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Thema: MARC FABER „Chinas Wachstum geht eher gegen Null“

  1. #1
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    MARC FABER „Chinas Wachstum geht eher gegen Null“

    Seit sechs Jahren fahren die Notenbanken der Welt eine extrem expansive Geldpolitik. Gebracht hat es, so Investmentguru Marc Faber, nichts. Denn das Wachstum lahmt überall. Dafür drohen Blasen.

    Um 3,1 Prozent, so die Prognose des Internationalen Währungsfonds, sollte die amerikanische Wirtschaft in diesem Jahr wachsen. Doch im ersten Quartal gab es ein nur marginales annualisiertes Wachstum in Höhe von 0,2 Prozent. Die Industrieproduktion ging im April zum fünften Mal in Folge zurück. Inzwischen haben viele Experten ihre Prognosen für die konjunkturelle Entwicklung der USA nach unten revidiert. Marc Faber brauchte das nicht zu tun. Denn er hielt die Prognosen zu Jahresbeginn ohnehin für realitätsfern. Er stellt schon seit Längerem eine Verlangsamung des Wachstums fest.

    Entsprechend rechnet er auch nicht mit einer Zinserhöhung in diesem Jahr. Aber auch mittel- bis langfristig dürfte sie kaum kommen. Gegenüber dem US-Fernsehsender CNBC sagte er, dass die Fed immer neue Entschuldigungen finden werde, um die Zinsen nicht zu erhöhen. Das werde vielmehr erst dann geschehen, wenn die Inflationsrate bei vier Prozent oder mehr liegt. Noch schlimmer aber: Die aktuellen Daten zu Konjunktur zeigen seiner Ansicht nach, dass die extrem expansive Geldpolitik der Notenbanken, das permanente Gelddrucken seit inzwischen mehr als sechs Jahren, nichts gebracht hätte.

    Geld fließt nicht in die Realwirtschaft

    In der Tat scheint der größte Teil des Geldes nach wie vor nicht in der Realwirtschaft anzukommen, sondern fließt vor allem an die Kapitalmärkte oder in Immobilie. So haben die amerikanischen Aktienindies Dow Jones oder S&P 500 ebenso wie der Dax in den vergangenen Jahren immer neue Höchststände markiert. Zuletzt sind, nach dem Beginn der quantitativen Maßnahmen, auch die Aktienmärkte der Peripheriestaaten der Eurozone massiv geklettert. Kein Wunder, dass Faber deshalb auch von Märkten und Assetklassen spricht, die alle „fully priced“ sind und die in Richtung Überbewertung tendieren.

    S&P 500

    S&P 500-Chart
    Entsprechend schlimm dürfte seiner Ansicht nach auch ein Absturz werden. Um 30 bis 40 Prozent werde es runter gehen, wenn es zu einer Korrektur kommt. Aktuell setzt aber auch er selbst auf Aktien, allerdings nicht in den USA, wo er die Aktien für besonders teuer und den Markt für nicht gesund hält. Er setzte in den vergangenen Monaten stattdessen auf Europa und insbesondere auf Asien und dort auf Aktien aus China, Japan und Hongkong, die sich alle sehr gut entwickelt haben und vor allem besser als der US-Markt.

    Kaum Wachstum in China

    Dabei geht Faber davon aus, dass das Wachstum in China deutlich niedriger ist, als ausgewiesen. Während derzeit über die sieben-Prozent-Marke diskutiert wird und manche auch von sechs Prozent ausgehen, hält Faber das für sehr optimistisch. Seiner Ansicht dürfte die reale Wachstumsrate deutlich unter vier Prozent liegen, vielleicht sogar gegen Null tendieren. Und er sieht die Notenbank im Reich der Mitte auf dem gleichen Weg wie die westlichen Zentralbanken. Auch sie würden inzwischen zu einer immer expansiveren Geldpolitik übergehen und zudem durch die Ausweitung des Budgetdefizits die Wirtschaft anzutreiben.

    Shanghai A

    Shanghai A-Chart
    All das treibe eben auch die Kurse an Aktienmärkten wie dem chinesischen. Werthaltige Investments sind aus all diesen Gründen heraus nicht mehr so leicht zu finden. Cash aber will Faber dennoch nicht halten. Schließlich misstraut er laut eigener Aussage den Regierungen und den Banken. Für besonders attraktiv erachtet er derzeit Minenaktien, die seiner Ansicht nach noch deutlich unterbewertet sind. So hätten sich die Aktien von Barrick Gold oder Newmont Mining in diesem Jahr bereits sehr gut entwickelt. Und schließlich setzt er auf Gold, da das Edelmetall eben vom Gelddrucken der Notenbanken profitieren werde.

