldemorgen, die Fondsmanager-Ikone. Zumindest war er das. Mit einer allzu riskanten Wette auf Wirecard, als Zweifel um den Konzern schon längst ins Kraut schossen, hat sich der Star verzockt. Bis zu 10 Prozent seines Flaggschifffonds DWS Deutschland, in den Privatanleger vier Milliarden Euro investiert haben, bestanden im Frühjahr aus Wirecard-Aktien; Ende Mai waren es immer noch mehr als 4 Prozent. Damit hatte Albrecht den Zahlungsanbieter – verglichen mit seiner Bedeutung im Vergleichsindex – stark übergewichtet. Nach dem Kurssturz führt das dazu, dass seine Anleger schlechter dastehen, als wenn sie in einen günstigen ETF auf deutsche Aktien investiert hätten. Einen Imageschaden für das gesamte aktive Fondsmanagement gestand Albrecht im Gespräch mit der F.A.Z. ein. Mit der Ankündigung, dass er dieses Jahr auf seinen Bonus verzichten werde und die DWS Wirecard und den ehemaligen Vorstandschef Markus Braun verklagen werde, hat Albrecht schnell versucht, sich aus der Schusslinie zu nehmen. In Frankfurt erwartet aber mancher noch härtere Konsequenzen.

    F.A.Z., Tim Kanning

    N.N.: Der Insolvenzverwalter

    Wird er gerufen, dann ist es meistens schon zu spät. Die Stunde des Insolvenzverwalters schlägt, wenn sich Geschäftsideen in Luft auflösen, Kredite wegbrechen oder im Fall von Wirecard offenbar Bilanzen mit nichtexistenten Milliarden an Euro aufgebläht wurden. Doch die Tätigkeit eröffnet Gestaltungsspielräume und verleiht viel Macht auf Zeit: Von den Entscheidungen des Insolvenzverwalters kann jeder im Konzern betroffen sein. Für den vorläufigen Insolvenzverwalter bei Wirecard wird es vor allem darum gehen, sich schnell einen Überblick zu verschaffen. Kann Wirecard überhaupt seinen Geschäftsbetrieb fortsetzen?

    Die Insolvenzordnung schreibt vor, das Vermögen des Schuldners „zu sichern und zu erhalten“. Jeder Arbeitsablauf des Zahlungsabwicklers muss also überprüft werden. Dadurch kann es zu einer Konkurrenz mit den Ermittlern kommen. Auch die Strafverfolger werden jetzt jeden Stein in der Konzernzentrale von Wirecard umdrehen. Sie haben die Vorbereitung einer Anklage im Fokus. Für den Insolvenzverwalter geht es dagegen um den Erhalt einer wirtschaftlichen Einheit: Er muss so viel wie möglich in die Insolvenzmasse einbringen, sei es durch Teilverkäufe, später mit Haftungsansprüchen gegen Organe und deren Managerhaftpflichtversicherung. Bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe hatte das Amtsgericht München noch keinen vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

    F.A.Z., Marcus Jung

    Hildegard Bäumler-Hösl: Die Anklägerin

    Eine Münchner Boulevardzeitung zählte Hildegard Bäumler-Hösl vor einigen Jahren zur Riege der „mächtigsten Frauen“ in der bayerischen Landeshauptstadt. Dabei drängte es die Juristin nie neben erfolgreichen Unternehmerinnen und schillernden Schauspielerinnen ins Rampenlicht. Der Einfluss von Bäumler-Hösl hat nichts mit roten Teppichen oder beeindruckenden Jahreszahlen zu tun. Die Oberstaatsanwältin hat die Lücke schnell ausgefüllt, die sich nach dem Weggang des charismatischen Behördenchefs und Korruptionsbekämpfers Manfred Nötzel vor einigen Jahren kurz aufgetan hatte. Jetzt ist es die Mittfünfzigerin, die als Hauptabteilungsleiterin mit der Aufklärung spektakulärer Wirtschaftsstrafsachen die Aufmerksamkeit auf sich zieht.

