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Thema: "Der Goldpreis wird gedrückt" eine oft auffindbare Meinung ...

  1. #1
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    "Der Goldpreis wird gedrückt" eine oft auffindbare Meinung ...

    Dagobert Duck, wer immer das ist, zitiert Egmond Haid (Link), mit dem ich über XING korrespondierte: "Niemand kann seriös vorhersagen, wie tief der Goldpreis noch fallen kann".

    Ich sage hier, die Wortwahl von Egmond ist nicht ganz sauber. Er hätte schreiben müssen: "Niemand kann seriös vorhersagen, wie tief der Goldkurs noch fallen kann". Das wäre vollständig richtig, geht es doch um einen virtuellen Wert - für ein Stück Papier. Und dieses Papier dient eigentlich nur - wie ein Jetton - dazu, am Spielcasino teilzunehmen.

    Wir, die wir physisches Gold sammeln, befinden uns aber an der Nahtstelle der kapitalistischen Idiotie: einerseits wird der Goldpreis wesentlich von der Kalkulation des Goldherstellers über die gesamte Prozesskette (schürfen, sortieren, einschmelzen, vertreiben, verkaufen ) mit den jeweiligen zusätzlichen Gewinnanteilen berechnet, so, wie man als Hersteller den Preis einer Fräsmaschine berechnet, andererseits geben externe Finanzkräfte über die Papier- Börsennotierung vor, was bei dieser Kalkulation herauskommen soll. Wie idiotisch ist das denn?

    Meine Forderung an alle Verkäufer von Gold, Degussa zu vorderst: schließt Euch zu einem Pool zusammen und vereinbart Aufpreise, die abhängig sind von dem Durchschnitt der Gesamtkalkulation. Wenn das nicht passiert, dann könnte die Vermutung bei manchen heutigen Goldbesitzern aufkommen, dass alle Aussagen über Gestehungskosten falsch waren! Dann sind auch die Verkäufer von Gold an dem Preisbetrug indirekt beteiligt, weil sie es hätten besser wissen können.

    Was wäre das Ziel einer solchen Vereinbarung, die auch durch meinetwegen mich selber durch ein zu gründendes Aufpreisunternehmen (juristisch weniger angreifbar) stattfinden könnte:

    1. die Spielsüchtigen an den Börsen könnten ihren Blödsinn weiterbetreiben, schadlos,
    2. die Notenbanken könnten ihren Blödsinn weiterbetreiben, schadlos,
    3. die Minenbesitzer würden nicht in eine Arbeiter- Knechtungsrunde nach der anderen getrieben, schadlos,
    4. die Metallbesitzer würden das Gefühl haben, hier findet eine faire Metallbewertung statt, schadlos,
    5. die oft an psychotischen Kommentar- Auseinandersetzungen würden entfallen, wir wären alle entspannter, schadlos.

    Das wäre also die Lösung: den Realpreis für physisches Gold von dem Börsenpreis zu trennen!

  2. #2
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    Trends oder nicht?

    Chartanalyse, mit der habe ich grundsätzlich Probleme, insbesondere, wenn sie überinterpretiert wird. Das Problem bei der Chartanalyse besteht darin, dass die wissenschaftliche Methodik der Statistik (wir reden hier über die Extrapolation von Vergangenheitswerten) nur dann zulässig ist, wenn die Rahmenbedingungen der Vergangenheitswerte den der Zukunft entsprechen. Ein Beispiel macht das Problem wirklich deutlich: begänne in 2 Monaten Krieg, dann wird dieser Krieg den Goldkurs beeinflussen, weil sich Unsicherheit stets zugunsten des EM- Kurses auswirkt. In den Vergangenheitsdaten war jedoch die Kursentwicklung nicht drin, also konnten die Daten auch nicht zuverlässig extrapoliert werden.

    Nun ist Krieg ein sehr elementares Ereignis aber anstelle Krieg kann man sich hunderte andere Events vorstellen, die den Goldkurs beeinflussen können.

    Die einfachste IST- Analyse ist (siehe Anlage 1), ein Trendkanal. Nach diesem Trendkanal laufen wir seit 31 Monaten stetig nach unten mit einem Durchschnittsverlust von 5,5% je Jahr. Solange dieser Trend nicht nach oben durchbrochen wurde, so lange können Goldsparer nicht aufatmen. Mit Stand heute (Veröffentlichungsdatum): wenn der Kurs nicht 1200 überschreitet, ist immer ein Zurückfallen möglich.

