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Thema: Eure Erfahrungen mit automatisiertem Handelssystemen/-ansätzen?

  1. #1

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    Eure Erfahrungen mit automatisiertem Handelssystemen/-ansätzen?

    Hallo Leute, ich handel nun schon seit einigen Monaten manuell bei Xm und Ig...nicht mehr lang und ich könnte auch mal (mittel- und langfristig) lukrativ sein. Für mich als Beruftätiger ist der automatisierte Handel zunehmend interessant, nur bin ich selbst kein Programmierer und hab auch nicht die Zeit und Lust selbst dafür extra all das zu lernen. Hab jetzt eine Vergleichsseite (daytradingperfomer) gefunden, bei dem verschiedene Systeme vorgestellt und verglichen werden (auch wenn die Anzahl überschaubar ist), weil man hört und liest über myfxbook ja zunehmend schlechtes und von den vielen Fakes.

    Wie nutzt ihr solche Systeme, wo vergleicht ihr bzw. wie findet ihr die passenden für euch?

    LG und danke vorab für die antworten.

  2. #2

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    Hallo MMeissler,

    Wenn du doch selber eine Strategie hast, kannst du sie dir programmieren lassen. Es gibt genug Auftragsprogrammierer. Das kostet auch nicht die Welt. Damit bist du dann auf der sicheren Seite.
    Am sichersten ist aber immer noch das ganze selber zu programmieren.

    Wenn du im Forex Markt und/oder mit CFDs handelst, musst du auf jeden Fall sicher stellen dass du bei demselben Broker handelst wie derjenige von dem du die Strategie hast. Sonst ist das Ergebnis anders. Im schlimmsten Fall funktioniert die Strategie bei deinem Broker gar nicht.

    LG
    Birgit

  3. #3

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    Könntet ihr mir erklären, wie automatisierte Handelssysteme funktionieren und in wie weit sie beschränkt sind?

  4. #4

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    Automatisierte Handelssysteme sind programmierte Strategien, die entsprechend automatisch die Trends/Muster erkennen, die du/der Entwickler vorher eingespeist hat. Aktuell mach ich es noch so, dass ich Sonntag die Aufträge für die Woche eingebe und dann auch nicht wieder rangehe (Stop-Loss und Take Profit ist natürlich gesetzt). Doch ich hätte gern ein System, dass diese Strategie noch erweitert und stop loss nachzieht, etc. Birgit, weißt du, wo ich einen Programmierer finde, der was davon versteht und bezahlbar ist, würde mir gern für MT4 einen programmieren lassen (und XM hat den ja auch).

    p.s. der DaytradingPerformer hat grad sogar eine Aktion, wenn man über die ein Konto beim Broker eröffnet, kann man wohl gratis verschiedene Systeme testen und da sind ja auch paar EAs dabei. Hab mir mal den Pyratrader ausgesucht, läuft bis jetzt echt gut. Ich weiß nicht, ob ich hier links posten darf, deshalb geht einfach über die Facebookseite vom daytradingperformer, da seht ihr das auch

  5. #5

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    @MMeissler,

    Ich kenne leider nur Trader die selber programmieren. Wenn ich mir einen EA programmieren lassen würde, würde ich "Traderdoc" beauftragen. Er ist selber Trader und hat sehr viel Erfahrung im Programmieren (und Trading). Außerdem hat er eine gute Betreuung.

    Du findest ihn auf "Forexfabrik.de". Dort gibt es direkt rechts auf der Startseite die Rubrik "Programmierer Datenbank". Dort findest du ihn, aber auch noch ein paar andere.
    Er hilft dir aber auch kostenlos beim programmieren dort im Forum. Allerdings musst du dann deinen EA dort öffentlich posten.
    Egal wen du beauftragst, achte darauf dass derjenige selber Tradet. Nur sie kennen die Dinge auf die sie bei der EA programmierung achten müssen damit alles wie gewünscht läuft.

