+ Auf Thema antworten
Ergebnis 1 bis 9 von 9

Thema: Das Schuldenmachen beschleunigt den Weg in den Abgrund

  1. #1
    Premium-Mitglied Avatar von Dagobert Duck
    Dabei seit
    11/2000
    Ort
    Alpina/Bavaria
    Beiträge
    4.397

    Das Schuldenmachen beschleunigt den Weg in den Abgrund

    HÖHERE INFLATION DROHT
    Das Schuldenmachen beschleunigt den Weg in den Abgrund
    heute 10:30 • Finanzen100
    Die Schuldensause in den USA verhindert ein nachhaltiges, deutliches Wirtschaftswachstum. Die Schuldensause in den USA verhindert ein nachhaltiges, deutliches Wirtschaftswachstum.
    In den vergangenen Jahren haben die Industriestaaten, allen voran die USA, mit gewaltigen Schulden die Fassade einer wachsenden Wirtschaft aufrechterhalten. Das Problem ist allerdings, dass wegen der inzwischen gigantischen Schuldenberge diese Politik kein Wirtschaftswachstum mehr erzeugen kann. Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman, der diese Politik entscheidend prägt, hat aber eine „Lösung“: Die Inflation anheizen.

    1908_460x999999.jpg

    Wenn man sich die Schuldenentwicklung der vergangenen Jahre in den USA anschaut, wird einem schnell schwindelig: Nachdem die Staatschulden Anfang 2008 noch bei 9,4 Billionen Dollar gelegen hatten, sind sie inzwischen auf 17,6 Billionen Dollar hochgeschossen. Der Gedanke hinter dieser Politik ist einfach: in Krisenzeiten kurbelt der Staat über Ausgabenprogramme die Nachfrage an, weil die Nachfrage der Verbraucher und der Unternehmen angeblich zu gering ist. Ob die Krise überhaupt deshalb erst entstanden ist, weil die privaten Verbraucher viel zu viel und auf Pump konsumiert haben, auf diese Idee kommen die allerwenigsten. Denn während der private Verbrauch in früheren Jahrzehnten lediglich rund 63 Prozent der Wirtschaftsleistung der USA ausgemacht hat, ist er aufgrund der immer weiter sinkenden Zinsen bis zum Jahr 2008 auf 70 Prozent der Wirtschaftsleistung gestiegen. Bis 2012 ist sein Anteil lediglich auf 68,6 Prozent zurückgegangen. Entgegen der Behauptung vieler Keynesianer ist die private Nachfrage offensichtlich keineswegs zu schwach.
    Die Anhänger dieser Schuldenpolitik haben ein Vorbild: Paul Krugman. Zur Bekämpfung der damaligen Rezession hatte Krugman im Jahr 2002 folgenden Ratschlag: „Um diese Rezession zu bekämpfen muss die Fed dafür sorgen, dass der private Verbrauch stark steigt, damit die schwachen Investitionen der Unternehmen kompensiert werden. Um das zu erreichen, muss Alan Greenspan eine Blase am Häusermarkt erzeugen, die die Blase an der Nasdaq ersetzt." Das hat Greenspan ja auch konsequent umgesetzt. Die Folgen dieser Politik sind noch heute weltweit zu spüren. Krugman kann Artikel über 50 oder 60 Seiten erfassen, ohne dass das Wort Schulden darin auch nur einmal vorkommt. 2008 hat er den Wirtschaftsnobelpreis bekommen.
    Obwohl diese Schuldenpolitik in den vergangenen fünf Jahren konsequent betrieben worden ist, lässt ein deutlicher Konjunkturaufschwung entgegen der Erwartung vieler „Experten" weiter auf sich warten. Und vorab gesagt: er wird auch in den nächsten Jahren nicht kommen. Die Gründe werden wir sofort aufzeigen. Das hält Krugman jedoch nicht davon ab, die irrwitzige Politik der vergangenen Jahre noch einmal ausweiten zu wollen. „Wir könnten bei der aggressiven Sparpolitik der vergangenen Jahre umsteuern und als Staat zusätzlich mehrere Prozentpunkte des Bruttoinlandsprodukts aufwenden, um die Nachfrage anzukurbeln." Mehrere Fiskaljahre in Folge mit jeweils einer Billion Dollar an neuen Staatsschulden bezeichnet Krugman also als „aggressive Sparpolitik."

    „Lasst uns annehmen, dass die richtige Politik sein könnte, zwei Jahre in Folge drei Prozent der Wirtschaftsleistung zusätzlich auszugeben und das Inflationsziel nachhaltig auf vier Prozent zu erhöhen", schreibt Krugman. "Das wären noch nicht einmal radikale Maßnahmen." Der Nobelpreisträger will also jedes Jahr zusätzlich 500 Mrd. Dollar Staatsschulden machen. Und bei einer Inflation von vier Prozent würde die Kaufkraft der Amerikaner in nur zehn Jahren um 40 Prozent sinken. Zinseszinseffekte sind dabei noch gar nicht berücksichtigt.