    Für den Wirecard-Fall ist Bäumler-Hösl bestens gewappnet. Vor bald anderthalb Jahrzehnten hatte sie an vorderster Front den Schmiergeldskandal von Siemens mit aufgerollt. Und auch um manche Großbank in der Finanzkrise sowie die Affären des Rüstungskonzerns Airbus hat sie sich kümmern müssen. Dass viele Unternehmen in Deutschland heute auf die Gesetzestreue (Compliance) achten und Mitarbeiter schulen, ist also unter anderem auf die Arbeit der Münchner Anklägerin zurückzuführen. Ob und vor allem wer die Compliance-Strukturen von Wirecard gezielt aushebelte, müssen Bäumler-Hösl und ihre Kollegen noch herausfinden. Dazu wird vermutlich eine Reise nach Manila notwendig sein, also dorthin, wo angeblich 1,9 Milliarden Euro auf Treuhandkonten lagen – oder vielleicht waren es nur Luftbuchungen? Kommt es zu einer Anklage und zum Strafprozess, dann könnte der Kriminalfall Wirecard die Siemens-Affäre in den Schatten stellen.

    F.A.Z., Marcus Jung

    Alfred Dierlamm: Der Strafverteidiger

    Ein guter Strafverteidiger zu sein ist das eine. Aber in komplexen Wirtschaftsstrafsachen, gerade an der Schnittstelle von Bilanzrecht und Kapitalmarktfragen, trennen sich Spreu und Weizen im Anwaltsmarkt sehr schnell. Alfred Dierlamm hat sich über Jahre hinweg auf die Verteidigung solcher Fälle spezialisiert. Es kommt dabei nicht nur auf eine exzellente Aufarbeitung des Falls und ein souveränes Auftreten bei Staatsanwaltschaft und Gericht an. Dierlamm muss die Zahlen von Wirecard durchdringen, um sich eine Strategie für die Verteidigung des einstigen Konzernchefs Markus Braun zu überlegen. Vermutlich wegen dieser interdisziplinären Stärke ist der Anwalt aus Wiesbaden auch immer wieder von Wirtschaftsprüfern mandatiert worden.

    Mit dem Vorwurf der Bilanzfälschung, der gegen Braun erhoben wird, sieht sich der Strafverteidiger auch für einen anderen Mandanten im Windreich-Strafprozess konfrontiert. Das kann in einem Strafverfahren gegen Braun und weitere Beschuldigte noch von Vorteil sein. Außerdem hat er ein Gespür dafür, seine Mandanten zu (aus deren Sicht) unkonventionellen, weil schwierigen Entscheidungen zu bewegen. In den Ermittlungen wegen Cum-Ex-Geschäften, wo Dierlamms Strafrechtsboutique mehrere Beschuldigte verteidigt, begleitete er 2019 den Kronzeugen der Anklage über drei Tage bei dessen Aussage vor einem vollbesetzten Gerichtssaal. Auch Markus Braun, der zum Zeitpunkt des Haftbefehls in Wien weilte, konnte er zur Rückkehr nach München überreden. Nach einer Nacht in Polizeigewahrsam konnte Braun wieder auf freien Fuß. Dank einer Millionenkaution und seines erfahrenen Strafverteidigers.

    F.A.Z., Marcus Jung

    Felix Hufeld: Der Aufseher

    Er spielt in dem Wirecard-Desaster eine unglückliche Rolle: Felix Hufeld, Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin). Dass seine Behörde auf den Zahlungsdienstleister nur indirekt über dessen Börsennotierung als Aktiengesellschaft und nur direkt auf die Tochtergesellschaft Wirecard Bank Zugriff hatte, interessiert vielleicht noch einige Fachjuristen. Es ist der Öffentlichkeit inzwischen kaum vermittelbar, warum die Finanzaufsicht ausgerechnet den größten Zahlungsdienstleister des Landes nicht überwacht. Im direkten Gespräch wirbt Hufeld um Verständnis für die Arbeit seiner Behörde und deren Grenzen. Ob er damit am kommenden Mittwoch den Finanzausschuss im Bundestag überzeugen kann, muss bezweifelt werden. Lisa Paus, Sprecherin der Grünen für Finanzpolitik, kündigte kritische Fragen an. Schon am Montag hatte Hufeld auf einer Finanzmarktkonferenz in Frankfurt von einer Schande für Deutschland gesprochen und das Versagen seiner Behörde eingeräumt. Einen Tag später bestätigte ihn in dieser Einschätzung sein Dienstherr, Bundesfinanzminister Olaf Scholz. Die Bafin und Hufeld müssen sich fragen, ob sie den Vorwürfen der Bilanzmanipulation nicht viel früher hätten nachgehen müssen. Der 59 Jahre alte Hufeld, der als begabter Cellist im Bundesjugendorchester gespielt hat, wird um die erste Geige kämpfen müssen.