    Sei vorsichtig mit Systemen die du gratis testen kannst, oder im Internet findest. Wenn du sie auf dem Echtgeldkonto handelst, fang mit minimaler Positionsgröße an.
    Ich kenne bisher keinen Gratis EA der auf Dauer funktioniert.

  6. #6
    Avatar von LEXTRADEONE
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    Habe ich gerade als Werbung bei FB gesehen. Vielleicht hilft es?

    http://tradinghelden.com/trading-einsteiger/

    Was haltet ihr davon, wenn erfolgreiche Studenten nebenbei studierten, aber vor lauter Erfolg für Banken und Vermögensverwalter Systeme schrieben. Ich bekomme schon langsam Kopfschmerzen von den gesamten Angeboten auf dem Markt, die alle so genial sind.

    Jetzt möchten die vor lauter Solidarität auf großzügige Einnahmen verzichten und verkaufen Kurse um die 50 Euro rum.

    Zur Ergänzung ein weiterer Link http://www.jakobhager.com/about-me/ , dem Herausgeber von tradinghelden.com

    Hier könnt ihr sehen, dass es sehr viele Marketing Typen gibt die die Top Systeme anbieten. Passt da auf und überprüft die Seriosität.

    Jetzt muss ich noch auf meine Seite verweisen. Ein Artikel über Systemverkäufer http://lextrade.one/2017/04/die-schr...em-verkaeufer/

  7. #7

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    Zitat Zitat von MMeissler Beitrag anzeigen
    Automatisierte Handelssysteme sind programmierte Strategien, die entsprechend automatisch die Trends/Muster erkennen, die du/der Entwickler vorher eingespeist hat. Aktuell mach ich es noch so, dass ich Sonntag die Aufträge für die Woche eingebe und dann auch nicht wieder rangehe (Stop-Loss und Take Profit ist natürlich gesetzt). Doch ich hätte gern ein System, dass diese Strategie noch erweitert und stop loss nachzieht, etc. Birgit, weißt du, wo ich einen Programmierer finde, der was davon versteht und bezahlbar ist, würde mir gern für MT4 einen programmieren lassen (und XM hat den ja auch).

    p.s. der DaytradingPerformer hat grad sogar eine Aktion, wenn man über die ein Konto beim Broker eröffnet, kann man wohl gratis verschiedene Systeme testen und da sind ja auch paar EAs dabei. Hab mir mal den Pyratrader ausgesucht, läuft bis jetzt echt gut. Ich weiß nicht, ob ich hier links posten darf, deshalb geht einfach über die Facebookseite vom daytradingperformer, da seht ihr das auch
    Hey, danke für die ausführliche Erklärung!
    Bin ja erst neu im Trading aktiv, aber so langsam denke ich, verstehe ich es immer besser.

  8. #8

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    Wusste auch nicht das es so viele verschiedene Möglichkeiten gibt. War immer in dem Glauben das es beim Broker selber schon so eingestellt ist.

  9. #9

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    System mit Nachweis

    HAt jemand schon mal ein System gesehen, welches irgendwie als Profitabel nachgewiesen ist?

  10. #10
    Avatar von LEXTRADEONE
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    Ja, habe ich schon sehr viele gesehen.

  11. #11

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    Zitat Zitat von LEXTRADEONE Beitrag anzeigen
    Ja, habe ich schon sehr viele gesehen.
    Wie hat man den NAchweis denn gemacht? Beispiele/Links?

  12. #12
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    Realtime Konto - https://www.mql5.com/de/signals die über Realtime Konten gehandelt werden. Also nicht die kostenfreien Systeme, sondern die kostenpflichtigen.

