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Thema: Einstieg Immobilien

  1. #34
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    Vom Rubbellos zur skrupelloser Abzocke: Betrugsmasche mit Rubbellosen...

    https://www.google.com/search?client...iz.aoLzRHlcS_s

    Üble Abzocke auf Gran Canaria - Die Rubbellos-Masche :

    https://youtu.be/QLwhARa_wC4

    Abkassierer haben es derzeit auf Touristen auf der spanischen Kanareninsel Gran Canaria abgesehen. Den Urlaubern und Urlauberinnen wird auf der Straße ein Gratisrubbellos mit vermeintlichem Hauptgewinn geschenkt. Wer den „Gewinn“ abholen möchte, landet auf einer Verkaufsveranstaltung und wird zum Kauf von teuren Hotelgutscheinen gedrängt.

    Schon seit einigen Jahren ist die Betrugsmasche bekannt. Zurzeit melden sich wieder vermehrt Urlauber bei den Europäischen Verbraucherzentren (EVZ), die derartigen unseriösen Verkaufspraktiken mit Urlaubsgutscheinen zum Opfer gefallen sind.

    Die Masche: Losgewinn, Taxifahrt und Hotelführung

    Die Touristen werden in bekannten Urlaubsorten wie Puerto de Mogan oder Playa del Ingles auf der Straße angesprochen, erhalten ein Rubbellos und haben sofort gewonnen. Meist wird ein Smartphone oder eine Reise in Aussicht gestellt. Wer den „Gewinn“ einlösen möchte, wird in ein Taxi verfrachtet, um angeblich an einer kurzen Führung durch eine 30 Kilometer entfernte Luxushotelanlage teilzunehmen.
    Verkaufsgespräche dauern drei bis sieben Stunden

    Wer sich darauf einlässt, landet vor Ort in Verkaufsveranstaltungen von Anbietern wie Anfi Vacation Club, Liberty Holiday 2017 S. L. (Group), Reisemarkt24, Viajes Vacon, Anfi Dreams, Enduria Travel, Ferienexpert, Vacon Marketing oder Vacon Travel Service, in denen einem Urlaubsgutscheine, Urlaubszertifikate, Urlaubspakete und Unterkunftsgutscheine für einen Aufenthalt in der Hotelanlage aufgedrängt werden.

    Über Stunden (die Gespräche dauern zwischen drei und sieben Stunden) wird der anfangs hohe Preis so lange nach unten korrigiert, bis die Urlauber den Eindruck bekommen, tatsächlich ein Schnäppchen zu machen.
    Gutscheine entpuppen sich als nicht einlösbar

    Wer den Vertrag unterschreibt, muss sofort eine Anzahlung leisten. Das EVZ warnt vor dem Kauf der Urlaubsgutscheine. Diese würden meist zu teuer angeboten, oft sei unklar in welchen Quartieren sie eingelöst werden können, desweiteren sei das gebuchte Appartement zur gewünschten Urlaubszeit oft nicht verfügbar. Somit kann der Gutschein nicht eingelöst werden, das Geld ist verloren...

    https://help.orf.at/stories/2970845/

    Ergo: Geschenke können sich zum Finanzgrab entwickeln - der Beschenkte kann sich anschließend einen Strick kaufen - denn aus dieser hinterlistigen Nummer kommt keiner mehr raus.

    https://www.google.com/search?client...iz.l4XKr4d_k0E
    Geändert von Luis (19.03.2019 um 19:42 Uhr)

  2. #35
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    Musterfeststellungsklage gegen Vonovia

    Der Fall einer Mieterin aus Leverkusen

    Andernorts setzen sich die Mieter alleine gegen Vonovia zur Wehr - immer wieder mit Erfolg. Im vergangenen Jahr zum Beispiel verklagte Vonovia eine Mieterin aus Leverkusen, weil die Frau sich weigerte, eine Nachforderung aus der Nebenkostenabrechnung zu begleichen. Die Mieterin hatte um Belege für abgerechnete Kosten gebeten, nicht bekommen und deshalb auch nicht gezahlt. Vor Gericht musste Vonovia nun die Belege vorlegen. Und das wurde peinlich.

    127,46 Euro sollte die Mieterin für "Sach- und Haftpflichtversicherungen" zahlen. Sie wollte den Versicherungsschein sehen, den sie aber nie bekam. Nun wurde klar, warum: Es handelte sich um die Versicherung eines unternehmenseigenen Verwaltungsgebäudes in Essen, nicht für das Mietshaus in Leverkusen. Vonovia hatte ihren Mietern Kosten für ihre eigenen Büros in Rechnung gestellt - es fällt schwer, darin nur Schlampigkeit zu erkennen. Die Mieterin muss die Versicherungskosten nun nicht übernehmen.

    Trotz des Urteils beharrt Vonovia darauf, dass die eigene Abrechnung richtig gewesen sei. Die Versicherung für das Verwaltungsgebäude sei selbst bezahlt worden. Wieso das Gericht dann zu einem anderen Schluss kam? Das erläutert Vonovia nicht.

    DIE GEWINNMASCHINE VONOVIA:

    http://cdn1.spiegel.de/images/image-...br-1361864.png

    Musterfeststellungsklage denkbar

    Vonovia profitiert davon, dass es für den einzelnen Mieter meist nur um ein paar Euro geht, für den Konzern wiederum um deutlich mehr. Der Münchner Franz Obst etwa klagt vor dem Amtsgericht wegen 158,58 Euro. In seiner gesamten Wohnanlage hat Vonovia jedoch rund 60.000 Euro abgerechnet. Doch in Deutschland gibt es keine Sammelklage als solche, und bei 159 Euro ist das Honorar für einen Anwalt so niedrig, dass kaum einer ein solches Mandat übernehmen will.

    Die Mietervereine kennen das Problem und bereiten deshalb eine Musterfeststellungsklage gegen Vonovia vor. "Die undurchsichtigen Nebenkostenabrechnungen von Vonovia sind ein bundesweites Problem", sagt Volker Rastätter, Geschäftsführer des DMB Mieterverein München. Man stimme sich derzeit mit anderen Mietervereinen und dem Deutschen Mieterbund ab. "Wir werden dann klären, wer am besten eine Musterfeststellungsklage einreicht. Ein realistischer Zeitpunkt dafür ist Juni oder Juli", sagt Rastätter.

    Es wäre die zweite Musterfeststellungsklage, die sich gegen einen Dax-Konzern richtet. Die erste betraf Volkswagen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...a-1259916.html

  3. #36
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    Spaniens Geisterdörfer zum Verkauf: 40 Dörfer in einem Jahr verkauft...

    Insgesamt gebe es rund 1.500 Ortschaften, die infrage kämen.

    Die Landflucht in Spanien hat in den vergangenen Jahren dramatische Ausmaße angenommen.
    Überalterung auf dem Land und starke Abwanderung in die Städte zwingen die Regierung zum Handeln.
    Mit einer Notfallstrategie will sie die Menschen zurück aufs Land bringen.

    Dort gibt es aber oft nur noch Geisterdörfer – die als Ganzes zum Verkauf angeboten werden - Online seit gestern, 22.25 Uhr

    https://assets.orf.at/mims/2019/13/5...oerfer_afp.jpg

    Das Thema ist längst im Wahlkampf für die Parlamentswahl im April angekommen. Für die sozialistische Regierung von Premierminister Pedro Sanchez ist die Landflucht ein Schlüsselthema. „Wir müssen uns des demografischen Winters, der den Großteil unseres Landes bedroht, gewahr werden“, sagte Sanchez bei einem Forum am Donnerstag. Mit einer Notfallstrategie aus 70 verschiedenen Maßnahmen will die Regierung die Entwicklung bekämpfen. Der Ministerrat gab am Freitag grünes Licht für die Initiative, die in den nächsten Wochen noch ratifiziert werden muss. Zentraler Punkt dabei sei eine bessere Internetanbindung im ländlichen Raum.

