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Thema: US-Strafzölle für EU-Autoindustrie

  1. #1

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    US-Strafzölle für EU-Autoindustrie

    Donald Trump hat die Voraussetzungen für einen Handelskrieg geschaffen. Die EU reagierte auf seine Ankündigung von US-Zöllen auf Stahl- und Aluminiumimporte mit einer Warnung vor Gegenmaßnahmen, woraufhin der US-Präsident zuletzt der europäischen Autoindustrie drohte.

    Trump schrieb am Samstag auf Twitter: "Wenn die EU ihre bereits massiven Zölle und Barrieren für US-Unternehmen, die dort Geschäfte machen, weiter erhöhen will, werden wir einfach eine Steuer auf ihre Autos erheben, die frei in die USA strömen"

    Das sind wirklich spannende Zeiten "dank" Mr. Trump

  2. #2
    Premium-Mitglied Avatar von Dagobert Duck
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    Es gibt keine Strafzölle, sondern nur Zölle !

    Trump: EU macht Handel mit den USA "fast unmöglich"
    https://www.welt.de/newsticker/news1...nmoeglich.html


    Der Flatrate Freihandel geht zu Ende !

    USA/Trump ... greifen im Freihandel zur Reißleine.
    Der USA wird durch Sozialdumping in Asien und den EU Subventionspolitik, auf dem Einheimischen Markt der Wettbewerb verzehrt !

    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Auch hat die USA/Trump damit Recht, das Deutsche Autos "Made in Germany" dank €URO, viel zu BILLIG auf dem US-Markt sind.
    1996 hat 1 USDollar = 1,25 DM gekostet (0,6391 €)
    2018 - 1 USD = 1,2424 €uro (1,54 DM)
    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Somit ist Deutschland dank €uro, um (mindestens) ca. 25% auf allen Weltmärkten zu billig, und Frankreich,Italien & Co, um 25% zu teuer !
    "Deutscher Export" (sowie Import) geht zu Lasten anderer Euro-Staaten, und zu Lasten der Wettbewerbsfähigkeit der USA gegenüber Deutschland.

    Deshalb wird die USA/Trump, die Karten in Sachen Freihandel NEU mischen müssen.
    Nur so kann die USA die Katastrophale Handelsbilanz korrigieren !



    USA: Handelsbilanzsaldo von 2006 bis 2016 (in Milliarden US-Dollar)
    https://de.statista.com/statistik/da...ilanz-der-usa/




    US-Außenhandelsdefizit 2016 weiter gestiegen
    Das US-Handelsdefizit ist im vergangenen erneut gestiegen – auf 481,2 Milliarden Dollar. Die Exporte verringerten sich um 30 Milliarden Dollar, zugleich sanken die Importe aber nur um 12,3 Milliarden Dollar.
    http://www.handelsblatt.com/politik/.../19551886.html



    "Zolltarif"
    https://de.wikipedia.org/wiki/Zolltarif




    "Importzoll"
    Unter Importzoll, auch Einfuhrzoll oder Einfuhrabgaben[1] genannt, versteht man Abgaben, die auf Waren, Kapital und Dienstleistungen erhoben werden. Diese Abgaben umfassen neben Zöllen (im engeren Sinne) auch alle weiteren Abgaben und Steuern, insbesondere auch Umsatzsteuern.[1] Zu zahlen sind diese Abgaben von inländischen Konsumenten und Unternehmen, sobald die Waren die Grenzen des jeweiligen Zollgebietes überquere

    "Auswirkung und Ziele"
    Kernziel des Importzolls ist es, die inländische Wirtschaft zu schützen. Auch kann versucht werden durch Zölle externe Effekte importierter Güter in den Preismechanismus zu internalisieren. Der Zoll wirkt sich auf das relative Angebot und die relative Nachfrage aus. Je elastischer die Nachfrage ist, desto geringer ist der Importzoll. Der Staat hat somit Einfluss auf die inländische Nachfrage.

    Erfolgt nun eine Erhebung des Importzolls, wird folglich weniger importiert, da der Inlandspreis (Binnenpreis) höher ist als der Auslandspreis (Außenpreis). Im Inland wird jetzt mehr der jeweiligen Waren produziert (inländische Industrie erzielt höhere Gewinne sowie Senkung der Arbeitslosigkeit tritt bei arbeitsintensiver Produktion ein). Diese Veränderungen der Preise wirken sich auf den Wohlfahrtsverlust sowie auf die Terms of Trade aus, die durch eine Senkung des Auslandspreises verbessert werden. Der Wohlfahrtsverlust bildet sich durch die Differenz zwischen der steigenden Produzentenrente und der sinkenden Konsumentenrente im Inland. Allerdings hat eine Zollerhebung nur Einfluss auf die Terms of Trade, wenn es sich um ein großes Land wie zum Beispiel Kanada handelt und nicht um ein kleines Land wie zum Beispiel Luxemburg. Denn ein kleines Land hat bei einer Zollerhebung keine Auswirkung auf den Auslandspreis und würde somit nicht seine Terms of Trade verbessern können.

