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Thema: EZB will ein Drittel unseres Bargeldes verbieten!

  1. #1
    qtrade.de

    Avatar von Sebastian Hell
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    EZB will ein Drittel unseres Bargeldes verbieten!

    Liebe Leserinnen,
    Liebe Leser,

    am Montag hat die europäische Zentralbank (EZB) darüber beraten, dass der 500-Euro-Schein abgeschafft werden soll. Ein Gremium soll nun die Machbarkeit überprüfen, bevor in 2 bis 3 Monaten eine endgültige Entscheidung getroffen wird.

    Über 614 Millionen Scheine im Umlauf!

    EU-weit sind derzeit 500-Euro-Scheine im Wert von 307 Milliarden Euro im Umlauf. Das entspricht 614 Millionen Stück. Sollte der größte Schein des europäischen Währungsraums verboten werden, verschwindet praktisch über Nacht Bargeld im Wert von über 300 Milliarden Euro! Das gesamte Bargeld im Umlauf beträgt etwa eine Billion Euro. Somit werden 30 Prozent unseres Bargeldes vernichtet beziehungsweise entwertet!

    Was verfolgt die EZB?

    Die fadenscheinigen Aussagen der EZB weisen auf eine Bekämpfung von Geldwäsche, Steuerhinterziehung und Terrorismus hin. Doch dies ist nur eine Ausrede! In Wirklichkeit wird alles für ein komplettes Bargeldverbot vorbereitet. 30 Prozent des Bargeldes mit einem einzigen Schein zu vernichten ist ein guter Anfang. Danach werden schrittweise weitere Scheine bspw. 200-Euro verboten und dann kommt ebenfalls noch die Barzahlungsgrenze von zuerst 5000-Euro, später sicher 1000-Euro. Alles natürlich um die Bürger zu schützen.

    Negative Zinsen voraus!

    Ist das Bargeld erst einmal teilweise oder vollkommen verboten und es gelten Obergrenzen für die Barzahlung, kann die EZB die Zinsen problemlos auf deutlich unter null Prozent senken. Denn dann kann Niemand mehr sein Geld von der Bank abheben. Was soll er auch mit Bargeld das nicht mehr akzeptiert werden darf? Wir müssen aufpassen, dass uns Politiker nicht vollkommen entmündigen und aller Freiheiten berauben!

    Ihr Sebastian Hell
    Geschäftsführer QTrade
    www.qtrade.de

  2. #2
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    Sind Sie mit dem Kurs der EZB einverstanden?

    Schuldenstände und Haushaltsdefizite - EZB warnt vor steigenden Gefahren für das Finanzsystem

    29.05.2019, 11:29 Uhr | rtr

    Die Europäische Zentralbank hat für Anleger düstere Zeiten vorausgesagt. Sollte sich die Konjunktur stärker als erwartet eintrüben und die Handelskonflikte eskalieren, könne dies weitere Kursrückgänge an den Börsen auslösen.

    Die Europäische Zentralbank (EZB) warnt vor zunehmenden Risiken für die Stabilität des Finanzsystems in der Euro-Zone. Wegen der unsicheren Wirtschaftsperspektiven habe es bereits Schwankungen an den Finanzmärkten gegeben, konstatiert die EZB in ihrem halbjährlichen Stabilitätsbericht. Sollte sich die Konjunktur stärker als erwartet eintrüben und die Handelskonflikte eskalieren, könnte dies weitere Kursrückgänge an den Börsen auslösen. "Der Ausblick für das Wachstum ist zentral für alle Hauptgefahren für die Finanzstabilität", sagt EZB-Vize Luis de Guindos.

    Zu hohe Schuldenstände und Haushaltsdefizite

    Sorgen bereiteten den Währungshütern auch die hohen Schuldenstände und Haushaltsdefizite in manchen Euro-Ländern. Bei einer Abkühlung der Wirtschaft könnten sich die Finanzierungskosten für manche Länder erhöhen, warnen sie. Dies könne Befürchtungen hinsichtlich der Tragfähigkeit der Schulden auslösen. Italien droht inzwischen wegen der steigenden Staatsverschuldung ein Strafverfahren der EU. Vize-Regierungschef Matteo Salvini kündigte nach dem Erfolg seiner rechtspopulistischen Lega bei der Europawahl an, mit "aller Kraft" gegen die EU-Haushaltsregeln zu kämpfen.

