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Thema: Russland / Wirtschaft / Putin

  1. #1
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    Russland / Wirtschaft / Putin

    Putin kommt nach Wien: Es dreht sich fast alles um Gas

    © Bild: AP/Alexei Druzhinin
    Erdgas ist Russlands Lebenssaft, auch der österreichisch-russische Handel wird vom Rohstoff bestimmt.
    Wie wichtig Gazprom und das Thema Energie für die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Österreich und Russland sind, zeigt ein Blick auf die Handelsbilanz der beiden Länder. Während österreichische Firmen vor allem Maschinen und Anlagen sowie pharmazeutische Produkte nach Russland liefern, bestehen Russlands Exporte nach Österreich zu vier Fünfteln aus Erdgas und Öl.

    Russland liefert seit 1968 Gas nach Österreich
    Während diesmal die 50-Jahr-Feiern zu den am 1. Juni 1968 unterzeichneten Erdgaslieferverträgen zwischen Österreich und der Sowjetunion Anlass für den Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Wien sind, war es bei seinem letzten Besuch im Juni 2014 die Unterzeichnung des South-Stream-Vertrags zwischen der OMV und Gazprom in Wien.

    RUSSIA-FRANCE-CHINA-ENERGY-GAS-ARCTIC
    © Bild: APA/AFP/MAXIM ZMEYEV


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    Aus South Stream und Nabucco wurde nichts
    South Stream war ein Pipeline-Projekt, das russisches Erdgas quer durch das Schwarze Meer bis nach Bulgarien und Europa bringen sollte - inzwischen ist das Projekt nur noch Geschichte. Bulgarien stellte nach massivem Druck seitens der EU-Kommission und der USA die Bauarbeiten an der Pipeline ein. Ein Jahr zuvor, im Sommer 2013, war das Konkurrenzprojekt Nabucco, an dem die OMV federführend beteiligt war, für gescheitert erklärt worden. Nun bemühen sich Gazprom und OMV um eine Aufstockung der russischen Gas-Transportkapazität durch die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 und stoßen dabei erneut auf heftigen Widerstand aus Brüssel und Washington.
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    50 Jahre russisches Gas für Österreich
    Seit 1968 lieferte Russland mehr als 218 Mrd. Kubikmeter Erdgas aus Sibirien nach Österreich.

    Russland rangiert mit einem Handelsvolumen von knapp 5 Mrd. Euro auf Platz 16 der wichtigsten Handelspartner Österreichs, wobei Russland 2017 einen Exportüberschuss von 577 Mio. Euro erzielt hat.

    Nach 2013 halbiert sich Exporte nach Russland beinahe
    Seinen Ausfuhrrekord nach Russland hatte Österreich im Jahr 2013 mit 3,48 Mrd. Euro erzielt, in den folgenden drei Jahren halbierten sich die Exporte nach Russland jedoch beinahe. Einen starken Rückgang gab es vor allem bei den österreichischen Lebensmittelexporten, weil Russland als Antwort auf die im Juli 2014 erstmals verhängten EU-Sanktionen den Import von Lebensmitteln aus EU-Ländern stark beschränkte. Dazu kommt, dass westeuropäische Lebensmittel durch den Wertverfall des Rubels für die Russen empfindlich teurer wurden. Neben der Ukraine-Krise und den Sanktionen machte auch der Ölpreisverfall der russischen Wirtschaft zu schaffen.

    Die EU-Wirtschaftssanktionen gegen Russland wurden zuletzt im Dezember bis Ende Juli 2018 verlängert. Die russischen Gegensanktionen wurden bereits drei Mal verlängert und gelten nun vorläufig bis zum 31. Dezember 2018. Zwar sprach sich die schwarz-blaue Regierung in Wien dafür aus, die Sanktionen schrittweise aufzuheben, doch im zweiten Halbjahr 2018 führt Österreich den EU-Vorsitz und ein österreichisches Veto gegen eine Verlängerung der Sanktionen ist damit eher unwahrscheinlich.

    Ende der Sanktionen derzeit unwahrscheinlich
    Eine Aufhebung der Russland-Sanktionen macht die EU von der Umsetzung des Minsker Abkommens für die Ukraine abhängig, die sich derzeit aber nicht abzeichnet.


    POLITIK | AUSLAND | VOR 2 STUNDEN
    Die Besetzung der Krim und Sanktionen für Russland
    Die Sanktionen wurden regelmäßig in Halbjahres-Abständen von den EU-Staaten verlängert - zuletzt bis 31. Juli.

    Selbst wenn Russland seine Einfuhrverbote gegen europäische Lebensmittel aufheben sollte, wird es nach Einschätzung des österreichischen Wirtschaftsdelegierten in Moskau, Rudolf Lukavsky, schwierig werden, verlorene Marktanteile zurückzugewinnen. Russland habe sich wegen der Sanktionen bemüht, von Importen unabhängiger zu werden, und habe dabei gerade im Landwirtschaftssektor große Fortschritte gemacht.

