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Thema: Achtung Achtung Energiepreise vor Explosion !

  1. #133

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    26.07.2004 15:48

    Öl-Förderung: "Wo soll das alles herkommen?"

    Der Ölpreis ist schon seit Monaten auf einem hohen Niveau. Nun äußerte sich der saudi-arabische Ölminister Ali al-Naimi gegenüber dem "Spiegel" zum Ölmarkt. Besondere Aufmerksamkeit verdienen seine Ansichten zur langfristigen Entwicklung.


    Ali al-Naimi


    Der Öldurst dürfte in den kommenden 20 bis 25 Jahren erheblich steigen, sagte der Politiker. "Die Projektionen lauten auf knapp 120 Millionen Barrel pro Tag - das sind 40 Millionen Barrel mehr als heute produziert werden. Wo soll das alles herkommen? Wir können froh sein, wenn wir diesen Bedarf jemals stillen."

    Der Ölminister von Saudi-Arabien sieht offenbar Probleme am Ölmarkt aufziehen. Trotz der hohen Ölpreise steigt der weltweite Öldurst weiter an. Bis zum Ende des Jahres dürfte die Nachfrage vom derzeitigen Niveau um rund drei Millionen Barrel pro Tag ansteigen, schätzen die Internationalen Energieagentur (IEA) und der Energy Information Administration (EIA), der Informationsstelle des US-Energieministeriums. Gleichzeitig liegen die freien Kapazitäten des Öl-Kartells derzeit nur 1,5 bis zwei Millionen Barrel (159 Liter) pro Tag, sagte Opec-Chef Purnomo Yusgiantoro vergangene Woche. Somit dürfte die Produktion Ende des Jahres nicht mehr mit der Nachfrage mithalten können. Um die Nachfrage zu decken, müssen die Ölverbraucher-Länder ans Eingemachte gehen - ihre Lagerbestände. Die Öl-Läger dürften sich im Winter also erheblich leeren.

    Öl-Durst steigt weiter
    Doch damit nicht genug: Im kommenden Jahr soll der Öl-Konsum um durchschnittlich weitere 1,8 Million Barrrel pro Tag zulegen damit auf den höchsten Stand aller Zeiten zulegen.

    Der amerikanische Energie-Riese ExxonMobil hatte im Februar eine alarmierende Schätzung veröffentlicht. Danach wird sich die Öl- und Gasproduktion in den kommenden elf Jahren halbieren. Jedenfalls dann, wenn keine neuen Vorkommen erschlossen werden. Doch die Nachfrage nach Öl und Gas wird in diesem Zeitraum um ein Drittel steigen, so die Schätzung. Jeder kann also eine riesige Lücke ausmachen, die nur durch neue Quellen gefüllt werden kann.

    Genau das dürfte alles andere als einfach werden. Denn in der überwiegenden Mehrzahl der Förderländer sinkt die Förderung schon seit Jahren - in den USA bereits seit Anfang der Siebziger Jahre, da die amerikanischen Ölquellen schon sehr stark ausgebeutet worden sind. Das Öl-Angebot aus Europa dürfte in der Zukunft ebenfalls weiter abnehmen. Die Förderung der beiden wichtigsten Länder Großbritannien und Norwegen geht bereits seit einigen Jahren zurück. Eine Trendwende ist nicht erkennbar.

    Selbst das Opec-Mitglied Indonesien fördert seit mehr als acht Jahren stetig weniger Öl. Im Frühjahr musste das asiatische Land erstmals mehr Öl im- als exportieren. Damit könnte die Opec-Mitgliedschaft von Indonesien bald in Frage stehen. Denn schließlich ist Opec nicht die Abkürzung für Organisation Erdöl "importierender" Staaten. In diesem Fall müsste sich das Öl-Kartell vermutlich auch einen neuen Präsidenten suchen. Denn Purnomo Yusgiantoro stammt aus - Indonesien. http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_62096



  2. #134

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    Akute Crash Gefahr

    Oel in NY jetzt 45,90 US $

    Peak Oil is reality

    http://www.peakoil.de/


  3. #135

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    Heizoel auf Allzeithoch !

    Peak Oil


    www.peakoil.de

  4. #136
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    Nächstes jahr, werden wohl extrem stark steigen, duch überdurschschnittliche nachfrage aus china & indien.

    -rohöl - somit auch der gaspreis
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  5. #137
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    Europas Stromnetz stand offenbar kurz vor Blackout: wäre die Katastrophe!

    Europas Stromnetz ist offenbar vorige Woche am Rande eines Totalausfalls gestanden. Grund: Ein Datenfehler an einem Netzregler an der deutsch-österreichischen Grenze hat zu falschen Werten für die Frequenzregulierung geführt, hieß es heute beim heimischen E-Wirtschafts-Verband „Oesterreichs Energie“.

    Laut Experten sei Europa aber „knapp an einer Katastrophe“ vorbeigeschrammt.

    https://orf.at/#/stories/3107728/

  6. #138
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    Die Achillesferse der Gesellschaft: "Blackout. Morgen ist es zu spät"...

    In seinem Thriller "Blackout. Morgen ist es zu spät" beschreibt Marc Elsberg ein wahres Horrorszenario. Er schildert den europaweiten Zusammenbruch der Stromnetze aus verschiedenen Perspektiven, wobei die Motive der Angreifer nur eine untergeordnete Rolle spielen. Vielmehr geht es dem Autor um die Auswirkungen des Blackouts auf das alltägliche Leben, um die Reaktionen von Politik und zuständigen Unternehmen: Er verfolgt private Schicksale, beschreibt die Verzweiflung von Kraftwerksbetreibern und Stromlieferanten bei ihrer Suche nach möglichen Auslösern, die Hilfskoordination der nationalen Krisenstäbe und die hindernisreiche Jagd nach den Verursachern. Dabei steuert er verschiedene Stationen in ganz Europa an und wechselt so rasant die Schauplätze, dass dem Leser fast der Atem wegbleibt.