    Es gibt Systeme die laufen nur 10 oder 20 Jahre gut und dann brechen sie ein. Aber nach 10 Jahren hat man sicherlich seinen Einsatz plus Gewinn abgezogen. Also ist das auch nicht so schlimm wenn die mal verlieren. Es gibt aber auch welche die immer gut laufen. Probiere doch einfach mal welche aus. Eigene Erfahrung sammeln halte ich für wichtig. Ich selbst habe viele Jahre und zig tausende Euros in die Entwicklung investiert. Bin daher nicht daran interessiert diese für für ein paar tausend Euros zu verkaufen, oder meine hart gesammelten Informationen und erlerntes einfach so zu verteilen, weil sie für mich einen langen Leidensweg bedeuteten. Ich halte auch nichts von den Systemen die auf Youtube als sicher angeboten werden, obwohl diese sehr fehlerhaft sind. Dazu müsste ich dir aber einen Progammierkurs anbieten, damit du dies erkennen kannst. Dazu habe ich aber keine Zeit.

    Da musst du einen eigenen Weg finden. Es wird aber kein leichter sein. Einmal 50.000 oder 100.000 Euro zu gewinnen ist gar nichts. Du musst jedes Jahr soviel gewinnen können. Darauf kommt es an. Auf youtube werden ein paar tausend Euros als FETTE BEUTE verkauft. Alles in kürzester Zeit. Ich war vor 20 Jahren auf einen Trader - Treffen in Frankfurt und von denen sind gerade mal ein paar übrig geblieben. Also, langfristig davon leben zu können, kann nur mit einer Lern- und Investitionsbereitschaft von Dir ermöglicht werden. Alles andere ist sehr kurzfristig und meist auch verlustbringend. Du musst bereit sein, für dein Ziel einen sehr intensiven und lernwilligen Weg gehen. Die die es einfach mal so geschafft haben und für die es alles kein Problem war und ist, die eins von Idiotensicher vermitteln, sind alles Blender.

    Kaufe lieber ein paar Fonds bevor du deine Zeit verschwendest. Oder setze kleine Einsätze auf Robot Systeme. Aber unter 20 Jahre Börsenerfahrung, also Systementwicklung, kann ich mir nicht vorstellen. Ach, falls du zu den jüngeren gehörst und die Uni als Grundlage für deinen Börsengewinn siehst, sehe ich schwarz. Die haben das Internet verschlafen, sind da noch im Mittelalter unterwegs. Die haben Profs die alle verspekulierten (Quantum und wie sie alle heißen). Wissenschaft und Börsensysteme gehören nicht zusammen. Es gibt einiges aus der Wissenschaft, was brauchbar sein kann, aber so richtig nicht. Entwickle eigne Ideen und schaffe Grundlagen für deinen Erfolg. Sobald du am kopieren und einfügen interessiert bist, lasse es einfach gleich mal bleiben. Studiere BWL. Es ist auch egal ob einer sagt, dein System ist gut oder schlecht. Du musst davon leben können, egal wie, weshalb und warum. Du bist keinen eine Rechenschaft schuldig. Du bist Unternehmer.

    https://www.mql5.com/de/signals/129797

    4.8 Mio werden gehandelt ;-)

  13. #13

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    Sehr fragwürdige Signale

    Da würde man Geld darauf setzen, was man gar nicht kennt. Mag sein einiges ist guta gelaufen bisher, das ist aber noch keine Garantie dass es so laufen wird. Würde nicht machen...

  14. #14
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    Seit wann hat man als Trader Garantien? Garantie kannst du nur haben, wenn ein festverzinsliches Produkt gekauft wird und der risikolose Zins dann in spekulative Anlagen gesteckt wird, in der Hoffnung eine höhere Rendite zu erzielen, aber den Einsatz sicher wieder zurück zu erhalten.

    Ich kenne keinen Trader der ein sehr erfolgreiches Handelssystem offen legt und dann hofft ein paar Euro als Anlagesumme zu erhalten. Im gegenteil, er wird sich doch nicht von einen Anleger wegen ein paar 10 tausend Euros erschießen lassen. Ein Trader hat gar nichts davon wenn ein Anleger mal 10.000 Euro investiert. Verliert er diese, ist der Anleger vielleicht am durchdrehen. Warum sollte einer der täglich 10 - 100.000 Euro gewinnt oder verliert, sich einen Risikoanleger ins Boot holen. Vielleicht sollte man einfach mal die Fragen hinterfragen und findet so seine Antwort.