    Allerdings darf man die Bedeutung Russlands als Exportdestination für österreichische Unternehmen nicht überschätzen: Die Lieferungen nach Russland machen nur 1,5 Prozent aller österreichischen Ausfuhren aus. Zudem gab es im vergangenen Jahr eine positive Trendumkehr im bilateralen Handel mit einer Zunahme des Handelsvolumens um fast 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

    Rückenwind
    Russlands Wirtschaft ist im Vorjahr nach zwei Jahren aus der Rezession herausgekommen und konnte um 1,5 Prozent zulegen. Auch für die nächsten Jahren wird mit einer Zunahme der Wirtschaftsleistung in einer ähnlichen Größenordnung gerechnet. Rückenwind hat Russland nun auch durch das Anziehen des Ölpreises bekommen.

    Auch die anderen Wirtschaftsdaten des Landes sind insbesondere angesichts der westlichen Sanktionen durchaus respektabel. Die Arbeitslosigkeit wird laut IWF-Berechnungen heuer auf 5,5 Prozent steigen und in den nächsten Jahren auf diesem Niveau bleiben, die Inflation soll auf 2,8 Prozent zurückgehen und auch in den nächsten Jahren moderat bleiben, und von einer Staatsschuldenquote von unter 20 Prozent des BIP können westeuropäische Länder nur träumen. Nach einem Budgetdefizit von 1,5 Prozent des BIP soll das Budget heuer ausgeglichen sein und in den kommenden Jahren sogar leichte Überschüsse erzielt werden, erwarten die Ökonomen des Internationalen Währungsfonds.

    Lebensqualität steigt - aber noch niedriger als in Westeuropa
    Russland hat seine Gesundheitsausgaben pro Einwohner in den vergangenen eineinhalb Jahrzehnten vervielfacht, die Säuglings- und Kindersterblichkeit mehr als halbiert, die Geburtenrate deutlich gesteigert und die Lebenserwartung ist um mehr als fünf Jahre auf knapp 71 Jahre gestiegen - damit liegt sie allerdings noch immer deutlich niedriger als in Westeuropa. Zum Vergleich: Heute in Österreich geborene Buben werden im Durchschnitt 79 Jahre alt werden, Mädchen sogar 84 Jahre. In Russland ist der Unterschied zwischen Männern und Frauen noch größer: Russische Frauen sterben durchschnittlich mit 77 Jahren - die Männer werden nicht einmal 67, was vor allem auf den hohen Alkoholkonsum und schlechte Ernährung zurückgeführt wird.

    Finanziert wurde die Verbesserung der Lebensqualität vor allem durch Gasexporte ins Ausland, die Gaslieferungen von Gazprom nach Westeuropa sind für Russland deshalb von strategisch wichtiger Bedeutung. Aber auch für Europa gebe es zum russischen Gas keine Alternative, wird Moskau daher nicht müde zu betonen und verweist auf den 2017 erzielten Lieferrekord von 192 Milliarden Kubikmetern. Neun Milliarden davon gingen nach Österreich. Vor diesem Hintergrund ist auch Putins Wien-Besuch zu sehen.

    Russischer Präsident Putin besucht Wien
    © Bild: APA/apa
    https://kurier.at/wirtschaft/putin-k...-gas/400044023

  2. #2

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    Zitat Zitat von Dagobert Duck Beitrag anzeigen
    Putin kommt nach Wien: Es dreht sich fast alles um Gas
    Das ist doch schon wieder ein Artikel, der im Forenbereich https://www.traderforum.de/forumdisp...ft-und-Politik besser aufgehoben wäre.

    Warum postet Du denn solche Allerweltsnachrichten hier im Bereich "Aktien, Fonds & Anleihen > Osteuropa und Russland / GUS" ?

  3. #3
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    Warum ich die Russen(land) liebe ... und Deutschland "NEINE DANKE"

    Zitat Zitat von vostok Beitrag anzeigen
    Das ist doch schon wieder ein Artikel, der im Forenbereich https://www.traderforum.de/forumdisp...ft-und-Politik besser aufgehoben wäre.

    Warum postet Du denn solche Allerweltsnachrichten hier im Bereich "Aktien, Fonds & Anleihen > Osteuropa und Russland / GUS" ?
    In Deutschland glaubt jeder Bürger ein "Polizist" zu sein ... und belehrt dauernd andere Bürger ... oder zeigt diese bei der Polizei an ...
    dank Smartphone haben es Rentner noch leichter ... den Falschparker zu Photographieren ... und dies dann der Polizei melden ...
    oder denunziert seine Nachbaren ... bei den Behörden.

    Deshalb ... "Fuck" ... die/ Deutsche ... Tugend/e ... ( Obacht, aufmerksamer Nachbar ) und wie die Yankees, anderes denken unterdrücken.

  4. #4
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    Wie die Sanktionen der USA gegen den Iran dazu beitragen können, dass Russland einen Handelskrieg mit europäischen Rivalen gewinnt


    Russische Unternehmen, die im Iran arbeiten, haben einen Vorteil gegenüber europäischen Konkurrenten - sie sind bereits unter US-Sanktionen, also haben sie nichts zu verlieren, sagte TeleTrade-Chefanalyst Petr Pushkarev gegenüber RT.
    "Russische Unternehmen werden weiterhin im Iran Geschäfte machen, als ob nichts passiert wäre - in Öl, Gas und Atomenergie. Sie haben diesen Vorteil gegenüber den Europäern, die wie Total oder Airbus große Geschäfte in den USA haben und an amerikanischen Börsen notiert sind ", sagte Puschkarew.


