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Thema: ADR Abzocke

  1. #34
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    So habe ich das Problem gelöst...

    Zitat Zitat von teenspirit Beitrag anzeigen
    Darf ein ADR Emittent Verwaltungsspesen gesondert berechnen ohne konkrete Kapitalmassnahme bspw. Dividendenzahlung wenn er fuer letztere ohnehin gesondert Spesen abrechnet? Die DB erdreistet sich, über 40% der Dividende an Gebuehren/Spesen abzurechnen bzw. sie nimmt 12% Spesen auf die Dividende und nochmals 3,85% des Wertes der Position als zusaetzliche Spesen. Auf welcher Grundlage geschiet dies? Ist das ueberhaupt rechtens? Willigt jeder in diese Spesen ein, der solche ADR kauft? Das verstehe ich so alles nicht. Wer ein WP kauft, wieso darf der kackfrech abgezockt werden? Wieso muss vor dem ADR Erwerb ueber die Spesen nicht aufgeklaert werden? Die Spesen stehen in keinem Verhaeltnis zu Ertrag bzw. Wert der Position. Das ist perverse Abzocke. Finanzaufsicht einschalten?
    Alle Abrechnungsprobleme der Deutsche Bank im Schreiben zusammenfassen und an die Bafin Frankfurt adressieren:

    Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
    Referat WA 36 E-Mail: wa36@bafin.de
    Marie-Curie-Str. 24-28
    60439 Frankfurt

    https://www.bafin.de/DE/DieBaFin/Kon...takt_node.html

    Die Bafin wird dein Schreiben an deine Depotbank weiterleiten und deine Depotbank muss auf alle Fragen und Probleme, der Bafin, Antworten bringen. Die Bafin wird das Antwortschreiben, deiner Depotbank, dir, auch zusenden. Die Bafin wird auch Missstände bei deiner Depotbank abstellen. Die Missstände bei Banken kann die Bafin nur abstellen, wenn Sie davon erfährt dass es welche gibt. Hier liegt das Problem, die betrogenen Anleger sollten bei der Bafin vorstellig werden und den Missstand zur Anzeige bringen. Klar ist auch, die Bafin holt kein verlorenes Geld zurück. Sollte dem Anleger ein Schaden entstanden sein, dann möchte sich der Anleger an die Rechtsanwaltskanzlei Nieding + Barth in Frankfurt wenden:

    Nieding + Barth

    Rechtsanwaltsaktiengesellschaft

    An der Dammheide 10
    
60486 Frankfurt


    T +49 - 69 - 23 85 38 - 0

    F +49 - 69 - 23 85 38 - 10

    recht@niedingbarth.de

    https://www.niedingbarth.de/

    Und Mitglied im DSW werden:

    DSW - Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V.
    vertreten durch:
    Herrn Ulrich Hocker - Präsident
    Frau Daniela Bergdolt - Vizepräsidentin
    Herrn Klaus Nieding - Vizepräsident
    Peter-Müller-Str. 14
    40468 Düsseldorf

    https://www.dsw-info.de/

    Wer nicht Kämpft um sein Recht der hat schon verloren - probieren geht über studieren und Klagen.

    Viel Glück und viel Ausdauer iss da angesagt.

    https://youtu.be/ti8Czrh0eb0

    So gibt es noch eine Möglichkeit in Berlin:
    Das Ombudsmannverfahren beim
    Bundesverband deutscher Banken e.V.
    Burgstraße 28
    10178 Berlin
    Deutschland
    Telefon: +49 30 1663-0
    Fax: +49 30 1663-1399
    bankenverband@bdb.de
    https://bankenverband.de/impressum/

    Das Schiedsverfahren der Banken - aktualisierte Version!

    https://youtu.be/9bDoCK3drok
    Geändert von Luis (04.12.2018 um 18:29 Uhr)

  2. #35

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    Danke Luis fuer die Unterstuetzung. Die DB ist nicht die Depotbank. Die DB ist Emittntin des Russen-ADR. Wir kennen in der Regel nur die BONY in dieser Funktion aber die DB gibt auch ADR heraus, natuerlich in weit geringerer Zahl als die BONY.
    Die DB hat horrende Spesen/Gebuehren geltend gemacht, die nicht in Zusammenhang mit einer Ausschuettung oder sonstigen Kapitalmassnahme steht. Allein fuer den Besitz an ADR im Depot wird diese Gebuehr erhoben. Es sind knapp 3,8% des Wertes der Position. Solche Bestandsgebuehren sind unueblich. Die Einziehung passiert ueber die Lagerstelle automatisch im Lastschriftverfahren.
    Die Depotbank reicht die Lastschrift der Lagerstelle nur weiter. Niemand prueft hier irgend etwas. Die DB haette auch 10% des Depotwerts als Gebuehr einziehen koennen. Der Depotinhaber hat keine Handhabe dagegen. Er kann es gar nicht verhindern. Die DB langt einfach zu, weil sie es kann.

