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Thema: was es sonst noch so gibt

  1. #2113

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    In China scheint die Wirtschaft im zweiten Quartal wieder gut anzulaufen

    Die Tatsache das die chinesische Wirtschaft wieder stärker wächst, sollte allen
    Staaten auf der Welt wieder Mut machen. Hier sind auch die Menschen gefragt.
    Mit Geld alleine scheinen die Wirtschaften nicht so richtig in Schwung zu kommen.
    Beim Wort verkaufen und kaufen tut sich die Weltbevölkerung zur Zeit schwer. Hier
    ist es wahrscheinlich die Unsicherheit, was das "Morgen" wohl bringt.

    Die Kunden wollen wahrscheinlich eine neue Art der Verkaufsförderung hören und
    sehen. Sind die alten Werbevorgänge schon wieder Schnee von gestern. Mehr Geld
    und Kredit für die Verbraucher der Welt.


  2. #2114

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    Zitat Zitat von HuppertzR Beitrag anzeigen
    Die Tatsache das die chinesische Wirtschaft wieder stärker wächst, sollte allen
    Staaten auf der Welt wieder Mut machen.
    Die "Tatsache" ist 100% kreditfinanziert

    In case you missed it: UK debt to GDP is now expected to be 418% in 50 years time, a remarkable change from the 87% forecast over the same horizon back in 2015

    Die China UK EU..USA "Wirtschaftserholung " mit gigantischen neuen Schulden "finanziert"

  3. #2115

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    Die Schulden der Welt?

    Vladimirbush,
    es wird hier nicht bestritten, dass die weltweiten Schulden progressiv steigen. Die
    Ursache warum in Briten die Staatsschulden noch mehr steigen als anderswo liegen
    in der Tatsache, dass der Falkland-Krieg ein zusätzliches Loch hier in den Haushalt
    damals gerissen hat. Damals lagen die Schuldzinsen noch weit über den zur Zeit
    00 % Zinsen für viele EU-Staaten. Seit der Finanzkrise sind viele EU-Staaten in einem
    Wunderland, wo sie für 00 % Zinsen Kredite erhalten. Nun, insgesamt gesehen wird
    es für die Wirtschaft in EU-Europa nicht so leicht sein, zinsgünstige Kredite zu bekommen.
    Das Rating entscheidtet letztendlich zu welchem Zinssatz hier die Schuldner Geld be-
    kommen. Niemand von den Bürgern in EU-Europa will zur Zeit diese Geldschleuder,
    weil sie meistens abseits der Bürger ankommt und zu einer noch höheren Ver-
    schuldung führt. Ausfallkredite und normale Kredite des Staates müssen doch letzt-
    endlich wieder die Bürger bezahlen.

    Der obige Ansatz auf Schulden bezog sich auf die Normalbürger -Verbraucher-. Hier
    sind die Konsumentenkredite gar nicht so preisgünstig zu haben. Die Kritik, dass
    hier die Geldschleuder nicht da ankommt, wo sie eigentlich ankommen soll, bleibt
    hier bestehen. Jedes Wirtschaftswachstum muss irgendwie auch mit neuen Schulden
    finanziert werden. Ob es hier immer wünschenswert wäre, wenn der Geldumschlag
    so schnell verlaufen würde, dass ohne neue Kredite ausgekommen würde, wäre
    aus vielen Gründen nicht sinnvoll. Die Schuldenmühle will eigentlich kein Bürger gern
    haben.

    Das Schlagwort für die weltweiten Verbraucher sollte hier heißen: Die Konsumenten-
    kredite müssen günstiger gemacht werden. In der Autoindustrie liest der Verbraucher
    ja schon mal 1-2 % Finanzierung. Es bestehen schon Unterschiede wer jeweils den
    Kredit erhält: Staaten, Firmen oder Verbraucher.