    Das Paket beinhalte auch einen Investitionsplan, die Schaffung neuer Beschäftigungsmöglichkeiten für Jugendliche und die Förderung des Tourismus in bedrohten Gemeinden, berichtete die Zeitung „El Pais“. Auch sehe es vor, Militärkasernen in ländlichen Gebieten neu zu beleben. Betreffen könnte das rund 200 militärische Anlagen in 50 Regionen. Die Ortschaften in der Nähe der Kasernen könnten auch deshalb profitieren, weil solche Unterkünfte Internetnetzwerke und andere wichtige Dienstleistungen mit sich brächten, hieß es.

    Silvester zu Mittag – dem Alter geschuldet

    Rund 48 Prozent aller Gemeinden in Spanien haben eine Bevölkerungsdichte von weniger als 12,5 Einwohnern pro Quadratkilometer. Das gilt in der EU als geringe Dichte mit Entvölkerungsrisiko. Mit einer Rate von 1,3 Kindern pro Frau (2017) steht Spanien an zweitletzter Stelle in der EU, die Kluft zwischen ländlicher und städtischer Geburtenrate ist groß.

    Dieser demografische Wandel geschieht seit Jahren schleichend. Einmal jährlich gerät er in die internationalen Schlagzeilen, wenn das kleine Dorf Villar de Corneja den Jahreswechsel schon zu Mittag feiert. Dann versammeln sich die noch verbliebenen rund 40 Bewohner auf dem Hauptplatz und feiern Silvester. Sie haben ein Durchschnittsalter von über 80 Jahren und wollen auch am 31. Dezember um Mitternacht längst im Bett sein. Daher wird der Jahreswechsel in Villar de Corneja, das in den 1950er Jahren noch rund 350 Einwohner hatte, seit 2004 um 12.00 Uhr gefeiert.

    40 Dörfer in einem Jahr verkauft

    Spaniens ländliche Gegenden sind inzwischen durchzogen von kleinen Dörfern wie Villar, manche sind stärker bevölkert, manche gänzlich verlassen. Viele dieser Weiler und Dörfer stehen inzwischen gesamt zum Verkauf, wie die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag berichtete. Die darauf spezialisierte Immobilienagentur Aldeas Abandonadas verkaufte laut dem Bericht im vergangenen Jahr rund 40 Dörfer, zumeist an ausländische Interessierte.

    Insgesamt gebe es rund 1.500 Ortschaften, die infrage kämen.

    Es handelt sich um Dörfer wie Acorrada in Galicien. Dort tat sich Gustavo Iglesias, der in dem Dörfchen aufgewachsen ist, mit anderen ehemaligen Bewohnern zusammen, um es zum Verkauf anzubieten. Iglesias ist schon vor Jahrzehnten in eine größere Stadt gezogen. Die sechs Steinhäuser und zwei Getreidespeicher in Accorada sind in der Zwischenzeit vollends verlassen und verfallen. Nun wird das Dorf verkauft, Rufpreis 85.000 Euro. „Ich möchte, dass es jemand kauft und wieder Leben hineinbringt“, zitiert Bloomberg Iglesias.

    Protest am Sonntag

    Ob Spanien mit dem 70-Punkte-Plan und Dorfverkäufen tatsächlich junge Menschen in großem Stil aufs Land locken kann, ist umstritten. Man könne höchstens eine Restrukturierung erwarten, sagt Luis Antonio Saez von der Universität Zargoza, aber kaum eine Wiederbevölkerung.

    Für Sonntag riefen mehrere Verbände und Plattformen aus betroffenen Provinzen – darunter Soria in Kastilien-Leon und Teruel in Aragonien – zu einer großen Demonstration in Madrid auf, um auf das Problem aufmerksam zu machen. Mit nur 8,6 Einwohnern pro Quadratkilometer sei etwa Soria eine „demografische Wüste“ und die menschenleerste Provinz in ganz Südeuropa, so die Plattform Soria Ya! in einer Mitteilung. „Die gesamte Bevölkerung, 89.000 Menschen, würde ins Fußballstadion des FC Barcelona passen.“

    https://orf.at/stories/3116984/

    https://www.google.com/maps/search/A....5908971,10.5z

    https://www.google.com/maps/place/So...2!4d-2.4790306

  4. #37
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    BGH Urteilt: Miteigentümer können Vermietung an Feriengäste nicht verbieten

    12. April 2019

    Miteigentümer können die Vermietung einer Wohnung an Feriengäste nicht untersagen. Eine solche Änderung ist nur mit Zustimmung aller Eigentümer der Gemeinschaft möglich, somit müsste auch der Vermietende zustimmen.

    Die Vermietung einer Wohnung an Feriengäste kann nicht von der Mehrheit der Miteigentümer verboten werden. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) am Freitag entschieden. Damit scheiterte die Klage einer Eigentümergemeinschaft aus Niedersachen endgültig. Das Verbot greife unzulässig in die Eigentumsrechte ein, heißt es zur Begründung. Das rechtskräftige Urteil bezieht sich auf die Rechte einer Eigentümergemeinschaft. Es ändert nichts daran, dass Städte und Gemeinden die Vermietung an Feriengäste wegen Zweckentfremdung untersagen können.

    Im konkreten Fall ging es um ein Haus mit acht Eigentumswohnungen bei Papenburg. Einer der Eigentümer vermietete seine Wohnung an Werksarbeiter, die häufig wechselten. Die Vermietung als Ferien- oder Werkswohnung ist gesetzlich grundsätzlich erlaubt. Hier beschlossen aber die Eigentümer mit einer Mehrheit von 75 Prozent, dass die Vermietung an täglich oder wöchentlich wechselnde Mieter nicht mehr zulässig ist.

    Der Eigentümer klagte gegen den Beschluss und erhielt in allen Gerichtsinstanzen Recht. Die Eigentümergemeinschaft könne die Teilungserklärung nur mit der Zustimmung aller Eigentümer ändern. Das Verbot der Vermietung an Feriengäste kann folglich nicht gegen den Willen des Vermieters beschlossen werden.

    Zur Begründung heißt es, der Eigentümer müsse sich darauf verlassen können, dass die ursprünglich erlaubte Nutzung nicht ohne seine Zustimmung eingeschränkt wird. Eine Untersagung sei nur dann zulässig, wenn es durch Lärm oder Schmutz zu Störungen der übrigen Hausbewohner komme. Dass man die im Hause ein- und ausgehenden Feriengäste und Werkarbeiter nicht kenne, sei jedoch kein Grund.

    https://www.wiwo.de/finanzen/immobil.../24213836.html

  5. #38

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    Hallo,


    Um ehrlich zu sein, arbeite ich jetzt immer weniger mit immobilien. Ich habe eine Anlage-Option gefunden, die perfekt für mich ist. Ich habe www.silber-werte.de gefunden und sie bieten Münzen als Wertanlage an und es ist super. Sie haben ein Top-Angebot auf verschiedene Münzen und sie haben auch wirklich gute Tipps für Anfänger in Wertanlage. Sie haben wirklich gute Auktionen, wo sie Münzen für wirklich gute Preise verkaufen können.
    Wenn jemand Wertanlage in Betracht zieht, empfehle ich Ihnen, einen Blick auf die Website zu werfen und weitere Informationen zu erhalten.