    Entstanden sind 800 Thriller-Seiten vom Feinsten, auf denen Elsberg es versteht, ein erschreckendes und erschreckend realistisches Bild eines Blackouts zu zeichnen. Er zeigt, was den meisten gar nicht bewusst ist:

    Wie abhängig wir vom Strom sind. Und wie verwundbar es die Gesellschaft macht – wenn die Kontrolle der überlebensnotwendigen Energie in die falschen Hände gerät.

    Das führt unweigerlich zu der Frage:

    Wie wahrscheinlich ist eine solche Katastrophe eigentlich? Tatsache ist, dass die Smart Meter, die Elsberg als Ausgangspunkt seines totalen Blackouts wählt, keine Erfindung und alles andere als unumstritten sind. Sie sollen die Basis für das in Europa geplante "Intelligente Stromnetz" bilden und eine optimale Steuerung des Energiebedarfs sichern. In naher Zukunft in allen Haushalten der EU-Mitgliedstaaten installiert, schicken sie dann alle paar Sekunden Informationen über den Stromverbrauch via Internet an den Energieversorger. Diese Vernetzung könnte zum Sicherheitsproblem werden und Dritten ein Einfallstor öffnen, um gezielt Geräte und Stromverteilung zu sabotieren, warnen Experten.

    Und Hackerangriffe sind in der vernetzten Welt bereits Normalität. Es ist kein Geheimnis, dass Stromkonzerne ebenso wie Regierungen täglich Attacken aus dem Netz parieren müssen. Es ist ebenfalls kein Geheimnis, dass Bundesbehörden den Worst Case durchgespielt und zwei Tage lang zusammen mit Energielieferanten ihr Krisenmanagement und ihre Reaktionsschnelligkeit bei einem flächendeckenden Stromausfall erprobt haben.

    Es handelt sich also um aktuelle und hochbrisante Themen, die Elsberg in seinem präzise recherchierten Roman aufgreift. Am Ende hat man das Gefühl, um einige Erkenntnisse reicher zu sein. Zur Beruhigung kann das allerdings nicht wirklich beitragen. Und so dürften sich selbst unerschrockene Leser dabei ertappen, einen Notfallplan zu schmieden und die Vorräte an Wasserflaschen, Konserven und Batterien zu überdenken.

    https://www.n-tv.de/leute/buecher/Er...le6249461.html

    Zocken bis zum Blackout - Stromhändler gefährden Netz:

    https://www.n-tv.de/wirtschaft/Strom...le5516456.html

    BLACKOUT - Science Fiction Kurzfilm:

    https://youtu.be/_lPTNBkV_NE

    ZERO – Sie wissen was du tust - Hörbuch #1 Marc Elsberg - Laufzeit ca. 7 Stunden:

    https://youtu.be/BHJnoFweqYw

    https://www.youtube.com/results?sear...t+Marc+Elsberg



    Intelligentes Stromnetz

    Das sogenannte Smart Grid soll in der Lage sein, den Stromverbrauch zu kontrollieren, d.h. beispielsweise Verbrauchsspitzen zu erkennen, um gezielt Strom in die Netze einzuspeisen. Die dafür notwendigen Daten werden auf der Grundlage der Smart Meter erhoben. Die Geräte sollen nach dem Willen der EU bald in allen europäischen Haushalten den analogen Zählkasten ersetzen. In Deutschland ist die Installation bei Totalsanierungen und Neubauten seit Anfang 2010 gesetzlich vorgeschrieben. Die Verbrauchsdaten werden von den Smart Metern im Sekundentakt über das Internet an den Stromlieferanten übermittelt.

    Aus Gründen des Datenschutzes sind die intelligenten Stromzähler stark in der Kritik, da anhand der ständig übermittelten Angaben exakte Aussagen über Lebensgewohnheiten und -umstände der in einem Haushalt lebenden Personen gemacht werden können – vom morgendlichen Verlassen des Hauses bis hin zum abendlichen Ausknipsen der Nachttischlampe.

    Dass die Verbrauchskontrolle über das Internet erfolgt, lässt Experten die Sicherheit des intelligenten Stromnetzes in Zweifel ziehen. Unbefugte könnten Daten abfangen, ausspionieren und manipulieren. Derzeit wird daran gearbeitet, Sicherheitslücken zu minimieren.


    https://www.n-tv.de/leute/buecher/Er...le6249461.html



    Zyklon trifft auf Mosambik: 500.000 Menschen ohne Strom

    Mit 170 km/h und schweren Regenfällen ist Zyklon „Idai“ über die Hafenstadt Beira gezogen. In der viertgrößten Stadt Mosambiks sind 500.000 Menschen ohne Strom. Das Handynetz ist zusammengebrochen. Für die Behörden ist es daher derzeit schwierig abzuschätzen, wie groß der Sachschaden ist. Auf Twitter sind Fotos von zerstörten Häusern und entwurzelten Bäumen zu sehen.

    https://orf.at/#/stories/3115244/

  7. #139
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    Strompreis auf Rekord: Fast 5 Mio. droht Abschaltung 02. April 2019

    Deutschland ist Spitzenreiter beim Strompreis. EEG & Co. treiben die Energiekosten auf Rekord. Konsequenz: Immer mehr Menschen können sich Strom nicht mehr leisten. 4,8 Millionen säumigen Zahlern droht die Abschaltung.