    Ich werde diesen Trend verfolgen ...
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  3. #3
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    GOLD & Silber Minen "Strong Buy"

    Decke mich gerade mit, ...ein.

    First Majestic Silver Corp.
    https://www.comdirect.de/inf/aktien/...ATION=17572145

    Barrick Gold Corp.
    https://www.comdirect.de/inf/aktien/...TATION=9385796

    Yamana Gold Inc.
    https://www.comdirect.de/inf/aktien/...ATION=13274317

    Sabina Gold & Silver Corp.
    https://www.comdirect.de/inf/aktien/...ATION=31487629

    Dragon Mining Ltd.
    https://www.comdirect.de/inf/aktien/...TATION=7374531

    "2016" kommt der Gegenangriff, gegen die Gold & Silber-Manipulation ...

  4. #4
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    solche In formationen nehme ich nicht ernst

    Zitat Zitat von Dagobert Duck Beitrag anzeigen
    Decke mich gerade mit, ...ein.

    First Majestic Silver Corp.
    https://www.comdirect.de/inf/aktien/...ATION=17572145

    Barrick Gold Corp.
    https://www.comdirect.de/inf/aktien/...TATION=9385796

    Yamana Gold Inc.
    https://www.comdirect.de/inf/aktien/...ATION=13274317

    Sabina Gold & Silver Corp.
    https://www.comdirect.de/inf/aktien/...ATION=31487629

    Dragon Mining Ltd.
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    "2016" kommt der Gegenangriff, gegen die Gold & Silber-Manipulation ...
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  5. #5
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    Zitat Zitat von Bernhard Beitrag anzeigen
    ...

    Ich werde diesen Trend verfolgen ...
    Finanzen100 schreibt heute: "Gold hätte deutlich mehr Platz nach oben, hat aber bisher unter der auffälligen Abwesenheit spekulativen Kaufinteresses zu kämpfen" und zeigt auf den Chart und den Abwärtskanal, den ich oben bereits dargestellt hatte. Da sich der Goldkurs an der unteren Unterstützungslinie aufhält, wäre logisch zu sagen, in einem Kanal, der 200 Euro Schwankung zulässt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Kurs (bis optimal auf 1200) steigt.

    Worst case muss man auch erwähnen: sollte die untere Unterstützungslinie durchbrochen werden, dann könnte sich ein neuer (verstärkter) Abwärtstrend zeigen. "Gold soll das Opfer sein sagen die Franzosen", diesen Artikel vom Goldreporter sollte man nicht übersehen! Die Société Générale geht davon aus, dass es zwingend für die Fed ist, langsam die Zinsen in Schritten von 1/4 Prozent ansteigen zu lassen. Was dann folgt ist klar: Billionen Dollar werden umgeschichtet in die sicher erscheinenden Zinszuflüsse des amerikanischen Staates. Was die Société Générale jedoch nicht berücksichtigt: das lohnt sich nur, wenn der Zinssatz über der Kerninflationsrate der USA ist. Diese Kerninflationsrate liegt derzeit bei 2 Prozent, Tendenz steigend.

    Wir befinden uns in einem neuen Weltwirtschaftlichen Umbruch, der auch Gold nicht unverändert lässt: Die WELT veröffentlichte einen mutigen Satz: "Der Anfang vom Ende der Globalisierung hat womöglich begonnen." Ich bin davon überzeugt, dass dieser Satz die Entwicklung des Westens genau beschreibt. Dieser Gedanke muss in den US- Think Tanks entstanden sein, weil keine Volkswirtschaft so sehr unter der Deindustrialisierung leidet, wie die Amerikanische. TTIP ist nichts anderes als Entwicklung eines Weltmarktsegments zur Rettung realwirtschaftlichen Geschehens der betroffenen Vertragsnationen mit dem Endziel der Aufgabe/Substituierung der weltweiten Globalisierung. Die konkrete Folge: Reindustrialisierung der USA, Rebranchisierung der USA und Europa, damit die Menschen in den Ländern wieder eine Lebenszukunft haben, Einkommen erzielen, mit denen der Konsum verstärkt wird. Damit jedoch, bis auf das Thema Schmuck, wird Gold weniger wichtig.