  6. #39
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    Immobilienboom als Gefahr für die Gesellschaft: Billionengewinner?

    und Millionen Verlierer?

    In Deutschland wird bisher spektakulär unterschätzt, wie sehr hochschnellende Hauspreise das Land spalten. Diesen Schluss legen neue Berechnungen nahe. Wie lange ist die Ungleichheit noch auszuhalten?

    © SPIEGEL ONLINE - Eine Kolumne von Thomas Fricke

    Es sind bizarre Zeiten. Da beteuern führende Denker des Landes, wie gut es uns doch gehe - mit mehr Wachstum, weniger Arbeitslosigkeit und weniger Ungleichheit, wie der Chef des Ifo-Instituts, Clemens Fuest, jüngst in einer Talkshow vortrug. Während wir das Gefühl nicht loswerden, dass dann doch nicht jeder die Einschätzung so ganz teilen mag.

    Jetzt kann das natürlich daran liegen, dass die Leute einfach undankbar sind - oder wie Kevin Kühnert Kommunisten.

    Möglich allerdings auch, dass in Deutschland über Jahre hinweg mangels hinreichender Statistiken dramatisch unterschätzt wurde, wie enorm reale Einkommen und Vermögen in jüngster Zeit auseinanderdriften. Und wie stark das mit dem Hochschnellen von Hauspreisen und Mieten zu tun hat - mehr als anderswo sogar.

    Darauf lassen die spektakulären Ergebnisse einer gerade veröffentlichten Studie von drei Köln-Bonner Ökonomen schließen. Kein gutes Omen für Deutschlands nähere Zukunft.

    Die Forscher um den Wirtschaftshistoriker Moritz Schularick schätzten erstmals, wie sehr die seit knapp einem Jahrzehnt hochschnellenden Preise für Immobilien dazu beitragen, die Vermögen im Land wundersam zu vermehren - und wer davon in welchem Ausmaß profitiert. Oder verliert.

    Drei Billionen Euro mehr Vermögen

    Nach den Schätzungen haben allein die rasant steigenden Immobilienwerte dazu geführt, dass diejenigen, die hierzulande Häuser besitzen, seit 2011 um sage und schreibe mehr als drei Billionen Euro an Vermögen gewonnen haben. Anders gesagt: Die Häuser sind heute über drei Billionen Euro mehr wert als damals.

    Schon das wirkt komplett irre. Zumal so ein Haus ja seither nicht produktiver geworden ist. Und die Besitzer nicht mehr dafür tun als vorher. Außer zufrieden die Preisentwicklung zu verfolgen.

    Um so viel Geld mit richtiger Arbeit statt mit Beobachtung zu erwirtschaften, muss der Rest des Landes ein ganzes Jahr lang malochen. Für Hobby-Ökonomen: Da ist so viel Vermögenswert dazugekommen wie ein jährliches Bruttoinlandsprodukt. Selbst wenn man einrechne, dass auch für Hauseigentümer die Lebenshaltung insgesamt in der Zeit teuer geworden sei, bleibe noch ein Gesamtgewinn von 2,5 Billionen Euro, so die Forscher.

    Man kann zur Veranschaulichung noch eins drauflegen: Würden die Häuslepreisgewinner zwei Drittel des Nominalgewinns an, sagen wir, den netten Herrn Bundesfinanzminister abgeben, hätte Deutschland auf einen Schlag keine Staatsschulden mehr. (Was wir natürlich auch nicht wollen, weil dann ja keiner mehr Staatspapiere als Altersvorsorge halten kann.)

    Die Nicht-Gewinner müssen für Glanz und Gloria der Betuchten zahlen

    Spektakulärer noch ist, bei wem die Gewinne gelandet sind - oder anders gesagt: bei wie wenigen Menschen im Land. Wie Schularick und Kollegen auf Basis diverser Schätzungen erstmals errechneten, landete etwa die Hälfte des (allein) preisbedingten Vermögenszuwachses bei den (ohnehin schon) reichsten zehn Prozent der Deutschen. Die Top-20-Prozent konnten ihr Vermögen nur durch die wundersam-wunderbaren Wertsteigerungen um die Hälfte vergrößern.

    Ein Drama wird daraus, wenn man auf die - vermögensmäßig - untere Hälfte der Bevölkerung blickt. Das halbe Land hat gar kein Haus - und kann deshalb auch nicht von den schönen Preisen profitieren. Hier liegen die geschätzten Immosausen-Vermögensgewinne der vergangenen Jahre nahe Null.

    Schlimmer noch: Die Nicht-Gewinner müssen, wenn wir es auf den Punkt zu bringen versuchen, im Grunde für Glanz und Gloria der Betuchten zahlen - über die derzeit gelegentlich thematisierten monatlichen Mietzahlungen. Die wiederum im Sog der Hauspreise hochschnellen. Nur, dass der Mieter - anders als der Eigentümer - davon nicht so richtig reich werden will.

    40 Prozent des Einkommens fürs Wohnen

    Wie Forscher um den Ökonomen Christian Dustmann herausfanden, ist der Trend hier fatal umgekehrt. Die ärmsten 20 Prozent der deutschen Haushalte müssen wegen der immobiliensausebedingten Mietaufschläge mittlerweile 40 Prozent ihres Einkommens fürs Wohnen ausgeben. Anfang der Neunzigerjahre waren es gerade einmal 25 Prozent des Einkommens.

    Das Ergebnis ist atemberaubend: Kein Teil der Gesellschaft ist durch den Immobilienboom so unfassbar viel reicher geworden als die, die ohnehin schon zu den Reichsten zählten. Und keine Gruppe hat durch denselben Boom so viel an verfügbarem Einkommen verloren als die, die ohnehin schon am wenigsten Einkommen haben.

    Noch Fragen? Das ist komplett irre.

    Dieses Auseinanderdriften sei auch krasser als anderswo, so Schularick. Schon weil bei uns einfach weniger Leute in den eigenen vier Wänden leben als etwa in den USA - und Eigenheime bei den oberen Zigtausend konzentriert vorkommen. In den Vereinigten Staaten profitiert auch die Mittelschicht stärker von höheren Preisen auf die (eigenen) Häuser, wie Rechnungen von Schularick ergaben.

    Das wird auf Dauer nicht gut gehen. Kevin hin oder her. Das hält eine Gesellschaft nicht lange aus.

    Da hilft auch das Gebrabbel meist eher gut situierter Kommentatoren im Land wenig, wonach doch seit Jahren (angeblich) die laufenden Einkommen nicht mehr weiter auseinanderdriften. Toll. Das stimmt erstens nicht so ganz. Und es spiegelt zum anderen eben auch nur einen Teil der Wirklichkeit.

    Was hilft es, wenn die Gehälter wieder etwas mehr steigen - wenn wegen hochgeschnellter Mieten am Ende des Monats trotzdem weniger übrig bleibt als vorher? Während andere im Schlaf reicher werden - nur weil sie zufällig im richtigen Moment ein Haus gekauft haben.

    Höchste Zeit, sich sehr viel grundlegender damit zu befassen, wie der Wahn zu stoppen ist.