    Immer mehr Menschen in Deutschland können sich Strom nicht mehr leisten. Versorger drohten im vergangenen Jahr gut 4,8 Millionen säumigen Zahlern eine Stromsperre an. Wegen unbezahlter Rechnungen ist im vergangenen Jahr fast 344.000 Haushalten der Strom zeitweise abgestellt worden - mehr als jemals zuvor, ein trauriger Rekord.

    Doch die Strompreiserhöhungen gehen unerbittlich weiter.

    Bereits im ersten Quartal 2019 haben rund zwei Drittel (568) der 826 Grundversorger in Deutschland die Preise um durchschnittlich rund 5 Prozent erhöht. Für einen Drei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh sind das Mehrkosten von rund 60 Euro im Jahr.

    Für April und Mai haben aktuell 62 Grundversorger weitere Preiserhöhungen von rund 5 Prozent angekündigt.
    Strompreis auf Rekord

    „Drei Viertel der Grundversorger haben in diesem Jahr bereits die Strompreise erhöht. Das durchschnittliche Preisniveau in Deutschland ist damit im März auf ein neues Rekordhoch geklettert. Der Anstieg wird sich auch in den kommenden Monaten weiter verfestigen“, prognostiziert Valerian Vogel, Energieexperte bei Verivox.

    Als Grund geben viele Versorger den deutlich höheren Kostendruck durch gestiegene Beschaffungskosten an. Der Anteil am Strompreis aus Steuern, Abgaben und Umlagen liegt derzeit bei 54 Prozent. Hinzu kommen die Netzentgelte, die rund ein Viertel des Strompreises ausmachen. Nur rund 20 Prozent des Strompreises können Versorger selbst beeinflussen.

    „Atom- und Kohleausstieg, Elektromobilität, Netzausbau und immer mehr erneuerbare Energien: Angesichts der großen Herausforderungen, vor denen das deutsche Stromsystem steht, müssen Verbraucher sich auch mittel- bis langfristig auf weiter steigende Strompreise einstellen.“, so Valerian Vogel.

    AfD: Stromsteuer aussetzen, EEG deckeln

    Zu den Meldungen über Rekordstrompreise in Deutschland erklärt der stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende und Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie, Leif-Erik Holm:

    „Die Rekordstrompreise sind eine direkte Folge der völlig verpfuschten Energiewende. Angesichts des nun beschlossenen Ausstiegs aus der Kohleenergie und der Tatsache, dass bis heute keine großen Energiespeicher zur Verfügung stehen, werden sich die Bürger auf weiter steigende Preise einstellen müssen.

    Zwar werden die Netznutzungsentgelte bis 2023 durch die beschlossene bundesweite Angleichung in MV leicht sinken, dies dürfte aber durch die steigenden Kosten für die dringend benötigten Reservekraftwerke sowie die ungebremste Subventionierung der erneuerbaren Energien kaum ins Gewicht fallen. Ergebnis: Die Preise steigen weiter!

    Das EEG ist ein Fass ohne Boden und gehört abgeschafft. Warum sollen die Bürger ein nicht funktionierendes Projekt jedes Jahr mit mehr Milliarden subventionieren? Bis zur Beerdigung des planwirtschaftlichen Monstrums EEG fordere ich wenigstens eine schnelle Entlastung der Bürger. Das wäre über eine Aussetzung der Stromsteuer und die Deckelung der EEG-Umlage auf drei Cent pro Kilowattstunde möglich. Dies würde die Verbraucher sofort um fünf Cent entlasten.

    Die Abschaffung des EEG wäre auch eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. Was bitteschön ist gerecht daran, wenn die Seniorin mit Grundrente dem Arzt die Solaranlage auf dem Dach seines Hauses finanziert?“

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/121...eis-auf-rekord


    Ergo: Die dt. Merkel Regierung will die Co2- Menge knüppelhart reduzieren - dann werden 50 Millionen Leute den Strom sicherlich nicht mehr leisten können - mit Merkel´s Hilfe - noch etwas schneller gehen wir zurück - ruckzuck in die Steinzeit.

  8. #140
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    Wegen zu hoher Energiekosten: Continental will nicht in Batteriefabrik -

    investieren.

    Zulieferer Conti wird in Deutschland aus Kostengründen keine Fabrik für Batteriezellen aufbauen. Vorstandschef Degenhart übt scharfe Kritik an der Regierung. Henrik Mortsiefer

    Die Entscheidung des VW-Konzerns, eine Batteriezellfertigung in Deutschland aufzubauen, wird bei den großen deutschen Zulieferern keine Nachahmer finden. „Für mich gibt es aus Kostengründen keinen nachvollziehbaren Grund, in Deutschland zu investieren“, sagte Continental-Chef Elmar Degenhart dem „Tagesspiegel“. Dies hätte aus Conti-Sicht heute „einen großen Wettbewerbsnachteil, weil die Energiekosten viel zu hoch“ wären. Bosch und ZF haben sich bereits gegen eine Investition in Lithium-Ionen-Zellen ausgesprochen.

    Auch die von der Bundesregierung zugesagte Förderung ändere an der Entscheidung nichts, betonte Degenhart. Continental, weltweit die Nummer zwei der Automobilzulieferer, könne es sich nicht erlauben, Investitionsentscheidungen aufgrund von Subventionen zu tätigen. Deutschland sei stark in der Entwicklung, aber auf der Produktionsseite „nicht wettbewerbsfähig“. Solange man nicht davon überzeugt sei, aus einer Zellfertigung ein attraktives Geschäftsmodell entwickeln zu können, sei ein Engagement „unternehmerisch fahrlässig“.