    © Thomas Weiß
    Indien und der Iran lassen den Dollar im Ölhandel fallen, um US-Sanktionen zu umgehen - Bericht
    Unternehmen aus Russland könnten die Drohungen Washingtons, Geldstrafen für den Handel mit dem Iran oder für die Durchführung von Projekten im Iran zu verhängen, einfach ignorieren, sagt der Analyst. Der russische Handel mit dem Iran macht nur 2 Milliarden Dollar aus, aber er kann beträchtlich wachsen, bemerkt Puschkarew.

    "Das ist ziemlich real, weil Russland und der Iran natürliche Verbündete in Syrien sind. Rosneft hat vorläufige Vereinbarungen mit dem Iran im Wert von bis zu 30 Milliarden Dollar, und selbst wenn nur ein kleiner Teil dieser Pläne mit Russland und nicht mit europäischen Partnern umgesetzt wird, kann es für Moskau ein bedeutender Vorteil sein " , sagte er.

    Ein weiterer möglicher Bereich zur Förderung der Geschäftsbeziehungen zwischen Moskau und Teheran seien Verträge über die Lieferung von Zivilluftfahrzeugen, sagt Pushkarev. Der Iran plante den Kauf von 100 Flugzeugen von Boeing, 80 von Airbus und weitere 20 von der französisch-italienischen ATR. "Russland wird eine Chance haben, seine MC-21-Jets zu liefern, wenn der Iran bereit ist, ein paar Jahre zu warten, da das Flugzeug gerade auf dem Weg ist und die Testphase beendet" , sagte er.

    https://www.rt.com/business/428532-r...-us-sanctions/

  5. #5

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    Die Medaille hat 2 Seiten. Wenn USA russische Banken aus dem Zahlungsverkehr ausgrenzt, dann wird es ernst. Der Zugang zum internationalen Kapitalmarkt wird nur von USA kontrolliert. Die Finanzkriminellen aus USA beherrschen die Welt, nicht die aus Tel Aviv.

  6. #6

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    interessant fande ich auch das Putin erst vor Kurzem gesagt hat, dass er an einer starken EU interessiert sei, weil die EU der wichtigste Handelspartner Russlands sei. Hoffen wir das sich die Lage wieder beruhigt.

  7. #7
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    Wen es interessiert, das Putin-Video vom Interview in Wien:
    https://www.youtube.com/watch?v=U7G4smfhTQ8

  8. #8

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    @Labas,
    Video ist nicht verfügbar.

    Wie lange wollen wir uns noch den USA-Staatsterror gefallen lassen?
    Dieses bunte Volk will die Welt beherrschen. Und wir lassen das zu?
    Pfui!

  9. #9
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    Zitat Zitat von teenspirit Beitrag anzeigen
    @Labas,
    Video ist nicht verfügbar.

    Wie lange wollen wir uns noch den USA-Staatsterror gefallen lassen?
    Dieses bunte Volk will die Welt beherrschen. Und wir lassen das zu?
    Pfui!

    __________________________________________________ __________________________________________
    ""ZIB Spezial: Wladimir Putin..." Dieses Video ist aufgrund des Urheberrechtsanspruchs von Austrian Broadcasting Corporation (ORF) nicht mehr verfügbar.

    Das tut uns leid. "
    __________________________________________________ _________________________________________
    Jetzt geht es bei mir auch nicht mehr.
    Die staatlichen Propagandamedien wolllen wohl nicht, daß der Michel das Video sehen kann.

  10. #10
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    Und dann wird Putin nach Deutschland gefragt Veröffentlicht am 25.05.2018


  11. #11
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    Kremlchef Putin droht der Ukraine, falls sie während der Fußball-WM militäris


  12. #12
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    Zitat Zitat von LabasRytas Beitrag anzeigen
    Wen es interessiert, das Putin-Video vom Interview in Wien:
    https://www.youtube.com/watch?v=U7G4smfhTQ8

    Alternative ?
    https://de.sputniknews.com/videos/20...onferenz-wien/

  13. #13
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    „Es waren die G 8, und Russland sollte wieder dabei sein“

    Der G-7-Gipfel in Kanada hat noch nicht begonnen, schon setzen Trump, Trudeau und Macron auf Konfrontation. Auf kanadischer und europäischer Seite gibt es Missfallen wegen der Strafzölle.


    US-Präsident Donald Trump will den Kreis der G 7 wieder um Russland erweitern.
    Bundeskanzlerin Merkel und Außenminister Maas hatten sich zuvor gegen eine Wiederaufnahme ausgesprochen.
    Russland war 2014 wegen der Annexion der ukrainischen Krim aus der G 8 ausgeschlossen worden.


