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Thema: Mit neuen Reformen in die Renten-Misere

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    Mit neuen Reformen in die Renten-Misere

    Nach langem Ringen haben Union und SPD im Sommer noch schnell das Gesetz zur Stärkung der Betriebsrente auf den Weg gebracht. Damit ging die Legislaturperiode mit zahlreichen Reformen im Bereich der Altersvorsorge zu Ende. Doch welche Auswirkungen könnten die Reformen der letzten Jahre langfristig für Rentner und Beitragszahler haben?


    Prognose zur Rentenversicherung: Rentenversicherung: Bis 2045 steigt Beitragssatz deutlich
    Reformen notwendig: Debatte um Rentenreform wird größer
    Anpassung bis 2025: Bald bekommen Rentner in Ostdeutschland so viel wie im Westen
    Dieser Artikel ist Teil unseres Jahresrückblicks. Hier finden Sie alle unsere Jahresrückblicke und Ausblicke auf 2018.

    Der Rentenbeitrag wird 2018 leicht sinken, während in der Mitte des Jahres eine deutliche Rentenerhöhung von voraussichtlich 3,09 Prozent West und 3,23 Prozent Ost geplant ist. Doch gerade für die heutigen Berufstätigen sind die Aussichten mittel- und langfristig keineswegs rosig. Der Grund: Die Zahl der Rentenempfänger steigt und durch den demografischen Wandel müssen immer weniger Beitragszahler die Rentenleistungen finanzieren.

    Wenn das Rentenniveau nicht erheblich sinken und die Beiträge ins Unermessliche steigen sollen, muss hier einiges geschehen. Tatsächlich hat sich politisch in den letzten Jahren viel getan. Aber längst nicht alle Rentenreformen kommen den heutigen Beitragszahlern später zugute. Vor allem von der Mütterrente und der abschlagsfreien Rente ab 63 Jahren, die mit der Rentenreform 2014 umgesetzt wurden, profitieren zwar zahlreiche Menschen – allerdings verursachen die Reformen erhebliche Kosten. Allein für die Mütterrente mussten seit Einführung geschätzt 24,3 Milliarden Euro aufgebracht werden.

    Nach dem großen Reformpakt 2014 hat die Regierung in diesem Jahr noch einmal mit einigen Anpassungen nachgelegt. Gerade die Rentenangleichung Ost-West und die Reform der Betriebsrente sind sicherlich gut gemeint. Jedoch gibt es auch hier Punkte, die nur auf den ersten Blick durchweg positiv erscheinen.

    Rentenangleichung von Ost und West bis 2025
    Seit der Wiedervereinigung unterscheidet sich der Rentenwert in Ost- und Westdeutschland. Das bedeutet, dass Rentner in den alten Bundesländern pro Rentenpunkt höhere Rentenleistungen erhalten als Senioren in den neuen Ländern. Seit 1. Juli 2017 bekommen West-Rentner 31,03 Euro, Ost-Rentner 29,69 Euro pro Rentenpunkt. Damit beträgt der Rentenwert Ost 95,7 Prozent des Westniveaus.

    Bei der Rentenberechnung werden die sogenannten Rentenpunkte zugrunde gelegt. Beitragszahler erhalten einen Rentenpunkt, wenn sie ein Jahr lang über das Durchschnittseinkommen aller Rentenversicherten verfügen. Liegt das Einkommen höher oder niedriger, wird dem persönlichen Rentenkonto anteilig ein höherer oder geringerer Wert zugeschrieben. Im Jahr 2017 beträgt das vorläufige Jahresdurchschnittsentgelt bei 37.103 Euro.

    Im Jahr 2017 wurde nun eine vollständige Angleichung des Rentenwerts bis zum 1. Juli 2024 beschlossen. Im Gegenzug wird die Bewertung der Arbeitsentgelte angepasst und bis 2025 komplett abgeschafft.
    Aufgrund des unterschiedlichen Lohnniveaus in Ost und West wurden bisher die Löhne in den neuen Bundesländern höher gewertet. Fällt die Höherbewertung weg, kann dies für Ostrentner trotz der Angleichung des Rentenwerts zu Nachteilen führen. Für manche Westrentner dürfte es hingegen in den nächsten Jahren nicht nachvollziehbar sein, warum die Ostrenten merklich stärker erhöht werden.