    Scharfe Kritik äußerte Degenhart an der Bundesregierung, die den Schwerpunkt auf die batteriebasierte Elektromobilität legt. „Die Politik versteht die Komplexität nicht in ausreichendem Maße und ist nicht mehr technologieoffen“, sagte der Chef des Dax-Konzerns dem Tagesspiegel Background. „Sie hat die CO2-Regulierung ab 2025 strenger als erwartet gestaltet und zwingt die Industrie damit in die Lithium-Ionen-Technologie.“

    Dieser Artikel stammt vom Tagesspiegel Background Mobilität & Transport. Das Team veröffentlicht täglich Newsletter mit höchster Relevanz für Top-Entscheider, Kommunikationsprofis und Fachexperten. Hier können Sie die Newsletter vom Tagesspiegel Background abonnieren.

    https://www.tagesspiegel.de/wirtscha.../24358904.html


    100.000.000 Barrel Öl an jedem Tag

    Es ist ein Meilenstein in der Menschheitsgeschichte: Der globale Ölverbrauch hat die historische Marke von 100.000.000 Barrel Öl erreicht. 100 Millionen Fass mit159 Litern Öl. An jedem Tag. Das entspricht einem Güterzug aneinander gekoppelter Ölwaggons, der von Süditalien bis zum Nordkap reicht.
    Von Manfred Kriener


    http://aspo-deutschland.de/dokumente...oBarrelOil.pdf

    http://www.taz.de/%215573125/

    http://aspo-deutschland.de/dokumente...ikOelfunde.jpg

    Gedanken zur Zukunft der globalen Ölförderung

    Jean Laherrère, zusammen mit Colin Campbell und Kjel Aleklett, einer der Gründervater von ASPO International, hat einen Artikel zur Zukunft der globalen Ölförderung verfasst. Darin spannt er einen Bogen vom Öl- zum Wirtschaftswachstum, über die USA als Energie-, Wirtschafts- und Militärsupermacht zur Unsicherheit von Ölförderdaten bis hin zum Peak Oil und schließlich zum US-Tight-Oil, dem letzten Dominostein, der fallen und Indikator des Endes einer Ära sein wird.


    http://aspo-deutschland.de/dokumente...gLaherrere.pdf

    http://aspo-deutschland.de/

    https://www.boersenforum.de/showthre...ull=1#post3381


    Nur die Förderung in Brasilien, die der Ölsande in Kanada, in Irak, Kasachstan, VAE und in Venezuelas Orinoko-Gürtel haben ihren Peak noch nicht erreicht. In vielen Ländern wird die Förderung mit einer jährlichen Rate von 5 Prozent zurückgehen, wie etwa in Algerien seit 2015, in Australien seit 2000 und in den Niederlanden seit 1987. Es ist wahrscheinlich, dass die weltweite Ölförderung in den kommenden Jahren zurückgehen wird (um rund 5 Prozent pro Jahr) und dass die Förderung von LTO stärker zurückgehen wird. Das wird ein Schock sein, denn dies steht im Widerspruch zu den offiziellen Prognosen, die eine steigende Ölförderung bis 2040 vorhersehen.

    http://aspo-deutschland.de/dokumente...gLaherrere.pdf

    Ergo: mir ist schon klar warum eine steigende Ölförderung bis zum Jahre 2040 vorgesehen wird, um die Aktienmärkte in bester Kauflaune zu halten. Damit diejenigen, die über den bevorstehenden Öl Peak Bescheid wissen, die Große unwissende Masse in die Aktienmärkte zu locken. Die letzten beißen die Hunde, das sind die kleinen ahnungslosen Leute von der Straße – danach papier-reich und sonst bettel arm.


    Die Letzten beißen die Hunde ≣ 1974 ≣ Trailer

    https://youtu.be/MIeS6N5aeC8

    https://www.youtube.com/watch?v=MIeS6N5aeC8

    TrailerTracker - Am 31.03.2018 veröffentlicht

    Actionkomödie ≣ USA Oscar-Nominierung: Bester Nebendarsteller - Jeff Bridges


    ThunderBolt First Fight

    https://youtu.be/xQaiGDvUTCY?t=94


    Doch (k)ein Ende in Sicht? Peak Oil, Fracking und die Zukunft der Mobilität

    oekom e.V. / Münchner Zukunftssalon

    Am 22.10.2018 veröffentlicht

    https://youtu.be/ICfLxeicQ7U

    Der Vortrag "Doch (k)ein Ende in Sicht? Peak Oil, Fracking und die Zukunft der Mobilität" von Jörg Schindler und Dr. Werner Zittel (beide ASPO Deutschland und Ludwig-Bölkow-Stiftung) fand am 19. Oktober 2018 im Rahmen des 12. Münchner Klimaherbstes in der Evangelischen Stadtakademie München statt. Veranstalter waren der oekom e.V., die Evangelische Stadtakademie München sowie das Netzwerk Klimaherbst e.V.

    Die Präsentation finden Sie hier:

    https://www.youtube.com/redirect?eve...-version-3.pdf

    ---------------------------------

    Von keinem anderen Energieträger ist unsere Wirtschaft so abhängig wie vom Erdöl. Erdöl ist der Motor des modernen Verkehrs, es gilt als Grundlage für unseren westlichen Lebensstil und als Voraussetzung für die Globalisierung.