  3. #36

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    Depositary Bank:

    Deutsche Bank Trust Company Americas
    60 Wall Street
    MS NYC60-2727
    New York, NY 10005

    Die Bafin ist hier mglw. gar nicht zustaendig. In den USA einen Prozess zu fuehren, ist endlos teuer und ein riesen Problem.
    Diese ADR sind der groesste Dreck den es gibt, alles geht nur ueber USA.

  4. #37
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    Aber Hallo...

    Zitat Zitat von teenspirit Beitrag anzeigen
    Depositary Bank:

    Deutsche Bank Trust Company Americas
    60 Wall Street
    MS NYC60-2727
    New York, NY 10005

    Die Bafin ist hier mglw. gar nicht zustaendig. In den USA einen Prozess zu fuehren, ist endlos teuer und ein riesen Problem.
    Diese ADR sind der groesste Dreck den es gibt, alles geht nur ueber USA.
    So habe ich alles, mit der Deutsche Bank, über die Bafin abgewickelt.
    Weil dir die Deutsche Bank AG, keine vernünftigen Auskünfte rüber reicht.
    Im Gegenteil, die Blocken alles ab, was zu Ihrem Nachteil ergibt.
    Da kannst du auch gleich, zur Teufels Schwiegermutter gehen,
    mal sehen, welche Auskünfte, du da bekommst?

    Habe ja geschrieben:

    probieren geht über studieren - schreibt euer Bankenproblem der Bafin - die wird euch weiterhelfen.

    https://www.traderforum.de/showthrea...ll=1#post69981

    Klar ausgesprochen hast du hier das ADR - Thema:

    DAS ADR PROGRAMM IST DAS GRÖßTE BETRUGSSCHWINDEL SYSTEM, ALLER ZEITEN!
    Geändert von Luis (04.12.2018 um 18:43 Uhr)

  5. #38

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    Hat jemand Erfahrung mit Beschwerden gegen ADR Schweinereien?

  6. #39

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    Leider nein. Rein prophylaktisch für uns Boardmitglieder: um welchen Wert handelt es sich denn?

  7. #40

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    @Teenspirit: Schreib doch zuerst der Depotbank, warum sie für was welche Kosten in Rechnung stellt. Nach dem was Du schreibst sollte ein Teil des Aergernisses durch die AGB Deiner Depotbank geregelt sein. Oder die DB hat einen Fehler gemacht, den sie wiedergutmachen darf (Rueckbuchungen / Stornierungen und Neuberechnung kamen und kommen bei mir immer wieder vor).

    Wenn Du mit der Antwort nicht glücklich bist, ist der Ombudsmann ist der richtige Weg. Unverbindlich, aber er wird Dich durch den Dschungel leiten, in aller Regel kostenlos. Du kannst auch gleich die BaFin einschalten- ob es mit der Darstellung etwas bringt, bezweifele ich. Bisschen mehr Fleisch am Knochen sollte schon sein. "Man" kann übrigens auch mal was übersehen- in einem Fall von mir war eine Freistellungsbescheinigung gem. anwendbaren DBA abgelaufen.


    "Wieso muss vor dem ADR Erwerb ueber die Spesen nicht aufgeklaert werden?"
    Sollte alles oeffentlich sein, wenn nicht, hast Du einen Punkt.
    Spesen der ADR-Emmissionsbank: Siehe Emmissionsbericht zum ADR Programm.
    Kosten Deiner Depotbank: Siehe Preisliste.


    ADR Abzocke klingt für mich etwas reisserisch. Wenn Du damit auf den ADR Skandal anspielst, dass ist ein anderes Thema.

    Es gibt Alternativen zur Deutschen Bank etc. mit allen Pros und Cons. Dafür mag ich dieses Forum.

  8. #41
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    Die Gebühren sind abgezogen.

    Zitat Zitat von Landwirt Beitrag anzeigen
    Danke für die Info.

    Ich möchte meine Acron GDRs ebenfalls tauschen. Welche Kosten sind dabei angefallen?
    Für meine 6400ADR Akron, getauscht in die 640 Russenoriginale (Börsenwert derzeit knapp 40k€) habe ich 292,57€ brutto Gebühren bezahlt.

    Bisher habe ich nur den Kontoabzug bekommen, noch keine detaillierte Auflistung der Kosten.
    Wenn die kommt, werde ich sie sicherlich auch reinstellen.

  9. #42

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    Habt alle Dank, die Ihr Euch bemueht, zu helfen. Es geht nur um ADR der Deutschen Bank. Der Ombudsmann wird nicht helfen, denn die ADR werden von der

    Deutsche Bank Trust Company Americas
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    emittiert und als Depository Bank betreut.
    Der Ombudsmann ist nur fuer Streitigkeiten mit deutschen privaten banken zustaendig.

    Die Depotbank hat nur offengelegt, das vorgenannte (amerikanische) Depository Bank die Gebuehr/Spesen bei der Lagerstelle der Depotbank eingezogen hat. Die Lagerstelle hat die Lastschrift einfach weitergereicht. Die AGB der Depotbank weisen darauf hin, dass Gebuehren/Spesen im Zusammenhang mit ADR anfallen koennen.