    Die Kosten der Rentenangleichung werden auf bis zu 15,7 Milliarden Euro geschätzt. Diese werden zum größten Teil von den Beitragszahlern getragen, auch wenn sich der Bund ab 2022 mit einem Zuschuss beteiligt. Die Rentenangleichung war und ist daher umstritten.

    Änderungen bei Betriebsrente und Riester-Rente
    Angesichts nüchterner Aussichten für die Rente heutiger Beitragszahler verweisen Politiker immer wieder auf die betriebliche und die private Altersvorsorge, um das persönliche Auskommen im Alter zu verbessern.

    Tatsächlich wurden 2017 mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz mehrere neue Regelungen umgesetzt, die Vorsorgewillige unterstützen sollen. Riester-Sparer erhalten beispielsweise ab 2018 eine höhere Grundzulage. Statt 154 Euro werden nun 175 Euro vom Staat gefördert, sofern mindestens vier Prozent des Bruttojahreseinkommens inklusive Zulagen in die Riester-Rente investiert werden. Hauptziel des Gesetzes ist allerdings die Verbesserung der Betriebsrente. Ob dies tatsächlich gelungen ist, ist fraglich.

    Zwar sieht das Gesetz Steuervergünstigungen für Unternehmen vor, die für geringverdienende Arbeitnehmer zwischen 20 Euro und 40 Euro monatlich in eine Betriebsrente einzahlen. Allerdings gibt es für die Arbeitgeber keinerlei Verpflichtung ihre Mitarbeiter zu unterstützen.

    Zudem wurden im Rahmen des Gesetzes die Haftungsrisiken für Betriebe abgeschafft. Das bedeutet, dass Unternehmen über das sogenannte Sozialpartnermodell nur noch Beitragszusagen abgeben – dass das angesparte Geld eine Mindestrendite abwirft, müssen sie nicht garantieren.

    Das könnte zwar mehr Arbeitgeber dazu verleiten, eine Betriebsrente von sich aus anzubieten. Jedoch spart der Arbeitnehmer im schlechtesten Fall ohne oder nur mit geringem Gewinn – angesichts niedriger Zinsen an den Kapitalmärkten keine unwahrscheinliche Möglichkeit.

    Darüber hinaus wird die gesetzliche Rentenversicherung durch eine stärkere Nutzung der betrieblichen Altersversorgung geschwächt. Schließlich fließen aufgrund der sogenannten Entgeltumwandlung – also der Zahlung der Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge direkt aus dem Bruttoeinkommen – weniger Beiträge in die Rentenkasse. Die Folge: Die gesetzlichen Rentenansprüche der Sparer mit Betriebsrente sind nicht nur geringer, auch für die Gesamtheit der Versicherten kann es zu Renteneinbußen kommen.

    Versprechen zur Bekämpfung der Altersarmut wurden nicht eingehalten
    Wer heute eine gute Rente erhält, muss sich nicht darum sorgen, dass diese in einigen Jahren nicht mehr ausreicht. Denn dank der Lohnentwicklung sind die Renten zuletzt konstant gestiegen. Die letzte Nullrunde gab es im Jahr 2010.

    Allerdings reichen die heutigen Renten längst nicht allen Senioren aus. Im März 2017 erhielten rund 531.000 Menschen im Rentenalter die sogenannte Grundsicherung im Alter. Diese Sozialleistung steht Menschen zu, die trotz Rentenleistungen und anderen Einkommen, wie beispielsweise aus einer privaten Altersvorsorge, ihren Unterhalt nicht bestreiten können. Dabei dürfte die Dunkelziffer sogar noch höher liegen – denn manche bedürftige Ruheständler schämen sich, die Sozialleistung zu beantragen.