    Doch wie lange noch? „Peak Oil“, das weltweite Fördermaximum des konventionellen Erdöls, wurde vor etwa 10 Jahren erreicht.

    Durch den Fracking-Boom des unkonventionellen Erdöls und den Verfall der Ölpreise ist dies allenfalls maskiert worden.

    Daher: Kein Grund zur Entwarnung!

    https://www.youtube.com/watch?v=ICfLxeicQ7U
    Geändert von Luis (20.05.2019 um 00:29 Uhr)

  9. #141
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    Blackout in Argentinien & Uruguay: Mega-Stromausfall in Südamerika

    16.06.2019 - 15:50 Uhr

    Am Sonntag ist es in mehreren Ländern zu einem massiven Blackout gekommen:

    Ganz Argentinien und Uruguay seien nach einer schweren Störung im Verbindungssystem ohne Strom, teilte das argentinische Energieministerium laut örtlichen Medien mit.

    Die beiden Nachbarländer haben zusammen rund 48 Millionen Einwohner.

    Die argentinische Zeitung „La Nación“ berichtete von Stromausfällen in der Hauptstadt Buenos Aires und verschiedenen Provinzen des Landes. Auch Teile Brasiliens und Chiles seien betroffen. Laut BBC gab es außerdem in Paraguay Stromausfälle.

    Züge und Nahverkehr fielen aus, an den Bahnhöfen in Buenos Aires steht alles still.

    Buenos Aires: Die Lichter sind aus, die U-Bahnstationen dicht.

    Wie argentinische Medien berichten, habe der Stromausfall gegen 7 Uhr morgens Ortszeit (12 Uhr MEZ) eingesetzt. Unter anderem seien Züge abrupt gestoppt worden. Ampeln und Metro fielen aus.

    Wie die „BBC“ schreibt, hätten sich die Menschen in einigen betroffenen Landesteilen gerade auf regionale Wahlen vorbereitet, als plötzlich das Licht ausging. Twitter-Bilder zeigen mit Kerzen beleuchtete Wahlkabinen.

    Das argentinische Energieministerium teilte mit, dass die Behörden die genauen Ursachen des Ausfalls untersuchten. In den Regionen Cuyo, Nordwest und Comahue habe die Wiederherstellung der Versorgung schon begonnen. Die ersten 34 000 Kunden seien zurück am Netz, meldete der Energieversorger Edesur auf Twitter. Im Netz der Hauptstadt und des Großraums Buenos Aires beginne der Strom wieder zu fließen.

    Aber es werde Stunden dauern, bis überall wieder Strom fließe.

    ► Die uruguayische Energiebehörde UTE teilte laut „La Nación“ mit, dass ein Fehler im argentinischen Netz das Verbundsystem in Mitleidenschaft gezogen habe und das ganze Land ohne Strom sei. Die beiden Länder teilen sich ein Stromnetz, das vom gemeinschaftlich betriebenen Staudamm Salto Grande ausgeht. Dieser befindet sich rund 450 Kilometer nördlich von Buenos Aires und rund 500 Kilometer nördlich von Uruguays Hauptstadt Montevideo.

    Besonders problematisch: Auf der Südhalbkugel der Erde beginnt jetzt der Winter, in den betroffenen Ländern wird viel mit Strom geheizt. Südlich von Buenos Aires an der Küste sei es kalt, berichtete eine Augenzeugin der Deutschen Presse-Agentur.

    https://www.bild.de/news/2019/news/s...5954.bild.html


    Ergo: Ohne Strom ist Bitcoin tot...

    https://www.google.com/search?client...st+Bitcoin+tot



    „USA weiten Onlineattacken auf russisches Stromnetz aus“

    Bericht über US-Cyberkieg: Trump schäumt über „Hochverrat“

    Ein Bericht der „New York Times“ („NYT“) über US-Cyberangriffe auf Russland schlägt in den USA hohe Wellen. Präsident Donald Trump schäumt und warf der Zeitung am Samstag „Hochverrat“ vor. Nicht nur der Artikel selbst könnte der Grund sein. Trump sei möglicherweise gar nicht über die Operationen informiert gewesen, hieß es.

    Die „NYT“ hatte am Samstag unter dem Titel „USA weiten Onlineattacken auf russisches Stromnetz aus“ berichtet, dass Geheimdienste bzw. Militär vor einiger Zeit damit begonnen hätten, entsprechende Angriffe zu verstärken. Sie hätten eine Strategieänderung vollzogen.

    Instrumente der Cyberkriegsführung würden nun „aggressiver“ eingesetzt, schrieb die Zeitung unter Berufung auf Regierungsbeamte, aktive und außer Dienst gestellte. Das Ganze sei auch eine Art Warnung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin – aber nicht nur.

    Trump nahm den Bericht auch gleich zum Anlass, in einem zweiten Tweet gegen „unsere korrupten Medien heutzutage“ zu wettern. „Sie tun oder schreiben was auch immer, ohne den geringsten Gedanken an Konsequenzen!“, schrieb der US-Präsident. „Das sind echte Feiglinge und zweifelsohne DIE FEINDE DES VOLKS!“ In einem weiteren Tweet, nur wenige Stunden zuvor, war Trump ebenfalls – ohne direkt ersichtlichen Anlass – über die „korrupten“ Medien hergezogen. Diese seien „komplett außer Kontrolle“, die „Mainstream-Medien“ hätten „null Glaubwürdigkeit“, schrieb Trump – wie so oft in Großbuchstaben – „komplette Verlierer“.

    https://orf.at/stories/3126965/

  10. #142
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    New York: Blackout in Manhattan Stand: 14.07.2019 06:42 Uhr

    U-Bahnen bleiben stehen, Fahrstühle stecken, mehr als 70.000 Menschen sitzen stundenlang im Dunkeln. New York, die Stadt, die niemals schläft - wie es heißt - erlebte einen massiven Stromausfall - just am Jahrestag des großen Blackouts von 1977.