    Es geht hier definitiv um Bestandsspesen bzw. Bestandsgebuehren.
    Eine konkrete Leistung der Bank gibt es nicht. Die Gebuehr betraegt 3,8 Prozent des Kurswerts der gesamten Position.
    Das Geld wird einfach genommen, abgebucht. Es mag Leute geben, die muehelos in USA Prozesse fuehren lassen.
    Zu denen gehoere ich nicht.

    Mich interessiert folgendes:

    Habt Ihr ADR, die von der Deutsche Bank Trust Company Americas abgewickelt werden?
    Fallen bei Euch auch solche Haltegebuehren an?

    Die meisten hier halten ADR der BONY (Bank of New York Mellon) Bei diesen Papieren ist mir nicht bekannt, dass Bestandsgebuehren erhoben werden. Dort werden nur (ueppige) Gebuehren bei Dividenden genommen.

    Das aergerliche ist, die Deutsche Bank Trust Company kassiert doppelt. Von der Dividende im September hat sie bereits 12 Prozent Gebuehren kassiert. Jetzt langt sie fuer den Bestand nochmal richtig hin. Unterm Strich bleibt von dem Ertrag vor Steuern nicht einmal die Haelfte uebrig. Anders gesagt, es gehen fuer Gebuehren ueber die Haelfte des Ertrags vor Steuern weg. Das ist doch sittenwidrig.

    @Labas, es geht nicht um Tauschgebuehren. Der Umtausch von ADR in Originale ist eine Transaktion. Dafuer gibt es eine fixe Gebuehr, bei der Bony zwischen 2 und 5 USCents je ADR.

  10. #43
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    @teenspirit

    Meine Gebührenmitteilung hat nichts mit aktuellen Beiträgen zu tun.
    Ich wurde sehr weit oben gebeten, die realen Umtauschgebühren reinzusetzen, wenn der Umtausch durch ist, was nun erfolgte.

  11. #44

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    @sovin,
    die Fakten liegen doch auf dem Tisch. Bisher verlangt offenbar nur die Deutsche Bank ueber ihre US-Gesellschaft Bestandsgebuehren.
    Die BONY verlangt solche bislang nicht. Es gibt keine Gruende, fuer dieselbe Leistung zweimal zu kassieren. Hat die ADR-Gesellschaft Aufwand, bspw. bei Kapitalmassnahmen oder Dividenden, behaelt sie 8-12 Prozent Gebuehren ein. Fuer Bestandsspesen gibt es keinen Grund. ADR werden als Aktien betrachtet und auch wie Aktien gehandelt. Aktionaere erwerben nur Rechte, keine Pflichten. Kein Aktionaer muss Gebuehren dafuer zahlen, dass er eine Aktie im Depot hat. Das macht keinen Sinn. Die Aktie ist sein Eigentum. Eine Eigentumsgebuhr auf Aktien gibt es nicht. Jedenfalls nicht nach der Anschaffung. Die Deutsche Bank kassiert eine Haltegebuehr pro Jahr von 2,67 Eurocent je ADR. Hierfuer gibt es keine erbrachte Leistung oder einen irgendwie messbaren Gegenwert. Sicher wird die ADR-Bank auf irgendwelche Bedingungen verweisen. Aber wieso muss ich die kennen und wieseo habe ich nur durch den Kauf der ADR in diese Bedingungen eingewilligt? Offen gesagt, mit den amerikanischen Beschwerderegeln kenne ich mich nicht aus.

    Wir sind kleine Privatanleger, die unkonventionell fuer ihre Alterssicherung vorsorgen; Enthusiasten irgendwo auch, wie sollen wir gegen die grossen Diebe anstinken? Für mich ist das kackdreiste Abzocke, was die Deutsche Bank ueber ihre US Gesellschaft tut.
    Eigentlich moechte ich es mir nicht gefallen lassen.

  12. #45
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    Sterbehilfe für Deutsche Bank AG?

    Zitat Zitat von teenspirit Beitrag anzeigen
    @sovin,
    die Fakten liegen doch auf dem Tisch. Bisher verlangt offenbar nur die Deutsche Bank ueber ihre US-Gesellschaft Bestandsgebuehren.
    Die BONY verlangt solche bislang nicht. Es gibt keine Gruende, fuer dieselbe Leistung zweimal zu kassieren. Hat die ADR-Gesellschaft Aufwand, bspw. bei Kapitalmassnahmen oder Dividenden, behaelt sie 8-12 Prozent Gebuehren ein. Fuer Bestandsspesen gibt es keinen Grund. ADR werden als Aktien betrachtet und auch wie Aktien gehandelt. Aktionaere erwerben nur Rechte, keine Pflichten. Kein Aktionaer muss Gebuehren dafuer zahlen, dass er eine Aktie im Depot hat. Das macht keinen Sinn. Die Aktie ist sein Eigentum. Eine Eigentumsgebuhr auf Aktien gibt es nicht. Jedenfalls nicht nach der Anschaffung. Die Deutsche Bank kassiert eine Haltegebuehr pro Jahr von 2,67 Eurocent je ADR. Hierfuer gibt es keine erbrachte Leistung oder einen irgendwie messbaren Gegenwert. Sicher wird die ADR-Bank auf irgendwelche Bedingungen verweisen. Aber wieso muss ich die kennen und wieseo habe ich nur durch den Kauf der ADR in diese Bedingungen eingewilligt? Offen gesagt, mit den amerikanischen Beschwerderegeln kenne ich mich nicht aus.