    Schon in der letzten Legislaturperiode gab es mit der sogenannten Lebensleistungsrente Pläne, zumindest für Rentner, die eine Mindestanzahl an Beitrags- beziehungsweise Versicherungsjahren gesammelt haben, eine Mindestrente einzuführen. Aber nachdem das Vorhaben bereits unter der schwarz-gelben Regierung vertagt wurde, ist auch unter Schwarz-Rot kein tragfähiges Konzept zustande gekommen.

    Als Solidarrente hat die SPD das Konzept erneut in ihr Regierungsprogramm für die neue Legislaturperiode aufgenommen. Die CDU/CSU sieht hingegen derzeit keinen Handlungsbedarf. Die Union will sich für die Zeit bis 2030 nur dann mit Maßnahmen beschäftigen, wenn es dazu die Empfehlung ihrer eigenen Rentenkommission gibt.

    Kein Patentrezept bei der Rente
    Kaum ein gesellschaftliches Thema stellt die Politik in den nächsten Jahren und Jahrzehnten vor so große Herausforderungen wie die Altersversorgung. Dabei gibt es keine magische Stellschraube, die alle Probleme lösen kann.

    Damit zukünftige Rentner und Beitragszahler aber nicht zu stark belastet werden, sollte bei Reformen, die Verbesserungen für die heutigen Rentner bringen, zumindest darauf geachtet werden, dass diese nicht nach dem Gießkannenprinzip verteilt werden, sondern auch tatsächlich bei bedürftigen Senioren ankommen.

    Darüber hinaus ist es fragwürdig, dass ausgerechnet die Wirtschaft trotz anhaltenden Booms aus der Verantwortung genommen wird, zugunsten einer Vorsorgeform, die die gesetzliche Rentenversicherung sogar schwächt.

    Mehr zu den Themen:
    Finanzen, Altersvorsorge, Rentenversicherung, Rente, Mütterrente, Grundsicherung, Altersarmut

    http://www.t-online.de/finanzen/alte...tenmisere.html


    Fazit:
    ALTE MENSCHEN HABEN KEINE ANGST VOR DER ZUKUNFT ! ... die Rente ist sicher, dank 86 Milliarden Steuerausschuss/Jährlich!

    Die nach 1959 geboren sind,
    DIE LETZTEN BEISSEN DIE HUNDE ... nach 45-55 Jahre Beitragsjahre, kann man wohl in Zukunft froh sein, wenn man in die Kaufkraft der heutigen Grundsicherung bekommt ... wenn überhaupt ?

    Vielen dank, an die Deutschen Regierungen ab 1949 ...
    Wirtschaften ist nicht eure stärke ... es lebe die Verschwendung von Ressourcen.

  2. #2
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    Warum die Betriebsrente oft deutlich geringer ausfällt - 9. Oktober 2019

    Eine böse Überraschung gibt es für Millionen, sobald sie im Rentenalter sind. Durch Abzüge bekommen sie viel weniger Geld als erhofft.

    Von Hendrik Munsberg

    Für viele ist es ein Schock: Sie haben, oft als junge Arbeitnehmer, eine betriebliche Altersvorsorge abgeschlossen. Seither leben sie im Glauben, dass ihre Kapitalleistung im Alter voll ausgezahlt wird - so wie es ihr Versorgungswerk Jahr für Jahr mitteilt. Doch später, kurz vor Auszahlung, kommt Post von der Krankenkasse. Und dann der Schreck: Es gibt viel weniger Geld als gedacht. Fast 20 Prozent der Summe sind als Beiträge an Kranken- und Pflegeversicherung abzuführen. Schon schmilzt die Altersvorsorge kräftig. Das ist gemeint, wenn - scheußliches Wort! - von "Doppelverbeitragung" die Rede ist.

    Wie kam es dazu?