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/se...a-1273361.html

  7. #40
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    Das schmutzige Geschäft mit Schrottimmobilien - Deutsche Bank AG

    mündige Bürger - Am 20.09.2012 veröffentlicht

    https://youtu.be/KImgmVfsVB8

    Abgezockt statt abgesichert: Das schmutzige Geschäft mit Schrottimmobilien

    https://www.boersenforum.de/showthre...l=1#post305959

  8. #41
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    Koalition verschiebt Reform gegen Schlupfloch bei Grunderwerbsteuer

    IMMOBILIENKAUF: AKTUALISIERT AM 25.10.2019-08:00

    Beim Immobilienkauf muss nicht jeder Grunderwerbsteuer zahlen. Die Koalition will das einschränken. Doch das Vorhaben verzögert sich. Begründung: Es ist kompliziert.

    Die Koalitionsfraktionen verschieben die geplante Reform gegen Schlupflöcher bei der Grunderwerbsteuer auf das erste Halbjahr 2020. Das Gesetz wird laut Union und SPD in dieser Woche nicht beschlossen werden. Damit könne die Neuregelung nicht wie geplant am 1. Januar in Kraft treten. Die Reform sollte ein Schlupfloch bei der Grunderwerbsteuer schließen, durch das dem Fiskus laut Finanzministerium jedes Jahr Einnahmen von bis zu einer Milliarde Euro entgehen.

    Dahinter stecken Share Deals: Dabei werden statt Grundstücken Anteile an Gesellschaften mit Immobilienbesitz verkauft. Derzeit gilt: Besitzt man weniger als 95 Prozent dieser Anteile, fällt keine Grunderwerbsteuer an. Nach fünf Jahren darf man die restlichen Anteile dann kaufen ohne draufzuzahlen. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) will die Anteilsgrenze auf 90 Prozent senken und die Frist zur Erhöhung der Anteile auf zehn Jahre anheben.

    Die Beratungen im Bundestag hätten aber gezeigt, dass der Entwurf noch näher geprüft werden müsse, erklärten die Fraktionen. Dafür bräuchten sie mehr Zeit. „Die Koalitionsfraktionen verpflichten sich jedoch, in den nächsten Wochen gemeinsam intensiv und mit Hochdruck an Lösungen zu arbeiten, um diese im ersten Halbjahr 2020 zum Abschluss zu bringen“, erklärten Union und SPD am Donnerstag.

    Im nächsten Jahr soll ein neuer Vorschlag kommen, sagte der Unions-Obmann im Finanzausschuss Hans Michelbach. Der CSU-Politiker erklärte, die Union habe die Reform wegen schwerer Mängel von der Agenda der großen Koalition genommen und verwies auf die Expertenanhörung von Steuerrechtlern und Wirtschaftsverbänden im Finanzausschuss: "Die Anhörung war eine Vernichtung auf gesamter Ebene", sagte er der "Augsburger Allgemeinen".

    https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-16450435.html

  9. #42
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    Berliner Urteil wird teuer: Besitzerin muss verfallendes Haus sanieren

    Seit 2010 steht das sogenannte Geisterhaus in Friedenau leer. Jetzt hat ein Gericht entschieden, dass die Besitzerin das Mietshaus wieder bewohnbar machen muss.

    Mittwoch, 30.10.2019 17:32 Uhr

    Eine Hausbesitzerin darf ihr Berliner Mietshaus angesichts der Wohnungsknappheit nicht einfach verfallen lassen. Das geht aus einem Urteil des Verwaltungsgerichts der Stadt hervor.

    Die Frau konnte demnach nicht ausreichend darlegen, dass der Aufwand für sie unzumutbar sei, das Haus mit 16 Wohnungen wieder instand zu setzen. Das verlangt das Bezirksamt von ihr.

    Geisterhaus steht seit 2010 leer

    Das sogenannte Geisterhaus in Friedenau verfällt und steht seit 2010 leer. 2015 ordnete das zuständige Bezirksamt an, dass die Besitzerin das Haus auf eigene Kosten wieder herzustellen habe. Grundlage war das Zweckentfremdungsverbot für Wohnraum, das seit 2014 gilt und die Wohnungsknappheit mildern soll.

    Die Hausbesitzerin klagte. Das Gericht befand die Klage jedoch für unzulässig, weil die Frau nicht rechtzeitig Widerspruch erhoben habe. Außerdem gelte das Zweckentfremdungsverbot auch für Wohnraum, der schon vor Inkrafttreten des Gesetzes Mängel hatte - solange man das Haus noch mit zumutbarem Aufwand wiederherstellen könne.

    brt/dpa-AFX

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/so...a-1294166.html

  10. #43
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    Störfaktor Mieter - wie man mit Leerstand Profit macht - Spiegel 07.12.2019

    In vielen Großstädten herrscht extreme Wohnungsnot.

    Wie kann es dann sein, dass zahlreiche Immobilien trotzdem leerstehen?

    In bester Lage und über mehrere Monate?

    Die Antwort von Mietervereinen ist einfach: weil Wohungskonzerne auch mit Leerstand ordentlich Profit machen können.

    Ein besonders ärgerlicher Fall aus Hamburg.

    https://youtu.be/mDcy4tAFe_k

    https://www.youtube.com/watch?v=mDcy4tAFe_k

  11. #44
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    Wenn in Hamburg mal eine günstige Wohnung frei wird, passiert das ...

    Simon sucht eine Wohnung in der Hamburger Innenstadt. Als ein Freund ihm eine Anzeige zu einer bezahlbaren Wohnung sendet, macht er sich zum Besichtigungstermin auf. Doch mit dem, was ihn dort erwartet, hat er nicht gerechnet.

    https://www.stern.de/panorama/weltge...e-9125902.html

    Die Wohnungsnot in Metropolen wie München und Hamburg ist nichts Neues. Dieses Video sorgt dennoch für Erstaunen:

    Im zentralen und beliebten Hamburger Karoviertel stehen an einem Samstag Hunderte Menschen bei einer Wohnungsbesichtigung an.

    Simon fährt mit seinem Fahrrad durch die Marktstraße und filmt die nicht enden wollende Schlange.

    Ein Freund hatte ihm die Online-Wohnungsanzeige gesendet: Als er die Schlange sieht, entscheidet er sich gleich wieder umzukehren.

    Der Verein "Leerstand zu Wohnraum" wird auf die Aufnahmen aufmerksam und teilt sie auf Facebook.

    Laut Christina Zeh vom Verein handelt es sich bei dem Wohnungsangebot um eine 50 Quadratmeter große Wohnung mit acht Quadratmeter großer Dachterrasse – kalt für 680 Euro.

    Der Privatanbieter soll angegeben haben, dass Interessierte keine Mail schreiben müssten und einfach zur Besichtigung vorbeikommen könnten.

    Dieses Detail könnte ein Grund für den großen Andrang auf die Wohnung im Szeneviertel nahe der Stadtteile Sternschanze und St. Pauli sein.

    Aktuell liegt der durchschnittliche Mietpreis in Hamburg bei 12,96 Euro pro Quadratmeter.

    Eine 50 Quadratmeter große Wohnung kostet demnach etwa 648 Euro – ähnlich dem Angebot im Karoviertel, wo Wohnraum rar ist.

    Das Video macht deutlich, wie hoch die Nachfrage nach Wohnungen in der Hamburger Innenstadt derzeit ist.

    https://www.stern.de/panorama/weltge...e-9125902.html

    Ergo: Scholz hat den Schlamassel hinterlassen und jetzt ruiniert er Deutschland durch seine gnadenlose Steuerausbeutung - die Wohnungsnot wird noch größer werden - gebe den Politiker Corona und einige Probleme werden über Nacht gelöst.