    Wir sind kleine Privatanleger, die unkonventionell fuer ihre Alterssicherung vorsorgen; Enthusiasten irgendwo auch, wie sollen wir gegen die grossen Diebe anstinken? Für mich ist das kackdreiste Abzocke, was die Deutsche Bank ueber ihre US Gesellschaft tut.
    Eigentlich moechte ich es mir nicht gefallen lassen.
    Zahle freiwillig, 100 Euro für eine passende, Sterbehilfe der Deutsche Bank AG.

    Wer legt noch was dazu?

    ADR war Schwindel und bleibt ein Schwindel - seit 2005 habe ich keine ADR mehr angefasst.

    Auslandsaktien: Was bedeutet eigentlich ADR?

    https://www.youtube.com/watch?v=cmMiIBAKScU

    https://youtu.be/WLZcXVaXJQI

    Was steckt hinter dem American Depositary Receipt?

    https://www.boehms-dax-strategie.de/...der-aktie.html

    https://de.wikipedia.org/wiki/Americ...sitary_Receipt

    Richtigstellung - Auslandsaktien: Die Risiken von ADRs

    https://youtu.be/gg4g_ouxYMc

    https://youtu.be/AxDxkRtSByw
    Geändert von Luis (06.12.2018 um 21:50 Uhr)

  13. #46

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    0 Kosten

    Ab zu Swiss quote in die Schweiz mit den ADR's. Dort umtauschen in Originale, dann nur 15% KEST an Russland.

    Handelsspesen für Russland enorm, aber man sollte sich das mal ansehen.

  14. #47

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    Wie hoch sind die Handels-Spesen bei Swissquote?

  15. #48
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    Betrug bleibt Betrug

    Geschrieben von der Rechtsanwaltskanzlei Clouth & Partner Rechtsanwälte aus Frankfurt am Main am 30. August 2019:

    Nochmals zu den Schwierigkeiten ausländischer Aktionäre, an den Kapitalmaßnahmen russischer Aktiengesellschaften teilzunehmen:

    Schließlich sei nochmals drauf hingewiesen, dass der Zedent bei der Beklagten ein sogenanntes "maxblue Depot" unterhält und dass sich die Beklagte - Deutsche Bank AG - mit diesem Angebot an gut informierte und erfahrene Anleger wendet.

    (Das nützt alles nüchts, wenn die Deutsche Bank AG, Ihre Kunden massiv betrügt und hintergeht!)

    Bereits mit der Klageerwiderung hatte sie zudem dargelegt, dass es ausländischen Anlegern in Russland generell erschwert wird, an Kapitalmaßnahmen russischer Aktiengesellschaften teilzunehmen. Dass im vorliegenden Fall eine Vollmachtsformular auszufüllen, die Unterschrift notariell zu beglaubigen, dies zu apostillieren und das Formular anschließend in Russland einzureichen war, verdeutlicht diesen Umstand. Aufgrund dieser erheblichen Schwierigkeiten werden Aktien russischer Kapitalgesellschaften im Ausland, auch in Deutschland, regelmäßig in Form aktienersetzende Anteilszertifikate gehandelt, die von ausländischen Banken zum Handel im Ausland zugelassen werden und die Hinterlegung der Aktien in Russland verbriefen. Bei derartigen Hinterlegungsscheinen, die, je nachdem nach Maßgabe welchen Rechts sie emittiert werden, als "American Depository Receipts" (ADR) oder "European Depository Receipts" (EDR) bezeichnet werden, ergeben sich Schwierigkeiten, wie sie vorliegend zu Tage getreten sind, nicht.

    Fazit:

    ADR und EDR sind ein großer Schwindel und Betrug schlecht hin. Bei einer Delisting erhält der Anleger, nur noch Cent Beträge zurück, wo einige Tage zuvor, noch, an die 50 Euro bezahlt wurden.

    Wer ADR und EDR im Depot hat, wird bei Kapitalerhöhungen generell übergangen und von der Deutsche Bank AG hintergangen und betrogen.

    Und bei Dividenden werden werden die Anleger überproportional geschädigt und erhalten nur noch 60% der ausgeschütteten Dividenden.

    Betrug bleibt Betrug!