  6. #6
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    EDELMETALLE Gold und Silber: Vor dem großen Knall!

    Kaum einer hat es für möglich gehalten. Doch der Goldpreis klettert unaufhaltsam weiter. Während verschiedene Großbanken sich mit negativen Prognosen überschlagen, antwortet Gold auf seine Art: mit einem Comeback. Der Widerstand bei 1.150 Dollar ist aus dem Markt genommen. Jetzt gilt es, die 1.180 Dollar zu knacken. Spätestens bei 1.220 bis 1.230 Dollar wird sich das Schicksal dann entscheiden.

    Dort liegt die derzeit wohl wichtigste Marke. Dort liegt die obere Begrenzung des Abwärtstrends. Gelingt es Gold, auch diesen Widerstand zu nehmen. Dann wäre dies ein extrem bullishes Zeichen. Dann dürften auch viele Anleger wieder auf Gold aufmerksam werden, die bislang einen großen Bogen um die Edelmetalle machen. Bei den Minenaktien gibt es teilweise schon atemberaubende Bewegungen. Sowohl bei den großen Produzenten als auch bei den Juniorproduzenten als auch bei den Explorationsunternehmen stehen gewaltige Kurssprünge bevor – und sind teilweise schon im Gange. Zweistellige Kursgewinne an einem Handelstag sind dabei keine Seltenheit.

    20 Prozent in zwei Handelstagen

    Vor allem Aktien, die in der Vergangenheit stark verprügelt wurden und ausgelaugt am Boden liegen, werden derzeit wieder entdeckt. Einzelne Aktien in unseren Depots von Goldfolio haben binnen zweier Handelstage 20 Prozent an Wert zugelegt. Doch das ist erst der Anfang. Sollte der Goldpreis seine Aufwärtsbewegung fortsetzen, wird es bei Minenaktien zu wahren Kursexplosionen kommen. Dann sind sicher mit der einen oder anderen Aktie noch 100 Prozent bis zum Jahresende drin.

    Rechenbeispiel

    Über Monate hinweg kannten die Goldminenaktien nur eine Richtung: die nach unten. Mit dem steigenden Goldpreis steigen die Margen der Unternehmen deutlich. Ein einfaches Beispiel:
    Stellen Sie sich vor, ein Unternehmen fördert Gold zu Kosten von 900 Dollar. Bei einem Goldpreis von 1.100 Dollar hat man 200 Dollar Marge. Klettert der Goldpreis um nicht einmal 20 Prozent auf 1.300 Dollar verdoppelt sich die Marge des Unternehmens. Mit anderen Worten: Der Gewinn sollte in diesem Fall um 100 Prozent steigen. Und das rechtfertigt auch einen doppelt so hohen Aktienkurs. Und in dieser Rechnung ist noch nicht eingerechnet, dass die meisten Aktien noch unter der Erwartung stetig niedrigerer Goldpreise gelitten haben, was das Gewinnpotenzial noch steigert.

    http://www.deraktionaer.de/aktie/gol...ll--182540.htm

  7. #7
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    "FED Zinspolitik" auf kosten der US-Wirtschaft, bezahlt wird mit neu gedruckten US-Dollar !

    Zitat Zitat von Bernhard Beitrag anzeigen
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    Der Wahnsinn geht weiter: US-Schuldenobergrenze vor erneuter Anhebung


    Der Wahnsinn, der in den USA schon seit Jahren durch den Gewöhnungseffekt zur Normalität geworden ist, geht einfach so weiter: die US-Schuldenobergrenze steht vor einer erneuten Anhebung…

    Finanzminister Jacob Lew hofft auf Erhöhung der Schuldenobergrenze
    US-Finanzminister Jacob Lew hofft auf die Anhebung der Schuldenobergrenze durch den US-Kongress. Foto: United States Treasury Department / Gemeinfrei