    Rückblende, Deutschland im Jahr 2003: SPD-Kanzler Gerhard Schröder regiert mit den Grünen, Gesundheitsministerin ist Ulla Schmidt (SPD). Die gesetzlichen Krankenkassen sind hochdefizitär. Mit Zustimmung der Union wird das "Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung" auf den Weg gebracht. Folge: Seit dem 1. Januar 2004 müssen Menschen, die mit einer Betriebsrente fürs Alter vorsorgen, auf ihre späteren Auszahlungen den vollen Kranken- und Pflegeversicherungsbeitragssatz zahlen - sofern sie gesetzlich krankenversichert sind. Dazu zählen auch Direktversicherungen, Pensionskassen und Pensionsfonds. Bis dahin war auf die Auszahlungen nur der halbe Beitragssatz fällig gewesen. Nicht zahlen muss bis heute, wer unter der Versicherungsfreigrenze liegt, derzeit beträgt sie monatlich 155,75 Euro. Und: Verschont werden alle privat Krankenversicherten.

    https://gfx.sueddeutsche.de/apps/e69...opw1840q70.png

    Wie errechnet man die spätere Belastung bei der betrieblichen Altersvorsorge?

    Die Sache ist leider kompliziert, darum ein konkretes Beispiel: Ein Arbeitnehmer mit Kindern erwartet eine Kapitalleistung von einmalig 50 000 Euro. Was bleibt davon? Die Tabelle zeigt die einzelnen Schritte. Fakt ist: Über zehn Jahre lang sind Beiträge an die Kranken- und Pflegeversicherung abzuführen, also (10 mal 12) 120 Monate. Maßgeblich ist der allgemeine Beitragssatz für die gesetzlichen Krankenkassen. Derzeit liegt er bei 14,6 Prozent. Hinzu kommt der "kassenindividuelle" Zusatzbeitrag. Bei der AOK Bayern beträgt er zurzeit 1,1 Prozent, bei der Techniker Krankenkasse 0,7 Prozent. Hinzuaddiert wird der Pflegebeitragssatz: Wer Kinder hat, zahlt 3,05 Prozent, ohne Kinder 3,3 Prozent.

    Insgesamt ergibt das einen Beitragssatz von fast 19 Prozent - und einen Monatsbeitrag von 78,13 Euro. Multipliziert man den mit 120 Monaten, ergibt das 9375 Euro. Diese sind von der Kapitalsumme abzuziehen. Ergebnis: Nicht 50 000 Euro bleiben übrig, sondern nur 40 625 Euro. Unter diesem Link findet man auch den individuellen Rechner zum Runterladen. Wer aus der betrieblichen Altersvorsorge statt Einmalzahlung eine Rente erwartet, muss die Beiträge für Krankenkasse und Pflege sogar bis zum Lebensende zahlen - maximal bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Diese markiert stets die Höchstgrenze, und bezieht sich auch auf Einkünfte aus gesetzlichen Renten. Für Kranken- und Pflegekasse liegt sie bereits heute bei 4537,50 Euro pro Monat, sie wird weiter steigen.

    Gibt es Ausnahmen?

    Ja. Es gibt eine "Geringfügigkeitsgrenze", bis zu der keine Beiträge für Kranken- und Pflegekasse anfallen. 2019 beträgt diese Freigrenze 155,75 monatlich, also 1869 Euro im Jahr. Bis zu dieser Grenze sind Versorgungsbezüge beitragsfrei. Ist die betriebliche Altersvorsorge nur einen Cent höher, müssen die Beiträge gezahlt werden. Maßgeblich ist aber erst das Jahr der Rentenzahlung. Und wie sieht es bei einer einmaligen Kapitalauszahlung aus? Da wird so gerechnet: 155,75 Euro monatlich mal 120 Monate, ergibt 18 690 Euro. Wichtig: Die Freigrenze wird regelmäßig angepasst.

    Was ist mit Riester-Renten?

    Seit 2018 werden Riester-Verträge im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge behandelt wie privat abgeschlossene Riester-Verträge: Es fallen bei Auszahlung keine Beiträge an, egal wann die Verträge geschlossen wurden.

    Wie viele Betroffene gibt es seit 2004?