    Die Staaten prolongieren nur noch die Schulden. Jetzt gerade in der Corona-Zeit
    werden selbst die Musterländer wieder zu Schuldnerländern. "Nur", weil viele
    Staaten in EU-Europa sich nicht an die Defizitregeln halten wollen. Die ganze Sache
    scheint viel Komplizierter zu sein, als hier beschrieben. Das Spiel, dass mit immer
    mehr Schulden das Bruttosozialprodukt in den jeweiligen Ländern gesteigert wird,
    scheint nicht ganz aufzugehen. So werden auch nicht mehr zwangsläufig die
    fiskalischen Einnahmen steigen. Auch das Musterland BRD hat bis zu Corona
    immer günstig Kredit erhalten, weil die Wirtschaftsleistung und der Überschuss
    stetig anstieg. Diese Zeiten sind nun vorbei. Es gibt leider auch in der BRD zu viele
    Branchen und Bereiche in denen zur Zeit noch tote Hose ist. Hier wird auf die
    Hoffnung gesetzt, dass es besser wird.

    Kann ein neues oder altes Wirtschaftssystem möglicherweise jeder erhält Geld
    fürs Nichtstun etwas bringen? Sehr wahrscheinlich würde dies nicht gehen, hier
    würde kein Mensch mehr arbeiten wollen. Selbst in der Planwirtschaft und im
    Kommunismus müssen die Menschen hart arbeiten. Bis bald!



    Zur Schuldenmühle gibt es zur Zeit wirklich nicht viele Alternativen.

  4. #2116

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    US-Dollar gewinnt gegenüber dem Euro

    Ist dies schon die Wende im Paritäten-Gemenge? Alle Exportnationen der Erde wünschen
    sich wahrscheinlich keinen schwachen US-Dollar. Allerdings die Nachricht, dass die Rating-
    Agentur die Kreditwürdigkeit in Augenschein nehmen möchte, ist ein klarer Hinweis darauf,
    dass es Kritikpunkte an der Gesamtverschuldung gibt.

    Hier wird wahrscheinlich die EU auch von Fitch in Augenschein genommen. Auch im Euro-
    land wird durch Corona bedingt viel Geld geschöpft.

    Wahrscheinlich werden in Zeiten von Corona überall die Kreditlöcher größer. Für die Be-
    wertungsstellen der jeweiligen Kredite wird wahrscheinlich das gesamte Wirtschaftswachs-
    tum in der Welt zu den jetzigen neuen Krediten tatsächlich Sorge bereiten. Teilweise
    kommen die Gelder nicht da an, wo die Ökonomen dies erwartet hätten.

    Was hier allerdings auch wundert ist, dass die tatsächliche Sparrate auch nicht wirklich
    bei der Weltbevölkerung ansteigt. Die große Masse der Weltbevölkerung hat fürs Leben
    zu wenig Geld.

    Die Kritik hier ist, dass die großen Vermögenstöpfe hier progressiv an der Geldschwemme
    gewinnen.

    Gerade in Europa hat sich gezeigt, dass die Hedge-Fonds wieder Zündschnuren gelegt
    haben. Der freundliche Hinweis des US-Präsidenten D. Trump, dass unter Umständen
    wirtschaftlich harte Maßnahmen auf bestimmte Staaten der Erde wirken können, wird
    wahrscheinlich beabsichtigt oder nicht beabsichtigt von den Hedge-Fonds aufgenommen.
    Wenn im Bundesanzeiger der BRD die Netto-Leerverkäufer unter die Lupe genommen
    werden, fallen hier die Hedge-Fonds aus GB und den USA besonders auf. Die EU hätte
    hier schon längst ein Gesetz einbringen müssen, dass die unschönen Handlungen der
    Vermögensgesellschaften hier verboten werden. Generell können sich die Staaten nicht
    auf ein Leerhandelsverbot einigen. Jedoch, gerade die Vermögensgesellschaften die
    5 bis 10 % an Firmen in der EU halten treiben hier ein gemeines Spiel indem, dass die
    Aktienpakete ständig verliehen werden und hiermit dann gezielt von den Leihern die
    Kurse gedrückt werden. Dies ist das gefährliche Spiel mit den Mosaiksteinchen, wenn
    wie jetzt viele Unternehmungen in den roten Bereich fallen, ist dies ein weiterer Anstoß.
    Die Schafherde der Aktionäre wird zuerst verunsichert und ständig von den Hedge-
    Fonds noch etwas Öl ins Feuer gegossen. Alle Branchen sind zur Zeit an einem gefähr-
    lichen Wendepunkt angelangt.

