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Thema: Nordex

  1. #1
    akoschi
    Gast-Trader

    Nordex

    Der gestrige Aufschwung im TecDAX wurde von der Aktie des Windkraftanlagenbauers Nordex angeführt, die um 19,64 % auf 1,34 Euro zulegen konnten. Der Kurssprung kam überraschend nach dem Mittagessen. Mancher Investor wird sich ungläubig die Augen gerieben haben. Denn fundamental konnte man den Kursanstieg nicht erklären, aber die Ordergröße und die Börsenumsätze ließ darauf schließen, dass der große Unbekannte wieder aktiv geworden ist. Durchscnittlich gehen auf Xetra 0,28 Mio. Aktien um, gestern waren es 4,8 Mio Stück.
    (Quelle:http://62.138.42.18/firmenmeldungen.asp?msg=00299400000000054000000000 0)

    wer ist der große unbekannte?
    kommt es zu einer Übernahme?

    Eure meinung bitte!

  2. #2
    interspeed
    Gast-Trader
    Eine Übernahme von Nordex darf bezweifelt werden, da das Unternehmen nichts Lukratives besitz.

    Viele Grüße
    interspeed
    http://www.arando.de Ihre große Finanzcommunity!

  3. #3

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    Es könnte doch um einiges besser laufen finde ich !


    http://chart.world-of-investment.is-...3&TIME_SPAN=3m


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  4. #4

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    Greife hier das Thema auf für die Nordex

    Nach Goldman Empfehlung springen die Papiere über 9€. Die Steigung auf bis zu 13% verdankt Nordex der Hochstufung auf "Kaufen" von keinem anderen als der Investment Bank Goldman Sachs. Der Anlayst Manuel Losa lobte die Verbesserung der Auftragslage da es Nordex gelang einige Großaufträge an Land zu ziehen. Zudem könnte Nordex als Kaufobjekt wieder interessant werden sobald die Sperrfrist im April 2019 ausläuft.
    Bis zum Januar Hoch von 11,70€ ist es noch ein gutes Stück Arbeit erst recht zu der alten Kursstärke von 2017 mit über 20€. Da sich damals die Anleger in Scharen nach der gesenkten Umsatzprognose von den Papieren getrennt haben.

  5. #5

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    Nach den optimistischen Unternehmensaussagen zum Start ins Jahr sind die Papiere in die Höhe geschnellt. Konzernchef Jose Luis Blanco sagte in einer Mitteilung "Wir sind mit einem gut gefüllten Auftragsbuch in das Jahr 2019 gestartet." Mal sehen wo die Reise nun hinführt.

  6. #6

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    Nordex und die Dividende

    Die Anleger überlegen heute sehr genau, in welche Aktien sie Geld anlegen.
    Nach den vielen Publizierungen der Gesellschaft muss das Auftragspolster
    wirklich sehr gut sein. In diesem Zusammenhang muss auch gesehen werden,
    dass die Aufträge aus der ganzen Welt kamen. Die nächste Frage stellt sich
    hier, ob in diesen Ländern, wo die Windräder gebaut werden auch eine In-
    frastruktur ist, um die Windräder kostengünstig herzustellen. Auf der Grund-
    lage von deutschen Kostensätzen wird in Amerika und Indien kein Windrad
    entstehen. Ein gutes Jahr reicht hier nicht aus, um die Investoren aus den
    Stühlen zu reißen. Was fehlt ist der dauerhafte Anfang einer Dividende. Be-
    kommen die Investoren bei der Bank das Geliehene ohne Zins? Wie schnell
    hier eine Gesellschaft an Wert verliert, ist bei Senvion und vielen anderen zu
    sehen. Hier fehlt auch eine Diversifikation in andere Unternehmensbereche.
    Reichen die vielen Serviceverträge im Extrem aus, die Gesellschaft über Wasser
    zu halten. Es bleibt bekanntlich nichts, wie es ist. Eine spekulative Anlage.
    Die Fundamentaldaten sind zur Zeit nicht schlecht.
    Dies ist keine Kauf oder Verkaufsempfehlung.

  7. #7

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    Eine positive Analystenstudie sowie neue Aufträge haben den Aktien des Unternehmens Gewinne beschert. Seit dem Zwischentief vom Ende Dezember haben die Aktien um mehr als 70% zugelegt.
    Erst kürzlich erhielt Nordex vom Windparkbetreiber Terna Energy einen Auftrag für 36 Anlagen unterschiedlicher Typen mit einer Kapazität von insgesamt 108 Megawatt.
    Zusätzlich stufte die Oddo BHF die Papiere auf "Buy" hoch und verdoppelte fast auf 15€.