    US-Präsident Donald Trump hat die Gruppe der sieben führenden Industrienationen zur Wiederherstellung der Mitgliedschaft Russlands aufgefordert. „Russland sollte bei dem Treffen sein, sollte ein Teil davon sein“, sagte Trump in Washington vor seinem Abflug zu dem Treffen in Kanada. „Es waren die G 8, und Russland sollte wieder dabei sein“, betonte Trump.

    Die Aufgabe sei es, die Welt zu organisieren, und dazu werde Russland gebraucht. „Ich war Russlands schlimmster Albtraum, aber Russland sollte in diesem Treffen dabei sein“, sagte der US-Präsident.

    Russland war 2014 wegen der Annexion der ukrainischen Krim aus der G 8 ausgeschlossen worden. Weil der Status der Krim unverändert ist, war eine Rückkehr Russlands in der G 7 bisher kein Thema.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Heiko Maas hatten sich vor dem G-7-Gipfel im kanadischen La Malbaie erneut dagegen ausgesprochen.

    In der deutschen Bevölkerung ist das Meinungsbild dazu gespalten: Nach einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov sind 37 Prozent für eine G 8 mit Russland, 39 Prozent dagegen, 26 Prozent zeigten sich unentschieden. Die Linke und die FDP plädieren für eine Wiederaufnahme Moskaus.

    Putin setzt auf G 20
    Russland selbst hatte zuletzt kein Interesse an einer Rückkehr in die G 7 gezeigt. Präsident Wladimir Putin setzt stattdessen auf das größere G-20-Format, in dem zum Beispiel auch China und Indien vertreten sind.


    Schon vor dem Gipfel der sieben großen Industrienationen in Kanada war der Streit der G-7-Partner mit Trump offen ausgebrochen. Nach Gesprächen mit dem kanadischen Gastgeber Justin Trudeau rief Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mit scharfen Worten dazu auf, sich geschlossen der amerikanischen „Vormachtpolitik“ zu widersetzen.

    Die G 7 trifft sich am Freitag und Samstag zu einem Gipfel in der Provinz Québec. Die G 7 besteht aus Deutschland, den USA, Frankreich, Japan, Kanada, Großbritannien und Italien.

    https://www.welt.de/politik/ausland/...ds-in-G-7.html

  14. #14
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    Пока́! - Russland und Weißrussland verzichten im Handel auf US-Dollar

    Es wäre großartig, wenn der gesamte Handelsumsatz sowie die Preisbildung in nationalen Währungen festgelegt würden",

    sagte Kabjakou während der Sitzung des Ministerrats des Unionsstaates Russland und Weißrussland.

    Kabjakou betonte zudem, dass die Steigerung des Handelsumsatzes auf 40 Milliarden US-Dollar als strategische Aufgabe für die Nachbarstaaten festgelegt werden sollte.

    Positive Trends zur Wiederherstellung des Wirtschaftswachstums in unseren Ländern wurden 2017 gesichert und spiegeln sich in den Ergebnissen des bilateralen Handels wider. Im Jahr 2017 stieg der Handel zwischen Weißrussland und Russland um 23,5 Prozent auf 32,4 Milliarden US-Dollar", sagte er.

    Der russische Premierminister Dmitri Medwedew stellte fest, dass ein erheblicher Teil der gegenseitigen Abrechnungen zwischen den Ländern derzeit in der russischen Landeswährung durchgeführt wird.

    Im vergangenen Jahr schlossen die Parteien rund 83 Prozent der gegenseitigen Handelsgeschäfte in Rubel ab", sagte Medwedew. "Das spiegelt das volle Vertrauen in die russische Landeswährung wider und, was am wichtigsten ist, es reduziert die Abhängigkeit von externen Faktoren."

    Russlands Premier betonte die Notwendigkeit, Hindernisse für den gegenseitigen Zugang zu Waren und Dienstleistungen zu beseitigen und den Anteil von Hochtechnologieprodukten und exportorientierten Waren zu erhöhen. Medwedew fügte außerdem hinzu, dass beide Länder die Frage der gemeinsamen Verkehrsinfrastruktur diskutieren wollten.

    https://friedliche-loesungen.org/fee...-auf-us-dollar

  15. #15
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    Der unverbesserliche Michail Chodorkowski


  16. #16
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    Abstieg - Der amerikanische Alptraum


  17. #17
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    Rüstungsausgaben steigen weltweit immer weiter - Rüstung macht Menschen arm..

    https://www.heise.de/tp/features/Rue...t-3923797.html

    Ewige Aufrüstung machen arm - Staaten brauchen immer größere Geldmengen - siehe nach Nord Korea - Militär & Rüstung lassen ein Volk Hungern.