    Aktuelle Schuldenobergrenze

    Derzeit liegt die offizielle Schuldenobergrenze der USA bei 18,1 Billionen US-Dollar. Und siehe da, laut aktuellen Daten des US-Finanzministeriums vom 4. August liegen die US-Staatsschulden derzeit auch bei 18,1 Billionen US-Dollar. Durch Buchungstricks will man versuchen wie 2011 und 2013 auch die Zeit bis zur tatsächlichen Zahlungsunfähigkeit hinauszuzögern, bis der US-Kongress die Grenze endlich anhebt. So will man u.a. vorübergehend Zahlungen an Pensionsfonds ehemaliger öffentlicher Angestellter aussetzen. Diese ausgesetzten Zahlungsverpflichtungen würden den aktuellen Schuldenstand des Staates buchhalterisch erstmal nicht erhöhen, somit würde es länger dauern die Schwelle wirklich zu überschreiten. Das US-Finanzministerium selbst schätzt, dass man sich noch bis Ende Oktober verbiegen kann, bis nichts mehr geht. Bis dahin kann die Schlammschlacht im Kongress so richtig durchstarten.

    Schuldenobergrenze USA Anhebung Anschreiben

    http://finanzmarktwelt.de/der-wahnsi...nhebung-16268/


    Die Aktienmärkte sind in einen geldpolitischen Blutrausch verfallen: Obwohl Mario Draghi am Donnerstag verkündete, die Europäische Zentralbank (EZB) werde noch stärker von ihrem Arsenal Gebrauch machen, quittierte der Markt dies mit panischen Abverkäufen. Der deutsche Leitindex Dax verlor am Donnerstag satte 400 Zähler, die Marke von 11.000 Punkten ist dahin - dauerhaft?

    Draghis metaphorische Bazooka reichte den Anlegern offenbar nicht mehr. Doch muss es wirklich der zinstechnische Atomsprengkopf sein, um die Eurozone wieder auf Kurs zu bringen? Der Blick auf die Fakten jedenfalls führt angesichts der Markreaktion zu Verwunderung.

    Zunächst einmal wird das Anleihenkaufprogramm, auch Quantitative Easing oder QE genannt, ein halbes Jahr länger laufen als bisher geplant. Rein rechnerisch kommen damit bis zum März 2017 weitere 400 Milliarden Euro dazu, die Draghi und die Währungshüter in die Eurozone pumpen werden. Das entspricht ungefähr dem Bruttoinlandsprodukt Südafrikas, einem der leistungsstärksten Schwellenländer Afrikas.


    Desaströse Woche: Am Donnerstag verlor der Dax die jüngst eroberte Marke von 11.000 Punkten wegen der nur mäßigen Lockerung der EZB wieder.
    Obendrein versicherte Draghi in seiner gewohnten Vorschlaghammerrhetorik, dass auch Käufe nach dem offiziellen Ablauf des Programms möglich seien. Bis der Rat der Notenbank sicher sei, dass die Teuerung den gewünschten Wert von zwei Prozent pro Jahr erreicht habe, bleibt diese Tür offen.

    Auch an den Zinsen schraubten die Währungshüter auf ihrer jüngsten Sitzung. Zwar bleibt der wichtige Leihzins für Banken bei der EZB bei 0,05 Prozent, der Einlagenzins für die Kreditinstitute beträgt künftig aber minus 0,03 Prozent anstatt minus 0,02 Prozent. Damit wird es noch teurer für Banken, ihr Geld bei der EZB zu parken - in der Folge sollten die Geldhäuser also mehr Kredite vergeben oder (beschränkte) Eigeninvestitionen tätigen, um Verlusten bei der Lagerung ihrer Mittel zu vermeiden.

    http://www.finanzen100.de/finanznach...912814_229600/

  8. #8
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    JP Morgan dominiert 98 Prozent des US-Marktes für Gold-Derivate