    Ich kann dir dann eigentlich nur noch den VTAD empfehlen. Dort kannst du in einer Gruppe offene Fragen diskutieren und entsprechend Systeme vorstellen oder vorstellen lassen. Für Anfänger sicherlich einer der besten Optionen.

    Oder hat hier noch einer andere Empfehlungen?

    Warum würdest du das nicht machen? Du kannst doch mit einen Risk-Management diese Risiken managen und verschieden kleine Einheiten spielen. Was soll da unsicher sein? Du setzt doch nicht alles auf eine Karte, oder? Oder sind alle kollektiv nur schlecht?

  15. #15

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    Zitat Zitat von LEXTRADEONE Beitrag anzeigen
    ... Unis... Die haben das Internet verschlafen, sind da noch im Mittelalter unterwegs. ...
    Sie haben entweder nie studiert oder vor langer Zeit. Viele junge Professoren gibt es mittlerweile schon seit einigen Jahren und sind auf dem aktuellsten Stand.

  16. #16
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    Zitat Zitat von Basti9x Beitrag anzeigen
    Sie haben entweder nie studiert oder vor langer Zeit. Viele junge Professoren gibt es mittlerweile schon seit einigen Jahren und sind auf dem aktuellsten Stand.
    Zu den jungen Profs.: Einen Staubsauger Roboter programmiert schon meine 9 jährige Tochter.
    Aktuellster Stand: Ein Besuch bei AMAZONs Servern und den AI Systemen kann hilfreich sein.

    Schulabbruch: In Deutschland habe ich noch keine Microsoft, Amazon, google, facebook, android, Apple, Telsa oder ähnliche Start Ups und Blue Chips gesehen. Die ich kenne sind sowas wie SAP , da fand ich aber immer schon Oracle interessanter, weil eben auch für Open Source geeignet.

    Nichts gegen unser Schulsystem. Jeder ist seines Glückes Schmied.

  17. #17
    Avatar von LEXTRADEONE
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    Links zu Forschungsarbeiten des VTADs


  18. #18
    Avatar von LEXTRADEONE
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    Video als Beispiel

    Was dir Börsen Coaches nicht zeigen!

    https://www.youtube.com/watch?v=wBwl7GKaNrA

  19. #19

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    Zitat Zitat von LEXTRADEONE Beitrag anzeigen
    Zu den jungen Profs.: Einen Staubsauger Roboter programmiert schon meine 9 jährige Tochter.
    Aktuellster Stand: Ein Besuch bei AMAZONs Servern und den AI Systemen kann hilfreich sein.

    Schulabbruch: In Deutschland habe ich noch keine Microsoft, Amazon, google, facebook, android, Apple, Telsa oder ähnliche Start Ups und Blue Chips gesehen. Die ich kenne sind sowas wie SAP , da fand ich aber immer schon Oracle interessanter, weil eben auch für Open Source geeignet.

    Nichts gegen unser Schulsystem. Jeder ist seines Glückes Schmied.
    Was haben die Programmierfähigkeiten Ihrer Töchter mit der Fähigkeit der deutschen Professoren zu tun? Oder die Tatsache, dass in Deutschland weniger Leute bereit sind irgendwas (=oft einen gut bezahlten und ziemlich sicheren Job als Angestellte) aufzugeben im Vergleich zu USA um ein eigenes Unternehmen zu gründen? Was hat das mit der Fähigkeit der Professoren zu tun?

  20. #20
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    Dann geh doch in die Uni und lass dir von deinen Prof`s die Erfolgsformel für Börsengewinne aufschreiben. Ach ja, du bist ja Wissenschaftler und kannst sicherlich bald aus irgendwelchen Quellen zitieren.

    Ich bewundere Unternehmer. Mit oder ohne Uni-Abschluss. Basta!