    F.A.Z., Markus Frühauf

    Andreas Tilp: Der Klägeranwalt

    Er lässt seinen Ankündigungen rasch Taten folgen. Der Anwalt aus Kirchentellinsfurt bei Tübingen ist immer präsent, wenn sich Unregelmäßigkeiten am Kapitalmarkt abzeichnen. Angst vor großen Namen hat Andreas Tilp nicht, wenn man sich seine Gegner Deutsche Telekom, die einstige Hypo Real Estate, oder aktuell Porsche und Volkswagen ansieht. Wie kaum ein anderer vergräbt sich der Fachmann für Kapitalmarktrecht in Börsenprospekte und Ad-hoc-Mitteilungen und sucht nach Fehlern. Die gehen nun mal zu Lasten der Investoren, für die Tilp vor Gericht zieht.

    Im Fall Wirecard hat er Anlegern im Internet schon früh empfohlen, sich mit Unterlagen über den Kauf von Aktien bis Mitte Juni 2020 bei ihm zu melden. In einer ersten Klage für das Anlegermagazin „Effecten-Spiegel“ verlangt Tilp Schadenersatz. Eigentlich geht es ihm darum, ein großes Kapitalanlegermusterverfahren gegen den Konzern anzustrengen, von dem viele institutionelle Investoren profitieren würden. Einen Antrag auf die Einleitung eines solchen Musterverfahrens hat Andreas Tilp schon gestellt. Ob es dazu nach dem Insolvenzantrag vom Donnerstag kommen wird, muss bezweifelt werden. Es wird immer wahrscheinlicher, dass sich der Anlegeranwalt mit dem Insolvenzverwalter von Wirecard zuerst in Schriftsätzen und später vor Gericht streiten wird.

    F.A.Z., Marcus Jung

    https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-16829009.html

    1000 mal berührt und nix ist passiert : https://www.youtube.com/watch?v=4K_0uPny2dU

    https://www.google.de/search?q=1000+...hrome&ie=UTF-8

    Ergo: seit dem RNGS & GUM Betrug der Deutsche Bank AG keine Aktien mehr angefasst und den Tan Nummernblock ins Eck gepfeffert - Aktien und Anleihen bestehen nur aus Betrug und Schwindel.

    Die schwindel Deutsche Bank AG möge für immer verschwinden und alle Ihre Macher gehören eingesperrt samt den Politiker die mit denen Geschäfte gemacht.

  30. #30
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    5.747

    Wirecard bleibt im Dax

    VON DANIEL MOHR-AKTUALISIERT AM 25.06.2020-14:32

    Auch nach dem Insolvenzantrag erfüllt der Zahlungsdienstleister alle Bedingungen, um dem deutschen Aktienleitindex weiterhin anzugehören. Die Börse prüft rein formale Kriterien. In eine Bilanz schaut sie nicht.

    Die Deutsche Börse sieht keinen Anlass, den Arbeitskreis Aktienindizes außerplanmäßig tagen zu lassen. Wirecard erfüllt auch nach dem Insolvenzantrag alle Bedingungen, um dem deutschen Aktienleitindex Dax weiterhin anzugehören. Hintergrund der Regelung ist, dass keine Vorverurteilung von Unternehmen stattfinden soll. Schließlich kann ein Unternehmen aus einer Insolvenz auch gestärkt hervorgehen oder zumindest weiter existieren.

    Die sofortige Herausnahme aus dem Dax würde nur erfolgen, wenn „die Insolvenz mangels Masse abgewiesen wird“ oder ein Unternehmen sich „in Abwicklung“ befindet, heißt es in Punkt 5.1.1. des Leitfadens zu den Aktienindizes der Deutschen Börse.