    Von Gerd Hübner

    http://www.finanzen100.de/finanznach...276901_155348/

  2. #2
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    Die Notenbank verliert Unabhängigkeit - mit schlimmen Folgen - 17.04.2020

    18:33 - Finanzen100

    Die EZB und Regierungen stellen bisher unvorstellbare Summen bereit, um die Wirtschaft des Euroraumes vor den Auswirkungen der Coronavirus-Krise zu retten. Bert van Roosebeke vom Centrum für europäische Politik bewertet nicht alle Maßnahmen positiv. Vor allem, weil die Währungshüter seiner Meinung nach die Grenzen ihres Mandats deutlich überschreiten.

    Von Finanzen100-Redakteurin Isabella-Alessa Bauer

    FOCUS Online: Die Europäische Zentralbank (EZB) müht sich mit eilends aufgesetzten Maßnahmenpaketen die Auswirkungen der Coronavirus-Krise auf die Wirtschaft abzufedern. Wie bewerten Sie die Maßnahmen?

    Bert Van Roosebeke: Am ersten Paket vom 12. März ist das Wichtigste, dass die EZB zusätzliche Ankäufe von Wertpapieren im Umfang von 120 Milliarden Euro tätigen will – bis Ende des Jahres. Davon erhoffte man sich eine Beruhigung der Märkte. Diese blieb aber aus; auch wegen einer Aussage von Christine Lagarde zu den Anleihe-Spreads. Bereits am 18. März folgte also ein zweites Paket. Dieses beinhaltet ein neues Kaufprogramm namens Pandemic Emergency Purchase Programme (PEPP) zum Erwerb von Staats- und privaten Anleihen im Umfang von 750 Milliarden Euro. Die Käufe sollen ebenfalls bis Ende 2020 erfolgen.

    Das PEPP unterscheidet sich von bisherigen Programmen. Bei diesen hat die EZB immer penibel darauf geachtet, dass ihre Anleihekäufe sich nach dem Kapitalschlüssel der Mitgliedstaaten richten. Dadurch ist die Menge an aufkaufbaren Staatsanleihen faktisch begrenzt – eine Selbstauferlegung, die verhindert, dass massiv Anleihen nur eines Landes gekauft werden.

    Diese Vorgabe hat die EZB mit PEPP aufgeweicht - der Kapitalschlüssel wird nicht mehr bei jeder Entscheidung respektiert. Das ist heikel, vor allem juristisch, weil sich die Notenbank damit dem Vorwurf aussetzt, monetäre Staatsfinanzierung zu betreiben.

    FOCUS Online: Daher werfen Sie in einem Paper zum Thema die Frage auf, ob PEPP sich mit dem Mandat der EZB verträgt…

    Van Roosebeke: Richtig. Die Vereinbarkeit des Programms mit dem Auftrag der Notenbank ist in jedem Fall sehr zweifelhaft. Es gibt aus geldpolitischer Sicht keine überzeugende Begründung dafür, überproportional viele Staatsanleihen nur eines Landes zu kaufen.

    Die EZB darf keine Staatsschulden übernehmen

    FOCUS Online: Aber warum ist es angesichts der momentanen Situation denn so tragisch, wenn die Währungshüter die Grenzen ihres Mandats ausreizen und mitunter übertreten? Schließlich befinden wir uns buchstäblich in einem nie dagewesenen Ausnahmezustand.

    Van Roosebeke: Notenbanken dürfen keine Staatsschulden übernehmen. Gute Geldpolitik ist nur möglich, wenn die Notenbank unabhängig ist. Und diese Unabhängigkeit könnte die EZB verlieren – das lässt sich mit keinem Ausnahmezustand rechtfertigen.

    Unabhängig heißt nicht nur, dass der Finanzminister nicht anrufen darf und diktieren, wie die Zinsen auszusehen haben; unabhängig heißt auch, dass Staaten in der Lage sein müssen, die Entscheidungen der Währungshüter zu verkraften: Zinserhöhungen zum Beispiel. Ist ein Land aber sehr hoch verschuldet, führen höheren Zinsen zu immensen Problemen – die Kosten wären für einen maroden Staat nicht tragbar.