    Nicht jeder Prof muss sich für die Börse begeistern. Aber es gibt halt keinen mir bekannten, der einen Super-Computer besitzt und an der Börse nachhaltig mit traden Geld verdient. Kannst mir gerne das Gegenteil beweisen. Um zu lernen brauchst du keine Uni, soviel zum Vergleich mit meiner Tochter, die sich es selbst erarbeiten kann. Ich wollte dich nur motivieren, selbst alles in die Hand zu nehmen und nicht auf irgendwelche Halbgötter warten zu müssen. Wenn du Trader werden möchtest, dann fange mit der Arbeit an und verdiene Geld. Dieses Geld kannst du dann in deine Entwicklung und das Trading stecken. An der Uni findest du einfach nicht den passenden Stoff um Trader zu werden. Da du aber eh lieber einen risikolosen Job als Festangestellter nachgehen möchtest, denke ich, ist Trading für Dich nichts. Trading hat sehr viel mit Risiko zu tun. Aber das was und wie, musst du für dich selbst entscheiden.

    Ich spreche aus Erfahrung die ich gerne mitteilen wollte. Mehr nicht.

  21. #21

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    Zitat Zitat von LEXTRADEONE Beitrag anzeigen
    Dann geh doch in die Uni und lass dir von deinen Prof`s die Erfolgsformel für Börsengewinne aufschreiben. Ach ja, du bist ja Wissenschaftler und kannst sicherlich bald aus irgendwelchen Quellen zitieren.

    Ich bewundere Unternehmer. Mit oder ohne Uni-Abschluss. Basta!

    Nicht jeder Prof muss sich für die Börse begeistern. Aber es gibt halt keinen mir bekannten, der einen Super-Computer besitzt und an der Börse nachhaltig mit traden Geld verdient. Kannst mir gerne das Gegenteil beweisen. Um zu lernen brauchst du keine Uni, soviel zum Vergleich mit meiner Tochter, die sich es selbst erarbeiten kann. Ich wollte dich nur motivieren, selbst alles in die Hand zu nehmen und nicht auf irgendwelche Halbgötter warten zu müssen. Wenn du Trader werden möchtest, dann fange mit der Arbeit an und verdiene Geld. Dieses Geld kannst du dann in deine Entwicklung und das Trading stecken. An der Uni findest du einfach nicht den passenden Stoff um Trader zu werden. Da du aber eh lieber einen risikolosen Job als Festangestellter nachgehen möchtest, denke ich, ist Trading für Dich nichts. Trading hat sehr viel mit Risiko zu tun. Aber das was und wie, musst du für dich selbst entscheiden.

    Ich spreche aus Erfahrung die ich gerne mitteilen wollte. Mehr nicht.
    Was hat das alles mit der Fähigkeit der deutschen Professoren tun? Ach ja, sie wissen vermutlich nicht mehr, wo Diskussion angefangen hat. Sie haben behauptet, die deutschen Profs sind nicht auf dem neusten Stand. Ich habe das Gegenteil behauptet. Es war keine Rede drüber, ob die Profs traden können? Warum sollen Sie es tun? Ihre Aufgabe ist ein fundamentales und applizierbares Wissen zu vermitteln, welches einem dann erlaubt, das Wissen nach eigenem Ermessen und eigenen Fähigkeiten einzusetzen. Wenn für Sie jemand, der selbst nicht tradet oder nicht traden kann, gleich zu einem schlechten Propf wird, ist das Ihr Verständnissproblem, was die Aufgaben des Bildungssystems ist.

  22. #22
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    Das war die Kernaussage die du zerrissen hast!

    Ach, falls du zu den jüngeren gehörst und die Uni als Grundlage für deinen Börsengewinn siehst, sehe ich schwarz. Die haben das Internet verschlafen, sind da noch im Mittelalter unterwegs. Die haben Profs die alle verspekulierten (Quantum und wie sie alle heißen). Wissenschaft und Börsensysteme gehören nicht zusammen. Es gibt einiges aus der Wissenschaft, was brauchbar sein kann, aber so richtig nicht. Entwickle eigne Ideen und schaffe Grundlagen für deinen Erfolg.