    In Teilen der US-Metropole New York war über Stunden der Strom ausgefallen. Nach Angaben des Senders NBC waren bis zu 73.000 Menschen in Midtown Manhattan und der Upper West Side davon betroffen. Der Versorger Con Edison sprach auf Twitter von "erheblichen Stromausfällen". Die Störung wurde gegen Mitternacht (Ortszeit) behoben, wie Bürgermeister Bill de Blasio und der städtische Notdienst twitterten.

    Der Blackout mitten in der 8,6-Millionen-Stadt hatte erhebliche Auswirkungen: Die leuchtenden Anzeigetafeln auf dem berühmten Times Square gingen plötzlich aus. Ampeln fielen aus. Auch an einigen U-Bahn-Stationen wurde der Betrieb eingestellt, berichteten örtliche Medien. Die Feuerwehr musste mehrfach ausrücken, um Menschen aus steckengebliebenen Aufzügen zu retten.

    Spontane Auftritte auf dem Gehweg

    Auch im Rockefeller Center fiel der Strom aus, vielfach saßen Kinobesucher plötzlich komplett im Dunkeln. Mehrere Shows auf dem Broadway mussten abgesagt werden. Mehrere Künstler boten spontane Auftritte auf dem Gehweg vor dem Eingang. Ein Konzert in der Carnegie Hall wurde abgebrochen, der Saal wurde geräumt, später setzten die Sänger ihre Darbietung vor dem Publikum vor dem Gebäude fort.

    Viele Geschäfte schlossen nach Medienberichten früher als sonst. Andere wiederum, wie Bars und Restaurants, hielten den Betrieb trotz Dunkelheit aufrecht.

    Offenbar Probleme in einem Umspannwerk

    Ein Sprecher von Con Edison führte den Stromausfall auf ein Problem in einem Umspannwerk zurück.

    Bürgermeister Bill de Blasio sprach von einem "mechanischen Problem" im Stromnetz, das den Blackout ausgelöst habe. Der Stromausfall sei nicht auf Fremdeinwirkung zurückzuführen, twitterte er. "Das scheint etwas zu sein, das einfach bei der Stromverteilung von einem Stadtteil zum anderen schief gelaufen ist", sagte er dem Sender CNN. Das Problem könne sicherlich in einer "angemessenen Zeitspanne" gelöst werden.

    Die Rettungsdienste berichteten, dass möglicherweise ein Brand samt anschließender Explosion eines unterirdischen Transformators den Blackout verursacht habe.

    Der Stromausfall ereignete sich just am Jahrestag eines Blackouts in New York im Jahr 1977, bei dem fast die gesamte Stadt im Dunkeln saß. Die Folgen damals waren katastrophal: 1600 Geschäfte wurden geplündert, mehr als 1000 Brände gelegt.

    https://www.tagesschau.de/ausland/st...-york-101.html

  11. #143
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    Bundesamt für Bevölkerungsschutz warnt vor totalen Blackout - 06.08.2019

    Der Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Christoph Unger, sieht in der wachsenden Abhängigkeit von Strom die zentrale Herausforderung für seine Behörde.

    "Nach 24 Stunden ohne Strom hätten wir katastrophale Verhältnisse", sagte Unger der "Welt" (Mittwochsausgabe). Ein besonderes Risiko ergebe sich aus der Möglichkeit, über den Cyberraum die Stromversorgung auszuschalten.

    "Auf ein solches Szenario müssen wir uns einstellen und vorbereiten", so Unger. Nicht nur Unternehmen und Krankenhäuser, auch landwirtschaftliche Betriebe müssten dafür sorgen, dass ihre Notstromaggregate funktionieren. Unger appellierte an jeden Einzelnen, sich auf Krisen und Katastrophen vorzubereiten.

    Das beginne mit Kerzen und Streichhölzern für einen Stromausfall, auch ein batteriebetriebenes Radio sollte parat gehalten werden, um auch ohne Strom Nachrichten empfangen zu können. Grundsätzlich sieht Unger noch Defizite beim Katastrophenschutz. "Wir müssen uns in jeder Beziehung besser auf den Klimawandel vorbereiten und unsere Taktiken darauf abstimmen", sagte der Behördenchef.

    "Das betrifft nicht nur Dürren, sondern auch andere Wetterextreme wie Starkregen, die zu Hochwasser führen können." Katastrophenschutz liegt eigentlich in der Zuständigkeit der Länder. Das BBK hat die Aufgabe, diese in Krisenlagen zu unterstützen und die Information der Bevölkerung zu organisieren.

    Unger plädierte aber dafür, die Befugnisse seiner Behörde auszuweiten. "Es wäre meiner Ansicht nach sinnvoll, aus dem BBK eine Zentralstelle für den Bevölkerungsschutz zu machen, so wie das Bundeskriminalamt oder das Bundesamt für Verfassungsschutz auch eine Zentralstellenfunktion haben, um bestimmte Aufgaben zentral für die 16 Länder zu übernehmen", sagte Unger. Im Fall nationaler Katastrophen könnte die Bevölkerung dann noch besser geschützt werden.

    https://www.mmnews.de/politik/128515...t-vor-blackout

  12. #144
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    Blackout in Großbritannien - 09. August 2019

    Ein Stromausfall hat am Freitagnachmittag weite Teile Großbritanniens lahm gelegt.