    Der Unabhängigkeit der Notenbank bedarf es, dass Nationen ein akzeptables Maß an Verschuldung haben. Kauft die EZB einfach die Schulden der Staaten auf, sind die Anreize, für eine nachhaltige Finanzpolitik nicht mehr gegeben. Die EZB verliert ihre Unabhängigkeit und wir riskieren eine Staatsschuldenkrise oder erhöhte Inflation.

    Alle wirtschaftlichen Entwicklungen im News-Ticker zum Corona-Crash - ifo Institut: Wirtschaftsleistung könnte in allen Bundesländern um die Hälfte sinken

    FOCUS Online: Welche Alternativen gibt es, um der Krise zu begegnen?

    Van Roosebeke: Wir haben ein gutes Instrument: den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM). Darin haben wir Übung, alle Verfahren sind nicht nur vorhanden, sondern auch genutzt worden, wenn es darum geht, in einer akuten Krise schnell Hilfe bereitzustellen. Die Möglichkeiten der Inanspruchnahme, die in der letzten Woche beschlossen wurden, sind richtig.

    FOCUS Online: Wie bewerten Sie die vieldiskutierten Corona-Bonds?

    Van Roosebeke: Das ist ein Instrument, das wir heute nicht haben und das in einigen Mitgliedstaaten der Eurozone durch nationale Parlamente gehen müsste. Das kostet Zeit. Außerdem ist es fast sicher, dass nicht alle Staaten der Eurozone bereit sind, eine Vergemeinschaftung von Schulden zu akzeptieren.

    Grundlegendes Problem ist realwirtschaftlich

    FOCUS Online: Aber wenn man die Abweichler schnell überzeugen könnte…

    Van Roosebeke: Dann bleibt noch ein anderer Aspekt: Länder wie Spanien oder Italien, die sehr stark von der Krise betroffen sind, haben heute keine Probleme, sich Geld zu leihen. Die Zinsniveaus sind nicht zu vergleichen mit denen, die wir in der Eurokrise hatten – es gibt kein akutes finanzielles Problem für diese Staaten. Das mag sich ändern, weil Unsicherheit über die Dauer der wirtschaftlichen Einschränkungen besteht, aber: Das grundlegende Problem ist ein realwirtschaftliches.

    Wüsste man, dass ein Land wie Italien eine innovative, starke Wirtschaft hat, die in der Lage ist, in den nächsten zehn Jahren etwas aufzubauen, das es dem italienischen Staat erlauben wird, durch ausreichende Steuereinnahmen seine Schulden zu bedienen, dann hätten wir ein viel kleineres Problem. Aber Investoren zweifeln daran, dass die italienische Wirtschaft dieses Ziel erreichen kann.

    Dieses Problem können wir mit Geld nicht lösen – auch nicht mit Corona-Bonds. Die betroffenen Länder müssen sich fragen, was sie tun können, um eine wettbewerbsfähige Wirtschaft auf die Beine zu stellen.

    FOCUS Online: Naja, zumindest im Moment ja nicht allzu viel, schließlich sind die meisten Länder im Shutdown. Und noch ist keine befriedigende Lösung in Sicht, wie man diesen wieder verlassen kann, ohne die Gesundheit vieler Menschen zu gefährden, oder?

    Van Roosebeke: Das ist in der Tat ein Konflikt – wir können die negativen wirtschaftlichen Folgen des Virus durch verschiedene Hilfen zwar überbrücken. Aber wir werden nicht darum herumkommen, Maßnahmen anzudenken, die gesundheitspolitische Risiken mit sich bringen, um die Produktion wieder hochzufahren.

    Lockerungen müssen gut geplant sein

    FOCUS Online: Also muss man Wirtschaftskraft gegen Menschenleben aufwiegen?

    Van Roosebeke: Wenn man die Wirtschaft wieder hochfahren will, sind dafür Lockerungen der derzeitigen Maßnahmen notwendig: Ausgangssperren müssten aufgegeben werden. Die Leute werden also mobiler, bewegen sich, treffen sich, übertragen das Virus – das erhöht definitiv die Wahrscheinlichkeit, dass sich Leute anstecken, krank werden und sterben. Aber es gibt Maßnahmen, die helfen, Infektionszahlen oder Sterblichkeitsraten zu reduzieren. Wenn diese Maßnahmen sicherstellen können, dass die Lockerung nicht zu einer Überforderung unserer Krankenhauskapazitäten führen, sind die Lockerungen aus meiner Sicht richtig.