    Per Ende März 2010 hielt das US-Bankhaus JP Morgan Chase Gold-Derivate im Wert von 84,25 Milliarden US-Dollar. Die meisten Papiere hatten eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.
    Der US-Bankenriese JP Morgan Chase spekulierte per Ende März mit hohen Milliarden-Beträgen im Goldmarkt. Das Finanzinstitut meldete der amerikanischen Bankenaufsicht Office of the Comptroller of the Currency (OCC) per 31.03.2010 Gold-Derivat-Geschäfte im Gesamtwert von 84,252 Milliarden US-Dollar. Das sind 3,4 Prozent mehr als drei Monate zuvor. 69,4 Prozent des Volumens entfielen auf Gold-Derivatverträge mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr.
    Als weitere im Goldhandel aktive US-Banken werden nur noch Citibank (Wert der Gold-Derivate: 960 Millionen Dollar) und Bank of America (216 Millionen) im aktuellen Derivate-Bericht der CoC genannt.
    JP Morgan dominiert damit 98,62 Prozent des amerikanischen Handels mit Gold-Derivaten. Dazu zählen unter anderem Swap-Geschäfte, Optionen und Futures. Die Geschäfte werden im Kundenauftrag oder per Eigenhandel betrieben.


    Allzu viel Geld wurde dabei aber offensichtlich nicht verdient. Der CoC-Bericht weist die Erlöse im Goldgeschäft nicht einzeln aus, nennt aber die Einnahmen aus dem Segment „Rohstoffe und Sonstiges“. In diesem Bereich des Derivatehandels erwirtschaftete JP Morgan im ersten Quartal 2010 vergleichsweise bescheidene 155 Millionen Dollar.

    viel mehr ...

    http://www.goldreporter.de/jp-morgan...vate/gold/951/


    80% der Jahresproduktion von BARRICK in wenigen Stunden

    Grund für den starken Verlust war einmal wieder der Terminhandel. Es wurden in den ersten Stunden des amerikanischen Handels mehr als 50.000 Kontrakte gehandelt, was gut 5 Millionen Unzen Papiergold entspricht. Eine Zahl, die man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen muss.

    Der weltgrößte Goldproduzent BARRICK GOLD produziert derzeit im Jahr rund 6,2 Millionen Unzen Gold. Somit wurden in rund 3 Stunden rund 80% der Jahresproduktion von BARRICK als Papier-Gold umgesetzt.

    http://www.dergoldreport.de/tag/papiergold/


    Gold-ETFs: Warum das „Papiergold” den Edelmetallpreis diktiert

    http://www.proaurum.de/home/aktuellw...lyContent=true

  9. #9
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    Jetzt kommen schon auf 1 Oz Physisches Gold, 285 Oz Papiergold ... ( 1 Gold : 285 Papiergold Unzen)

    Das Papiergold-Kartenhaus kollabiert
    16.04.2013
    Gold crasht an den Börsen ohne dass nennenswerte physische Ware verkauft wird. Ein kleiner Vorgeschmack, auf das, was noch kommen wird, wenn die 640-Billionen-Derivate-Blase an den Finanzmärkten implodiert.