    So stellen sich die Schuldenmacher Politik vor, ohne zu verstehen, dass die jüngsten Krisen alle darauf beruhen, dass es bereits viel zu viel Schulden gibt. Dabei sind die Gesamtschulden der Amerikaner, also von Staat, privaten Haushalten und Unternehmen seit Anfang 2008 von 52 Billionen Dollar auf 59 Billionen Dollar gestiegen. Das sind horrende 350 Prozent der Wirtschaftsleistung Die weltweiten Schulden sind in dem Zeitraum von 70 Billionen Dollar auf 100 Billionen Dollar hochgeschossen.
    Das Problem dieser US-Schuldenpolitik ist, dass sie immer weniger Wirtschaftswachstum erzeugen kann, einfach weil der Schuldenberg inzwischen schon so extrem hoch ist. Bereinigt um die neuen Schulden gibt es keinerlei Wirtschaftswachstum in den USA. Die Annahme, dass der Staat besser als die 300 Mio. US-Konsumenten weiß, wie hoch die Nachfrage der Wirtschaft insgesamt sein sollte, ist eine irre Annahme. Vernünftige Verbraucher nehmen einfach keine neuen Schulden mehr auf. Und Geld an unvernünftige Kreditnehmer zu verleihen macht keinen Sinn, weil sie die Schulden nicht zurückzahlen werden und die Banken notfalls erneut auf Kosten der Steuerzahler gerettet werden müssen. Die Vorschläge von Paul Krugman und der anderen Keynesianer sind kein Beitrag zur Lösung der Krise, sondern beschleunigen vielmehr den Sprung in den Abgrund.
    von Egmond Haidt

    http://www.finanzen100.de/finanznach...5698558_67016/

  2. #2
    Premium-Mitglied Avatar von Dagobert Duck
    Dabei seit
    11/2000
    Ort
    Alpina/Bavaria
    Beiträge
    4.397

    Nullzinspolitik führt zu gigantischer Blase am weltweiten Häusermarkt

    METROPOLEN BETROFFEN
    Nullzinspolitik führt zu gigantischer Blase am weltweiten Häusermarkt
    gestern 13:10 • Finanzen100
    Die ultra laxe Geldpolitik treibt die Häuserpreise weit nach oben. Die ultra laxe Geldpolitik treibt die Häuserpreise weit nach oben. (©dpa)
    Die Immobilienpreise schießen in vielen Ländern nach oben. Wie dramatisch die Entwicklung ist, zeigt sich vor allem in Metropolen wie London und New York. Das Problem ist: Je länger die Nullzinspolitik fortgeführt wird, umso größer werden die Verwerfungen. Denn die normalen Hauskäufer geraten gegenüber Investoren immer weiter ins Hintertreffen.

    1292_460x999999.jpg

    Die Nullzinspolitik der Notenbanken in den USA, England und Europa hat große negative Effekte: Sichtbar werden sie besonders am Häusermarkt. Dabei sollen doch die niedrigen Zinsen es den potenziellen Hauskäufern eigentlich erleichtern, eine Immobilie zu erwerben. Genau dazu kommt es aber nicht. Vielmehr schießen die Preise nach oben und die normalen Hauskäufer bleiben auf der Strecke.
    Wie extrem die Entwicklung derzeit ist, zeigt der Anstieg der Häuserpreise in Metropolen wie London. Die dortigen Hauspreise waren im Februar um 13,8 Prozent auf 414.356 Pfund (502.000 Euro) hochgeschossen. Damit liegen sie um fast 30 Prozent über dem ehemaligen Rekordhoch von vor der Krise. Verantwortlich für den rasanten Anstieg sind nicht zuletzt ausländische Käufer. Im Zwei-Jahres-Zeitraum bis Mitte 2013 lag der Anteil der im Ausland lebenden Käufer von Londoner Häusern bei 28 Prozent. Wegen der weltweiten Niedrigzinsen investieren die Ausländer verstärkt ihr Geld in London, in der Hoffnung, dass es dort sicher investiert ist. Die aktuellen Häuserpreise werden für die Londoner hingegen immer unerschwinglicher, liegt doch das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen bei lediglich 36.781 Pfund pro Jahr. Laut den Berechnungen des Discovery Channel ist der Wert aller Immobilien in der Hauptstadt Englands seit dem Beginn des Preisanstiegs im Frühjahr 2009 um horrende 1,2 Billionen Pfund gestiegen – eine gigantische Blase. „Die Häuserpreise haben sich von der Wirklichkeit abgekoppelt", sagt Martin Stewart, Chef der Immobilienfirma London Money.
    Eine ähnlich große Blase wird derzeit in New York aufgepumpt. Im Stadtbezirk Manhattan waren die Verkäufe von Wohnungen im ersten Quartal um 35 Prozent nach oben geschossen. Der durchschnittliche Preis legte um 19 Prozent auf 972.428 Dollar (706.000 Euro) zu. Bei 50 Prozent der Transaktionen haben die Käufer mit Cash bezahlt. Landesweit lag die Quote zuletzt sogar bei fast 60 Prozent. Vor der 2008er-er Schuldenkrise waren es lediglich 20 Prozent. Die aktuelle Entwicklung ist keineswegs nachhaltig.
    Und wie sieht es in Deutschland aus? Wie aus dem Monatsbericht der Bundesbank hervorgeht, sind die Immobilienpreise in deutschen Ballungsräumen derzeit viel zu teuer: „In den Großstädten weichen die Preise für Wohnimmobilien im Durchschnitt vermutlich um 25 Prozent nach oben ab." Eine deutlichere Warnung vor einer Blase kann es von der Bundesbank kaum geben.
    Je länger die Niedrigzinspolitik anhält, umso größer werden die Verwerfungen. Angenommen ein potenzieller Hauskäufer in London spart 1000 Pfund pro Monat. Der Häuserpreis steigt aber um mehr als 50.000 Pfund pro Jahr. Mit jedem Jahr entfernt sich der potenzielle Hauskäufer mehr von seinem Traum, zumal er auch mit Investoren wie Hedgefonds konkurriert, die sich das Geld zu Minizinsen besorgen können. Mit jedem Jahr, indem die Niedrigzinspolitik anhält, verschlechtert sich die Position der „normalen" Hauskäufer.
    Die Zahlen machen eindrucksvoll klar, dass es sehr wünschenswert wäre, dass die Nullzinspolitik schnell beendet werden würde. Die Gefahr ist jedoch groß, dass die Konjunkturerholung in den USA in den nächsten Monaten schwach bleibt. Das liegt – wie wir in unserem Beitrag „Das Schuldenmachen beschleunigt den Weg in den Abgrund" - an dem gigantischen Schuldenberg der Amerikaner. Wenn die erwartete Konjunkturerholung ausbleibt, könnte die neue Fed-Chefin Janet Yellen umschwenken und das Anleihenkaufprogramm ausweiten. Dann wird die Blase am Häusermarkt noch weiter aufgepumpt.
    Von Egmond Haidt