    Olaf Scholz (* 14. Juni 1958 in Osnabrück) ist ein deutscher Politiker (SPD). Seit März 2018 ist er Vizekanzler und Finanzminister der Bundesrepublik Deutschland.

    Er war von Mai bis Oktober 2001 Innensenator von Hamburg, von Oktober 2002 bis März 2004 SPD-Generalsekretär, von November 2007 bis Oktober 2009 Bundesminister für Arbeit und Soziales und von März 2011 bis März 2018 Erster Bürgermeister von Hamburg. Von April 2000 bis Juni 2004 sowie von November 2009 bis März 2018 war er Vorsitzender der SPD Hamburg und von November 2009 bis Dezember 2019 einer der stellvertretenden Bundesvorsitzenden der SPD. Er war von Februar bis April 2018 kommissarischer Bundesvorsitzender der SPD und kandidierte bei der Wahl zum SPD-Vorsitz 2019 erfolglos zusammen mit Klara Geywitz.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Olaf_Scholz

  12. #45
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    Burgruine Finkenstein steht zum Verkauf

    Die Burgruine Finkenstein steht zum Verkauf. Die Eigentümerfamilie Satran will die Burg für 2,35 Millionen Euro verkaufen. Auch im Ausland wird nach einem Käufer gesucht. Die Veranstaltungen und Events finden weiterhin statt.

    Online seit gestern, 16.39 Uhr

    „Einzigartiges Burgareal mit Panoramablick und großem Potential.“ So beginnt die Anzeige auf einem österreichischen Immobilienportal für den Verkauf der Burgruine Finkenstein. Für 2,35 Millionen Euro ist die im 15. Jahrhundert erbaute Burg mit einer Grundfläche von fast 22.000 Quadratmetern zu haben. „Das ist ein angemessener und fairer Preis für die außergewöhnliche Immobilie“, sagte Siegbert Benedikt Konstantin Sappert, der für die Familie Satran den Immobilienverkauf abwickeln soll.

    https://kaernten.orf.at/stories/3035747/

    https://www.google.de/maps/place/Bur...63028!4d13.904

    https://www.google.de/maps/place/Bur...3028!4d13.904#

  13. #46
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    Dramatische Veränderungen am Immobilienmarkt und Wohnungsmarkt

    Der Immobilien- & Wohnungsmarkt wird stark einbrechen.

    Coronakrise verändert die Lage auf dem Wohnungsmarkt dramatisch

    Die Corona-Pandemie lähmt die Wirtschaft: Viele Menschen fürchten um ihre Jobs.

    Kaum jemand kauft oder mietet jetzt noch Haus oder Wohnung.

    Ende für Betongold?

    -Trifft Corona bald den Immobilienmarkt?

    von Brigitte Scholtes - Datum: 21.03.2020 19:17 Uhr

    Die Preise am Immobilienmarkt könnten durch die Corona-Krise unter Druck geraten.

    Wie stark, da sind sich Experten nicht sicher. Es hängt von der Konjunkturentwicklung ab.

    Immobilien waren in den vergangenen Jahren bei den Deutschen sehr beliebt: Wegen der niedrigen Zinsen lohnte sich die Geldanlage in festverzinslichen Produkten nicht, Aktien sind vielen wegen der hohen Schwankungsanfälligkeit suspekt. Mit der Coronavirus-Krise könnte sich die Lage ändern.

    "Diese Krise wird einige Zeit dauern", meint Max Herbst, Gründer der FMH-Finanzberatung. "Da wäre es möglich, dass die Bereitschaft der Menschen sinkt, in solch unsicheren wirtschaftlichen Zeiten einen langfristigen Kredit aufzunehmen." Doch da muss man differenzieren.

    Kaufabschlüsse bei Immobilien könnten sich verzögern

    Typische Käufer am Wohnimmobilienmarkt seien junge Familien, denen die Mietwohnung zu eng wird, oder Selbständige, die zur Altersvorsorge Eigentumswohnungen kauften und diese vermieteten, sagt Reiner Braun, Vorstandschef des Immobilien-Forschungsinstituts Empirica. "Verfügen die jungen Familien über ein sicheres Einkommen, könnten sie eine Kaufentscheidung kurzfristig nur zurückstellen.

    Doch ein Selbständiger mit wegbrechendem Einkommen dürfte zum Verkauf gezwungen sein." Auch Familienunternehmen gehörten zu den Investoren am Wohnimmobilienmarkt. "Die benötigen je nach Verlauf der Krise womöglich Liquidität und müssen deshalb ihre Immobilien verkaufen."

    Auch Kaufabschlüsse könnten sich verzögern, glaubt FMH-Gründer Herbst. Denn zwischen dem Vorvertrag und dem eigentlichen Vertragsabschluss beim Immobilienkauf liegen mindestens zwei Wochen. Da könnten nun wegen der Krise einige Kaufwillige auch zurücktreten. Und je mehr Objekte auf den Markt kämen, desto größer werde dann die Deflationsspirale. Denn die Käufer warteten dann auf weiter sinkende Preise.

    Experten sehen noch keine Preisveränderungen am Markt

    Je mehr Immobilien auf den Markt kommen, desto stärker werden dann auch die Preise sinken, erklärt Immobilienforscher Braun. Bricht die Konjunktur stark ein, könnte das einen Absturz der Immobilienpreise um bis zu 30 Prozent zur Folge haben. Bei schneller Erholung und sinkenden Zinsen sei auch ein Plus von zehn Prozent möglich. Der Immobilienexperte hält derzeit aber stabile bis leicht sinkende Preise für wahrscheinlich.

    "Im Moment sehen wir noch keine Preisveränderungen am Markt", sagt aber Thomas Beyerle, der das Research im Immobilienkonzern Catella verantwortet. Allerdings seien die Investoren derzeit eher zurückhaltend. Die Häuslebauer dürften aber eher größere Anschaffungen aussetzen, als von einem Immobilienkauf zurückzutreten, vermutet er. Immobilien gelten schließlich als "sicherer Hafen". "Solche Veränderungen sieht man vermutlich aber erst im zweiten Quartal", meint Beyerle.

    Wie entwickeln sich die Bauzinsen?

    Baufinanzierungen seien weiter nachgefragt, beobachtet Jörg Utecht, Vorstandsvorsitzender des Baufinanzierungsvermittlers Interhyp anhand der Kundenanfragen. Die Bauzinsen aber schwanken in den letzten Wochen. Denn nach den Kursstürzen am Aktienmarkt waren viele Investoren in sichere Staatsanleihen geflüchtet, deshalb sanken die Renditen auf neue Rekordtiefs.

    Daran orientieren sich aber auch die Banken bei der Festsetzung ihrer Bauzinsen. Doch in den letzten Tagen sind diese wieder gestiegen: "Das wird in der Folge auch zu einem gewissen Anstieg des Niveaus der Bauzinsen insgesamt führen. Derzeit liegen die Zinsen für zehnjährige Darlehen noch vielfach bei unter 0,7 Prozent, das wird voraussichtlich etwas ansteigen", vermutet Utecht. Diese Schwankungen könnten in diesen Tagen noch anhalten. Deshalb rät er: "Wer eine Finanzierung plant, sollte die Entwicklung daher genau beobachten." Interhyp rechnet aber insgesamt mit weiter günstigen Zinsen auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau.