    Die Kritik, dass es durch den Leerhandel zu einer nicht gewollten Umverteilung des
    Volksvermögens kommt, bleibt bestehen. So gesehen wurde aus den letzten Welt-
    wirtschaftskrisen nicht viel gelernt. Die Weltgemeinschaften fahren insgesamt die
    Verschuldung weiter stark hoch. Jedoch, wenn dieser gewollte Weg weiter fortge-
    setzt wird, darf im Gegenzug nicht darauf hingearbeitet werden, dass die Währungs-
    gefüge zusammenbrechen. Die Bevölkerungen könnten sonst im Glauben bestärkt
    werden, dass die Geldpolitik unglaubwürdig würde.

    In Bezug auf den Leerhandel könnte dies auch heißen, dass die Leerhändler aus
    den USA und GB ihr Treiben in den eigenen Ländern begrenzen sollten. Gerade bei
    GB hat man sich entschieden einen Weg außerhalb der EU zu gehen. Gut, dann
    dürfen im Gegenzug auch Hedge-Fonds nicht mehr das Unwesen in der EU be-
    treiben. Verbraucherschutz muss zukünftig enger gesehen werden, wenn Politik
    noch glaubwürdig sein soll.




  5. #2117

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    Short selling provides Liquidity

    "Leerverkäufe" sind unverzichtbar um "dem Markt" Liquidität zuzuführen. Trader kennen das und nutzen es
    "short squeeze" ein anscheinend unaufhaltsam fallender Kurs springt "plötzlich" steil nach oben. Da ist manchmal die Positionen der Optionen zu kennen nützlich um die "Wende" vorherzusehen aber da sind OTC Optionen nicht erfasst

  6. #2118

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    Zahlen vom statistischen Bundesamt der BRD

    Im Juni stiegen die deutschen Ausfuhren auf 96,1 Mrd. Euro. Hierbei wurden Waren im
    Wert von 80,5 Mrd. im Juni 2020 eingeführt.

    Die Einnahmen der öffentliche Haushalte stiegen im 1. Quartal auf 368,6 Mrd. Euro. Der
    Corona-Effekt wird wahrscheinlich im 2. Quartal mehr sichtbar.

    Der gute erwirtschaftete Überschuss in 2019 von über 45 Mrd. Euro, wird sich durch
    Corona bedingt in 2020 schnell in Luft auflösen. Die vielen Hilfsprogramme und Ausfall-
    kredite, um der Wirtschaft wieder Luft zu geben, werden die Verschuldung in die Höhe
    treiben. Die Zahlen aus 2019 die hier Schulden von 1.955 Billionen zeigten, sind leider
    überholt. Für Menschen, die die genaue Verschuldung zur Zeit sehen möchten, empfiehlt
    es sich die Schuldenuhr BRD anzuklicken. -www.Bundenschuldenuhr.de.

    Die Volkswirtschaft in der BRD leidet zur Zeit sehr unter Corona.

  7. #2119

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    Schuldenuhr BRD Stand 7.8.2020

    Die Schulden der BRD steigen zur Zeit pro Sekunde um fast 10.000 Euro. Eine Moment-
    aufnahme der Schuldenuhr zeigte einen Stand von 2.064.491.162 320 Billionen Euro.
    Dies ist leider eine sehr starke Steigerung in den ersten 8 Monaten. Wo geht dieses
    viele Geld nur hin? Wenn es wirklich in die Volkswirtschaft ginge, müsste die Wirtschaft
    stark wachsen und auch die Steuereinnahmen stärker sprudeln. Hoffentlich verpufft das
    Geld nicht in dunklen Kanälen. Gut, von der Mehrwertsteuersenkung haben alle Menschen
    etwas in BRD etwas.

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