    Hier meine Antwort

    Kommentare lesen:
    http://www.zeit.de/studium/hochschul...e-Uni-Internet

    Einer mal herausgepickt.

    Lenticularis #4 — 23. Mai 2012, 8:47 Uhr
    Endlich lüftet sich der Muff unter den Talaren

    Das Internet hat die Macht, verkrustete Strukturen aufzubrechen, insbesondere dort, wo Dinge leicht vervielfältigbar sind, ständiger Aktualisierung bedürfen und bisher durch eher künstlich konstruierte Hindernisse knapp gehalten werden. So bröseln die klassischen Geschäftsmodelle der Musikrechteverwerter, die des Versandhandels und Büchern. Die Apotheken haben sich dank Pharma-Lobby bisher noch halten können.

    Lehre ist auch leicht vervielfältigbar (für mich gehören in der Arbeit Schulungen mit elektronischen, auch interaktiven Videos zum Alltag), ist elektronisch leicht auf dem neuesten Stand zu halten, und wird bisher mit einem völlig selbstverliebten, verkrusteten System aus akademischen Titeln, Hirarchien und Traditionen von jeglichem Wettbewerb abgeschottet. Die Selbstüberheblichkeit an den Universitäten, der Glaube "die besten der besten zu sein" (mitnichten!), die Ausgrenzung von Innovationen durch Titel ("Nur der Prof darf es erfunden haben. Leider hat er selbst noch nie eine gute Idee gehabt.") ist unerträglich.

    Die wachsende Konkurrenz ist sehr willkommen, bald wird das verkrustete deutsche System mit hochmodernen vernetzten Vorlesungen in der ganzen Welt im Wettbewerb stehen. Die Professoren hierzulande bekommen dann eine ehrliche Antwort auf die Qualität ihrer Arbeit und können sich nicht mehr länger hinter Titeln und Ämtern verstecken. Natürlich nicht alle, aber ein paar werden dort landen, wo sie hingehören: Auf dem Komposthaufen der Bildungsgeschichte.

    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Zu dem das ich nicht wisse was gesagt wurde. Ich wollte nur den Dampf raus lassen. Aber dazu braucht man
    halt auch etwas in der Birne um dies zu verstehen. War eine reine Höflichkeit meinerseits.
    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Ich habe einige Jahre in Californien verbracht. In den 90er Jahren. Wenn du mir erklären willst das die Profs etwas drauf haben, kommt mir nur ein gelangweiltes Lächeln über die Lippen. In Cali kam ich aus dem Staunen nicht mehr raus. Dort öffnet sich eine Türe und du kommst dir vor wie in einer anderen Welt. Bleib du nur verharren. Träumer.

    Google ist echt eine super Sache und kommt vor allem aus Deutschland, hahaha

    Noch ein Link https://www.welt.de/wirtschaft/artic...rhunderts.html

    Dieser Trend wird ganz sicher Hochschulen mit schlechten Voraussetzungen, ungenügender Ausstattung und wenig motiviertem Lehrpersonal zum Verhängnis werden. Nicht, dass die Studierenden auswandern. Aber sie werden ins Internet abwandern und Angebote nachfragen, die andernorts, meist eben im Ausland, geschaffen werden.

    Na ja ---- ging mir schon Mitte der 90er so. Ab nach Californien und es war richtig spannend.


    Angebote werden meist eben im Ausland geschaffen, heißt es.

    Ja, genau. Und wenn du etwas über die Börse lernen willst und dich als Akademiker fühlen willst, empfehle ich dir das NYIF, welches direkt an der New Yorker Börse sitzt. Ach, die New Yorker Börse scheint ja nur eine Außenstelle der Deutschen Börse zu sein. Die Realität kann man sich ja immer schön zurecht biegen. Der Zeitstrahl macht`s möglich. Wenn mir die Wirklichkeit nicht passt, nehme ich mir einfach eine andere.

    Die Diskussion hat da angefangen: Eure Erfahrungen mit automatisiertem Handelssystemen/-ansätzen?