  18. #18
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    Russland wirft Hälfte seiner US-Schuldtitel ab und hält nun weniger als die B

    ermud

    Moskau setzt die Entsorgung seiner US-Schuldverschreibungen fort. Neueste Daten des US-Finanzministeriums bestätigen, dass Russland seine diesbezüglichen Bestände im April halbiert hat. Russland ist nun nicht mehr in den Top 20 der Gläubiger der USA.
    In jenem Monat verkaufte Russland Bestände im Umfang von 47,4 Milliarden US-Dollar von seinen noch im März gehaltenen Titeln in einer Gesamthöhe von 96,1 Milliarden US-Dollar. Die neuesten Statistiken, die das US-Finanzministerium am Freitag veröffentlicht hatte, zeigen, dass Russland nur noch US-Schuldtitel in Höhe von 48,7 Milliarden US-Dollar hält und damit vom 16. auf den 22. Rang unter den weltweiten US-Gläubigern abstieg. Somit besitzt Russland jetzt weniger US-Schulden als die kleine Inselnation Bermuda.

    Der Ausverkauf sollte sich noch weiter fortsetzen, da Russland und die USA kaum noch Handelspartner seien und Washington jederzeit Sanktionen gegen die russischen Bestände seiner Schulden verhängen könnte, schrieb Wladimir Rojankowski, Investmentanalyst bei Global FX, in einem Kommentar für RT.


    Mehr lesen:IWF: Hohe Reserven und niedrige Verschuldung stärken russische Wirtschaft in schwierigen Zeiten
    Im Zeitalter der Sanktionen können Investitionen in US-Treasuries früher oder später unter solche fallen. Das Volumen des Handels mit den USA hat nur einen Anteil von 3,5 Prozent am gesamten russischen Außenhandel. Länder halten in der Regel Anleihen ihrer Handelspartner, unter den gegebenen Umständen ist es aber unvernünftig, mehr als zehn Prozent der russischen Devisenreserven in US-Treasuries zu halten",

    so Rojankowski. Die russischen Währungsreserven beliefen sich im Mai auf 456 Milliarden US-Dollar.

    Seit 2011 hat Russland seine Bestände an US-Treasuries um mehr als zwei Drittel von über 150 Milliarden US-Dollar auf derzeit weniger als 50 Milliarden US-Dollar reduziert.

    Auch andere Länder reduzieren ihre Investitionen in US-Schulden. Die Türkei, die bereits ihr Gold aus den USA repatriiert hat, hat ihren Bestand an US-Schuldverschreibungen von fast 62 Milliarden US-Dollar im November des Vorjahres auf 38,2 Milliarden US-Dollar im April fast halbiert.

    Auch das Nicht-EU-Mitgliedsland Norwegen hat seinen diesbezüglichen Anteil seit September 2017 um 40 Prozent von 64,1 Milliarden US-Dollar auf 39,3 Milliarden US-Dollar im April heruntergefahren.

    Mehr zum Thema - Пока́! - Russland und Weißrussland verzichten im Handel auf US-Dollar

    https://deutsch.rt.com/wirtschaft/71...s-schulden-ab/

  19. #19
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    Britisches Verteidigungsministerium warnt: Der Russe will Krieg und bereitet

    sich darauf vor.

    Mark Lancaster, hochrangiges Mitglied des britischen Verteidigungsministeriums, hat am 20. Juni verkündet, dass sich der "Kreml" auf einen Konflikt gegen Europa und Großbritannien vorbereitet. Auch der britische Generalstabschef Carleton-Smith schlägt in dieselbe Kerbe.
    Lancaster, stellvertretender Verteidigungsminister des britischen Königreiches, sagte in seiner Eröffnungsrede der jährlichen Landkriegskonferenz des Royal United Services Institute in London:

    Drehen Sie den Globus und betrachten Sie die Welt aus der Perspektive Russlands. Überlegen Sie, wie sie Bedrohungen einschätzen könnten. Wir wissen nicht, ob sie den Konflikt [mit uns] als unvermeidlich ansehen, aber sie bereiten sich darauf vor."

    Lancaster wies auch Überlegungen einiger Analysten zurück, die argumentieren, dass der angebliche Einsatz von Cyber-Operationen und Proxies aufzeige, dass Russland nicht vorhabe, sich selbst die Hände durch einen konventionellen Krieg schmutzig zu machen.


    Mehr lesen:Kriegsvorbereitung: EU will 6,5 Milliarden Euro für panzertaugliche Straßen in Osteuropa investieren
    Es gibt eine alternative These - dass Russland zu dem Schluss gekommen ist, dass es noch nicht bereit ist für große Kampfeinsätze, dass sie die Lehren aus Georgien und dem relativen Scheitern ihrer Annexion der Krim gezogen haben und nun intensiv in die Zukunft ihrer konventionellen Streitkräfte investieren, so der stellvertretende Verteidigungsminister weiter, und er betonte abschließend:

    Auf dieser Grundlage ist es ein Mythos zu glauben, dass Russland irgendwann in der Zukunft keine harte militärische Macht mehr benutzen wird. Wir müssen daher bereit sein, sehr kurzfristig und in einer Vielzahl von Kontexten zu reagieren."

    Auch der neue britische Generalstabschef Mark Carleton-Smith schlägt in die gleiche Kerbe und schürte in seiner Antrittsrede Anfang dieser Woche die Angst vor einer angeblichen "Bedrohung durch den Kreml":

    Russland ist heute keine Status-quo-Macht, es ist im revisionistischen Modus und seine Absicht wird nun durch ein wachsendes Arsenal an Präzisionsfähigkeiten ergänzt. Regelbasierte Ordnung wird durch Macht - überwiegend militärische Macht - untermauert und Putin respektiert keine Länder mit schwachen Streitkräften."