    von Michael Mross
    Gold-Crash an den Terminmärkten. Wen juckt's? Gold bleibt Gold - und das schon seit 5000 Jahren. Der Papiergoldmarkt hat sich komplett von der realen Welt entkoppelt. Experten-Berechnungen zufolge ist der Goldmarkt 1:100 gehebelt, d.h. auf 1 Unze kommen 100 "Papierunzen", verswapt, verliehen, verbrieft, abgehoben im Nirwana der Derivate, durch die schon jetzt niemand mehr durchblickt.
    Dass diese Papiergoldwelt irgendwann kollabiert, war nur eine Frage der Zeit. Anders als bei Anleihen oder Aktienmärkten scheint es bei Gold und Silber kein Plunge-Protection-Team zu geben, welches Kursstürze manipulativ verhindert. Im Gegenteil. Im Fall der Edelmetalle muss man eher davon ausgehen, dass die Papiergold-Blase bewusst angestochen wurde. Nun ist Gold im freien Fall und die Botschaft für die Welt ist klar: Edelmetalle sind angeblich auch nicht mehr sicher - so titelt jedenfalls erleichtert die Mainstream-Presse. Angeblich gebe es derzeit keinen Grund mehr für einen "sicheren Hafen". Wirklich nicht?
    Der Schein trügt. Es wird eine Zeit kommen, in der sich der reale physische Goldpreis komplett von den Börsen-Notierungen abkoppeln wird. Der Preis wird dann auf der Ladentheke gemacht und nicht mehr im Derivate-Kasino.
    Schon jetzt reibt man sich verwundert die Augen: Am Freitag wurden an den Terminbörsen über 1000 Tonnen Gold gehandelt - so viel wie der Jahresbedarf von China und Indien zusammen. Am Montag wurden sogar in einer einzigen Stunde 155 Tonnen abverkauft. - Das alles geschieht wohlgemerkt ohne dass physisch eine einzige Unze über den Tresen ging.
    Dies zeigt in aller Deutlichkeit, wie sehr sich die Rohstoffmärkte von der physischen Realität entfernt haben. Diese virtuelle Derivate-Traumwelt platzt gerade. Und die Preisfindung an den Börsen wird immer absurder, bis zu dem Zeitpunkt, an dem niemand mehr den Papiernotierungen glaubt.
    Nun kann man im Falle von Gold sehr gelassen bleiben - vorausgesetzt man besitzt es physisch. Anders sieht es allerdings aus, wenn man die globale Derivateblase an den Finanzmärkten betrachtet. Laut Bank Of International Settlement (BIS) bringt es diese derivate Papier-Schein-Welt derzeit auf die astronomische Summe von 640 Billionen Dollar.
    Dass diese Blase platzt, ist sicher. Das Problem ist nur, dass es in den meisten Fällen kein phyisches Underlying gibt. Es ist die Derivate-Welt der Kredite und Anleihen, der Währungen und Aktien. Gnade Gott, wenn dieses Papierkartenhaus kollabiert. Dann geht auf der Welt das Licht aus.
    Anders als bei Edelmetallen sind derzeit jedoch die hilfreichen Hände der Zentralbanken im Spiel, die alles tun, um den wahren Wert von Staatsanleihen künstlich hoch zu halten. Das gilt für die Fed, die japanische Zentralbank und die EZB gleichermaßen. Der Fächerkanon der Eingriffsmöglichkeiten geht über direkten Kauf von Staatsanleihen bis hin zur aktiven Stützung der Aktienmärkte durch das Plunge-Protection-Team.
    Angesichts der Überschuldung ist es geradezu absurd, dass US-Anleihen steigen, während der Goldpreis kollabiert. Aber so ist das halt in einer Planwirtschaft. Und zum Plan gehört auch offensichtlich, Edelmetallpreise nach unten zu schleusen. Um dies zu tun, müssen nur ein paar Milliarden gedruckt werden. Angesichts der Billionen, die sonst im Feuer stehen, geradezu lächerlich wenig.
    Aber dieses Spiel wird nicht ewig so weiter gehen. Der Zeitpunkt der Abrechnung kommt. Und er rückt sogar bedrohlich näher. Diejenigen, die sich jetzt über einen kollabierenden Papiergoldmarkt freuen, werden schon bald mit einer schrecklichen Wahrheit konfrontiert: Wenn die 640-Billionen-Derivate-Blase platzt, dann bleibt nichts mehr übrig. Spätestens dann wird auch der letzte Geldillusionist seiner Illusion beraubt.

    http://www.mmnews.de/index.php/gold/...aus-kollabiert

  10. #10
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    Alles bekannt ...

    "auf 1 Oz Physisches Gold, 285 Oz Papiergold" und "JP Morgan dominiert 98 Prozent des US-Marktes für Gold-Derivate"

    Das ist das System Spielcasino. Punkt. Man kann es kritisieren, aber was soll's? Werden wir ein bisschen an diesem Mist ändern? Die Wall Street hat ein Finanzsystem durch die aufgelegten Papiere erfunden, das sie Milliarden verdienen lässt. Daher schrieb ich:

    Das wäre also die Lösung: den Realpreis für physisches Gold von dem Börsenpreis zu trennen!


    "US-Schuldenobergrenze vor erneuter Anhebung"

    Es geht doch gar nicht anders! USA ist Deindustrialisiert! Wo will der Staat bei allen zusätzlichen Ausgaben für Kriege und Operationen im Ausland das Geld hernehmen? Die USA ist de facto pleite! Und weil sie nicht pleite gelten wollen, wird gedrückt, bis die Druckerpressen rotglühend werden. Das kann/muss man kritisieren, ändert das was? Eine solche Meldung ist doch total unwichtig. Und schlimmstenfalls werden die eine Währungsreform machen ... dann wird rasiert - aber auch EM- Besitzer.

