Die Deutsche Bank AG strebt offenbar mehr Geschäfte mit den aktivsten Dealmachern der Wall Street an und stellt dafür Top-Manager ab sowie Milliarden von Dollar zur Verfügung.

Vorstandschef*Christian Sewing*und andere leitende Manager der Bank haben sich in den letzten Wochen auf Führungskräfte großer US-Private-Equity-Firmen konzentriert, um Beziehungen zu stärken und Mandate für die Finanzierung von Buyouts zu gewinnen, wie Bloomberg von Personen erfahren hat, die mit den Vorgängen vertraut sind.

Die Charme-Offensive folgt auf eine Entscheidung der Bank aus diesem Jahr, mehr Geld für Nicht-Investment-Grade-Verbindlichkeiten zur Verfügung zu stellen - etwa 16 Milliarden Dollar auf ihrer Bilanz, gegenüber bisher etwa 12 Milliarden Dollar, wie es weiter hieß.

"Es ist ein Bereich, der zu unseren Stärken in Nord- und Südamerika passt, wir werden uns nicht davor verstecken", sagte*Mark Fedorcik, Co-President des Investmentbankengeschäfts, der sich zu dem Engagement auf der Bilanz nicht äußern wollte. "Wir haben historisch starke Beziehungen zu Private Equity."

Buyout-Firmen haben im letzten Jahr eine Rekordmenge an Bargeld angehäuft, um Akquisitionen zu tätigen - Feuerkraft, die sie normalerweise durch Kreditaufnahme mit Hilfe von Banken vergrößern. Die in Frankfurt ansässige Deutsche Bank will ihren Anteil am US-Markt trotz der jüngsten Abgänge von Senior Dealmakern wieder aufbauen. Die Bank zählte vor der Finanzkrise zu den*Top 5*Arrangeuren von US-Leveraged-Loans und rutschte im letzten Jahr auf Platz 9, wie von Bloomberg zusammengestellte Daten zeigen.

In diesem Jahr ist die Deutsche Bank wieder auf Platz 7 aufgestiegen. Sie war involviert als Blackstone Group LP das spanische Glücksspielunternehmens Cirsa Gaming Corp. kaufte und beim Erwerb von Sky Betting & Gaming durch die Stars Group - einer der*größten*New-Money-Deals im Markt.

Das Geschäft ist Fedorcik sehr wichtig, der den globalen High-Yield-Bond-Markt und Leveraged-Loan-Pool auf rund 20 Milliarden Euro schätzt. Mit dem an Land ziehen von Corporate-Finance-Deals hat er die Karriereleiter bei der Deutschen Bank erklommen. Im Mai hatte die Bank ihn wieder*befördert*und an die vorderste Linie eines Vorstoßes gestellt, um die Kosten zu senken und sich auf Bereiche, in denen die Bank Stärken hat, zu konzentrieren.