    http://www.finanzen100.de/finanznach...3892644_67025/

  3. #3
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    5.747

    Schuldenmachen ohne Ende - 22.09.2019

    Auf seiner Pressekonferenz am 12.September sagte Mario Draghi, der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB): „Fast alles, was man in Europa sieht, die Schaffung von mehr als elf Millionen Arbeitsplätzen in kurzer Zeit, die Erholung, das nachhaltige Wachstum über mehrere Quartale hinweg, ist im Großen und Ganzen auf unsere Geldpolitik zurückzuführen. Jetzt ist es also höchste Zeit, dass die Fiskalpolitik die Verantwortung übernimmt.“ Aber ist die Fiskalpolitik nicht durch nationale und europäische Regeln verbarrikadiert? Und wie kann das Anleihekaufprogramm fortgeführt werden, wenn die EZB die selbstgesetzte Grenze für den Besitz an Staatsanleihen erreicht hat?

    Vor sechs Jahren wurde der Stabilitätspakt um in nationalem Recht verankerte „Fiskalpakte“ nach dem Modell der deutschen Schuldenbremse erweitert. Sowohl EU-Recht als auch nationales Recht von Verfassungsrang sollten erwirken, dass die Staatshaushalte über den Konjunkturzyklus ausgeglichen sind und Defizite in einer Rezession die Marke von drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) nicht überschreiten. Dazu haben sich die Regierungen verpflichtet, zyklisch bereinigte Defizite von maximal 0,5 Prozent des BIP anzustreben und konjunkturbedingte tatsächliche Defizite planmäßig wieder abzubauen. Länder mit Staatsschuldenquoten von mehr als 60 Prozent des BIP müssen diese um ein Zwanzigstel der Differenz pro Jahr zurückführen.

    Auf den ersten Blick scheint dieses Regelwerk die Fiskalpolitik in ein sehr enges Korsett zu zwängen. Doch gibt es auf alle Verpflichtungen einen mehr oder weniger großen Rabatt. So können die fiskalischen Kosten struktureller Reformen und besonders wachstumsfördernder Investitionen auf die Defizitziele angerechnet werden. Außergewöhnliche Ereignisse außerhalb der Kontrolle der Eurostaaten können zum Anlass genommen werden, von ansonsten verbindlichen Anpassungspfaden abzuweichen. Und schließlich gibt es die Möglichkeit, Schattenhaushalte, die im Regelwerk nicht erfasst sind, zur Verfolgung fiskalpolitischer Ziele zu schaffen.

    Und überhaupt scheinen es EU und nationale Parlamente mit der Durchsetzung der Regeln nicht so ernst zu nehmen. Denn wie anders wäre es sonst möglich, dass seit 2013, dem Jahr, in dem die Fiskalpakte geschlossen wurden, die strukturellen Budgetdefizite und die Verschuldungsquoten des französischen und italienischen Staates gestiegen statt gefallen sind? Unter den Schwergewichten scheint sich nur Deutschland an das von der EU-Kommission auf 220 Seiten ausgebreitete „Vademecum“ des fiskalischen Regelwerks gebunden zu fühlen. Das löst nicht nur bei EZB-Präsident Draghi, sondern auch in unseren Partnerländern Befremden aus. Man sieht uns als „schlechte Europäer“. Da es dies um jeden Preis zu verhindern gilt, denken nun auch unsere Bundesregierung und ihr wohlgesonnene Ökonomen eilfertig über Schattenhaushalte zur Unterwanderung des Regelwerks nach.