    Die Urache des Blackouts ist derzeit unklar.

    Betroffen waren Straßenampeln, aber auch der Zugverkehr und Flughäfen, berichtete die BBC. Das genaue Ausmaß war zunächst unklar, offenbar waren insbesondere London und der Südosten Englands betroffen.

    In einigen U-Bahn-Stationen der Hauptstadt wurde vorübergehend der Verkehr unterbrochen, Passagiere mussten vor den Fahrkartenschranken warten. Die Hintergründe waren zunächst unklar.

    Auch der Zugverkehr war unterbrochen.

    https://www.boersenforum.de/showthread.php?20015-Gold

  13. #145

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    Die Hoffnung, dass die Energiepreise moderat fallen?

    Da sich leider die Wolken am Konjunkturhimmel zeigen, ist nur zu hoffen, dass es an den
    Energiemärkten insgesamt zu einer Beruhigung kommt.

    In den vergangenen Epochen hat sich immer gezeigt, dass die niedrigen Energiepreise auch
    ein wenig die internationalen Wirtschaften stimulieren können. Andererseits hat sich auch
    gezeigt, dass leider übertriebene Energiepreise nicht gut für die Währungssysteme der Erde
    sind. Gerade Industriestaaten, die stark von Öl und Gas abhängig sind, können in einen
    Währungskollaps geraten. Auch die Ölförderländer haben ein Interesse daran, dass die
    großen Weltwährungen stabil bleiben. Die USA hat sich aufgrund der eigenen ausgedehnten
    Ölförderung unabhängiger vom Ölpreis gemacht und damit ist hier für den US-Dollar keine
    direkte Gefahr. Bei den Europäern sieht die Sachlage leider etwas Kritischer aus. Hier sind
    die meisten Staaten und deren Industrie direkt vom Öl abhängig. Auch China und Japan
    bekommen langfristig Probleme, wenn der Ölpreis zu stark steigt. Leider werden sich die
    zukünftigen Energiepreise nicht nach vernünftigen Prinzipien ausrichten. Das Machtspiel
    mit Krieg und Gewalt wird bei den Förderländern leider wieder die Oberhand gewinnen.

    Das gemeine Spiel mit den Raketen kann auch nicht gute Auswirkungen auf die Energie-
    preise haben.


    Die westeuropäischen Staaten müssen versuchen sich weiter unabhängig von Öl und
    Gas zu machen. Dies ist natürlich eine langfristige Entwicklung. Die Elektrifizierung der
    Straßen wird sicherlich noch etwas dauern. Je höher die Preise desto schneller wird
    sich hier etwas bewegen.

  14. #146
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    Der totale Blackout rückt näher - 10. August 2019

    Blackout durch EEG? Grüne Energie wird zu einer Gefahr für die Menschheit. Die Stabilität des Stromnetzes ist in akuter Gefahr. Um das Netz stabil zu halten waren Im ganzen Jahr 2003 nur drei Eingriffe erforderlich. 2017 waren es drei pro Tag!

    von Prof. Dr.sc. techn. Dr. rer. nat. Wulf Bennert

    Am 16. Oktober 2018 wurde vom Fernsehsender 3sat zu später Stunde, ab 23.15 Uhr die Sendung ausgestrahlt: „Strom aus – wie sicher sind unsere Netze?“ Die Meinungen der darin befragten Experten lauten zusammengefasst:

    Die Stabilität unseres Verbundnetzes zu erhalten, wird immer schwieriger. Um die Erzeugung zu jeder Zeit dem Verbrauch anzugleichen, waren im ganzen Jahr 2003 drei Eingriffe erforderlich, 2017 waren es im Mittel drei pro Tag.

    Ursächlich ist eine immer größere Komplexität des Netzes infolge der Energiewende durch dauerhafte Abschaltung großer Kraftwerke und die zunehmende unstete Einspeisung regenerativer Energien.

    Damit steigt die Wahrscheinlichkeit eines großflächigen und langdauernden Netzausfalls, eines sogenannten Blackout immer weiter an.
    die vermutliche Dauer eines solchen Ausfalls wird von den Experten mit sechs Tagen + angegeben.

    Was würde bei einem Blackout in unserem Land geschehen?

    Der Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Christoph Unger, sieht in der wachsenden Abhängigkeit von Strom die zentrale Herausforderung für seine Behörde.

    "Nach 24 Stunden ohne Strom hätten wir katastrophale Verhältnisse", sagte Unger der "Welt". "Auf ein solches Szenario müssen wir uns einstellen und vorbereiten", so Unger.

    Das beginne mit Kerzen und Streichhölzern für einen Stromausfall, auch ein batteriebetriebenes Radio sollte parat gehalten werden, um auch ohne Strom Nachrichten empfangen zu können.

    Ein wenig eindrucksvoller Appell an die Bevölkerung, sich Vorräte anzulegen, wird durch Propaganda gegen „Prepper“ konterkariert, und ein dringend erforderliches netzunabhängiges Kommunikationssystem für das Handeln der Verwaltung in Katastrophenfällen gibt es nicht. Die Eintrittswahrscheinlichkeit für einen Blackout dürfte inzwischen um Größenordnungen über derjenigen eines GAU, des größten anzunehmenden Unfalls in einem deutschen Kernkraftwerk liegen.

    Was würde bei einem Blackout in unserem Land geschehen?