    Kosten und Nutzen des Zolls sind anhand der Konsumentenrente und der Produzentenrente ersichtlich. Durch eine Preiserhöhung im Importland, verschlechtert sich die Konsumentenrente und führt gleichzeitig zu einer Verbesserung der Produzentenrente im Inland. Auf Grund der Senkung des Preises im Ausland, verbessert sich dort die Konsumentenrente und die Produzentenrente verschlechtert sich. Der Staat nimmt durch den Zoll Finanzmittel ein.

    Importzölle haben Einfluss auf die Einkommensverteilung. „Sie sollen unverzichtbare geltende Industriezweige unterstützen und dienen dem Ausgleich der Zahlungsbilanz.“[2]

    https://de.wikipedia.org/wiki/Importzoll



    Fazit:

    Deutschland ist ein REICHES LAND, auf kosten der USA, und den €uro-Staaten !

    Deutschland müsste einen 25% Exportzoll erheben ... damit die USA, und die ANDEREN €uro-Staaten, gegenüber Deutschland im "Wettbewerb" wieder Waffengleichheit hätten/haben.

  3. #3
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    US-Strafzölle auf EU-Importe in Kraft - 18.10.2019

    18.10.2019 - 06:53 Uhr

    Der Handelskonflikt zwischen den USA und der Europäischen Union spitzt sich zu:

    Die USA haben am Freitag Strafzölle in Höhe von 25 Prozent auf zahlreiche Produkte aus Europa erlassen. Brüssel droht mit Vergeltung.

    Betroffen sind zum Beispiel Wein aus Deutschland und Frankreich, Parmesan aus Italien, Olivenöl aus Spanien sowie Butter aus Irland. Beim Import von Flugzeugen wird eine zusätzliche Abgabe von 10 Prozent fällig. Durch die Verteuerung der Einfuhr europäischer Produkte drohen die EU-Exporte zu sinken.

    Die USA hatten die Zölle Anfang Oktober als Vergeltung für rechtswidrige EU-Subventionen für den Flugzeugbauer Airbus angekündigt. Schlichter der Welthandelsorganisation (WTO) sprachen der US-Regierung das Recht zu, Strafzölle von bis zu 100 Prozent auf Waren im Wert von 7,5 Milliarden Dollar zu erheben.

    ► Die EU hatte in einem ähnlichen Verfahren um Subventionen für den US-Luftfahrtkonzern Boeing Recht bekommen. Die EU könnte daher im kommenden Jahr ebenfalls Strafzölle in ähnlicher Höhe erheben, eine Liste mit US-Produkten ist bereits vorbereitet.

    Die WTO-Entscheidung dazu wird allerdings erst 2020 fallen.

    Am Parmesan aus Italien lassen sich die Auswirkungen der jüngsten Strafzölle gut ablesen. Statt wie bisher 2,15 US-Dollar sollen pro Kilo Parmesan nun 6 US-Dollar Zoll gezahlt werden, rechnet das Parmesan-Konsortium vor. Amerikaner müssten dann nicht mehr rund 40 US-Dollar pro Kilo zahlen, sondern 45. Die USA sind nach Frankreich der zweitwichtigste Exportmarkt für Parmesan.

    Das Handelsvolumen zwischen der EU und den USA inklusive Dienstleistungen betrug nach US-Angaben 2018 rund 1,3 Billionen US-Dollar. Für die USA sind die EU-Länder zusammen der wichtigste Exportmarkt.

    Doch trotz der Bedeutung der gemeinsamen Handelsbeziehungen droht schon Mitte November neuer Ärger: Die US-Regierung will dann über die Einführung von Strafzöllen auf Autoimporte aus der EU entscheiden.

    Sollte es dazu kommen, würde die EU wohl ebenfalls Zölle verhängen. Damit wäre eine massive Eskalation des Handelskonflikts der beiden großen Volkswirtschaften wohl unvermeidbar.

    Bereits im vergangenen Jahr hatten die USA Sonderzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte aus der EU eingeführt. Brüssel verhängte daraufhin Importabgaben für US-Produkte in etwa gleicher Höhe.

    https://www.bild.de/geld/wirtschaft/...2976.bild.html

  4. #4

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    Zitat Zitat von Luis Beitrag anzeigen
    18.10.2019 - 06:53 Uhr

    Der Handelskonflikt zwischen den USA und der Europäischen Union spitzt sich zu:

    Die USA haben am Freitag Strafzölle in Höhe von 25 Prozent auf zahlreiche Produkte aus Europa erlassen. Brüssel droht mit Vergeltung.
    In harten Tag und Nacht Konferenzen der 35.000 EU Beamten wurde angeregt Einfuhrzoll auf Windows95 um 25% zu erhöhen Spass beiseite. Vergeltung: Steueroasen in EU für US "Giganten" austrocknen das wirkt

  5. #5

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    Der Trump macht sowieso nur Stress überall. Weiss bis heute noch nicht, warum die Amis den gewählt haben. Mit dem Obama waren sie doch gut bedient.

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