    FOCUS Online: Im Vergleich muten die geldpolitischen Entscheidungen der EZB ja fast machbar an. Was erwarten Sie im April von den Währungshütern?

    Van Roosebeke: Immerhin kann die Notenbank sich auf Geldpolitik konzentrieren, ja. Aber die EZB ist schon auch in einer undankbaren Position: Sie ist die einzige Instanz, die unbegrenzte Ressourcen hat. Wenn die Politik keine überzeugende Lösung hinbekommt, ist die EZB in der Pflicht. Die Notenbank ist der letzte Mann, der sich bewegen muss, wenn alle anderen versagen.

    Aktuell gibt es für die EZB allerdings keine allzu große Not, noch mehr zu machen: 750 Milliarden Euro Hilfen bis Ende 2020 sind durchaus einiges.

    Lesen Sie auch: Gastbeitrag Gabor Steingart - Italienischer Patient vor dem Kollaps - Deutschland darf keine Blankoschecks ausstellen Folgen der Corona-Krise - Finanzexperte warnt: Die Notenbank verliert Unabhängigkeit - mit schlimmen Folgen

    iab

    https://www.finanzen100.de/finanznac...6093_11892287/

  3. #3

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    Ob Corona bonds oder

    ESM ... es geht auf dasselbe raus. Vermeintlich schlaues Schönfärben weiter nichts.

  4. #4
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    Zitat Zitat von vladimirbush - Ob Corona bonds oder- Beitrag anzeigen
    ESM ... es geht auf dasselbe raus. Vermeintlich schlaues Schönfärben weiter nichts.

    Die Saugbande will nur an das Spargeld der Deutschland Sparer ran - die Sparguthaben auf Deutschlands Banken wecken Begehrlichkeiten - die SPD mault ja seit Jahren herum, Deutschland sei sehr reich.

    Die Sparer sind an allem Schuld - Leute rennt zu den Banken und holt euer Geld ab.

    Wenn ihr Sparer alles Spargeld abgehoben habt, dann sagt kein Politiker mehr, Deutschland sei reich!


    GELD LOCKT IMMER RÄUBER AN!

    DIE GRÖßTEN RÄUBER: DEUTSCHES FINANZAMT, DANACH KOMMT ITALIEN, SPANIEN UND FRANKREICH!



    EU-Bonds statt Euro-Bonds?

    19. April 2020

    Europäische Finanzminister fordern, zur Finanzierung des geplanten Wiederaufbau-Fonds für die europäische Wirtschaft gemeinsame Anleihen auszugeben. Profitieren sollen davon auch Staaten, die nicht im Euro sind. - Auch Merz will mehr Geld für die EU.

    Euro-Bonds, also gemeinschaftliche Anleihen für die alle gesamtschuldnerisch haften, sind laut Vertrag von Maastricht nicht erlaubt. Doch das interessiert in Brüssel wenig. Die Krise macht derzeit alles möglich. Gesetze, Vereinbarungen, Statuten in Zusammnhang mit dem Euro - Papier von gestern.

    Unterdessen geht die EU sogar noch einen Schritt weiter. Unter Umgehung aller Vereinbarungen denkt man derzeit nicht nur über verbotenene Euro-Bonds nach, also gemeinschaftliche Anleihen aller Länder der Eurozone. Man geht sogar noch einen Schritt weiter!

    Mehrere europäische Finanzminister fordern, zur Finanzierung des geplanten Wiederaufbau-Fonds für die europäische Wirtschaft gemeinsame Anleihen auszugeben.

    Bedeutet: Gemeinschaftsanleihen auch für Staaten, die gar nicht in der Eurozone sind. Einzige Voraussetzung: EU-Mitgliedschaft.

    Damit käme es dann nicht nur zu "Euro-Bonds", sondern praktisch zu "EU-Bonds". Das finden viele Staaten außerhalb der Euro-Zone natürlich sehr attraktiv.

    "Der Fonds für den Wiederaufbau sollte uns erlauben, gemeinsam Schulden aufzunehmen. Für die Zukunft, lediglich zeitlich befristet und nur für einen einzigen Zweck, nämlich Investitionen", verspricht der französische Finanz- und Wirtschaftsminister Bruno Le Maire der "Welt".

    Wie glaubhaft ist das wohl?