    Steigende Staatsdefizite müssen finanziert werden, und noch höhere Schulden würden ohne die Hilfe der EZB die Solvenz vieler Staaten gefährden. Das hat EZB-Präsident Draghi bedacht und den Aufruf zur fiskalpolitischen Stützung der Wirtschaft mit einer Wiederaufnahme des Anleihekaufprogramms verbunden. Aber stößt die EZB nicht an die von ihr gesetzten Besitzgrenzen an einzelnen Anleihen, wenn sie weiterhin die Käufe von Staatsanleihen entsprechend dem jeweiligen Anteil an ihrem Eigenkapital auf die Länder aufteilt?

    Glaubt man Marktanalysten, dann hat die EZB den Markt für Bundesanleihen schon so gut wie leergefegt. Doch Draghi beteuerte, dass man genügend Spielraum habe, um das Anleihekaufprogramm auch noch sehr lange Zeit fortsetzen zu können. Nach seiner Pressekonferenz konnte man dann auf der Internetseite der EZB lesen, dass nun auch private Anleihen zu Negativzinsen unter dem Einlagesatz gekauft würden. Daraus lässt sich schließen, dass sich die Käufe auf „Covered Bonds“ (Pfandbriefe), „Asset backed Securities“ (forderungsbesicherte Papiere) und Unternehmensanleihen konzentrieren dürften. Die beiden Erstgenannten können auch mit Staatsanleihen unterlegt werden. Das eröffnet Banken die Möglichkeit, Staatsanleihen nach Belieben zu kaufen, zu verbriefen und an die EZB weiterzuverkaufen.

    Im ersten Jahr seiner Amtszeit hat Mario Draghi mit den berühmten Worten, zur Rettung des Euros zu tun, „was immer nötig ist“, die EZB zum Garanten der Einheitswährung gemacht. Kurz vor Ende seiner Amtszeit hat er nun die Weichen für eine zeitlich unbegrenzte Finanzierung privater und öffentlicher Neuverschuldung durch die EZB gestellt. „Super-Mario“ hat seinem Kampfnamen alle Ehre gemacht.

    Thomas Mayer ist Gründungsdirektor des Flossbach von Storch Research Institute und Professor an der Universität Witten/Herdecke.

    https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-16396440.html

  4. #4
    Avatar von Zenturion
    Dabei seit
    05/2019
    Ort
    München
    Beiträge
    262

    EZB - Und weiter geht´s mit QE

    Umstrittene Anleihenkäufe

    EZB-Chef ignorierte offenbar interne Empfehlung

    10.10.2019 (FAZ)

    Mario Draghi soll Einwänden eines Expertengremiums aus dem eigenen Haus nicht gefolgt sein – eine Seltenheit in seiner achtjährigen Amtszeit.

    Die Europäische Zentralbank (EZB) hat einem Zeitungsbericht zufolge den Neustart ihrer umstrittenen Anleihenkäufe trotz gegenteiliger interner Empfehlungen beschlossen. Der geldpolitische Ausschuss der Notenbank, in dem Experten der 19 nationalen Zentralbanken sitzen, habe EZB-Chef Mario Draghi und andere Währungshüter Tage vor der Entscheidung dazu geraten, die Käufe nicht wieder aufzunehmen, berichtete die Financial Times am Donnerstag unter Berufung auf drei Ratsmitglieder. Obgleich die Empfehlungen des Ausschusses nicht bindend seien, habe es in Draghis achtjährigen Amtszeit nur wenige Fälle gegeben, in denen ihnen nicht gefolgt worden sei. Ein EZB-Sprecher lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht ab.

    Die EZB hatte auf ihrer Zinssitzung im September ein umfassendes Paket zur Stützung der schwächelnden Konjunktur beschlossen. Es sieht unter anderem vor, dass ab November pro Monat wieder Staatsanleihen und andere Wertpapiere im Volumen von 20 Milliarden Euro erworben werden. Die Käufe sollen erst dann gestoppt werden, wenn die EZB kurz vor einer Zinserhöhung steht.
    Vor allem der Beschluss zum Neustart der Anleihenkäufe war unter den Währungshütern umstritten. Mehrere Notenbankchefs der Euro-Länder kritisierten im Nachklang öffentlich Teile des Maßnahmenpakets. Aus Sicht von Bundesbankchef Jens Weidmann, der den Anleihenkäufen schon immer kritisch gegenüberstand, ist die EZB mit dem Paket über das Ziel hinausgeschossen. Durch den umfangreichen Ankauf von Staatspapieren drohe die Trennlinie zwischen Geldpolitik und Fiskalpolitik zu verschwimmen.

    Aus Sicht von Frankreichs Notenbankchef Francois Villeroy de Galhau ist eine Wiederaufnahme der Käufe derzeit unnötig. Die Notenbank-Gouverneure der Niederlande, Klaas Knot, und Österreichs, Robert Holzmann, erklärten, dass sie die neuen Schritte skeptisch sähen oder gar ablehnten.

    Quelle: Reuters

  5. #5
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    5.747

    Finanzminister plant Aussetzung der Schuldenbremse - 26. Februar 2020

    Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) will die Schuldenbremse im Grundgesetz vorübergehend aussetzen, um die Kommunen zu entlasten.

    Nach Informationen der Wochenzeitung "Die Zeit" wird Scholz einen entsprechenden Plan im März vorstellen. Hintergrund ist die vom Bundesfinanzministerium geplante Entschuldung von finanzschwachen Städten und Gemeinden.