    Aktuelle Entwicklungen zur Corona-Krise lesen Sie hier in unserem Liveblog: https://www.zdf.de/nachrichten/polit...virus-102.html

    https://www.zdf.de/nachrichten/wirts...markt-100.html


    Ergo: was nützt ein billiger negativ Zins wenn kein Geld verdient wird?????

    Das Geldsystem wird zusammenbrechen - eine Stunde NULL wird kommen müssen!!!!

    https://www.google.de/search?q=Das+G...hrome&ie=UTF-8


    IMMOBILIENMÄRKTE

    „Der Markt ist überhitzt“

    Mietpreise um 61 Prozent gestiegen! Jetzt warnt neue Studie vor Immobilien-Kollaps in München

    Aktualisiert: 20.12.19 12:51

    Der Immobilienmarkt scheint in München immer härter umkämpft. Experten erklären nun alles Wissenswerte und finden: „der Markt ist überhitzt“.

    München - Es ist ein Wort, das uns Angst macht: Immobilienblase! Spätestens seit dem Platzen der Blase 2008 mit der folgenden Wirtschaftskrise löst dieses Wort Unbehagen aus. Droht uns das auch in München? Eine Studie der Schweizer Großbank UBS zeichnet nun ein düsteres Bild von der Lage auf dem Münchner Immo-Markt. Demnach ist München nach Hongkong der am stärksten überbewertete Markt weltweit.

    „München ist klar dem Risiko einer Immobilienblase ausgesetzt“, sagt UBS-Chefanlagestratege Maximilian Kunkel. Wer eine Wohnung kaufen will, muss im Schnitt 35 Jahresmieten dafür aufbringen! Wahnsinn! Oder einfach nur der Markt in einer wohlhabenden Stadt? Droht uns wirklich ein Immo-Kollaps? Wir beleuchten mit Experten die verschiedenen Szenarien.

    Immobilienexperte: „Die Preise sind immens, der Markt ist überhitzt“

    Herr Dorffmeister, Sie arbeiten als Immobilienexperte beim ifo Institut - sagen Sie uns: Gibt es eine Spekulationsblase in München?

    Dorffmeister: Um das zu beantworten, ist erst einmal wichtig zu definieren, wovon wir dabei reden. Allein die - zweifelsohne überhitzten - Immobilienpreise heranzuziehen, greift aus meiner Sicht zu kurz. Ja, es gibt sicherlich Probleme, aber für uns ist eine Blase etwas Spekulatives. Das ist die erste Säule bei der Betrachtung. Das heißt, Immobilien werden zu dem Zweck gekauft, sie nach einer gewissen Zeit mit Gewinn wieder zu veräußern. Auf Refinanzierung durch Mieteinnahmen wird dabei gar nicht gesetzt. Das geht dann so weit, dass Immobilien in größerer Anzahl sogar leer stehen.

    Zudem geht das einher mit einer extremen Neubautätigkeit - die zweite Säule. Dann haben wir noch die Kreditvergabe: Im Zuge einer „klassischen“ Preisblase schauen die Banken in Ländern mit einer echten Blase typischerweise nicht so genau hin und vergeben Kredite, wo sie es seriöserweise nicht tun sollten. Das aber haben wir in München nicht. Die Kreditvergabe ist in Deutschland traditionell konservativ. Leerstände in größerem Maße sehen wir nicht, die Verschuldungsquote ist auch relativ vernünftig, die Banken orientieren sich am langfristigen Immobilienwert und nicht am aktuellen Verkehrswert - und wir haben auch nicht gerade einen explodierenden Neubau…

    Die Menschen gehen dennoch auf die Straße, weil sie denken, es läuft etwas falsch.

    Dorffmeister: Ja, das stimmt. Aber es wird demonstriert, weil der Markt angeblich von Miethaien dominiert wird, die die Preise in die Höhe treiben. Speziell die stark gestiegenen Neuvertragsmieten sind für Menschen mit niedrigem oder mittleren Haushaltsbudget in der Tat ein großes Problem. Aber es ist kein Symptom einer Immobilienblase, denn die Marktpreise ergeben sich nun mal einerseits aus der Nachfrage. Und die ist immens gewachsen, auch weil München viele hochqualifizierte bzw. gutbezahlte Menschen anzieht.

    Zudem leben hier viele reiche Leute, die das Geld - aus Mangel an anderen Anlagealternativen - bar rumliegen haben. Und selbst wenn solche Leute ein Darlehen aufnehmen, hält sich das Ausfallrisiko in Grenzen. Grundsätzlich gilt jedoch: Der Markt ist sicherlich überhitzt! Die Preise in München sind immens, es ist aber auch viel Geld im Umlauf, das zumindest irgendwo „geparkt“ werden will, und das dann etwa in den Großraum München fließt.

    Und wenn der Zins steigt?

    Dorffmeister: Keiner geht davon aus, dass wir in absehbarer Zeit Hypothekenzinsen von acht Prozent haben werden - oder auch nur fünf. Vermutlich wird aber bereits ein Anstieg um mehr als einen Prozentpunkt negative Folgen haben. So hat nämlich in den Jahren 2014/15 die weitere Reduzierung des Zinsniveaus um rund 1,5 Prozentpunkte zu einer deutlichen Ausweitung der Kreditvergabe geführt. Diese Reaktion dürfte auch in umgekehrter Richtung erfolgen. Dann dürfte kurzfristig aber erst mal eine Torschlusspanik einsetzen, weil sich viele noch die niedrigen Zinsen „sichern“ möchten. Trotzdem: Bereits überschaubare Zinsanstiege auf immer noch niedrigem Niveau können ernstzunehmende Auswirkungen haben.

    Wenn wir den Blick der kleinen Leute einnehmen: Wird’s gut, wenn mehr gebaut wird?

    Dorffmeister: Das kommt darauf an. Eine Forderung ist ja, auch auf den Demos in München, dass das Mietpreisproblem gelöst wird, wenn mehr Sozialwohnungen gebaut werden. Nur Sozialwohnungen sind aber keineswegs die Lösung. Natürlich sind Luxussanierungen ein plakatives Beispiel, aber dabei darf man nicht vergessen: Wenn im höherpreisigen Segment nicht genug Angebot vorhanden ist, dann geht die Nachfrage auf die darunterliegenden Immobilien über. Und dann kommen eben auch dort Interessenten zum Zug, die gar nicht die Zielgruppe waren - eben, weil sie mehr bieten können. Und diejenigen, die dringend günstigen Wohnraum suchen, stehen wieder im Abseits. Es muss in allen Bereichen gebaut werden.

    Damit sind wir vermutlich am Nadelöhr bei der Problemlösung angekommen?

    Dorffmeister: Ja. Wir schaffen zurzeit in Deutschland nur, 300 000 Wohnungen zu bauen. Natürlich werden mehr Genehmigungen erteilt, aber die konkrete Bautätigkeit kommt nicht hinterher. Dabei wäre das für beide Seiten sinnvoll, der Markt verträgt noch einiges, auch aus Investorensicht. Und dann hätten wir die Situation, dass sich das Preiswachstum etwas beruhigt. Unsere Prognose geht bis weit ins nächste Jahrzehnt von umfangreichen Wohnungsbauaktivitäten aus. Dies hat damit zu tun, dass wir derzeit einen immensen Nachholbedarf haben, aufgrund der verschiedenen Engpässe bzw. Störfaktoren aber nur deutlich unter Bedarf bauen können. Somit dauert die Erreichung der gesteckten Ziele einfach länger. Die Bauwirtschaft wird also auch nach dem Jahr 2020 noch gut zu tun haben.