    Die Deutsche Bank AG legt das gerade aus, wie sie das für Ihre Gerichtsprozesse braucht – so wünschen wir der Deutsche Betrüger Bank - den totalen Untergang.

    https://www.boersenforum.de/showthre...l=1#post308037

    https://www.boersenforum.de/showthre...l=1#post308036
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von Luis (07.10.2019 um 09:03 Uhr)

  16. #49

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    Soll ich meine Gazprom ADR umwandeln?

    Endlich ermöglicht auch Interactive Brokers den Handel in Russland. Hab lange drauf gewartet! Die Gebühren sind gestaffelt. Je mehr man handelt umso geringer:

    https://www.interactivebrokers.eu/de...3581&p=stocks2

    Sie scheinen mir aber sehr OK selbst wenn man wenig handelt:
    Bei einem monatlicher Handelswert (RUB) von unter 3,700,000,000 RUB gilt:
    Gebühr je Handelswert: 0.05%
    Bei auf RUB lautenden Produkte (also eben allen Aktien die ich in RUB handeln würde):
    Mindestgebühr pro Order: 95.00 RUB
    Höchstgebühr pro Order: 2,200.00 RUB
    Dazu kommen noch die Gebühren der MOEX:
    https://www.interactivebrokers.eu/de...?f=44442&nhf=T

    IB ermöglicht auch das Umwandeln von ADR in Originale.

    Ich überlege deswegen, all meine Gazprom ADR los zu werden und in Originale zu verwandeln. Ihr habt ja auch alle schlechte Erfahrungen mit den ADR gemacht. Undwenn ich mir so alte Artikel duchlese wie den hier:

    https://www.faz.net/aktuell/finanzen...n-1191508.html

    oder vor allem auch:

    https://www.faz.net/aktuell/finanzen...n-1191250.html

    dann wird mir schon etwas mulmig.

    Seht ihr – neben den einmaligen Umwandlungskosten - irgendwelche Nachteile?

    Das einzige was mir einfällt ist, dass ich bei einem Verkauf dann plötzlich RUB auf dem Konto hätte. Aber die kann man ja auch wieder bequem umtauschen.

  17. #50
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    Soll ich meine Gazprom ADR umwandeln?

    Zitat Zitat von osterwald Beitrag anzeigen
    Endlich ermöglicht auch Interactive Brokers den Handel in Russland. Hab lange drauf gewartet! Die Gebühren sind gestaffelt. Je mehr man handelt umso geringer:

    https://www.interactivebrokers.eu/de...3581&p=stocks2

    Sie scheinen mir aber sehr OK selbst wenn man wenig handelt:
    Bei einem monatlicher Handelswert (RUB) von unter 3,700,000,000 RUB gilt:
    Gebühr je Handelswert: 0.05%
    Bei auf RUB lautenden Produkte (also eben allen Aktien die ich in RUB handeln würde):
    Mindestgebühr pro Order: 95.00 RUB
    Höchstgebühr pro Order: 2,200.00 RUB
    Dazu kommen noch die Gebühren der MOEX:
    https://www.interactivebrokers.eu/de...?f=44442&nhf=T

    IB ermöglicht auch das Umwandeln von ADR in Originale.

    Ich überlege deswegen, all meine Gazprom ADR los zu werden und in Originale zu verwandeln. Ihr habt ja auch alle schlechte Erfahrungen mit den ADR gemacht. Undwenn ich mir so alte Artikel duchlese wie den hier:

    https://www.faz.net/aktuell/finanzen...n-1191508.html

    oder vor allem auch:

    https://www.faz.net/aktuell/finanzen...n-1191250.html

    dann wird mir schon etwas mulmig.

    Seht ihr – neben den einmaligen Umwandlungskosten - irgendwelche Nachteile?

    Das einzige was mir einfällt ist, dass ich bei einem Verkauf dann plötzlich RUB auf dem Konto hätte. Aber die kann man ja auch wieder bequem umtauschen.
    Vielen herzlichen Dank für die Links und die FAZ-Artikel - die sind doch sehr aufschlussreich.

    Habe seit über ein Jahrzehnt nur noch Russische Original Aktien im Depot - das nützt aber recht wenig - wenn die Banken Ihre Kunden bescheißen und alle Informationen an Ihre Kunden unterschlagen und nicht weitergeben - dazu zählt die Deutsche Bank AG zu der Betrügerspitze auf dem Erdball.

    Wenn ich eine Bank hasse, dann ist das die Betrügerbande "Deutsche Bank AG" !

    Dieser Drecks Bank, wünschen wir, den totalen Untergang.

  18. #51

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    Luis hat es auf den Punkt gebracht. Banken als Betrüger, die Kunden ausnehmen, weil sie es können. Insbesondere US-Banken stoppt niemand. Sie sind gierig und skrupellos. Und niemand kann ihnen was. Großinvestoren mit Anwälten in Kompaniestärke, die können sich wehren, aber doch nicht der kleine ADR-Halter. Der wird gnadenlos ausgenommen. Und nach dem Delisting bekommt er eine Abfindung, die so lächerlich ist, dass es weh tut. Oft sind es weniger als 10% des Buchwerts. Kann ich belegen.