    Sofort erlöschen alle Verkehrsampeln und Leiteinrichtungen mit der Folge von massenhaften Verkehrsunfällen; tausende Menschen stecken in Fahrstühlen fest; Fernzüge stoppen auf freier Strecke und in Tunnels, ebenso wie U-Bahnen und Straßenbahnen; elektrische Beleuchtung erlischt – Straßen und Gebäude sind nachts stockdunkel;

    Fernseher und Radios verstummen; die Funktion der Mobilnetze ist – wenn überhaupt – nur noch für Stunden gegeben; weder mit dem Elektroherd noch mit der Mikrowelle lassen sich Speisen erwärmen; die Umwälzpumpen der Heizungen haben ihren Dienst eingestellt – in den Wohnungen wird es kalt;

    in den meisten Orten kommt kein Trinkwasser aus der Leitung und die Toilettenspülung geht nicht, wie auch der Geschirrspüler; Tankstellen können keinen Kraftstoff mehr abgeben und ein Aufladen des Elektroautos ist unmöglich; in den Supermärkten und vielen anderen Geschäften muss der Verkauf eingestellt werden, weil Scanner und Registrierkassen außer Funktion sind; an Geldautomaten kann man kein Geld bekommen.

    Nur ein Horrorszenario?

    Wer nun meint, dieses Horrorszenario sei übertrieben, dem sei die Lektüre der Drucksache 17/5672 des Bundestagsausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung empfohlen, deren Fazit zu den Folgen eines großflächigen langandauernden Stromausfalls lautet: „Betroffen wären alle Kritischen Infrastrukturen, und ein Kollaps der gesamten Gesellschaft wäre kaum zu verhindern. Trotz dieses Gefahren- und Katastrophenpotenzials ist ein diesbezügliches gesellschaftliches Risikobewusstsein nur in Ansätzen vorhanden“.

    Unsere Gesellschaft ist inzwischen auf Gedeih oder Verderb auf den unterbrechungsfreien Bezug von Elektroenergie angewiesen. Der Satz eines Energieversorgers, den ich bei einer Tagung hörte: „Ein längerdauernder Stromausfall würde uns in die Steinzeit zurückwerfen.“ beschreibt es nicht zutreffend.

    Die Steinzeitmenschen waren für ein Überleben unter unwirtlichen Lebensbedingungen gerüstet – wir sind es nicht.

    Im Juni drohte bereits ein Blckout

    Im Juni gab es gleich drei mal einen extremen Engpass in der deutschen Stromversorgung.

    Am 6., 12. und 25. Juni sei teils deutlich weniger Elektrizität eingespeist worden als gerade benötigt worden wäre, bestätigte der Netzbetreiber Amprion dem SPIEGEL.

    Schuld sind laut FAZ falsche Wetterrognosen. Beim Spiegel sieht man jedoch andere Ursachen: Böse Spekulanten. Sie hätten angeblich die Strompreise in astronomische Höhen getrieben. Das passt gut zu dem Blatt, dass natürlich grüne EEG-Fantasien nicht zerstören will.

    Tatsächlich hatte die extreme Steigerung der Strompreise an den Börsen nur einen Grund: Die Energie wurde knapp und damit teuer.

    Nur Rettungsmaßnahmen im Verbund mit europäischen Stromversorgern konnten den Blackout in Deutschland verhindern. Dass dieser Notfallstrom einen besonders hohen Preis hat, entspricht den Gesetzen von Angebot und Nachfrage.

    Viel schlimmer ist jedoch die Tatsache, dass das deutsche Stromnetz offenbar vor dem Zusammenbruch stand. Es war einfach nicht mehr genügend Energie da.

    Deutschland kann eigene Stromsicherheit schon jetzt nicht mehr garantieren

    Eine der größten Industrienationen ist nicht mehr in der Lage, die eigene Stromversorgung zu gewährleisten. Sie ist auf Hilfe von Außen angewiesen. Bleibt diese weg, geht das Licht aus.

    Kommt kein Strom von Außen ist Erste Hilfe auch der sogenannte "Lastabwurf". Das bedeutet: Große Stromverbraucher werden abgeklemmt. Auch das ist im Juni geschehen und auch das ist neu in Deutschland

    Vom "Lastabwurf" waren in Deutschland erstmals auch Fabriken betroffen. In NRW mussten Aluhütten abgeschaltet werden, um Strom zu sparen. Sowas kennt man sonst nur aus der Dritten Welt.

    Betroffen: Die Aluhütten von Trimet in Essen und Voerde. "Trimet hat die Netzbetreiber am 6., 12. und 25. Juni bei der Sicherung der Stromversorgung unterstützt, indem die Aluhütten in Essen und Voerde jeweils für kurze Zeit vom Netz genommen wurden", formuliert es zurückhaltend ein Trimet-Sprecher gegenüber der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

    "Für bis zu einer Stunde ist das möglich. Solche Eingriffe im Rahmen der Verordnung zu abschaltbaren Lasten werden immer häufiger." Mit seinen drei Aluminiumhütten steht Trimet für rund ein Prozent des deutschen Strombedarfs.

    Damit hat die Stromversorgungssicherheit bzw. -unsichert eine neue Dimension erreicht.

    Fazit: Deuschland schaltet sich ab.


    Wann kommt der totale Blackout?

    Michael Mross im Gespräch mit Christian Hiß

    https://youtu.be/r18AqbUWcgY

    https://www.youtube.com/watch?v=r18AqbUWcgY


    https://www.mmnews.de/wirtschaft/128...-rueckt-naeher


    Fazit: Deuschland schaltet sich ab.

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