    Dass ein Vorstandsvorsitzender wenige Tage nach seinem Rücktritt verhaftet wird, spielt für die Index-Zugehörigkeit keine Rolle. Die Börse prüft rein formale Kriterien. In eine Bilanz schaut sie nicht. Sie ist keine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Zu den formalen Kriterien gehört die regelmäßige Vorlage von Geschäftsberichten. Dagegen verstößt Wirecard seit der mehrfach vertagten Vorlage der Bilanz für 2019. Doch die Börsenregeln sind hier milde. Erst „wenn ein Emittent wiederholt, also über mehrere Jahre, seine Jahresabschlüsse nicht vorlegt, kann ein Ausschluss aus dem Prime Standard erfolgen.“ Die Mitgliedschaft im Prime Standard, dem am strengsten regulierten Segment der Börse, ist die Bedingung für eine Aufnahme in den Dax.

    Keine vergleichbaren Fälle

    Die Börse sagt nun selbst, Indexregeln könnten auch „weiterentwickelt“ werden, wenn es sinnvoll erscheint. Doch dazu bedürfe es zunächst der Konsultation der Marktteilnehmer, ein Verfahren, dass üblicherweise mehrere Monate in Anspruch nimmt.

    Die Dax-ETF-Besitzer werden also wohl noch ein paar Wochen an Wirecard beteiligt bleiben. Die quartalsweise Überprüfung der Dax-Zusammensetzung fand gerade Anfang Juni statt: Die Lufthansa wurde durch die Deutsche Wohnen ersetzt. Der nächste Termin ist der 3. September. Dann droht Wirecard wegen des rasanten Kursverfalls die Herausnahme aus allen Indizes. Der aktuelle Börsenwert von rund 300 Millionen Euro könnte selbst für den S-Dax nicht mehr reichen.

    Vergleichbare Fälle gab es im Dax noch nicht. Die Metallgesellschaft geriet 1993/1994 zwar in eine schwere Krise, konnte die Insolvenz aber vermeiden und musste 1996 der Telekom im Dax Platz machen. Die Deutsche Babcock 2002 und Karstadt-Quelle (später Arcandor) 2009 gingen zwar in die Insolvenz, waren aus dem Dax aber schon Jahre zuvor ausgeschieden.

    In der Finanzkrise hatten die Banken größere Schwierigkeiten. Der Dax-Wert Hypo Real Estate wurde im Dezember 2008 aus dem Index genommen. Die Commerzbank folgte knapp zehn Jahre später und musste im September 2018 dem neuen Stern am deutschen Finanzhimmel Platz machen: Wirecard. Der Börsenwert war vor knapp zwei Jahren auf 24 Milliarden Euro in die Höhe geschnellt, heute sind es 98 Prozent weniger. Kleiner Trost für Dax-ETF-Besitzer: Der Wirecard-Anteil am Index hat sich auf 0,03 Prozent marginalisiert. Ihnen kann von jetzt an quasi egal sein, was passiert.

    https://www.faz.net/aktuell/finanzen...-16832079.html


    Der Himmel brennt : https://www.youtube.com/watch?v=weTIdgWP_44

  31. #31

    Dabei seit
    12/2018
    Ort
    52382 Niederzier
    Beiträge
    1.022

    Wirecard

    Macht der Staat BRD und hier die Aufsichtsbehörden es sich nicht zu einfach?

    Die Dreistigkeit liegt hier wahrscheinlich im Vorgehen. Das deutsche Aktienrecht
    schreibt vor, dass bei Neugründung und auch bei Bestehen von Aktiengesellschaften
    eine Unterlegung des Aktienwertes in Geld oder Sachwerten vorliegen muss. Wenn
    2018 1,9 Mrd. Euro Eigenkapital in die Bilanz gesetzt wurde, was allem Anschein
    überhaupt nie dagewesen war, ist der gesetzliche Betrug doch erwiesen. Niemand
    wird ernsthaft daran glauben, dass sich die Eigenkapitalbasis im Jahre 2019 ver-
    bessert hat.

    Hier geht es darum, dass etwaige Käufer der Aktie reingelegt und getäuscht werden.
    Die BaFin hätte hier schon die Möglichkeit die Aktie aus dem Handel zu nehmen. Was soll hier bitte noch gutgeredet werden.