    Wer eine Immobilie erbt, tappt in München schnell in die Steuerfalle. Denn der Wert eines Hauses in der Stadt hat sich in den vergangenen zehn Jahren verfünffacht – zumindest auf dem Papier.

    Schuldnerberater Tino Richter: Nicht verleiten lassen!

    Die Folgen des Finanzdebakels von 2008 spürt Schuldnerberater Tino Richter in seinem Münchner Büro bis heute. Die Anlagebereitschaft, beispielsweise in Lebensversicherungen, habe in der Bevölkerung stark nachgelassen. Stattdessen werde in Immobilien investiert. „Die Renditesicherheit ist gegeben, weil wir Wohnungsknappheit haben - für Investoren ein hoher Anreiz.“

    Privathaushalte lassen sich aufgrund der niedrigen Zinsen zum Kauf verleiten. Spätestens bei der Anschlussfinanzierung wird es dann schon eng. Der Knall sei vorprogrammiert, glaubt Tino Richter. „Ich vermute, dass es in spätestens zehn Jahren große Probleme auf dem Markt geben wird.“ Im Arbeitsalltag trifft der Schuldnerberater nicht nur auf Menschen, die sich mit dem Kauf des Eigenheims verhoben haben. Auch Mieter sitzen in der Schuldenfalle. „Lebenshaltungskosten und Mieten explodieren“, so Richter.

    Dazu kommen gerade zu Beginn eines Mietverhältnisses Investitionen wie eine Einbauküche oder neue Möbel. Oft sitzen junge Familien vor Tino Richter. „Akademiker, die zusammen 6000 Euro netto verdienen. Dann wird die Frau schwanger, das zweite Einkommen bricht weg, aber die Kredite für Auto oder Einrichtung laufen weiter, und die Kaltmiete von 1500 Euro ist monatlich fällig.“ Die Finanzplanung geht nicht mehr auf! Ein Phänomen, das der Schuldnerberater beobachtet: „Viele schauen bei der Kreditaufnahme nur auf die Nettokreditsumme. Zinsen werden gerne übersehen.“

    Die extreme Wohnraumknappheit in München führt laut Richter dazu, dass die Furcht vor dem Verlust einer Immobilie immens ist. „Viele essen dann lieber weniger und machen im persönlichen Bereich große Abstriche, um ihr Zuhause zu halten.“ Die Verschuldung liege nicht mehr in den kleinen Einkommen - sie sei längst in der Mittelschicht angekommen. Geschuldet auch dem schönen Schein, der in München stets gewahrt werden müsse: „Man ist erfolgreich, fährt ein dickes Auto, wohnt schick - und lebt chronisch über die Verhältnisse.“

    Lesen Sie auch: Die Absage kam über WhatsApp: „Wir stehen zum 1. November auf der Straße“

    Immobilienmakler erklären die goldenen Regeln für Käufer

    Egal, ob mieten oder kaufen: München ist ein teures Pflaster zum Wohnen. Laut Immowelt liegt die Durchschnittsmiete bei 17,90 Euro pro Quadratmeter, die Mietpreise sind in den vergangenen zehn Jahren um 61 Prozent gestiegen. Wer auf Eigentum setzt, ist nicht besser dran. Bieterverfahren treiben die Grundstückspreise nach oben.

    Werner Schandow arbeitet seit 41 Jahren als Immobilienmakler in München. In einem Interview mit dertz stellte er fest: „Ich sehe hier tatsächlich eine Blase, und wenn diese platzt und es einen konjunkturellen Einbruch gibt, dann werden einige Käufer große Probleme bekommen - diejenigen, die weniger als zehn Prozent Eigenkapital hatten. Käufe unter 30 Prozent Eigenkapital sind unsolide.“

    „Ich habe festgestellt, dass die Kunden nicht bereit sind, jeden Preis zu zahlen“, berichtet Maklerin Sabine Reske von Premium Immobilien Oberbayern. Dass die Situation auf dem Mietmarkt derart eskaliert, sieht die Immobilienexpertin eindeutig als Versäumnis der Stadt beziehungsweise der Politik. Über einen langen Zeitraum sei verpasst worden, den Bedarf an rentablen Wohnungen an die steigende Nachfrage anzupassen. „Das Thema treibt uns schon seit mehr als zehn Jahren um“, so Reske. „Allerdings frage ich mich manchmal schon, ob wirklich so eine Not herrscht, wenn Interessenten eine attraktive Mietwohnung angeboten bekommen und dann unentschuldigt einen Einzeltermin sausen lassen.“

    Kein Einzelfall, wie Reske betont - und durchaus in allen Preiskategorien zu finden. Auf der anderen Seite bewerben sich Interessenten aus Verzweiflung für Wohnungen, die sie sich eigentlich gar nicht leisten können. Die goldene Regel laut Reske: die Kaltmiete mal drei sollte man monatlich netto zur Verfügung haben. „Ich kann niemandem, der 1800 Euro netto verdient, guten Gewissens eine Wohnung für 900 Euro Kaltmiete vermieten.“ Eine Rechenaufgabe, bei der sich Sabine Reske sowohl für den Vermieter als auch den Mieter zuständig fühle. Den Wohnungssuchenden hilft oft nur Vernunft und ein langer Atem.

    Bei der Finanzierung von Immobilienkäufen seien die Banken nach dem Finanzcrash von 2008 vorsichtiger geworden, so Reske. „Es wird in der Regel genau geprüft, ob die Finanzierung passt oder nicht“, erläutert sie.

    Mit Spannung erwarte die Maklerbranche, was sich in zehn bis 15 Jahren tut. „Im Moment befinden wir uns in einer Niedrigzinsphase, viele können ihre Raten gut bedienen.“ Aber was passiert, wenn die Kreditverträge auslaufen? „Wer klug war, hat ein halbes Prozent mehr in Kauf genommen und sich den Zins für 15 bis 20 Jahre gesichert.“ Wer sich allerdings angesichts steigender Zinsen vor Ablauf eines Jahres des Vertrages eine Anschlussfinanzierung zu günstigen Konditionen sichern will, muss in der Regel eine Vorfälligkeitsentschädigung berappen. Somit sieht Reske auch die Banken in der Pflicht, ihr Geschäftsgebaren zu überdenken, damit ihre Kunden ihre Immobilien halten können.

    Lesen Sie auch: Immobilien-Irrsinn in München! 28 Prozent Wertsteigerung bis 2020.

    Sparkassen-Berater: Kaum noch Gewinne möglich

    Den Warnungen der Kollegen von der UBS-Bank möchte sich Marcus Widrich nicht anschließen. Widrich ist bei der Stadtsparkasse für den Vertrieb von Wohnimmobilien verantwortlich. „Wir sehen in München einen recht stabilen Markt“, sagt Widrich. Recht stabil bedeutet aber auch: „Eine Wertsteigerung, wie wir sie in den vergangenen drei Jahren erleben durften, wird es wohl nicht mehr geben.“

    Fallende Preise, das Platzen einer Immobilienblase - damit rechnet Widrich nicht. „Der Wirtschaft geht es gut. Die Flächen sind begrenzt, das Angebot zu gering. Gleichzeitig reißt der Zuzug nicht ab. Eigentlich müsste das zu steigenden Preisen führen“, meint Widrich. „Und weil die Baukosten perspektivisch auch eher noch weiter steigen werden, können die Preise gar nicht fallen.“

    Das gelte auch für das Umland. „Auch hier sind die Preise hoch“, weiß Widrich. Gleichzeitig ist das Umland größer geworden. Galt früher der S-Bahn-Bereich als natürliche Grenze für die exorbitanten Münchner Immobilienpreise, gilt dies mittlerweile für die gesamte Metropolregion. „Alles, was innerhalb von einer Stunde mit dem ICE zu erreichen ist, gehört im Prinzip dazu“, sagt Widrich.