    Konkret plant Scholz, dass der Bund einen Teil der Altschulden dieser Kommunen übernimmt. Damit diese Umbuchung der Schuldenlast verfassungskonform über die Bühne gehen kann, soll es eine Art einmalige Ausnahmegenehmigung geben. Die ist nötig, weil die Schuldenbremse der Schuldenaufnahme des Bundes enge Grenzen setzt.

    Weil für die geplante Regelung das Grundgesetz geändert werden muss, ist eine zwei Drittel Mehrheit im Bundestag und im Bundesrat nötig. Durch die Entschuldung sollen die Kommunen in die Lage versetzt werden, stärker in Schulen, Straßen und Kindertagesstätten zu investieren. Dafür fehlt wegen der in einigen Städten und Gemeinden hohen Belastung durch den Schuldendienst häufig das Geld.

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/139...schuldenbremse


    https://www.youtube.com/watch?v=DKc7vwt-5Ho

  6. #6
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    5.747

    Banken in den USA: Aktuell Zuckerbrot und Peitsche durch Fed und SEC

    26. Juni 2020 - 09:52 Uhr

    New York ist das Zentrum wichtiger Banken in den USA

    Die große Frage in der Bankenwelt, die aber derzeit niemand aussprechen will, lautet: Werden die Kreditausfälle durch die Coronakrise (Arbeitslosigkeit, Firmenpleiten) so hoch ausfallen, dass das Eigenkapital der Banken aufgezehrt wird, und dass hierdurch das Finanzsystem kollabiert? Nun ja, die europäischen und deutschen Aufseher haben sich derzeit dafür entschieden dieses Problem optisch verschwinden zu lassen, in dem die Banken nach jüngster Entscheidung bis Ende September gestundete Darlehen nicht aus Zahlungsausfall in ihren Büchern aufzeigen müssen (der “legale Bilanzbetrug”, wie Markus Krall es formulierte). Problem versteckt, aber nicht gelöst! Und die Banken in den USA?

    Fed mit Peitsche für Banken

    Die US-Notenbank Federal Reserve hat heute Nacht (nach positivem Banken-Stresstest, ohhh Wunder, mal wieder alles bestens) verkündet, dass wichtige Banken in den USA im dritten Quartal (also ab nächste Woche) keine eigenen Aktien mehr zurückkaufen dürfen. Das ist ein wichtiger Punkt. Gerade US-Konzerne kaufen seit Jahren in gigantischem Ausmaß eigene Aktien zurück, um so den Aktienkurs zu pushen. Und je weniger Aktien frei am Markt verfügbar sind, desto mehr steigt die Dividende pro Aktie, was jede einzelne Aktie natürlich wertvoller macht. Aber vor allem durch umfangreiche Aktienrückkäufe geht den Unternehmen Geld verloren. Geld, das derzeit wohl besser im Eigenkapital aufgehoben ist, als Reserve für die regnerischen Tage, die jetzt anstehen dürften, wenn Millionen von Konsumenten und Unternehmen Kreditraten womöglich nicht mehr bedienen können.

    Und die Fed hat heute Nacht auch entschieden, das wichtige US-Banken im dritten Quartal nicht mehr nach Belieben ihre Dividenden erhöhen können. Sie dürfen zwar weiterhin Dividenden ausschütten, aber nur nach einer Formel, die sich am tatsächlichen Gewinn der Bank orientiert. Die Gründe für diese Maßnahmen der Fed sind klar. Die Institute sollen möglichst viel Geld im Eigenkapital behalten, und Reserven aufbauen für die anstehenden Kreditausfälle!

    SEC mit Zuckerbrot

    Wo die Fed den Banken in den USA aktuell eine weitere Regulierung vor die Füße wirft, da gibt es von der US-Börsenaufsicht SEC, die ja als Behörde vom Weißen Haus gelenkt werden kann (anders als die Fed), Zuckerbrot für die Banken. Denn die SEC hat heute Nacht verkündet, dass die Volcker Rule gelockert wird. Sie sollte nach der Finanzkrise 2008 das Zocken der Banken auf eigene Rechnung verbieten. Eine gute Idee, weil damit zukünftige Schieflagen von Banken unwahrscheinlicher werden! Aber jetzt wird diese Vorschrift ein wenig aufgelockert. Die Kreditinstitute dürfen ab 1. Oktober wieder Hedgefonds und Privat Equity-Firmen Finanzdienstleistungen anbieten. Auch können sie Anteile an bestimmten Risikokapitalfonds zeichnen. Der Roulette-Tisch wird für die Banken also wieder zugänglicher. Eine Unterstützung aus der Trump-Administration, damit die Banken bei Nullzinsen und anstehenden Kreditausfällen eine Kompensationsmöglichkeit haben, in dem sie mehr Erträge aus diesen Bereichen erwirtschaften können?

    https://finanzmarktwelt.de/banken-in...nd-sec-171710/


    Nie genug : https://www.youtube.com/watch?v=0nnFWIhK3Zo

  7. #7
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    5.747

    Droht uns der Zusammenbruch der Weltwirtschaft? - 27.11.2018

    Wenn der IMF vor einer weltweiten Rezession warnt, sollten wir aufmerksam werden.