    Der "Verein Direktversicherungsgeschädigte" organisiert Proteste und Mahnwachen. Er spricht von 15 Millionen Betriebsrentnern und Direktversicherten, die vom Staat übervorteilt worden seien.

    Wie viel haben die Krankenkassen seit 2004 eingenommen, wie hoch wurden Betriebsrenten insgesamt belastet?

    Nach Auskunft des Bundesministeriums für Gesundheit sind es seit 2004 rund 40 Milliarden Euro. So viel würde also auch eine Rückabwicklung des Gesetzes kosten.

    Den gesetzlichen Krankenkassen geht es seither viel besser. Wieso wurde die "Doppelverbeitragung" nicht abgeschafft?

    Gesundheitsminister Jens Spahn wollte die Krankenkassenbeiträge auf Betriebsrenten vom 1. Januar 2020 an halbieren. Doch im Februar machte Kanzlerin Angela Merkel die Hoffnungen zunichte. "Das geht nicht", mit diesem Machtwort, gefallen während einer Sitzung der Unionsfraktion, wurde sie zitiert. Die Entlastung sei kostspielig und habe keine Priorität.

    Bei wem holt man sich nähere Auskunft?

    Am besten kontaktiert man das Versorgungswerk oder den Direktversicherer, bei denen die Altersvorsorge abgeschlossen wurde.

    https://www.sueddeutsche.de/wirtscha...rung-1.4633354


    Ergo: Der einzige Ausweg wäre, Auswandern in ein nicht EU-Land und sich bei seiner deutschen Krankenkasse der Krankenversicherungspflicht, abmelden und schon zahlt man keine Krankenkassenbeiträge und Pflegebeiträge mehr. Nur gibt es Länder, da braucht man eine Krankenversicherung - da kann man sich bei einem dänischen Versicherer günstig versichern - nur wie der dänischer Versicherer heißt, weiß ich momentan nicht.

    https://www.google.com/search?q=Gibt...8YBKAF6BAgAEAY

    Bei Dänischen Versicherer günstig versichern:

    https://www.gdv.de/de/themen/positio...aenemark-40914

    https://www.google.com/search?q=d%C3...hrome&ie=UTF-8

    Fazit; Ich lebe im einem Gauner Staat der es darauf ausgelegt hat seine Bürger skrupellos auszuplündern - das alles auf Geheiß von Angela Merkel - der Deutschen Kanzlerin. Wir werden den Betrug Dir nicht vergessen - die Politik ist eine große Hure.

    Ergo: Bleib auf dem neuesten Stand zu Ergebnissen für "Gibt es Ausnahmen? Ja. Es gibt eine "Geringfügigkeitsgrenze", bis zu der keine Beiträge für Kranken- und Pflegekasse anfallen. 2019 beträgt diese Freigrenze 155,75 monatlich, also 1869 Euro im Jahr. Bis zu dieser Grenze sind Versorgungsbezüge beitragsfrei. Ist die betriebliche Altersvorsorge nur einen Cent höher, müssen die Beiträge gezahlt werden. Maßgeblich ist aber erst das Jahr der Rentenzahlung. Und wie sieht es bei einer einmaligen Kapitalauszahlung aus? Da wird so gerechnet: 155,75 Euro monatlich mal 120 Monate, ergibt 18 690 Euro. Wichtig: Die Freigrenze wird regelmäßig angepasst. Was ist mit Riester-Renten? Seit 2018 werden Riester-Verträge im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge behandelt wie privat abgeschlossene Riester-Verträge: Es fallen bei Auszahlung keine Beiträge an, egal wann die Verträge geschlossen wurden. Wie viele Betroffene gibt es seit 2004? Der "Verein Direktversicherungsgeschädigte" organisiert Proteste und Mahnwachen. Er spricht von 15 Millionen Betriebsrentnern und Direktversicherten, die vom Staat übervorteilt worden seien. Wie viel haben die Krankenkassen seit 2004 eingenommen, wie hoch wurden Betriebsrenten insgesamt belastet? Nach Auskunft des Bundesministeriums für Gesundheit sind es seit 2004 rund 40 Milliarden Euro. So viel würde also auch eine Rückabwicklung des Gesetzes kosten. Den gesetzlichen Krankenkassen geht es seither viel besser. Wieso wurde die "Doppelverbeitragung" nicht abgeschafft? Gesundheitsminister Jens Spahn wollte die Krankenkassenbeiträge auf Betriebsrenten vom 1. Januar 2020 an halbieren. Doch im Februar machte Kanzlerin Angela Merkel die Hoffnungen zunichte. "Das geht nicht", mit diesem Machtwort, gefallen während einer Sitzung der Unionsfraktion, wurde sie zitiert. Die Entlastung sei kostspielig und habe keine Priorität. Bei wem holt man sich nähere Auskunft? Am besten kontaktiert man das Versorgungswerk oder den Direktversicherer, bei denen die Altersvorsorge abgeschlossen wurde.".