    Schaut nicht nur auf die Ordergebühr, schaut auch auf die Verwahrkosten! Banken mit teuren Verträgen haben hohe Verwahrkosten in Russland. Oft sind es 0,5-0,75% monatlich. Macht im jahr um die 8%. Bei 100K in Russenwerten sind das 8.000 Euro. Das ist teuer. ADR gebühren liegen oft sogar noch darüber.

  19. #52

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    Zitat Zitat von osterwald Beitrag anzeigen
    Endlich ermöglicht auch Interactive Brokers den Handel in Russland. Hab lange drauf gewartet! Die Gebühren sind gestaffelt. Je mehr man handelt umso geringer:

    https://www.interactivebrokers.eu/de...3581&p=stocks2

    Sie scheinen mir aber sehr OK selbst wenn man wenig handelt:
    Bei einem monatlicher Handelswert (RUB) von unter 3,700,000,000 RUB gilt:
    Gebühr je Handelswert: 0.05%
    Bei auf RUB lautenden Produkte (also eben allen Aktien die ich in RUB handeln würde):
    Mindestgebühr pro Order: 95.00 RUB
    Höchstgebühr pro Order: 2,200.00 RUB
    Dazu kommen noch die Gebühren der MOEX:
    https://www.interactivebrokers.eu/de...?f=44442&nhf=T

    IB ermöglicht auch das Umwandeln von ADR in Originale.

    Ich überlege deswegen, all meine Gazprom ADR los zu werden und in Originale zu verwandeln. Ihr habt ja auch alle schlechte Erfahrungen mit den ADR gemacht. Undwenn ich mir so alte Artikel duchlese wie den hier:

    https://www.faz.net/aktuell/finanzen...n-1191508.html

    oder vor allem auch:

    https://www.faz.net/aktuell/finanzen...n-1191250.html

    dann wird mir schon etwas mulmig.

    Seht ihr – neben den einmaligen Umwandlungskosten - irgendwelche Nachteile?

    Das einzige was mir einfällt ist, dass ich bei einem Verkauf dann plötzlich RUB auf dem Konto hätte. Aber die kann man ja auch wieder bequem umtauschen.
    Das sind ja top news. Ist es bei IB jetzt auch für nicht russische Bürger handelbar? Zuerst konnten ja nur Russen bei IB in Moskau handeln.
    Depotgebühren für die Originale scheint es nicht zu geben, oder?

    Dann werde ich demnächst noch bei IB aktiv werden. Können die ADR auf Russen ja bald gänzlich einpacken, vor allem die mit den hohen Abzockgebühren.

  20. #53

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    Zum Thema Umwandlung

    Es kann auch gut sein zu prüfen den Kurs des ADR und den Kurs der russischen Originalaktie
    in Moskau.
    Hatte zB. eine Situation da war der Preis des ADR höher , also hab ich das ADR verkauft und gleichzeitig in Moskau die Originalaktien günstiger gekauft.
    Also kann das auch eine gute Option sein , wenn man nicht durch irgendwelche Behaltefristen gezwungen ist keinen Verkauf durchzuführen.






    Zitat Zitat von osterwald Beitrag anzeigen
    Endlich ermöglicht auch Interactive Brokers den Handel in Russland. Hab lange drauf gewartet! Die Gebühren sind gestaffelt. Je mehr man handelt umso geringer:

    https://www.interactivebrokers.eu/de...3581&p=stocks2

    Sie scheinen mir aber sehr OK selbst wenn man wenig handelt:
    Bei einem monatlicher Handelswert (RUB) von unter 3,700,000,000 RUB gilt:
    Gebühr je Handelswert: 0.05%
    Bei auf RUB lautenden Produkte (also eben allen Aktien die ich in RUB handeln würde):
    Mindestgebühr pro Order: 95.00 RUB
    Höchstgebühr pro Order: 2,200.00 RUB
    Dazu kommen noch die Gebühren der MOEX:
    https://www.interactivebrokers.eu/de...?f=44442&nhf=T

    IB ermöglicht auch das Umwandeln von ADR in Originale.

    Ich überlege deswegen, all meine Gazprom ADR los zu werden und in Originale zu verwandeln. Ihr habt ja auch alle schlechte Erfahrungen mit den ADR gemacht. Undwenn ich mir so alte Artikel duchlese wie den hier:

    https://www.faz.net/aktuell/finanzen...n-1191508.html

    oder vor allem auch:

    https://www.faz.net/aktuell/finanzen...n-1191250.html

    dann wird mir schon etwas mulmig.

    Seht ihr – neben den einmaligen Umwandlungskosten - irgendwelche Nachteile?

    Das einzige was mir einfällt ist, dass ich bei einem Verkauf dann plötzlich RUB auf dem Konto hätte. Aber die kann man ja auch wieder bequem umtauschen.

  21. #54

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    Interactive Brokers hat mir auf Nachfrage bestätigt, dass nun auch Ausländer bei ihnen in Moskau handeln dürfen. Dann werde ich das mal machen.