  8. #8

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    Verluste weitgehend aufgeholt

    Die anfänglichen Kursverluste von Dienstag wurden zum großen Teil wieder aufgeholt. Im ersten Quartal hatte der überraschend schwache Umsatz die Aktien anfangs belastet.
    Für solide erklärte der Analyst Sebastian Growe das Zahlenwerk des Herstellers von Windkraftanlagen. Die Auftragslage ist weiterhin gut, allerdings muss sich Nordex erst noch beweisen, dass der Mittelzufluss mittelfristig auf mehr als 50 Millionen Euro gesteigert werden kann um damit den starken Kursanstieg seit Jahresbeginn zu rechtfertigen.

  9. #9

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    Die Fakten sagen zur Zeit nichts Gutes für die Windradhersteller?!

    Aus den allgmeinen Nachrichten ist zu lesen, dass die Windradherstellung in der BRD stark
    rückläufig ist. Wo könnten die Gründe liegen? Die Erneuerbaren werden wahrscheinlich in
    diesem Jahr -2019- einen Anteil von 50 % am Gesamtmarkt haben. In Fachberichten ist
    auch zu lesen, dass die bereits genehmigten Projekte aus nicht bekannten Gründen erst
    gar nicht in Gang kommen. Hier wird meistens geschrieben, dass es sich um Projekte handelt,
    wo private Investoren sich versuchen wollten. Das liebe Geld zusammenholen? Die Kritik in
    Beiträgen, dass auch bei den Windradherstellern vorab keine Finanzierungsabsicherung durch
    Banken bei Abgabe der Angebote eingeholt wird, scheint auch beim Anschieben der Projekte
    ein Problem zu sein. Viele scheinen sich hier zu versuchen, ohne dass eine gesunde Kapital-
    basis fehlt. Die Begründung auch, dass der Netzausbau in BRD nicht ausreicht, um die neuen
    Strommengen aufzufangen, kann nicht widerlegt werden. Die heutigen großen Stromerzeuger
    haben noch große Standbeine in der konventionellen Stromerzeugung und scheinen hier eine
    eigene Zeitrechnung aus wirtschaftlich ökonomischen Gründen zu verfolgen. Es steht hier
    viel auf dem Spiel für Mitarbeiter und Gesellschaften. Hier ist es nicht einfach den richtigen
    Weg vorzugeben? Gerade in der BRD scheint hier die Regierung -Länder, Kommunen u.Staat-
    zur Zeit viel Ruhe zu haben. Diese Ruhe ist schon einigen Produzenten zum Verhängnis ge-
    worden. Diese Gesellschaften befinden sich in einem Insolvenzverfahren und hoffen auf
    weitere Geldanschübe. Nur woher sollen diese Anschübe kommen, wenn große Energieer-
    zeuger nicht richtig wollen und die Finanzwirtschaft sich auch sehr schwer tut. Hoffent-
    lich wird die Bevölkerung nicht bereuen, dass die hohen Produktionskapazitäten stark ge-
    drosselt werden. Die gute Auftragslage im Ausland scheint bei manchen Gesellschaften
    sogar ein Grab in den nicht überschaubaren Kosten bei der Herstellung zu werden. In
    Ländern, wo die Infrastruktur fehlt, um Windräder zu bauen, sind höhere Kosten vorpro-
    grammiert. Eine Möglichkeit wäre hier, dass sich die Produzenten fusionieren und damit
    die Flaute besser meistern können. Ob Staat oder die Verbraucher werden nicht jedes
    Unternehmen hier retten können. Es bringt hier nichts Namen zu nennen, weil alle Unter-
    nehmungen hier fast gleichartige Probleme haben.
    Dies ist keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung für ein Unternehmen.

  10. #10

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    Die Kurs Ralley von Nordex ist in diesem Jahr seit Anfang April ins Stocken geraten aber ein Auftrag aus den USA hat den Papieren wieder aufwind gebracht. Im frühen Handel ging es um 1,8% nach oben.
    Auch die Auftragslage lässt sich sehen, ab dem Frühjahr 2020 wird in den USA ein Windpark mit 63 Turbinen ausgestattet. Der Analyst Sebastian Growe von der Commerzbank sprach von einem weiteren "Großauftrag", der den Marktanteil in den USA sichere. Auch das das Unternehmen nun schon das sechste Quartal hinter sich hat mit Aufträgen von jeweils mindestens einem Gigawatt.

  11. #11

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    Nordex

    Ein Hoffnungsträger für die Herstellung von Windrädern ist sicherlich auch die Nordex. Was
    ist hier mit der Kursentwicklung? Trotz vieler guter Aufträge hat sich der Kurs in letzter
    Zeit mehr nach "Unten" als nach "Oben" orientiert. Wer kann hier mehr zu der Entwicklung
    des Kurses schreiben.


    Vielleicht scheint hier die Insolvenz einer Brotfabrik und die Einstellung der Produktion
    ursächlich zu sein. Es kann natürlich sein, dass dieses Problem nur regional zwischen
    Köln und Aachen in einigen Läden auftritt und der Ausfall einer Produktionsstätte ver-
    kraftet wird. Die vielen Insolvenzen gerade bei der Produktion von Brot sollten die Ver-
    braucher beunruhigen.