    Saudumm gelaufen:

    GELD IN ÖLHEIZUNG VERSTECKT - Mann verbrennt halbe Million Euro beim Heizen

    von: MARKUS BREKENKAMP veröffentlicht am 10.10.2019 - 19:31 Uhr

    Durch diesen Schornstein wurden 540 000 Euro in bar verfeuert!


    https://bilder.bild.de/fotos-skalier...h,c=0.bild.jpg

    Achtung; Nur ein Symbolbild von der Bild!!!!

    Soest/Arnsberg (NRW) – Es ist ein Fall, so unfassbar und verrückt, dass man ihn nicht glauben mag! In Soest (NRW) hat ein Mann die gesamten Ersparnisse seines besten Freundes aus Versehen verbrannt. 540 000 Euro wurden zu Asche. Die Freundschaft ist vorbei. Die Einzelheiten stehen in den Akten des Landgerichts Arnsberg (Az. I-2 O 347/18).

    Kfz-Meister Wolfgang S.* (49, *Name geändert) schuftete Jahrzehnte lang in seiner kleinen Werkstatt und häufte ein kleines Vermögen an. Weil er Banken nicht vertraute, hob der Schrauber alles Geld ab, verpackte die Scheine (540 000 Euro) in Folie, stopfte die Bündel in eine Tasche und versteckte alles ausgerechnet im Kessel der stillgelegten Ölheizung in seiner Werkstatt. „Die Anlage war wegen erhöhter Abgaswerte vom Schornsteinfeger gesperrt worden. Ich hatte sie demontiert”, erklärte er später vor Gericht.

    Dann dies: Als Wolfgang S. über Weihnachten für zwei Wochen in Urlaub fuhr, bat er seinen Freund, sich um die Werkstatt zu kümmern und gab ihm die Schlüssel. Weil plötzlich Frost einsetzte, sorgte sich der Freund um Wasserrohre in der Werkstatt, die platzen könnten. Der ahnungslose Helfer feuerte die Heizung an. Das schöne Geld ging durch den Schornstein.

    Für Wolfgang S. wurde die Rückkehr aus dem Urlaub zum Albtraum. Im Heizungskessel fand er nur noch Asche, die er zur Analyse zur Bundesbank in Mainz brachte. Ergebnis: Geldscheine im Wert von 20 400 Euro konnten nachgewiesen werden. Diesen Betrag bekam Wolfgang S. erstattet. 520 000 Euro wollte er per Klage vom Ex-Freund zurück.

    Doch das Landgericht Arnsberg lehnte ab. „Es ist vernünftigerweise nicht damit zu rechnen, dass ein Heizkessel als Versteck für Geldzeichen genutzt wird, zumal Papiergeld besonders feueranfällig ist”, sprach das Gericht den Freund von jeder Schuld frei.

    Wolfgang S. erwägt, in die Berufung zu gehen. Außerdem hat er Ärger mit dem Finanzamt. Die Behörde will wissen, woher all das verbrannte Geld stammte ...

    https://www.bild.de/regional/ruhrgeb...1190.bild.html

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