    RICHARD PALMER

    Im Oktober 2018 veröffentlichte der Internationale Währungsfond (IMF) eine dringende Warnung über den Zustand der Weltwirtschaft. In dem letzten IMF- Bericht über die globale finanzielle Stabilität warnte die geschäftsführende Direktorin Christine Lagarde, dass „es extrem schwierig sein wird, eine drohende zweite Weltwirtschaftskrise abzuwenden.“

    Die Warnung der IMF vor einer möglichen zweiten Weltwirtschaftskrise erregte bei den Menschen allgemein große Aufmerksamkeit – und das ist auch gut so. Es ist nicht schwer, schwarzseherische Wirtschaftswissenschaftler zu finden, die vor einem unmittelbar bevorstehenden wirtschaftlichen Zusammenbruch warnen. Aber es passiert doch eher selten, dass eine Organisation vom Format des IMFs eine Warnung herausgibt, die den Titel trägt „Ein Jahrzehnt ist seit der globalen Finanzkrise vergangen: Sind wir jetzt sicherer?“

    Das ist nicht einfach nur Panikmache. Die Wahrscheinlichkeit einer zweiten Weltwirtschaftskrise nimmt von Tag zu Tag immer mehr zu.

    Eins der Hauptthemen dieses Berichts ist die enorme weltweite Verschuldung. Erinnern Sie sich an die globale Finanzkrise 2008? Die Länder überwanden diese Krise, indem sie sich tonnenweise Geld liehen und druckten. Das löste die weltweiten Probleme aber nur vorübergehend. Wir haben jedoch selbst zehn Jahre nach dieser Rezession noch nichts von dem 2008 geliehenen Geld zurückgezahlt. Tatsächlich ist die Welt jetzt sogar noch mehr verschuldet als mitten in der Finanzkrise 2008. Wenn es wieder zu einer Rezession kommt, wie könnten wir jetzt noch verhindern, dass sie völlig außer Kontrolle gerät?

    „Die längere Zeitspanne von extrem niedrigen Zinssätzen in den hochentwickelten Volkswirtschaften hat zur Entstehung finanzieller Schwachstellen beigetragen“, warnte der IMF. „Die große Ansammlung von Staatsschulden und die Aushöhlung der finanziellen Polster in vielen Volkswirtschaften nach der Finanzkrise weist auf die Dringlichkeit des Wiederaufbaus dieser Abwehrmaßnahmen für den nächsten Konjunktureinbruch hin.“ Der Bericht stellte weiter fest: „Einige der Hilfsmittel zur Bewältigung der Krise 2008 und 2009 stehen inzwischen nicht mehr zur Verfügung… Das gibt zu bedenken, dass finanzielle Rettungsaktionen nicht mehr nach demselben Muster ablaufen können.“

    Kurz vor der Krise 2008 betrug der Gesamtbetrag der Schulden der Staaten, der Haushalte und der nichtfinanziellen Firmen nur etwas mehr als das Doppelte (210 Prozent) des Wertes der gesamten Weltwirtschaft. Jetzt entsprechen die Schulden schon 250 Prozent der Weltwirtschaft. Um all diese Schulden abzubezahlen, würde man alles brauchen, was in der ganzen Welt in zweieinhalb Jahren produziert wird.

    Das ist untragbar.

    Der Bericht der IMF weist darauf hin, dass Schulden auf jeder Ebene der Wirtschaft ein kritisches Thema sind. Es sind nicht nur die Schulden der [amerikanischen] Bundesregierung; es sind auch die Schulden der Regierungen der Bundesstaaten, der Gemeinden, der privaten Haushalte, der Firmen, Verbindlichkeiten der Altersversorgung und vieles mehr. Überall auf der Welt steckt man doch bis zum Hals in Schulden.

    Ein wirtschaftlicher Zusammenbruch allein ist schon sehr gefährlich. Aber er würde auch andere beunruhigende Entwicklungen verschärfen, die wir gerade um uns herum erleben.

    „Das mag schwarzseherisch klingen, aber man muss immer bedenken, dass alle wichtigen geopolitischen Ereignisse, die wir in den vergangenen Jahren miterlebten, in Zeiten relativer wirtschaftlicher Stabilität passierten. Das wird nicht immer so sein“, schrieb Geopolitical Futures. „Wenn das Geld knapp wird, kann es an den geopolitischen Konfliktlinien eher zum Bruch kommen.“

    Sehen Sie sich an, wie geteilt Amerika heute ist. Was wird geschehen, wenn die Arbeitslosigkeit plötzlich stark zunimmt, die Renten nicht mehr ausgezahlt werden können und die Städte Bankrott gehen? Der Nahe Osten ist bereits ein Chaos. Was wird passieren, wenn zwei oder drei Regimes durch wirtschaftliche Schwierigkeiten stürzen? Wie die Dinge liegen, wird in Europa jetzt schon gegen eine Wirtschaftskrise in Italien gekämpft. Am 10. Oktober umschrieb Ambrose Evans-Pritchard eine Prognose der Denkfabrik Notre Europe im Telegraph: „Die Eurozone wird, so wie sie im Augenblick aufgebaut ist, keine weitere globale Wirtschaftskrise überleben.“

    Eine der wichtigsten, auf der Prophetie der Bibel basierenden Voraussagen von Herbert W. Armstrong war, dass eine gewaltige Bankenkrise in Amerika die europäischen Länder dazu bringen könnte, sich zu einer neuen Weltmacht zusammenzuschließen, die mächtiger sein würde als die Sowjetunion oder die Vereinigten Staaten.“ Das schrieb er 1984.