    Die Autoren der UBS-Studie bemängeln vor allem, dass selbst Gutverdiener sich den Kauf einer Wohnung nicht mehr leisten können. „Man darf aber nicht alleine das Einkommen betrachten, schließlich ist enorm viel Eigenkapital vorhanden“, sagt Widrich Oft handele es sich um Schenkungen oder Erbschaften der Eltern oder Schwiegereltern. Solche familiäre Unterstützung sei bei fast jedem privaten Hauskauf im Spiel.

    Für die Kreditvergabe sei das Eigenkapital ein wichtiges Kriterium. „In der Regel sollten es schon 20 Prozent sein. Außerdem achten wir auf einen hohen Tilgungssatz von 2,5 bis 3 Prozent“, erklärt Widrich. Die niedrigen Zinsen sollen zur Tilgung genutzt werden - auch als Schutz davor, beim Anschlusskredit von steigenden Zinsen überrascht zu werden. Widrich, dessen Team jährlich gut 400 Einzelobjekte vermittelt und gut 4000 finanziert, legt besonderen Wert auf eine realistische Bewertung der angebotenen Immobilien, die sich nicht an Spitzenpreisen orientieren muss. „Wir sehen in der jetzigen Zeit eine Investition in Immobilien nach wie vor werthaltig.“

    Lesen Sie auch: Irre Preisspanne: So viel teurer sind Häuser in München seit 2006 geworden.

    Am Starnberger See steht jetzt eine ganz besondere Immobilie zum Verkauf. Eine Wohnung im kaiserlichen Schloss von „Sissi“. Allerdings hat die einen fürstlichen Preis.

    mk, kh, vp, sas

    https://www.tz.de/muenchen/stadt/mue...-10324904.html

    Ergo: Das Geld und Schuldensystem wird brechen : https://youtu.be/qYW154hZnEU?t=3189

  14. #47
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    Ich glaube nicht daran, daß Betongold fallen wird.
    Es ist doch EIN Anker, um alle Geldschleusenöffnungen auszuschwimmen.
    Ich fürchte eher, daß die Anleger sogar Notkäufe dort versuchen, weil Edelmetall physisch nicht mehr lieferbar ist, Aktien zu riskant sind, denn niemand weiß, welche Firma morgen noch die Tore für Produktion und Aktionäre geöffnet hat, und außerdem sind die Aktien sowieso viel zu riskant und schwanken dazu noch. (Sarkasmus wieder aus)

  15. #48
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    Zitat Zitat von LabasRytas Beitrag anzeigen
    Ich glaube nicht daran, daß Betongold fallen wird.
    Es ist doch EIN Anker, um alle Geldschleusenöffnungen auszuschwimmen.
    Ich fürchte eher, daß die Anleger sogar Notkäufe dort versuchen, weil Edelmetall physisch nicht mehr lieferbar ist, Aktien zu riskant sind, denn niemand weiß, welche Firma morgen noch die Tore für Produktion und Aktionäre geöffnet hat, und außerdem sind die Aktien sowieso viel zu riskant und schwanken dazu noch. (Sarkasmus wieder aus)
    Betongold besteht aus Immobilien - und die Immobiliengesellschaften haben hohe Schuldenbestände - der Anleger kauft kein Betongold sondern Schulden. Die Schulden können momentan nicht bedient werden, die Leute verdienen kein Geld und somit ist der Geldfluss unterbrochen. Solange der Geldfluss unterbrochen, werden Schuldenberge eher mehr größer als weniger, und zwar bei allen Bürgern sowie beim Staat. Schuldner leihen sich das Geld aus der Zukunft und sollte in der Zukunft kein Geld verdient werden, stürzt das weltweite Schuldensystem komplett ein. Aus dem Grund kaufe ich keine Aktien – weil alle Aktiengesellschaften hohe Schuldenberge vor sich herschieben. Im Grund genommen, kauft der Aktienkäufer Schulden und keine Werte. Die Schulden wachsen bei den Aktiengesellschaften immer schneller an - weil wiederum der Geldfluss unterbrochen wurde. Momentan wird in der Industrie kein Geld verdient, sie zehren alle aus der Substanz, die Fetten Jahre sind vorbei. Dadurch wird der Immobilienmarkt zusammenbrechen und die Banken in den Untergang ziehen. Das Schuldensystem hat dann fertig.

  16. #49
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    Ich glaube, Du siehst vieles zu pessimistisch.
    "Man" wird alles retten, was sich retten lassen will.
    "Man" wird Geld "drucken", wenn Geld benötigt wird.

  17. #50
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    Zitat Zitat von LabasRytas Beitrag anzeigen
    Ich glaube, Du siehst vieles zu pessimistisch.
    "Man" wird alles retten, was sich retten lassen will.
    "Man" wird Geld "drucken", wenn Geld benötigt wird.

    Lass doch drucken, um´s Eck wird Altpapier angenommen, hab großes Glück, muss nicht weit tragen.

    Ob die Banker die Hinterteile retten, können wir, hier, 2023 erfahren.

    Eines ist gewiss, der Lebensbedarf des täglichen Leben wird sauteuer werden, ab da müssen Leute alles verkaufen, was sie besitzen, um ja nicht zu verhungern.

    Das Leben wird teuer : https://www.fr.de/wirtschaft/leben-w...-11032501.html

    Alles geht schneller als erwartet! : https://youtu.be/-B4m1gfwz1k?t=285

    Furchtbare Zahlen - Die Zahl sendet Schockwellen : https://www.fr.de/meinung/furchtbare...-13629428.html

    Meine Feststellung:

    Sie haben alle gelebt wie am einen Schlachttag, und der plötzliche Verderb wird über sie kommen.

    https://www.boersenforum.de/showthre...ll=1#post54515

    Finanzkrise einfach erklärt: Börsencrash 1929, DotCom Blase, Weltwirtschaftskrise 2008 & Tulpenkrise: https://youtu.be/kbrCB7Fvfrg



    https://www.google.de/search?q=der+B...hrome&ie=UTF-8



    Lebenslagen - Geschäfte (täglicher Lebensbedarf)

    Geschäfte zur Deckung des täglichen Bedarfs der Familie kann jeder Lebenspartner oder jede Lebenspartnerin –mit Wirkung für beide – alleine vornehmen. Zum Beispiel haften Sie für die Bezahlung von Waren, die Ihr Lebenspartner oder Ihre Lebenspartnerin bestellt hat.

    Diese Verpflichtung bezieht sich ausschließlich auf den Lebensbedarf der Familie. Für die Reparatur der Heizung in der Firma Ihres Lebenspartners oder Ihrer Lebenspartnerin haften Sie beispielsweise nicht.

  18. #51

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    Immobilien sind ein wirklich heikles Thema, da sollte man sich zuerst erst einmal ausführlicher in die Thematik einarbeiten, bevor man hier sein eigenes Geld investiert und einsetzt.

    Für den Anfang macht es sicherlich Sinn auch schon mal auf verschiedenen Seiten wie https://wirtschaft.com/immobilien/ aufmerksam zu informieren und dort entsprechend Informationen einholen, in welchen Lagen und Gebieten eine Investition gerade günstig verlaufen könnte.

    LG

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