    Mehr zum Thema - NATO plant neues Logistik-Kommando für Vormarsch auf Russland

    Britische und US-Soldaten bei einer gemeinsamen Übung in Hohenfels. Auch der britische Armeechef sieht eine russische Bedrohung, aufgrund derer eine Präsenz in Deutschland über den geplanten Abzug hinaus unabdingbar sei.
    Mehr lesen:"Wegen russischer Bedrohung": Britische Besatzungstruppen sollen weiter in Deutschland bleiben
    Mit Blick auf Russlands Militäreinsatz in Syrien und dem mutmaßlichen Gift-Angriff auf einen ehemaligen KGB-Agenten in Salisbury im März 2018, für den Großbritannien ohne weitere Beweise vorzulegen, Russland verantwortlich machte, fügte Carleton-Smith hinzu:

    Moskaus mangelnder Respekt für Schwäche, insbesondere militärische Schwäche, hat sich nicht geändert und während wir skeptischer gegenüber der Notwendigkeit oder dem Vorteil von Intervention geworden sind, gibt es Georgien, die Ukraine, Syrien, Montenegro, Libyen, Salisbury … Wie lange wollen wir diese Liste noch wachsen lassen?"

    Abschließend warnte der Generalstabschef die anwesenden Gäste:

    Die unangebrachte Wahrnehmung, dass es keine unmittelbare oder existenzielle Bedrohung für das Vereinigte Königreich [durch Russland] gibt - und selbst wenn diese nur langfristig auftreten wird - ist falsch. Ebenso wie die falsche Überzeugung, dass konventionelle militärische Hardware und Masse irrelevant geworden sind bei der Bekämpfung der russischen Subversion."

    Meiner Meinung nach bedeutet eine solche Einstellung, die russische Herausforderung völlig falsch zu verstehen."

    https://deutsch.rt.com/europa/71836-..._notifications

  20. #20

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    US Schuldtitel

    Kein Land sollte US-Schuldtitel mehr halten. USA erpresst die Welt. US-Sanktionen werden einfach auf andere Staaten ausgedehnt.
    So müssen BRD-Unternehmen ebenfalls nach der Pfeife der USA tanzen. Tanzen sie nicht, gibt es Strafen in den USA. So geht Weltherrschaft heute. Russland tut das nicht. Jeder kann mit Ukraine Handel treiben und auch mit Russland. Russische Sanktionen betreffen nur russische Unternehmen. Westliche Unternehmen sind nur betroffen, wenn sie über ihre Tochterfirmen in Russland handeln, ansonsten nicht. Das geht in Ordnung. US-Schuldtitel beherrschen die Welt. Jeder hat sie. Warum? Warum sollte jemand USA Kredit geben, wegen der Zinsen? USA ist kein seriöser Schuldner.

  21. #21
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    Arbeitslosigkeit auf Rekordtief gefallen (4,7%) --- aber nur in Rußland!

    https://pbs.twimg.com/media/Dgn04IIXcAAjMoV.jpg

    Ein schöner Chart.
    Er sagt mehr über Putins Wirtschaftsreformen aus, als ein langer Artikel.
    Aber natürlich MUß Rußland jetzt einige Produkte selbst herstellen, die früher aus Westeuropa (Deutschland und Italien vor allem) importiert wurden.

  22. #22
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    Eine Chartsammlung zum Öl (aus USA-Sicht)

    http://fingfx.thomsonreuters.com/gfx...%20OUTLOOK.pdf


    Für Leute, die da drüber nachgrübeln möchten!

  23. #23
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    Noch einige aktuelle Charts:

    http://fingfx.thomsonreuters.com/gfx...S%20REPORT.pdf

    Der Ölpreis wird durch die Ankündigung Trumps gestützt, Iran völlig vom Ölexport abzuhalten.
    Dazu müßten Cina und Indien aber abgehalten werden, vom Iran zu kaufen. Ob das gelingt?
    Dagegen erwartet man von den Saudis eine deutliche Produktionsausweitung.

  24. #24

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    Oel ist schwierig

    Oel ist schwierig, die Amis bohren wieder wie die Weltmeister. Das Angebot ist global zu hoch. Es war ein Fehler, dass die Opec den Hahn wieder aufdreht. Opec ist dumm. Eine langfristige Verknappung bringt allen Teilnehmern viel mehr Geld. Opec sollte endlich begreifen, dass nur die Verknappung hohe Preise garantiert. Aber dafuer braucht es Eier und die Araber-Scheichs haben keine, hatten noch nie welche. Putin haette mitgezogen, will seit langem die Verknappung. Der Westen hat die Kohle, der Osten aber braucht sie. Also lasst den Westen zahlen. Dann hat er weniger Geld fuer bunte Vielfalt.

  25. #25
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    Ich finde die Politik der OPEC + Rußlands nachvollziehbar.

    Nachfrage: kurz- und mittelfristig ist die wenig elastisch.