    Und das ist nur eine der Prophezeiungen, zu deren baldiger Verwirklichung eine Weltwirtschaftskrise erheblich beitragen würde.

    Die Bibel warnt uns, dass Gott Großbritannien und Amerika den finanziellen Wohlstand nehmen wird. Bibelstellen wie Offenbarung 18 beschreiben ein dramatisches Bild eines neuen Finanzsystems, das das gegenwärtige System ersetzen wird. Die Finanzkrise von 2008 brachte uns der Erfüllung dieser Prophezeiung schon näher. Ein größerer wirtschaftlicher Zusammenbruch würde uns sogar noch schneller dorthin bringen.

    Um mehr darüber zu erfahren, wohin das führen wird, sehen Sie sich das Programm Der Schlüssel Davids – „Die amerikanisch-europäische Finanzkrise“ vom Chefredakteur der Posaune Gerald Flurry an. ▪

    https://www.dieposaune.de/articles/p...weltwirtschaft

    Die Amerikanisch Europäische Finanzkrise (Der Schlüssel Davids mit Gerald Flurry) : https://www.youtube.com/watch?v=Ot72...ature=emb_logo

  8. #8

    Dabei seit
    11/2006
    Beiträge
    3.051
    Zitat Zitat von Luis Beitrag anzeigen
    Die Bibel warnt uns, dass Gott Großbritannien und Amerika den finanziellen Wohlstand nehmen wird. Bibelstellen wie Offenbarung 18 beschreiben ein dramatisches Bild eines neuen Finanzsystems, das das gegenwärtige System ersetzen wird. Die Finanzkrise von 2008 brachte uns der Erfüllung dieser Prophezeiung schon näher. Ein größerer wirtschaftlicher Zusammenbruch würde uns sogar noch schneller dorthin bringen
    Es ist nicht bekannt was Allah, der als deutlich intelligenter als der Hollywood Typ der Testamente eingeschätzt wird, durch den Propheten dazu sagt bis auf "Nur Gold und Silber sind Geld. Alles andere sind leere Versprechungen"
    Deshalb haben Netanyahu und Schrill Weidel so eine Stinkwut auf Islam

  9. #9

    Dabei seit
    12/2018
    Ort
    52382 Niederzier
    Beiträge
    1.224

    Mord und Totschlag sind nicht der richtige zukünftige Weg

    Warum sucht die Menschheit nur immer die Konfrontation? Die gesellschaftlichen
    Systeme sind eigentlich eine neuzeitliche Entwicklung. Für den jeweiligen Menschen
    scheint es egal zu sein, ob er in China, Russland, Indien, Pakistan, USA, Italien usw.
    lebt. Der Alltag bleibt für die meisten Menschen in den verschiedenen Regionen sehr
    hart. Losgelöst von gesellschaftlichen Systemen und Glaubensrichtungen könnten die
    Menschen sehr wahrscheinlich friedlicher Leben. Es liegt hier bekanntlich auch nicht
    an den jeweiligen Glaubensrichtungen. Der Glauben ist bekanntlich auch nur das, was
    die Menschen aus dem jeweiligen Glauben gemacht haben. Gibt es einen Glauben,
    der das Töten lehrt. Manchmal sind es hier gewalttätige Menschen, die den Glauben
    gefährlich machen können.

    Selbst der Grundgedanke der gesellschaftlichen Systeme war nicht wirklich das Töten.
    Nein, die gesellschaftlichen Systeme wollten eigentlich das Zusammenleben einfacher
    gestalten. Soll es wirklich das Ende der menschlichen Rasse sein, dass sich die vielen
    Militärblöcke gegenseitig auslöschen? Die aufgebauten Feindbilder sind grundverkehrt.
    Menschen werden hier leider zu Spielbällen von was auch immer.

    Auch der Kommunismus hatte ja den Gedanken, dass das Leben der Menschen,
    in vielen Ländern von Ausbeutung geprägt, einfacher werden sollte. Was haben
    die Verantwortlichen hier aus den Regierungssystemen gemacht? Das dehnbare
    Wort Demokratie wurde vielfach auch leider gebraucht für die Ausbeutung einzelner
    Menschen. Nach dem perfekten System wird sicherlich noch überall gesucht.
    Menschen werden leider auch heute noch Opfer von Regierenden in Staaten. Das
    es noch Flüchlinge und Migranten gibt, ist eine traurige Tatsache. Menschen sollten
    dort leben und arbeiten dürfen, wo sie geboren wurden.