    Auch die anhaltend niedrige Ertragskraft der Banken treibt die Euro-Wächter um. Ein großer Anteil der Geldhäuser werde nicht in der Lage sein, die Renditeanforderungen der Investoren zu erfüllen. Im Blick haben sie zudem die steigenden Wohnimmobilienpreise in manchen Ländern. Hier gebe es Anzeichen einer leichten Überbewertung. Die Notenbank könne nötigenfalls Banken dazu auffordern, mehr Kapital als Reserve vorzuhalten, zusätzlich zu den nationalen Vorsorgemaßnahmen der einzelnen Länder.

    https://compass.pressekompass.net/co...2bd158935a1f5a

    https://www.t-online.de/finanzen/gel...anzsystem.html

    Dame Europa: https://youtu.be/1VaykbQuyfk

    Hunger "EUROPA WAR NOCH NIE SO KRANK" : https://youtu.be/xgYtikPZigM

    Wirf Die Motorsäge An: https://youtu.be/HnwtoKoiSOw

  3. #3
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    INTERVIEW: „Der 200-EuroSchein ist als Nächstes dran“

    Ökonom Daniel Stelter über weitere Einschränkungen der Bargeldnutzung, ein drohendes Goldverbot und Kapitalverkehrskontrollen

    FOCUS-MONEY: Der 500-Euro-Schein wurde bereits abgeschafft. Kommt jetzt endgültig das Bargeldverbot?

    Daniel Stelter: Ob es ein komplettes Verbot geben wird, weiß ich nicht. Aber es wird weitere Einschränkungen geben. Als Nächstes ist der 200-Euro-Schein dran. Und dann der 100-Euro-Schein.

    MONEY: Was macht Sie so sicher?

    Stelter: Der politische Wille dazu ist groß. Vordergründig geht es um den Kampf gegen Steuerhinterziehung und die organisierte Kriminalität. In Wirklichkeit verfolgt die Politik jedoch eine ganz andere Agenda.

    MONEY: Die da wäre?

    Stelter: Die Politik möchte vor allem Verbindlichkeiten entwerten. Wir haben weltweit einen Rekordstand bei den Schulden, diese sind in den vergangenen Jahren schneller gewachsen als die Wirtschaft. Deswegen mussten die Zinsen immer billiger werden. Nun sind sie auf Nullniveau angekommen und werden Stück für Stück ins Negative gedrückt. Nur so wurde die bestehende Schuldenlast tragbar, sonst wäre das System längst kollabiert. Aber eins ist klar: Wenn man Kredite entwertet, dann entwertet man spiegelbildlich auch Forderungen.

    MONEY: Was hat das mit unseren Scheinen und Münzen zu tun?

    Stelter: Bargeld ist die Fluchtmöglichkeit Nummer eins, um dem Angriff aufs eigene Vermögen über Negativzinsen zu entgehen. Deswegen wurde zunächst der 500-Euro-Schein abgeschafft, was die Lagerkosten für Bargeld deutlich erhöhte. Dann kam der Internationale Währungsfonds (IWF) mit der Idee, eine Art Strafsteuer auf Bargeld zu erheben. Das alles passt zu dem Szenario, Forderungen und Schulden zu dezimieren.

    MONEY: Die designierte EZB-Chefin Christine Lagarde hat bereits angedeutet, dass sie sich weitere Einschränkungen der Bargeldnutzung vorstellen kann. Drohen weitere Repressionen?

    Stelter: Wenn man die Flucht der Sparer verhindern will, ist auch ein Goldverbot oder zumindest eine starke Einschränkung der Nutzung denkbar. Auch Kapitalverkehrsbeschränkungen werden immer wahrscheinlicher, zum Beispiel um die Kapitalflucht ins Ausland außerhalb der Euro-Zone zu verhindern

    MONEY: Wieso das?

    Stelter: Fallen Bargeld und Gold als Ausweichmöglichkeiten weg, muss man nur noch die Flucht in ausländische Währungen abwenden, um die Sparer unter Kontrolle zu bekommen. Die Schweiz wäre mit Sicherheit ein Kandidat für die Einführung von Kapitalverkehrskontrollen.

    MONEY: Was ist mit Kryptowährungen wie dem Bitcoin?

    Stelter: Die Währungshüter haben grundsätzlich ein Problem mit Kryptowährungen, da sie außerhalb ihres Einflussgebiets sind und ihr Geldmonopol untergraben. So erklärt sich auch die Anti-Haltung der Notenbanken gegenüber Libra von Facebook.

    Fazit:

    Keine Lust auf Verzicht

    Beim Bezahlen komplett auf Bargeld zu verzichten ist für die Mehrheit der Deutschen nicht vorstellbar. 54 Prozent sind dagegen. Dennoch zeigt die Umfrage auch, dass elektronische Bezahlmöglichkeiten auf immer größere Akzeptanz stoßen.

    Strikt gegen Abschaffung

    58,4 Prozent der Deutschen sind laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Bitkom Research strikt gegen die Abschaffung von Bargeld. Nur 12,9 Prozent können sich eine Welt ohne Scheine und Münzen vorstellen.

    aus FocusMoney Nr. 42 - 2019


    Ergo: Wir werden von Verbrechern regiert und manipuliert!

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