    Angebot: Erheblicher Einfluß des Ölpreises von den Fördergebieten mit hohen Kosten (Ölsande, Schieferöl, Arktis, Tiefsee, Bürgerkriegsgebiete (Nigerdelta, Libyen...)
    Die Opec würde sich mit Förderkürzungen (hohe Ölpreise) nur die Konkurrenten hoch züchten.
    Fördern sie zu viel, bekommen die vielen alimentierten Schmarotzer im Ölförderlande Probleme und revoltieren, stürzen eventuell die Regierung. Ausgelöst durch geringere Einnahmen wegen der zwar moderat gestiegenen Menge, aber deutlich fallender Preise.

    Für Merkels "Goldstücke" wird immer Geld da sein. Nofalls wird die Börsengewinnsteuer für die bösen Kapitalisten auf 120% angehoben, bis wir Verhältnisse, wie in Rußland vor 100 Jahren haben.
    Hohe Preise sind von Vorteil für effiziente Volkswirtschaften mit kurzen Transportwegen (Deutschland z.B.).
    Bei hohen Ölpreisen können die Ölförderer auch mehr aus Deutschland kaufen.
    Bei zu hohen Ölpreisen hole ich Uropas Holzvergaserauto wieder aus der Scheune.
    Wie im Titel beschrieben: Ich finde die derzeitigen Ölpreise für alle angemessen und akzeptabel.

  26. #26
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    Finanzexperte: US-Dollar ist die größte Blase – China leitet Zusammenbruch vo


  27. #27
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    Trotz US-Drohungen: Indien will weiter Öl aus dem Iran beziehen

    https://deutsch.rt.com/international...g-ignorrieren/


    Putin trifft Trump: Sorge und Empörung vereinen die westliche Wertegemeinschaft

    https://deutsch.rt.com/international...egemeinschaft/



    Experte: Russland, China und Indien könnten USA über Handelszölle isolieren

    https://deutsch.rt.com/international...usa-isolieren/

  28. #28

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    klare Ansage

    @Labas, muss deutlich widersprechen. Die Opec plus Russland kontrollieren 2/3 der globalen Foerdermenge. Die globale Nachfrage ist relativ konstant, schwankt plus/minus 5 Prozent. Bleiben Opec und Russland konsequent, koennen die anderen Foerdermenge um maximal plus 10 Prozent ausweiten. Also tritt man weiter auf die Bremse und die Preise bleiben um die 75 USD/bbl. Also ich haette gerne um die 120 USD/bbl und zwar dauerhaft. Davon koennten die Foerderlaender noch 40 Jahre gut leben. Wer Oel zu 50 USD verschleudert, dem ist nicht zu helfen. Grund ist nur die Gier in den Golfstaaten die fuersatlich leben wollen ohne zu hackeln. So viel Faulheit habe ich noch nie erlebt. Stinkend faul und frech. Aber alle mit S-Klasse und Villa. Ja, denen goenne ich nix, denn sie koennen nix. Wir koennen alles und hackeln von frueh bis spaet. Am Ende gibt es Reihenhaus und VW Golf.

  29. #29
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    Türkischer Außenminister verteidigt S-400-Deal gegen US-Sanktionsdrohungen

    https://deutsch.rt.com/der-nahe-oste...ussenminister/



    Wirtschaft
    Peking wirft USA "größten Handelskrieg der Geschichte" vor und verkündet Maßnahmen zur Vergeltung

    https://deutsch.rt.com/wirtschaft/72...-handelskrieg/

  30. #30
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    Handelskrieg zwischen USA, China und der EU: Putin könnte als Sieger hervorge


  31. #31
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    dem Druck der USA widersetzt, den Bau der Nord Stream 2-Pipeline zu blockiere

    Im Gespräch mit Journalisten vor dem Treffen mit dem NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Brüssel kritisierte Trump die NATO-Mitglieder, die den Bau der Gaspipeline Nord Stream 2, die russisches Erdgas nach Europa liefern wird, genehmigt haben. Der US-Präsident kritisierte insbesondere Deutschland und nannte das Land eine Geisel Russlands:

    Deutschland wird vollständig von Russland kontrolliert. Nach dem Bau einer neuen Pipeline [Nord Stream 2] werden mehr als 70 Prozent des Erdgases aus Russland geliefert.

    "Wir müssen Sie schützen, und Sie geben Russland Milliarden von Dollar", so Trump weiter und fügte abschließend hinzu:

    Deutschland wird von Russland als Geisel gehalten. Wir müssen dem unbedingt Beachtung schenken.

    https://deutsch.rt.com/international..._notifications





    Die USA drängten Europa ihr verflüssigtes Erdgas auf, das dreimal teurer sei als jenes aus Russland. So lautete die Kritik des österreichischen Bundespräsidenten Alexander van der Bellen nach der Unterzeichnung eines Gasliefervertrags bis 2040 mit Moskau.

    https://deutsch.rt.com/europa/71058-...gas-zu-kaufen/

  32. #32
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    Financial Times: Russland will 50 Milliarden US-Dollar in iranisches Öl & Gas

    Zu einer Zeit, in der westliche Firmen den Iran angesichts drohender US-Sanktionen verlassen, bauen Moskau und Teheran die wirtschaftliche Zusammenarbeit aus. Die Financial Times spricht von milliardenschweren Investitionen Moskaus im iranischen Energiesektor.
    Russland ist bereit, 50 Milliarden US-Dollar in den Öl- und Gassektor des Iran zu investieren",

    zitiert die Financial Times Ali Akbar Velayati, den Chefberater des Obersten Führers der Islamischen Republik im Bereich der internationalen Beziehungen.