    Dies alles scheinen Nebensächlichkeiten zu werden, wenn die globale Erwärmung
    im jetzigen Umfang zunehmen sollte. Der jährliche Temperaturanstieg wird in
    einigen Regionen der Welt schon sehr gefährlich für das Leben der Menschen.
    Im Egoismus der Menschen sollte hier auch gesehen werden, dass die Natur wie
    wir diese jetzt kennen bedroht ist. Zuerst könnten in näherer Zukunft die Wälder
    und die grüne Fauna verschwinden. Damit verbunden wäre auch das Sterben der
    Tierwelt. Das böse Wort "Globale Erwärmung" ist auch hier nicht direkt der Übel-
    täter. Die globale Erwärmung wird nicht nur durch die Industrie ausgelöst. Auch
    die vielen natürlichen Naturkatastropeh -Vulkane, Waldbrände usw. tragen zur
    zur Erderwärmung bei, die das Leben auf der Erde auslöschen könnte.

    Es scheint hier eine junge Frau "Greta" zu sein, die der Menschheit die Augen
    öffnet. Die Corona-Krise scheint hier indirekt die zweite Warnung zu sein. Das
    ungebremste Wachstum scheint hier den Untergang nur zu beschleunigen. Die
    Menschheit und Zivilisationen scheinen nach anderen Wegen suchen müssen.

    Wenn jetzt über all dem noch das Zepter Geld und Vermögen schwebt, scheint
    dies die ganze Sache nicht einfacher zu machen. Den Handel in welcher Form auch
    immer gibt es noch länger als das liebe Geld. Es ist doch wirklich hier erkennbar,
    dass die weltweiten Geldschleusen und Gelderhöhungen nicht wirklich gefährlich
    für die Systeme sein werden. Solange eine Preisstabilität also moderate Inflations-
    rate gefahren wird, scheint wirklich nichts zu passieren. Das Schlagwort scheint
    hier auch in den jeweiligen Systemen Disziplin zu heißen. Wenn alles funktionieren
    soll, müssen die Gruppen sich an die Spielregeln halten. Ob die Geldmengen wirk-
    lich zwingend wegen neuer Produktionsleistung und Dienstleistung steigen müssen,
    scheint zur Zeit als gegeben anzusehen sein. Der strittige Punkt ist hier bekanntlich,
    wie stark die Geldmenge steigen soll.

    Eine noch größere Gefahr als das liebe Geld könnte zur Zeit sein, dass die Natur
    sich gegen den Menschen auflehnt. Es sind hier wahrscheinlich auch die vielen Viren,
    die sich ständig fortentwickeln und wahrscheinlich nahe dran sind, selbststeuernde
    logisch handelnde Einheiten zu werden. Ob die Menschheit und auch Tierwelt durch
    diese Viren ausgelöscht wird, kann zur Zeit keiner sagen. Der Corona-Virus zeigt
    uns die Grenzen auf. Ein 100 % iges Mittel könnte es unter Umständen nie geben.
    Mit dem Virus leben könnte eine wahrscheinliche Alternative sein. Mit den Anti-
    körpern scheint dies auch so eine Sache zu sein. Wahrscheinlich wird der Corona-
    virus auch den stark Erkrankten die Leidenszeit nehmen. Leider bin ich nicht die
    Schöpfung und kann hier die entsprechenden Antworten geben. Es scheint auch
    das Neue und Unbekannte, wie der Zünstler und der Eichenprozessionsspinner zu
    sein, der nicht nur Gefahr für Bäume und Sträucher sind wird. Auch der menschliche
    Organismus kann beim Berühren des Nesselgiftes geschädigt werden.

    Die Vermögensbildung der Menschen gibt es auch schon lange. Leider schwebte
    zu jeder Zeit das Wort Geldvernichtung darüber. Oft wurden hier die jeweiligen
    Valuten durch Geldentwertung durch neue Währungen abgelöst. Die Finanzge-
    sellschaften stehen hier wahrscheinlich vor großen schwierigen Aufgaben. Die
    Notenbanken versuchen zur Zeit mit der Geldschleuse und der Null-Zinspolitik
    das Schlimmste zu verhindern. Die vielen Regierungen stehen hier auch in der
    Verantwortung, dass der Verbraucherschutz auch in den tiefen Winkeln umgesetzt
    wird. Die zur Zeit einseitige Bevorteilung des Finanzwesen kann keine Dauer-
    lösung sein. Hier sind es oft die üppigen Gehälter und Boni, die zusätzlich Krisen
    auslösen können. Eine Mäßigung in allen Branchen sollte auch hier angestrebt
    werden. Einheitliche Erhöhungen des Lohnes wird es wahrscheinlich wegen des
    Leistungsgedanken so schnell nicht geben können.

    Also, unser aller Leben wird Komplizierter werden. Bis bald!



    PS: Dies war eine kleine Geschichte zum Einschlafen. Gute Nacht!

+ Auf Thema antworten

Ähnliche Themen

  1. NZD/SGD beschleunigt seinen Aufwärtstrend
    Von Winfried Strauss im Forum Winfried Strauss
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 15.03.2014, 16:57
  2. DAX Chart im Abgrund
    Von Thomas Heydrich im Forum Thomas Heydrich
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 07.03.2012, 13:16
  3. DAX Chart am Abgrund
    Von Thomas Heydrich im Forum Thomas Heydrich
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 06.03.2012, 13:47
  4. Griechenland am Abgrund
    Von Geldjäger im Forum Aktien aus Deutschland und Westeuropa
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 03.05.2011, 02:10

Lesezeichen

Lesezeichen