    Basti9x, wo bleibt dein Beitrag dazu?
    Geändert von LEXTRADEONE (15.06.2017 um 08:58 Uhr)

  23. #23
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    Zitat Zitat von Basti9x Beitrag anzeigen
    Was hat das alles mit der Fähigkeit der deutschen Professoren tun? Ach ja, sie wissen vermutlich nicht mehr, wo Diskussion angefangen hat. Sie haben behauptet, die deutschen Profs sind nicht auf dem neusten Stand. Ich habe das Gegenteil behauptet. Es war keine Rede drüber, ob die Profs traden können? Warum sollen Sie es tun? Ihre Aufgabe ist ein fundamentales und applizierbares Wissen zu vermitteln, welches einem dann erlaubt, das Wissen nach eigenem Ermessen und eigenen Fähigkeiten einzusetzen. Wenn für Sie jemand, der selbst nicht tradet oder nicht traden kann, gleich zu einem schlechten Propf wird, ist das Ihr Verständnissproblem, was die Aufgaben des Bildungssystems ist.

    Du solltest erstmal mit dem Denken anfangen bevor du sprichst. So ein Bildungssystem das solche wie dich hervorbringt ist wirklich keine Empfehlung. Für niemanden.

  24. #24
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    Long-Term Capital Management
    Long-Term Capital Management (LTCM) war ein 1994 von John Meriwether (früherer Vize-Chef und Leiter des Rentenhandels bei Salomon Brothers) gegründeter Hedgefonds. Unter den Direktoren waren auch Myron S. Scholes und Robert Carhart Merton, denen 1997 der Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften verliehen wurde.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Long-T...tal_Management

    Nach der Auflösung
    Robert Merton arbeitet heute als Professor an der Harvard Business School. Myron Samuel Scholes leitet unter dem Namen Platinum Grove Asset Management wieder einen Hedge-Fonds mit einem verwalteten Vermögen von rund fünf Milliarden US-Dollar. John Meriwether leitete seit unmittelbar nach der Auflösung von LTCM unter dem Namen JWM Partners bis 2009 einen neuen Hedge-Fonds. Dieser investierte nach der gleichen Methode wie damals LTCM, indem mit Hilfe von hohen Krediten auf den Rückgang anomaler Preisdifferenzen auf den Finanzmärkten spekuliert wurde.[3] JWM Partners LLC erlitt jedoch mit seinem Relative Value Opportunity II Fund einen Verlust von 44 % von September 2007 bis Februar 2009. JWM Hedge Fund und JWM Partners LLC wurden im Juli 2009 geschlossen.

  25. #25

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    Du solltest erstmal mit dem Denken anfangen bevor du sprichst. So ein Bildungssystem das solche wie dich hervorbringt ist wirklich keine Empfehlung. Für niemanden.
    Das ist natürlich ein sehr argumentreicher Beitrag von einem Denker

    Jetzt im Ernst. Ich habe nie gesagt, man soll Traden von Professoren lernen (würde aber behaupten, dass man mit einem guten Basisverständnis der Wirtschaft - was man durchaus auch an deutschen Unis gut lernen kann - es besser machen kann, als ohne). Ich habe nur gesagt, dass es "mittlerweile viele junge Professoren gibt und auf dem aktuellsten Stand". Sie haben drauf mit Fähigkeiten Ihrer Töchter angefangen und dem Rest. Seit dem habe ich versucht nachzuvollziehen, was Sie gegen Professoren und Bildungssystem in DE haben. Aber Sie reden es nur pauschal schlecht ohne anscheinend Ahnung zu haben, was und wie in deutschen Hochschulen aktuell läuft.

  26. #26

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    Zitat Zitat von LEXTRADEONE Beitrag anzeigen
    Noch mal, ich habe geschrieben "mittlerweile", und sie kommen mit einem 5 Jahren alten Artikel als Gegenargument?
    Gut, egal, Sie haben nichts konkretes zu sagen, damit ist für mich die Diskussion zu Ende.

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