    Selbst die Fortführung des Geschäftes in einer geordneten Insolvenz kann es auf-
    grund des Betruges nicht mehr geben. Die meisten Geschäfte werden aufgrund der
    Sachlage gut überlegen, ob sie hier noch Karten der Kunden zum Bezahlen an-
    nehmen. Der Insolvenzverwalter wird hier nach Sichtung der Unterlagen wahr-
    scheinlich feststellen müssen, dass die Insolvenz mangels Masse abgelehnt werden
    muss. Etwaige Käufer von privater Seite tuen sich wahrscheinlich keinen Gefallen,
    ein Betrugunternehmen zu kaufen.

    Die einzige Möglichkeit wäre, dass der Staat hier einsteigt und für zukünftiges
    Vertrauen sorgt. Eine mögliche Rettung der Gesellschaft durch die Aktionäre wird
    sicherlich aufgrund der Sachlage nicht möglich sein. Wer Betrügern Geld gibt oder
    leiht macht sich noch mit strafbar. Es ist so ähnlich wie bei Madoff, hier wurde vor-
    her auch von allen Seiten darauf hingewiesen, dass etwas nicht stimmt und auch
    hier hatten die Aufsichtsbehörden geschlafen. Der Apparat Staat ist hier viel zu
    langsam und diese Bürde kann bekanntlich keinem Insolvenzverwalter in die
    Hand gelegt werden. Dies ist nur eine Verschleppung in die richtige Richtung.
    Den Mitarbeitern ist mit Insolvenzgeld nur vorübergehend geholfen; danach
    könnten die Arbeitsplätze weg sein.

    Nach dem Betrug von Madoff, wurden diese Papiere auch vom Markt genommen?



    PS: Die Justiz hat hier keine Monate Zeit. Auch das deutsche Finanzministerium
    ist hier direkt gefordert.

  32. #32

    Dabei seit
    11/2006
    Beiträge
    2.866

    Für die auffallend zahlreichen AfD Freunde

    und damit Beamtenfreunde in diesem Forum
    "Bafin sieht sich nicht zuständig für Wirecard
    FRANKFURT (Dow Jones) - Die Bundesanstalt für Finanzaufsicht (Bafin) sieht sich in der Affäre um mögliche Bilanzfälschungen beim Finanzdienstleister Wirecard nicht zuständig. "Da es sich bei Wirecard AG nicht um ein Finanzunternehmen handelt, können wir als Bafin das Unternehmen nicht unmittelbar wegen möglicher Bilanzverstöße prüfen", erklärte die Behörde am Freitag auf Anfrage der Bild-Zeitung. Stattdessen habe man bei der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) eine Bilanzprüfung veranlasst, nachdem der Bafin im Februar 2019 anonyme Hinweise über Unregelmäßigkeiten zugespielt worden waren. Konsequenzen aus der DPR-Prüfung seien noch keine gezogen worden, sagte eine Bafin-Sprecherin auf Nachfrage: "Uns liegen noch keine Ergebnisse vor."

    Kontakt zum Auto: unternehmen.de@dowjones.com

    Aha kein Finanzunternehmen....

  33. #33

    Dabei seit
    11/2006
    Beiträge
    2.866

    noch mehr peanuts

    German development bank could lose 100 million euros from Wirecard insolvency
    Bafin Beamte feiern +8% mehr für kaputtgesparte Beamte ( O Ton AfD Weidel)

+ Auf Thema antworten
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Morgen geht es los: Sind Sie bereit?
    Von Sebastian Hell im Forum Sebastian Hell
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 17.09.2014, 12:12
  2. Guten Morgen
    Von SportBagira im Forum Börsen Einsteigerforum
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 22.12.2008, 19:48
  3. Meine Tipps für morgen
    Von Specialclemi im Forum Aktien aus Deutschland und Westeuropa
    Antworten: 11
    Letzter Beitrag: 13.06.2007, 14:23
  4. Dienstag (Morgen!) Artikel für 10 ct einstellen
    Von imported_Olaf im Forum Ebay-Nachrichten
    Antworten: 14
    Letzter Beitrag: 03.05.2003, 18:09
  5. Werde der Superstar von morgen!
    Von Klitschauge im Forum Kuriose Auktionen
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 19.01.2003, 23:27

Lesezeichen

Lesezeichen