    Meint ihr diese "Marktöffnung" könnte ein weiterer Kurstreiber für russische Aktien werden?

  22. #55

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    Das sind tolle Nachrichten! Bislang hat ja nur Exante so etwas angeboten.

  23. #56

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    teenspirit -ADR oder Tafelgeschäft-

    Es ist leider eine traurige Geschichte, wenn die Anleger bei den ADR-Scheinen so hoch be-
    lastet werden.

    Die Skepsis von vielen Anlegern, dass der Kauf von ausländischen Papieren -trotz guter Ge-
    samtlage der jeweiligen Unternehmungen- ein erhöhtes Risiko birgt, bleibt weiterhin bestehen.
    In vielen Artikeln wurde darüber berichtet, dass es nicht nur eine Mehrbelastung der je-
    weiligen Quellensteuer ist, die oft nur teilweise auf die Heimatsteuer angerechnet wird.
    Auch andere Belastungen, wie das Währungsrisiko und sonstige politische Großereignisse
    könnten dem jeweiligen Wert zusetzen.

    Leider lohnen sich die Tafelgeschäfte oft nur von großen Finanzgesellschaften (Banken,
    Versicherungen, Vermögensgesellschaften usw.). Diese Firmen unterhalten Filialnetze in
    der ganzen Welt und brauchen so gesehen die Wertkoffer gar nicht mehr. Teenspirit
    auch wenn hier leider nicht alles geschrieben und beschrieben werden kann, würde es
    sich bestimmt lohnen über die geschriebenen Sätze intensiv nachzudenken. Ob es sich
    hier lohnt für die kleinen Verbraucher in Singapur oder sonst wo einen Tresor zu mieten
    und mit Tafelgeschäften zu hantieren ist mehr als fraglich. Der Gebührenwahnsinn hat
    hier wahrscheinlich eine abschreckende Wirkung.?

    Nicht jeder ist wie Hasi ein Langfristanleger und ist bei der jeweiligen Anlage ein "Lucky-
    Star". Weiterhin viel Glück!


  24. #57

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    Das Problem ist die Abwicklung. Es ist gar nicht möglich, Aktien zu kaufen und deren Auslieferung durchzusetzen. Es geht schlicht nicht. Abgesehen von den Kosten. Es geht physisch nicht, denn eure Bank wird den Auftrag nicht ausführen.

    IB wird keine Hausse auslösen. Dazu fehlt dem Anbieter die Bedeutung. Wer in solche Titel wollte, hat es bereits getan. Eine zusätzliche Nachfrage in nennenswertem Umfang halte ich für unwahrscheinlich. Hinzu kommt das Steuerproblem. Wie wird ein IB Depot versteuert, wenn dort Russen drin sind? Alles nach BRD Vorgaben? Oder nach englischem Recht?

  25. #58

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    Wird steuerlich wohl laufen wie bei exante.
    WHT ist 10% zwischen Russland und UK.

    http://taxsummaries.pwc.com/ID/Russi...hholding-taxes

  26. #59

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    @exporteur,
    wie rennt es bei IB und exante?
    Der Abzug der Quellensteuer erfolgt durch Russland unabhaengig vom Steuersitz des Aktionärs.
    Richtig? Was ist mit deutschen Steuern wie KapSt und Soli und Gewinnsteuer auf Handelsgewinne? Führt der Broker das ab? Wer bei IB Kunde wird, wird der steuerlich nach UK Recht behandelt oder nach BRD Recht?

  27. #60

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    Bei exante werden 10% russische Quellensteuern auf Dividenden einbehalten. Dies sollte dann bei IB genau so laufen. Spekulationsgewinne werden nicht besteuert.
    In der Anlage KAP muss ich dann alles angeben, Spekulationsgewinne/-verluste und die Dividenden, die zuvor gezahlten 10% sind als anrechenbare ausl. Quellensteuer einzutragen und mindern die dt. Steuerlast.

  28. #61

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    sauber, absolut sauber so!

  29. #62

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    Zur Info:
    Ich habe inzwischen diverse Male Originale in Moskau bei Interactive Brokers gehandelt.
    Gebühren bei schlappen 0,1%. Das eingezahlte Cash muss man händisch vorher in Rubel tauschen, Gebühren hierfür jedoch überschaubar.

    Nachteile:
    Die ganze Technik, Bedienbarkeit etc. in dem Laden ist gefühlt steinzeitlich - das ist bei exante definitiv deutlich besser.
    Es sind auch noch nicht so viele russische Werte handelbar, also hauptsächlich die großen Namen.

  30. #63

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    Dachte immer, IB hätte eine der modernen Trading-Plattformen...
    Oder verwechsele ich das mit LYNX?

  31. #64

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    LYNX ist ebenfalls indirekt IB Brokers, soweit ich weiß.

