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Thema: Short Positionen

  1. #1

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    Short Positionen

    Nach mehreren Jahren mit ausgeprägten Kursgewinnen in den deutschen Auswahlindizes (Dax, M-Dax, S-Dax und Tec-Dax) sorgen die Verschiebungen im Umfeld und die veränderte technische Lage an Wall Street nicht nur bei europäischen Standardwerten für technische Eintrübungen. Auch am deutschen Aktienmarkt zeigen sich bei der technischen Marktbreite, also der isolierten technischen Gesamtlage der Einzeltitel in den Aktienindizes, technische Verschlechterungen.


    Im DAX hat sich die Charttechnik bei Beiersdorf sehr eingetrübt. Dazu kommt die Gefahr, dass die Aktien von Beiersdorf bei der nächsten Überprüfung der DAX-Zusammensetzung (das passiert im September 2018) aus dem Index fliegen.


    Ebenfalls charttechnisch angeschlagen sind die Aktien von Pro Sieben Sat 1, die im MDAX notieren und einen Anteil von 3,2 Prozent an dem Index halten.

    Im SDAX bietet sich ein Positionsabbau bzw. eine Short-Position bei den Aktien der Bet-at-home an. Hier findet man ein absolut überkauftes Sentiment...

  2. #2
    Avatar von TradeForex
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    Mit Short wäre ich sehr vorsichtig

    ... um ganz ehrlich zu sein war ich gerade erst mal 19/20-jahre rum wo ich zum traden begonnen habe. Meine Fehler in dieser Zeit zu denken:

    1. ich kann ja notfalls HEDGEN (was nichts bringt wenn man zu spät, ohne Plan/Verstand und so weiter Hedging betreibt).
    2. ich kann ja mit einem kleinen Hebel starten (was war passiert? Wenn man jung ist hält man sich nicht daran = überhebelt).
    3. überhaupt keine Ahnung von Zentralbanken, dem Interbankenmarkt, der Übernachsfinanzierung (KOSTEN die dazu kommen für Positionen die über Wochen, Monate und sogar bei mir Jahre offen gehalten wurden).

    Das 3, war das schlimmste die Zentralbanken fluten die Märkte mit super günstigen Leitzinsen (und Interbanken Zinsen) und kaufen auch noch eine Menge Staatsanleihen und in Japan (soweit ich weiß ETFs auf), vielleicht sogar bei anderen Zentralbanken der Fall, das diese ETFs aufkaufen: So können Märkte unendlich weit ansteigen, egal was Indikatoren sagen, die Indikatoren ändern auch schnell wieder die Meinung, wenn die Lage dreht und neues Geld von den Zentralbanken durch Aufkaufprogramme und/oder geringe Leitzinsen dazu kommt. Sehr gefährlich!

    Was ich daraus gelernt habe?
    Zu hohe Hebelwirkungen sind wirklich überaus gefährlich, hohe Hebel sind schon über dem 5-fachen zu benennen.
    Shorten ist übel, wenn man sich nicht oder nur wenig auskennt, beziehungsweise in so Marktlagen wie ab 2007/2008 bis heute.
    Hedging ist übel, wenn man keinen gescheiten Plan verfolgt, wie beispielsweise Intraday Hedging (z. B. EUR-USD langzeit Position EUR-USD Short [USD kaufen], da der USD besser verzinst wird, die Übernachtskosten werden somit bei den meisten Brokern derzeit [normalerweise] zu positiven Swaps so das man 0,01 Cent bis 0,03 Cent für 1.000 gehaltene USD Positionen pro Nacht erhält). Eine gute Strategie ist so gesehen dann ab und zu übertags EUR-USD Long Positionen zum EUR-USD Short, als Hedge zu öffnen, wichtig hierbei Intraday EUR-USD Long, rechtzeitig schließen/öffnen, für die EUR-USD Short Position erhält man einen positiven Swap so das man den länger offen halten kann.

    Das war bei meinen Positionen mit meinem Alter damals von 19/20 rum nicht der Fall, ich hatte keinen Plan und die Übernachtsfinanzierungen haben mich pro Monat so ungefähr 100 Euro gekostet, hinzu kahm das die Zentralbanken gegen meine Positionen gehandelt haben. In den Indizes ist es auch so gewesen das keine positiven Swaps für meine Positionen angeboten wurden. Negative Swaps (Übernachtsfinanzierungen), Banken/Zentralbanken/Märkte/Händler und so weiter die gegen einen handeln sind somit sehr gefährlich und müssen unbedingt beachtet werden. Ich empfehle jedem sich zuvor ausführliche Gedanken dazu zu machen, was umgesetzt wird und wie.

    Ganz wichtig: Immer über neue Gegebenheiten informieren und nicht (zu viel) ohne Infoeinholung riskieren.

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