    Velayati hatte sich letzte Woche in Moskau mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die russisch-iranische Zusammenarbeit sowie die Lage in der Region. Nach Angaben des Kremls bekräftigten beide ihr Engagement für den "Joint Comprehensive Plan of Action" (JCPOA), den jüngst nach dem US-Austritt in Schlingern geratenen Atom-Deal mit dem Iran aus dem Jahre 2015.


    Zusätzliche Vereinbarungen mit Rosneft und Gazprom möglich
    Ein Beamter der russischen Regierung bestätigte gegenüber der Financial Times Berichte über Russlands Investitionspläne in Höhe von 50 Milliarden US-Dollar. Eine russische Ölgesellschaft habe ein Abkommen mit dem Iran im Wert von vier Milliarden US-Dollar unterzeichnet, so Velayati, ohne den Namen des Unternehmens anzugeben. Er fügte hinzu, dass der Deal "bald umgesetzt wird".


    Die russischen Energieriesen Rosneft und Gazprom seien ebenfalls in Gesprächen mit dem iranischen Ölministerium, die potenziell in Geschäfte im Wert von bis zu zehn Milliarden US-Dollar münden könnten, so ein iranischer Beamter.

    Anfang dieses Jahres wurde bereits eine Vereinbarung von einer lokalen iranischen Firma, Dana Energy, im Rahmen eines Konsortiums unter der Führung des russischen Unternehmens Sarubeschneft und der National Iranian Oil Company (NIOC) unterzeichnet. Ziel ist dabei die Sanierung der Ölfelder Aban und West Paydar, die einen Gesamtinvestitionsaufwand von schätzungsweise 740 Millionen US-Dollar aufweisen.

    Washington zeigt EU kalte Schulter bezüglich Ausnahmeregelungen
    Russlands Energieminister Alexander Nowak sagte am Freitag, dass Moskau alle rechtlichen Implikationen eines möglichen Abkommens mit Teheran untersucht habe, dem zufolge Russland dem Iran Waren im Austausch gegen Öl liefern würde.

    Unterdessen befürchtet die Europäische Union, dass durch die neuen Sanktionen Washingtons gegen den Iran der eigene Handel in Milliardenhöhe gefährdet werden könnte. Der Block bat Washington deshalb darum, europäischen Unternehmen Ausnahmen zu gewähren. Die USA lehnten dieses Ansinnen ab, da sie nach eigenen Angaben nur an Ausnahmen interessiert wären, wenn diese der nationalen Sicherheit der USA zugutekommen würden.





    International
    Italiens Innenminister Salvini verteidigt Wiedervereinigung von Krim und Russland

    Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die Wiedervereinigung der Krim mit Russland gerechtfertigt und sich damit gegen die Linie der EU und der USA gestellt. "Es gab ein Referendum", sagte der Chef der rechten Lega der "Washington Post" am Freitag.
    Salvini sagte weiter, dass sich 90 Prozent der Menschen für die Rückkehr der Krim in die Russische Föderation ausgesprochen hätten. Die Krim schloss sich nach dem Referendum im März 2014 Russland an. Der Westen verurteilt die Wiedervereinigung offiziell immer noch als Völkerrechtsbruch.

    Der italienische Politiker, der auch der Vizeministerpräsident in der Regierung aus Lega und Fünf-Sterne-Bewegung ist, gilt bei seine westlichen Partnern als "russlandfreundlich" und war erst vor einigen Tagen in Moskau, wo er seinen russischen Amtskollegen traf.

    Er spricht sich auch für die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland aus, weil diese seines Erachtens Italien schadeten.

    Mehr zum Thema:
    https://deutsch.rt.com/international...-und-russland/



    Russland kann Transitpunkt für internationale Waren in den Iran sein, sagt Sarif Euronews
    Teheran, 20. Juli, IRNA /Euronews - Russland kann Transitpunkt für internationale Waren in den Iran sein, sagt Sarif Euronews.
    viel mehr
    http://www.irna.ir/de/News/82976518

  33. #33

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    Putin warnt vor dem Deep State

    https://deutsch.rt.com/kurzclips/732...or-deep-state/
    Putin warnt vor dem Deep State in den USA: "Diese Leute sind mächtig und stark":
    Russlands Präsident Wladimir Putin hat gestern das Protokoll verlassen und deutliche Worte für tiefe Strukturen im Staatsapparat der USA gefunden, die gegen die Interessen des Volkes und der Regierung handelten, den sogenannten Deep State.

    Für deutsche Untertitel bitte die Untertitelfunktion auf Youtube aktivieren.

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