  12. #12

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    Nordex und die Zukunft?

    Die Nordex scheint auch ein wenig unter der Insolvenz der Senvion zu leiden. In der Wind-
    branche ist offensichtlich geworden, dass Kredite unter einem nicht guten Management
    schnell verbrannt werden können. Die Flaute beim Beginn von Projekten scheint hier durch
    Verzögerungen bei den Genehmigungen das größte Problem zu sein.

    Zükünftig scheint es wichtig, dass vor Abgabe des Angebotes das Finanzierungskonzept
    stehen muss. Die gewaltigen Summen bei den jeweiligen Projekten sind nicht mehr einfach
    durch die Kreditinstitute zu schultern. Damit das Geld nicht mehr verbrannt wird, darf
    es nur noch Projektbezogen verwandt werden.

    Der nächste Hammer scheint die Mitgift für die Aktionäre zu sein. In der Ausschüttungs-
    politik sind scheint hier die Null-Diät an der Tagesordnung zu sein. Ohne einen gewissen
    Anreiz wird es zukünftig noch Schwieriger werden, Investoren ins Boot zu holen.


  13. #13

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    Zitat Zitat von HuppertzR Beitrag anzeigen
    Die Nordex scheint auch ein wenig unter der Insolvenz der Senvion zu leiden. In der Wind-
    branche ist offensichtlich geworden, dass Kredite unter einem nicht guten Management
    schnell verbrannt werden können. Die Flaute beim Beginn von Projekten scheint hier durch
    Verzögerungen bei den Genehmigungen das größte Problem zu sein.

    Zükünftig scheint es wichtig, dass vor Abgabe des Angebotes das Finanzierungskonzept
    stehen muss. Die gewaltigen Summen bei den jeweiligen Projekten sind nicht mehr einfach
    durch die Kreditinstitute zu schultern. Damit das Geld nicht mehr verbrannt wird, darf
    es nur noch Projektbezogen verwandt werden.

    Der nächste Hammer scheint die Mitgift für die Aktionäre zu sein. In der Ausschüttungs-
    politik sind scheint hier die Null-Diät an der Tagesordnung zu sein. Ohne einen gewissen
    Anreiz wird es zukünftig noch Schwieriger werden, Investoren ins Boot zu holen.


    Viele leiden gerade in dem Bereich. Dennoch scheint Nordex von der weiterhin guten Auftragslage zu profitieren. Das Unternehmen hat neben den beiden bereits gemeldeten Projekten (Schottland, Spanien) noch weitere Projekte mit über 195 Megawatt von zwölf unterschiedlichen Kunden aus Europa.

    Aber alles hilft nicht wirklich der Kurs wurde nicht gestützt, die Papiere bleiben unter der 21 Tages Linie, welche einen kurzfristigen Trend beschreibt und noch nach unten gerichtet ist.

  14. #14

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    Nordex, Kenn-Nr. A0D655, Kurs Euro 12,13

    Die Nordex kann sich leider nicht gegen den Gesamttrend in der Branche stemmen.
    Hier herrscht zur Zeit ein knallharter Wettbewerb, der zu Lasten der Profitabilität geht.
    Einzig und alleine die gute Auftragslage und der stetige Eingang von neuen Aufträgen
    ist positiv zu bewerten. Dies kommt natürlich auch den Beschäftigten zu Gute.

    Auf Basis der Geschäftszahlen aus 2018 mit einem Marktwert von 1,3 Mrd. Euro bei
    einer Aktienanzahl von 106,7 Mio. kann von einer moderaten täglichen Volatilität aus-
    gegangen werden. Der Hauptaktionär Acciona -30 %- und weitere Ankeraktionäre
    stützen sicher indirekt etwas den Kurs. Hier weiß bekanntlich keiner genau, wo das
    wirkliche Ziel der Ankeranktionäre liegt.

    Ausgehend vom Umsatz 2018 2.489 Mrd. bei einem Jahresfehlbetrag von 83,90 Mio
    Euro kann sicherlich 2019 von einem positiven Jahresergebnis ausgegangen werden.
    Die Langfristanleger werden sicherlich weiter auf eine Dividende verzichten müssen;
    der harte Wettbewerb -Konkurrenzdruck- lässt leider nur sehr dünne Margen zu.
    Der Ausblick scheint bei der Nordex hoffnungsvoll zu sein.

    Vom Ökonomischen her gesehen müsste die Nordex für alle Aktionäre ein Kauf
    sein. Leider müssen die Anleger auch ein wenig nach der Gesamtrendite bei der
    Anlage und der Aktienrendite schauen. Hier bleiben zur Zeit und wahrscheinlich
    in der näheren Zukunft viele Wünsche offen.



    Dies ist keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung für die Aktie. Die Anleger müssen
    bekanntlich selber entscheiden.

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