    Der entscheidende Unterschied zu Euro-Bonds sei, so der Franzose, "dass wir einen zeitlich befristeten, zielgerichteten Fonds schaffen und nicht darum bitten, auf Dauer vergangene und zukünftige Schulden zu vergemeinschaften". Die Idee dahinter sei, die gewaltigen Kosten der wirtschaftlichen Erholung für alle Länder zeitlich zu strecken. Auch aus anderen europäischen Hauptstädten kommen noch Forderungen nach Corona-Bonds.

    Was er verschweigt: Davon sollen auch Länder außerhalb der Eurozone profitieren. Dies wär eine neue Dimension. Länder außerhalb der Euro-Zone freuen sich schon auf den Geldsegen:

    "Was den `Wiederaufbau-Fonds` und dessen Finanzierung angeht, unterstützen wir sehr die Idee von `Corona- oder Euro-Bonds`", sagte etwa der kroatische Finanzminister Zdravko Maric der "Welt". Aber: Kroatien ist nicht im Euro.

    Der kroatische Finanzminister Zdravko Maric argumentiert, sein Land halte gerade die Präsidentschaft des Europäischen Rates und koordiniert deshalb die Verhandlungen in Sachen "EU-Bonds".

    Auch Athen fordert gemeinsame Schulden: "Ich bin zutiefst überzeugt, dass die Schaffung des Wiederaufbau-Fonds ganz zentral ist, um die europäischen Volkswirtschaften nach der Krise wieder in Gang zu bringen", sagte der griechische Finanzminister Christos Staikouras der Zeitung. "Er sollte jede mögliche Art von Finanzierung nutzen, ganz besonders innovative Finanzinstrumente, wie gemeinsam begebene Schuldtitel."

    IWF: Schuldenlast explodiert

    Der Internationale Währungsfonds erwartet, dass die Schuldenlast des Staates durch die Coronakrise auf mehr als 200 Prozent der Wirtschaftsleistung steigen könnte. Der Wiederaufbau-Fonds für die europäische Wirtschaft, über den die Staats- und Regierungschefs am kommenden Donnerstag beraten werden, soll Teil des kommenden siebenjährigen EU-Haushalts werden. Unklar ist allerdings noch, wie der bis zu 500 Milliarden schwere Fonds finanziert werden soll.

    Auch Merz will mehr Geld für die EU

    Die EU muss aus Sicht des CDU-Politikers Friedrich Merz, der sich für den Parteivorsitz bewirbt, finanziell besser ausgestattet werden. Das sei notwendig, damit die EU "die Aufgaben, die die Mitgliedstaaten ihr übertragen, auch finanzieren kann", sagte Merz der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

    Damit blieben dann auch Einnahmen- und Ausgabenverantwortung in einer Hand. Merz regte an, dass Deutschland seine Ratspräsidentschaft nutzen sollte, über dieses Thema zu sprechen. "Die Entscheidungen über die Finanzierung der EU für die nächsten sieben Jahre fallen alle im zweiten Halbjahr 2020, also während der deutschen Ratspräsidentschaft."

    Aus seiner Sicht reiche die Obergrenze von einem Prozent des Bruttoinlandsprodukts als Finanzausstattung der EU nicht aus. Zugleich fordert Merz mehr europäische Solidarität ein. "Es kann uns nicht gleichgültig sein, wie es in den Ländern in Europa weitergeht, die schon vor der Coronakrise in einer schwierigen Lage waren."

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/142...att-euro-bonds

    Ergo: Die Deutschland Sparer müssen die EU & Euro Bonds mit Minuszinsen finazieren! Hätte Deutschland keine Billionen Spargelder, dann wurde keiner einen Euro & EU Bond ansprechen und diskutieren.

    DEUTSCHLAND MUSS JEDEN EU-FINANZ-DRECK FINANZIEREN!

    https://www.google.de/search?q=DEUTS...hrome&ie=UTF-8

    Banken zwingen Sparer in den Zins-Würgegriff - Focuswww.focus.de › Finanzen › Börse › Geldanlage
    24.08.2019 - Sparer erhalten kaum noch Zinsen. Zunehmend sollen sie dafür zahlen, wenn sie Erspartes bei der Bank parken. Aber Anleger können ihr Geld ...

    https://www.focus.de/finanzen/boerse..._11030920.html


    https://www.google.de/search?q=Die+S...hrome&ie=UTF-8
    Geändert von Luis (19.04.2020 um 05:40 Uhr)

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