  32. #65

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    Sollte jetzt auch nicht zu negativ klingen, aber wenn man sich auf der Homepage einlogged, das hat schon 90er Jahre Flair bzgl. Optik und Bedienbarket.
    Aber letztlich führt es zum Ziel: Originale zu günstigen Gebühren zu handeln. Die mobile App ist akzeptabel.

  33. #66
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    Phantom Geschäfte mit American Depositary Receipts (ADR)

    Investmentbanker denken sich immer wieder neue Tricks aus, mit denen Steuergelder ergaunert werden können. Nach Cum-Ex geht es nun um eine Cum-Fake-Affäre. Die Steuergewerkschaft vergleicht die "Weiße-Kragen-Kriminalität" mit einem Rennen zwischen "Hase und Igel".

    Wegen eines Betrugsskandals mit "Phantom-Aktien" zu Lasten der Steuerzahler wächst der Druck auf Finanzminister Olaf Scholz (SPD). Notwendig sei ein unabhängiger Sonderermittler, sagte der finanzpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Florian Toncar, der Deutschen Presse-Agentur.

    Deutschland brauche ein betrugssicheres System für die Rückerstattung von Kapitalertragssteuern. Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Köln gibt es Hinweise auf eine bislang unbekannte Masche, mit der Banker und Aktienhändler Millionensummen an Steuergelder ergaunert haben könnten. Dabei geht es um "Phantom-Papiere" - Aktien, die gar nicht existieren und für die von Banken Steuerbescheinigungen ausgestellt und dann erstattet wurden.

    Der Chef der Deutschen Steuergewerkschaft, Thomas Eigenthaler sagte dem "Tagesspiegel": "Wir laufen der Entwicklung immer hinterher." Die "Weiße-Kragen-Kriminalität", wie sie jetzt wieder in Zusammenhang mit ADR diskutiert wird, sei kaum in den Griff zu bekommen. "Wir fahren mit dem Fahrrad einem Ferrari hinterher".

    Die Finanzämter seien schon froh, wenn sie normale Steuererklärungen gut bearbeiten können. Konkret geht es um Geschäfte mit sogenannten American Depositary Receipts (ADR). Dies sind Papiere, die von Banken ausgestellt und in den USA stellvertretend für ausländische Aktien gehandelt werden. Normalerweise muss jedem ADR-Papier eine echte Aktie zugrunde liegen.

    Großbanken und Aktienhändlern wird vorgeworfen, in den USA Millionen von ADR-Papieren herausgegeben zu haben, die nicht mit einer echten Aktie hinterlegt waren. Für den neuen Skandal wurde der Begriff "Cum-Fake" geprägt - da auf Basis von nicht existenten Aktien offenbar Steuererstattungen erzielt werden konnten.

    In den USA laufen mehrere Verfahren wegen Betrügereien mit ADR, mit zwei Töchtern der Deutschen Bank wurde ein Vergleich über 75 Millionen US-Dollar geschlossen. Das Finanzministerium kann den Schaden noch nicht beziffern; der ADR-Handel in Deutschland soll eher überschaubar sein.

    Der Fall erinnert etwas an die "Cum-Ex"-Steuergeschäfte, dabei hatte es einen Milliardenschaden für Steuerzahler in ganz Europa gegeben - von bis zu 55 Milliarden Euro ist die Rede. Dabei schoben Investoren rund um den Dividendenstichtag Aktien mit ("cum") und ohne ("ex") Ausschüttungsanspruch rasch zwischen mehreren Beteiligten hin und her. Diese ließen die Papiere untereinander zirkulieren, bis dem Fiskus nicht mehr klar war, wem sie überhaupt gehörten. Die Folge der Karussellgeschäfte: Bescheinigungen über Kapitalertragsteuern und den darauf entfallenden Solidaritätszuschlag wurden mehrfach ausgestellt.

    Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken, Fabio de Masi, sagte der dpa: "Die Enthüllungen rund um American Depositary Receipts sind eine Blamage für den Bundesfinanzminister und Kassenwart Olaf Scholz." "Cum-Fake" zeige eklatantes Staatsversagen "und organisierte Kriminalität von deutschen Banken bei der Erstattung von Kapitalertragssteuern." Das Bundeszentralamt für Steuern und die Finanzaufsicht BaFin müssten Erstattungen um den Dividendenstichtag systematisch analysieren und dafür eine starke Task Force schaffen.

    https://www.waz.de/wirtschaft/finanz...215845927.html

    Ergo: Eine hoch angesehene Rechtsanwaltskanzlei arbeitet für die Deutsche Bank AG und vertritt dessen geschädigten Bankkunden vor Gericht - da kann ein jeder sich gut Vorstellen wie solche getürkten Verhandlungen ausgetragen werden und welche Gerichtsbeschlüsse beschlossen und zustande kommen – immer nur zum Vorteil für die Deutsche Bank AG – alle Anwälte & Scholz!!! helfen mit - dass die Deutsche Bank AG nicht untergehen wird. Die Allmacht der Banken muss unbedingt gebrochen werden und dessen Betrüger Manager müssen zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt werden.

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