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Thema: Social Trading: Neuer Hype oder Randerscheinung?

  1. #1
    qtrade.de

    Avatar von Sebastian Hell
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    Social Trading: Neuer Hype oder Randerscheinung?

    Liebe Leserinnen, Liebe Leser,

    das Thema Social Trading wird in Deutschland langsam beliebter. Neben den internationalen Plattformen gibt es seit längerem auch einen deutschen Anbieter der Social Trading möglich macht.

    Was ist Social Trading?

    Es handelt sich dabei um eine soziale Form des Trading ähnlich den großen Netzwerken wie Facebook und anderen. Ein Trader handelt auf der Plattform des Anbieters und erzielt Gewinne. Anschließend kann er Verfolger zu lassen, die seinem Handelsstil folgen wollen. Je nach Anbieter können die Voraussetzungen um Signale anzubieten sehr gering sein oder auch mit ein paar Hürden verknüpft. Meist wird der Anbieter der Signale jedoch nach Volumen bezahlt. Das bedeutet je mehr gehandelt wird, desto mehr Geld verdient er. Performanceabhängige Vergütungen wie es Fonds oder Vermögensverwalter haben, werden meist nicht angewendet, da die Abrechnung zu kompliziert wäre und teilweise auch regulatorische Fragen aufwirft.

    Broker sind sich uneins

    Eine Umfrage die Anfang des Jahres unter Brokern durchgeführt wurde zeigt, dass etwa die Hälfte an einen größeren Durchbruch von Social Trading glaubt, während die andere Hälfte dies nur für eine Randerscheinung hält. Das große Problem und gleichzeitig der Vorteil von Social Trading sind, dass jeder Signale geben kann. Oftmals kann man nach Misserfolgen einfach eine neue Anmeldung starten und wieder beginnen bis es klappt. Dadurch kann zwar passieren, dass eine gute Strategie entsteht, doch ist diese oftmals nicht von Dauer. Einen wirklich guten Trader zu finden ist durchaus schwierig und sollte auch von Kennzahlen abhängig gemacht werden und nicht nur von der reinen Rendite.

    MetaTrader holt auf

    Der Trend des Social Trading ging bisher am MetaTrader vorbei. Doch seit Kurzem gibt es die Möglichkeit sich ebenfalls an Signalanbieter zu hängen. Die Abrechnung erfolgt jedoch nicht nach Volumen sondern nach einer monatlichen Gebühr. Dadurch ist sichergestellt, dass ständiges „Rein und Raus“ den Signalgeber nicht reicher macht und ganz im Gegenteil die Kunden sehr schnell abspringen werden. Ich verfasse in meinem Blog derzeit mehrere Artikel zu diesem Thema und wie man Signale im MetaTrader geben kann bzw. wie man Signale auch empfängt.

    Ihr Sebastian Hell
    CFD-Experte & Börsenjournalist

  2. #2

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    Guten Morgen,

    ich bin heute erstmalig auch durch eine Infografik auf das Thema Social Trading aufmerksam geworden. Das liest sich ja alles mehr als nur gut. Es scheint ja, als würde man etliche Strategien von erfahrenen Tradern optimal mitmachen können. Mir ist nur nich ganz klar, wie es möglich sin sollte die schwarzen Schafe rausfiltern zu können.Irgendwie ist mir nicht wohl dabei.

    Gibt es denn bereits klare Plattform Marktführer welche sich durchgesetzt haben?

  3. #3
    qtrade.de

    Avatar von Sebastian Hell
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    Der MetaTrader hat sich über viele Jahre hinweg bewährt. Wenn man sich die Profile und die Performance der Signalanbieter genau anschaut, sagt das schon viel über die Kompetenz aus. Danach würde ich entscheiden.

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