    "Aktienmärkte sind in einen geldpolitischen Blutrausch verfallen"

    Netter Begriff. Und nun? Auswirkung für EM? Ich habe nachweisen können, dass beide Datenreihen, DAX und Goldkurs nur sehr vage etwas miteinander zutun haben.

    "Michael Mross"

    Der und sein Chaos-mmnews auf dem sich Rechtsradikale und Drama-Liebhaber die Hände geben (Kommentare). Allerdings in einem Punkt (Zitat) muss ich ihm beipflichten: "Gold-Crash an den Terminmärkten. Wen juckt's?" Gold ist total unwichtig für die Finanzwelt. Gold ist industriell total irrelevant. Gäbe es kein Gold mehr, na und? Dann wird halt in Platin angelegt. Ich habe mich schon immer gegen sektiererisches Hochleben dieses EM gesträubt. Optimaler wäre eine Anlage in Diamanten, wenn dafür nicht ein viel tieferes Wissen erforderlich wäre.

  11. #11
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    Objekte des Warentausch ...

    Zitat Zitat von Bernhard Beitrag anzeigen
    Der und sein Chaos-mmnews auf dem sich Rechtsradikale und Drama-Liebhaber die Hände geben (Kommentare). Allerdings in einem Punkt (Zitat) muss ich ihm beipflichten: "Gold-Crash an den Terminmärkten. Wen juckt's?" Gold ist total unwichtig für die Finanzwelt. Gold ist industriell total irrelevant. Gäbe es kein Gold mehr, na und? Dann wird halt in Platin angelegt. Ich habe mich schon immer gegen sektiererisches Hochleben dieses EM gesträubt. Optimaler wäre eine Anlage in Diamanten, wenn dafür nicht ein viel tieferes Wissen erforderlich wäre.
    Oder Geld in Eigentum/Aktien anlegen ...
    Es gibt viel Möglichkeiten sein Vermögen zu bunkern ...

    Aber am Handlichsten ist Papiergeld oder Guthaben ( Alles aber nur Träume, ohne REALEN Wert) ... leider kann man den "Geldwert" sehr leicht verwässern ... wenn dieser nicht mit Edelmetalle abgedeckt ist.

    Devisen kommen und gehen ... für den Finanzmarkt gibt es nur die Gegenwart, und schnelle Gewinne, dessen Papiergeld schnell in Hardware investieren.

    Die Deutschen können ein Lied davon singen ... Papiergeldscheine (ohne Golddeckung) Entwertung 1923 ... http://kamusella.de/luise/schule/ges...inflation.html
    und dann die Rentenmark ... und wieder die Reichsmark ... Geldscheine kommen und gehen, meisten Wertlos ...

    Mit "Papiergeld" (& Wertpapiere) ist der Finanzbetrug entstanden ! (alles nur Worte/Versprechen, die zu Papier gebracht wurden )

    Gold & Silber ist dass einzige ehrliche Zahlungsmittel ... der Wert schwankt ... aber es verliert nie seinen Wirtschaftlichen Wert.

    Was würde Gold & Silber kosten ... selber dies auf der Erde herzustellen ?
    Alleine die Energiekosten für 1 Unze Gold oder Silber ?
    Gold & Silber und andere Element enstehen in einer Gigantischen Energieentfaltung ... Supernova
    https://de.wikipedia.org/wiki/Nukleosynthese

    Wo entstand das Gold, dass wir heute auf der Erde finden/abbauen ?

    http://www.spektrum.de/quiz/woher-st...er-erde/894626

    Gold & Silber sind immer Willkommen, als Zahlungsmittel oder als Schmuck, Frau zeigt was man(n) VERMÖGEN hat ! :cool:;)

  12. #12
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    Zitat Zitat von Dagobert Duck Beitrag anzeigen
    ... Aber am Handlichsten ist Papiergeld oder Guthaben ( Alles aber nur Träume, ohne REALEN Wert) ... leider kann man den "Geldwert" sehr leicht verwässern ... wenn dieser nicht mit Edelmetalle abgedeckt ist.
    Da sind wir uns wenigstens einig. Schöne Weihnachtstage und guten Übergang ins neue Jahr - möglichst ohne große Verluste.

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